I’m not Charlie

Es sei eine Frechheit, wenn islamkritische Bürgerbewegungen den Terroranschlag auf eine den Islam verächtlich machende Comic-Zeitschrift dazu nutzen würden, ihre Demonstrationen mit Trauerflor zu schmücken, so der Tenor der herrschenden Klasse. Die Opfer des islamistischen Anschlages seien schließlich staatstragende linke Journalisten gewesen, und genau solche würden auch von den islamisierungskritischen Demonstranten verunglimpft. So seien sich PEGIDA-Anhänger und islamistische Terroristen einig in ihrem Haß auf die freie „Lügenpresse“.

Mit gleicher Berechtigung könnte man auch die Marschierer gegen PEGIDA mit den Terroristen vergleichen, denn weder sie, noch die Terroristen wollen alternative Meinungen zulassen. Sie sind sich einig in ihrem Haß auf Islamisierungskritik.

Es ist richtig, daß das französische Satiremagazin auf unterirdischem Niveau Hetze verbreitete und mit blasphemischen bis perversen Karikaturen die religiösen Gefühle auch friedlicher Menschen verletzte. Nichts anderes tat der STÜRMER eines Julius Streicher, der seinerzeit das Stereotyp des häßlichen Juden karikierte. Nichts anderes macht die gleichtönende BRD-Presse, wenn sie bestimmte Gruppen andersdenkender Bürger pauschal als gefährlich, dumm oder gewissenlos abqualifiziert.

Gegen Satire ist nichts einzuwenden, wenn sie fein ist und auch dem Gegner immer noch Menschenwürde zuspricht. Doch wenn sie mit Vorliebe Ausscheidungen, Hinter- und Geschlechtsteile darstellt oder religiöse Tabubrüche provoziert, wird eine Grenze des Anstandes überschritten, angesichts derer es verständlicher wird, daß sich ansonsten friedliche Menschen zu Gewalttaten provozieren lassen. Ein Hetzblatt hat zum Bürgerkrieg geblasen und ihn dank der herrschenden Einwanderungspolitik hautnah bekommen.

Wir drücken den Angehörigen der Redaktion unser Mitgefühl aus und trauern um die von den Islamisten ermordeten Angestellten der Sicherheitsfirma sowie die Polizisten, darunter auch ein Moslem. Es sei aber auch immer wieder daran erinnert: Dem Terroranschlag fielen vorrangig Linke durch Mörder zum Opfer, welche linke Politiker nach Frankreich holten. „Je suis Charlie“ tönt es jetzt aus Millionen Kehlen. Für diejenigen, welche Schuld oder Mitschuld an der undifferenzierten Masseneinwanderung haben oder gegen Islamisierungskritik hetzen, möge dieser Wunsch in Erfüllung gehen.

Wir zumindest sind nicht Charlie, und wir würden es uns verbitten, mit derart primitiven Hetzern in einen Topf geworfen zu werden.

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Kein Spaß

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Da verstehen welche offenbar keine Satire:

In der Redaktion der Satirezeitung Charlie Hebdo in Paris hat es einen Anschlag gegeben. Schwer bewaffnete Männer sind nach Polizeiangaben in das Gebäude eingedrungen und haben mit einer Kalaschnikow und einem Raketenwerfer um sich geschossen. Zwölf Menschen seien getötet worden, neun weitere wurden verletzt. … Laut dem Radiosender France Info haben die Männer gerufen, sie wollten den Propheten Mohammed rächen. Auf Videos ist zu sehen, dass die Angreifer mehrfach “Allah ist groß” riefen.

Die Täter wollten nach Aussage von Rudi Röhrer, Pressesprecher des Kartellverbandes der multimedialen Zentralorgane, zu der Erkenntnis wachrütteln, daß der Islam generell friedlich ist und Bündnisse wie PEGIDA lügen, wenn sie von einer angeblichen Islamisierung des Abendlandes schwadronieren und vor islamistischer Gewalt warnen.

Auf dem Titel der Ausgabe thematisiert Charlie Hebdo das neue Buch Unterwerfung des französischen Autors Michel Houellebecq. Darin beschäftigt sich der Autor mit dem Szenario einer Islamisierung Frankreichs unter einem muslimischen Präsidenten. Im Mittelpunkt stehen die Frage nach dem Niedergang des dekadenten Westens und das Verhältnis der drei Religionen Judentum, Islam und Christentum zueinander.

VIDEO: MOSLIMTERRORISTEN EXECUTEREN AGENT

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Knochig

NSU knochig

Fleischlose Kost bietet das NSU-Untersuchungsausschußboard PPQ: schmal und knochig, schmächtig und klein, mit längeren lockigen oder welligen Haaren bis auf Kinnhöhe, so wird jener Mann von beiden Zeugen einhellig beschrieben, der im Dezember 2000 einen Sprengsatz im Geschäft einer iranischen Familie in der Probsteigasse in Köln versteckte. Dennoch wurde von der Bundesanwaltschaft festgelegt, daß die kurzgeschorenen, muskulösen Uwes (Körpergrößen: 1,83 m und 1,86 Meter) aus V-Mann Corellis Nationalsozialistischem Underground die Täter gewesen seien.

Vom History-Sender n-tv wird als Täter hingegen der Mitangeklagte Holger G. favorisiert. Bei der Bildprojektion möglicher Verdächtiger im Gerichtssaal sei dieser „jedesmal auf seinem Stuhl“ erstarrt, „reckt seinen Oberkörper nach vorn und starrt auf die Projektionsleinwand im Gerichtssaal. Dabei bekommt er rote Flecken im Gesicht.“ Erst, als Uwe Böhnhardt mit Perücke ins Visier gerät, „lehnt sich Holger G. wieder entspannt zurück“.

Dem Sender n-tv sollte für diese auf kriminalistischer Beobachtungsgabe fußenden Täterüberführung ein Medienpreis verliehen werden. Auf einem Foto von Holger G. ist offensichtlich, daß die Täterbeschreibung „schmal und knochig, schmächtig und klein, mit längeren lockigen oder welligen Haaren bis auf Kinnhöhe“ auf diesen voll zutrifft.

Mehr zum Possenspiel bieten auch Georg Lehle auf seinem „Friedensblick“ und der Ermittler fatalist auf seinem neuen Blog.

Bild oben: Rote Flecken bekam er und die Augen grausam funkelten, als er des Stollendosenanschlages von Köln überführt wurde. Knochig wellt sein Haar ans schmächtige Kinn. Ein neuer Darsteller beim größten Terrorprozeß aller Zeiten betritt die Bühne. 

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Bundesregierung

anderes Volk wählen

Keine grundlegende Änderung bei unserer Umfrage, welche Terrortruppe als am Gefährlichsten eingestuft wird: Immer noch führt bei tausend repräsentativ Befragten die Bundesregierung in der Gruselskala mit 78 % – fast vier von fünf unserer Leser haben große Angst vor ihr. Weit abgeschlagen rangieren der schlangenbestickte Mannichlmörder (7 %), NSU-Chefpropagandist Paulchen Panther (6 %), Hollywood-Turbandarsteller Al Quaida (5 %), Fernsehmoderator Adolf Hitler (3 %) und die Doku-Terroristen von NSU und RAF (je 1 %).

Wir haben die Umfrage weder manipuliert, noch uns an ihr beteiligt. Allerdings ist das Ergebnis gerade für uns, die wir der Bundesregierung Treue und Eid und Pizza und Gehorsam geschworen haben, besonders erschütternd. Um unseren Untertanengeist zu bekräftigen, werden wir bei der nächsten Bundestagswahl auf dem Stimmzettel sowohl bei CDU, als auch bei SPD, Grüne und Linke je ein fettes Kreuz machen.

Antiduldungseinheit

Ist Ihnen die kleine Religionsgemeinschaft mit dem langatmigen Namen „Die Artgemeinschaft – Germanische Glaubensgemeinschaft wesensgemäßer Lebensgestaltung“ bekannt? Wenn nicht, ist das nicht weiter schlimm, wenn Sie sich aber für diesen Verein engagieren, kann es passieren, daß Ihnen die Antiterroreinheit GSG 9 auf’s Dach steigt.

So geschehen bei einem Polizeihauptmeister der Inspektion Rosenheim, welcher nach einer uns zugespielten Gegendarstellung „auf seinem Fahrrad auf dem Rückweg vom Kindergarten … von zwei Polizeibeamten angehalten und auf offener Straße durchsucht“ wurde. Daraufhin stürmte die Antiterroreinheit mit Maschinenpistolen das Haus, in welchem sich die verdutzte Ehefrau mit ihren 2 Jahre und 4 Monate alten Kindern befand.

Ein Mädchenmörder? Ein Kinderschänder? Ein Kopftottreter? Nein, der Mann sei Ende vergangenen Jahres erstmals dem für seine dubiosen Schredderaktionen bekannten Verfassungsschutz aufgefallen. Er habe sich „aktiv“ in der zwar zugelassenen, aber als rechtsextremistisch klassifizierten Gruppe „engagiert“.

Die Medien schlagzeilten „Eliteeinheit GSG9 stoppt rechten Polizisten“ und „Nazi-Beamter ergibt sich“, leider ohne einen einzigen Hinweis auf eine Straftat des Beamten mitzuteilen. Gesucht wurde eine Waffe, mitgenommen allerdings Familienfotos, Speichermedien und Romane. Aus dem Umfeld des Polizeihauptmeisters hieß es später: „Eine Waffe wurde bei der Hausdurchsuchung nicht gefunden, weil keine existierte. Der Betroffene hatte lediglich eine Waffenbesitzkarte, auf der jedoch noch keine Waffe eingetragen war.

Bundespolizeipräsident Dieter Romann begründete den zwar teuren, dafür aber rechtsstaatlich um so skurrileren Einsatz der Antiterroreinheit so: „Mit dieser Aktion wollen wir zeigen, daß wir keine Rechtsradikalen in unseren Reihen dulden.“ Tja, in solchen Fällen ist der Einsatz der bewaffneten Antiduldungseinheit wohl gerechtfertigt!

Nazi-Katzen

Wohin mit den Nazi-Katzen?“, schlagzeilt die Sächsische Zeitung. Da die mutmaßliche Türkenmörderin Beate Zschäpe es vor ihrer Selbstanzeige versäumt hatte, ihre zwei Mäusefänger kaltblütig abzumurksen, wird sie nach ihrer Haftentlassung eine umfangreiche Rechnung präsentiert bekommen. Laut Tierschutzverein Zwickau, bei welchem die braunen Stubentiger derzeit in Untersuchungshaft sitzen, „beläuft sich die ausstehende Rechnung bis dato auf 1017,42 Euro. Pro Tag und Katze kostet die Unterbringung sechs Euro, dazu kommen Kosten für den Tierarzt.“ Sollte Zschäpe für ihre Missetaten 10 Jahre ins Gefängnis kommen, wird sie nach ihrer Haftentlassung an den Tierschutzverein Zwickau etwa 50.000 Euro für Unterbringung und ärztliche Versorgung zahlen müssen.

Nazibraut Zschäpe teilte auf Nachfrage mit, daß sie es nicht mehr geschafft habe, die zwei Vierbeiner zu ersäufen. „Dann hätte ich ja auch gleich all unsere Terrorwaffen entsorgen können.“ In ihrer Wohnung wollte sie die beiden Nazi-Katzen vor der Inbrandsetzung auch nicht einsperren. Die Terrorzentrale sei zwar „völlig abgefackelt“, doch sicherlich hätten die Tiere, ebenso wie Todeslisten, Speichermedien und Mordwaffen, unbeschadet überlebt.

Die beiden Mord-Miezen, die nach Auskunft von Geheimdienstkreisen Adolf und Eva heißen sollen, werden im Heim „namenlos unter einer Nummer geführt. Der Verein will vermeiden, dass Rechtsextremisten eine plötzliche Tierliebe zu den Katzen entfalten, und möchte auch aus diesem Grund deren Identität für sich behalten.“ Mehrere Naziführer reagierten darauf ungehalten. Sie hatten vorgehabt, die beiden Miezen auszustopfen und als Monstranzen vor ihren Aufmärschen herzutragen.

Die Sächsische Zeitung berichtet weiter, daß kurz nach der Inhaftierung von Adolf und Eva „Beamte des BKA“ kamen, „um Fotos von den Katzen zu machen und Speichelproben zu nehmen“. Auch Pfotenabdrücke wurden genommen, welche in der Terrorkatzenverbunddatei des Innenministeriums mit möglichen Straftaten abgeglichen werden. Eine 500köpfige Ermittlergruppe will in den kommenden Wochen feststellen, wieviele Mäuse die braunen Mordkatzen auf dem Gewissen haben und wo der gestiefelte Kater abgeblieben ist.

Die GRÜNEN  aus Niedersachen jedenfalls waren sich schon länger der Gefahr bewußt und thematisierten die Nazikatzen, welche man nicht immer auf den ersten Blick erkennen würde, bereits im Juni 2011:

Zwickerzellen

Versprecher eines Radiomoderators: Terrauer Zwickerzelle

Mittlerweile ist eine weitere Zwickerzelle bei Ingolstadt aufgeflogen. Sie nennt sich Autonome deutsche Intifada (AUDI) und soll für den Tod von hunderten Menschen verantwortlich sein, vorrangig auf Autobahnen und Bundesstraßen.

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