Matheprüfung

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Rechenaufgabe in der Matheprüfung eines Bremer Gymnasiums: „Ermitteln Sie anhand dieses Beispiels aus der Werbung, wie viele Tage eine Woche hat.

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Kanonen-Uschi

Einsame Frauen

Kriegsministerin Uschi von der Leyen ist wieder von der Leine: „Jetzt ist für die Bündnispartner an den Außengrenzen wichtig, dass die Nato Präsenz zeigt“, sagte die sich ansonsten um die Ganztagsbetreuung von Frauen, Migranten und Behinderten in der Bundeswehr verdient gemachte CDU-Politikerin.

Dafür erhielt sie heftigen Gegenwind von SPD und FDP, welche ihr die Förderung einer militärischen Eskalationsspirale vorwarfen. Inmitten der Schlagzeilen wird auch gleich die passende Google-Anzeige platziert: „Einsame Frauen in Berlin. Süße Frauen aus Berlin suchen Dich. Kostenlos anmelden & Frauen finden“.

Die Kriegsbegeisterung wird jedoch von Nato-Oberkommandeur Philip Breedlove geteilt, der meinte, „Du kannst Dich dagegen nicht verteidigen, wenn Du nicht da bist, um Dich zu verteidigen“, womit er andeutet, daß Angriff die beste Verteidigung sei. Man müsse die westlichen Werte nicht nur am Hindukusch, sondern auch in Moskau durchsetzen. Großbritannien und Frankreich boten zusätzliche Kampfflieger für die Luftraumüberwachung an der russischen Grenze an. Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen drohte: „Niemand sollte die Entschlossenheit der Nato in Zweifel ziehen.

Die Google-Anzeige zumindest reagiert automatisch auf den Tenor des Textes und bietet am Ende des Beitrags weitere Anreize für die Ausweitung des Beutefeldzugs: „Hübsche Weißrussin. 30, intelligent u. Single. Für alle Männer die es ernst meinen!“ Ob für die einsame Uschi auch ein hübscher Weißrusse abfiele, weiß Google allerdings noch nicht.

Hübsche Weißrussin

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Sch…. probieren!

Scheisse-Werbung

Daß Werbung manchmal Sch…. ist, konstatierte Die Anmerkung. Wir verfeinern das Angebot und verdeutlichen die Sinnhaftigkeit jenes Werbeslogans, der meint, daß Vorurteile irgendwie von Borniertheit zeugen. … Jetzt aber ran!

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Werbespott

Welchen Erkenntnisgewinn zieht man aus den Wahlwerbespots von Parteien, wenn Filmsequenzen bei Bildagenturen gekauft werden, um mit beliebigen Schauspielern für vorgeblich authentische Ziele zu werben? Worin sollte sich die Parteienwerbung unterscheiden gegenüber Werbung für Dosenspaghetti, Damenunterwäsche oder Staubsauger?

Nachdem herauskam, daß die NPD ebenso wie die FDP und ein finnischer Quarkproduzent in ihren Werbesendungen die gleiche glücklich radelnde slowenische Familie benutzen, stellt sich die Frage, wie authentisch die anderen Darsteller in dem NPD-Werbespot eigentlich sind.

So fällt insbesondere bei dem Darsteller „Holger Apfel“ auf, daß er die Hand zwanghaft nach vorn streckt, um das im diesjährigen Wahlkampf bei allen Parteien so unsäglich bemühte „Sie“, „Wir“, „Du“ oder „euch“ zu schwurbeln. Darstellerin „Sigrid Schüssler“ hingegen schlenkert vor der Kulisse eines trostlosen Militärgeländes lustig herum, bevor ein rumänisches Quartett Werbung für einen Sommerurlaub in Kanada macht.

Die NPD ist ebenso glücklich wie die FDP: Geld und Aufwand gespart und trotzdem den billigen Quark an das fernsehglotzende Stimmvieh gebracht. Die slowenische Familie hingegen ist zu bedauern. So hatte der Bundesverfassungsschutz ihre Konterfeis bereits in das NSA-Computersystem zur biometrischen Erfassung potentieller Rechtsterroristen übertragen, die Bundeszentrale für politische Bildung sie in einer Veröffentlichung als warnendes Beispiel neonazistischer Verkehrssünder abgebildet und die Antifa während einer vom DGB finanzierten Slowenienreise an deren Wohnhaus die Scheiben eingeworfen und die Fahrräder demoliert.

Er ist wieder da

Werbung auf GMX

Werbung im E-Mail-Portal GMX. Mit was sich alles Geld machen läßt …

Das Handwerk

Reklamation

Die Hauptaufgabe von Reklame besteht darin, Menschen anzuregen, eine bestimmte Ware zu erwerben. Um Sch… als Schlagsahne zu verkaufen, wird bei der Anpreisung natürlich auch getrickst. Ein russisches Blog zeigt eine kleine Auswahl von Werbebildern verschiedener Industriefutter-Hersteller und die rauhe Wirklichkeit. Ääks!