Tatort Staatsfunk

Es ist unfaßbar, daß der Kopf dieser vom hl. St. Verfassungsschutz überwachten „Konträren“ unserem geliebten Staatsfunk Lügen unterstellt. Doch seht selbst und empört euch!

Aus Protest gegen die konträren Tatortleugner, alkoholisierten Muslim*innenbegrapscher, rassistischen Friseusenmörder und raffinierten Milchmädchenverführer rufen wir alle Menschen dazu auf, Zivilcourage zu zeigen und heute Abend ab 18 Uhr ARD oder ZDF einzuschalten und den Fernseher ans Fenster zu stellen, auf daß das dunkle Land in dieser Zeit hell von der Wahrheit erleuchtet werde!

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Fake Fiction

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Der neue Tatort aus Frankfurt. Wie immer innovativ. Mit dieser Folge betritt man ganz neues Genre-Terrain. In der „Fake Fiction“ besteht die Challenge darin, Ereignisse des Zeitgeschehens mit möglichst umgedrehten Vorzeichen zu inszenieren. Nicht ganz einfach, aber hier glänzend umgesetzt. Und so wird das gemacht:

Kommissar Brixens Mitbewohnerin, gespielt von der transsexuellen Schauspielerin Zazie de Paris, bietet ein paar Flüchtlingen vorübergehendes Asyl in ihrem gemeinsamen Haus, ohne des Kommissars Einverständnis einzuholen. Der findet das irgendwie blöd, also daß er jetzt auf dem Sofa schlafen muß und morgens nicht ins Bad kommt, und es passiert, was passieren muß: „Scheißflüchtlinge“ rutscht es ihm raus. Der Deutsche, und ist er auch ein cooler Kommissar, ist nah am Rassismus gebaut. Aber er merkt’s dann schon auch selber (und mit ihm die ebenfalls rassistischen Zuschauer), denn die Flüchtlinge sind damit beschäftigt, obsessiv Deutsch zu lernen, Wasserpfeife zu rauchen und richtig gut zu kochen. Sie sind nicht böse (!) und wollen niemandem, der schon länger hier lebt, etwas wegnehmen. Und so entsteht ein schönes Gruppengefühl im Lauf des Films.

Unter den Flüchtlingen ist auch eine junge Muslima. Außerhalb des Hauses trägt sie den Hijab, aber die transsexuelle Identität ihrer neuen Hausmutter stellt für sie natürlich kein Problem dar. Eigentlich würde sie gerne bei der Polizei arbeiten. Bei einem ihrer solitären, nächtlichen Patrouillen (Scharia-Police?) wird sie Zeugin eines Verbrechens. Sie verfolgt die Täterin, bis sie an ein paar richtig üble Typen gerät: Es sind, richtig geraten, Barbourjacken tragende, bayerisch sprechende blonde Deutsche. Eine allseits bekannte Problemgruppe. Und es kommt wie es kommen muß: Die Jungmänner begrabschen die Muslima ungebührlich („Was versteckst’n da? Na laß doch ma’ sehn’!“) und schlagen sie zusammen. Wir haben noch nicht so oft von solchen Vorfällen gelesen in der Presse, eher von anderen. Aber es könnte jeden verdammten Tag passieren, irgendwo da draußen. Ein mutiger Film, der inspiriert ist vom Konjunktiv, weniger vom Indikativ.

Dann ist ein neuer Abteilungschef am Start. Er hat nichts zu tun, weder als Polizist noch als Figur in dem Plot, also gibt man ihm ein Faible für Poesie. In den unpassendsten Situationen rezitiert er also Ernst Jandl. Jandl!! Mensch, wenn das mal nicht ausgefallen und skurill ist! Toll! Dabei schlägt man glatt zwei Fliegen mit einer Klappe: Das Drehbuchteam beweist seinen feinen Geschmack und der denkfaule Zuschauer begreift: hier geht es um SPRACHE!!, hier geht es um IDENTITÄT!! Aber eigentlich geht’s um NIX!!

NULLKOMMANIX!! Ein ironisches Spiel. Eben Fake Fiction.

A propos Identität. Die Identitären hat man natürlich auch in petto. Über die hat man immerhin schon mal auf Spiegel-Online gelesen. Sie sind hier, Überraschung, verkappte Nazis, die vor nichts zurückschrecken. Sie mögen die Schwarzen nicht. Nicht weil sie Drogen verkaufen oder sich illegal in Frankfurt aufhalten (was in zwei Nebensätzen thematisiert wird), sondern weil sie ethnisch nicht reinpassen. Die Identitären sind in diesem Film blonde Mädchen. Das macht Sinn, weil so ziemlich alle Identitären aus der indikativen Welt der Wirklichkeit unter Frauenmangel leiden und eher dunkelhaarig sind. Jedenfalls schrecken die Kongruenten (hihi, so heißen sie im Tatort) vor nichts zurück, um ihre faschistoide Ideologie durchzusetzen. Außerdem singen sie gern im Chor. Das ist spießig, das ist peinlich, aber vor allem ist das auch ein bißchen faschistisch.

Zum Fall. Jemand hat einen Molotowcocktail in ein Friseursalon geworfen, eine junge Deutsche kam ums Leben. Gegenüberstellung, Fingerabdrücke, Motiv, alles spricht gegen einen dunkelhäutigen Migranten, den man bereits festgesetzt hat. Aber das ist Kommissarin Janneke irgendwie zu billig. Die Sorge ist auch groß, dass die Medien Wind davon bekommen. Man will ja den Haß nicht noch mehr anstacheln. Also auch, wenn es „sehr weit hergeholt scheint“, aber der Chef weist an, noch einmal in alle Richtungen zu ermitteln. Die Kommissarin geht nochmal auf Nazijagd und kommt mit einer abstrusen Theorie zurück. „Das sind doch Vermutungen“, sagt ihr Chef. Die Kommissarin insistiert, sie hat so ein Gefühl. Aber ihr spielverderbender Vorgesetzter verlangt tatsächlich nach Beweisen.

Zwischendurch belehrt die Kommissarin das von rechtem Gedankengut verführte deutsche Mädchen, mittlerweile hauptverdächtig: „Mensch, die Hautfarbe und die Nationalität haben doch gar nichts mit Gut und Böse zu tun“. Wow! Diese grandiose Einsicht fällt unangenehm auf, aber nur, weil sie einen tatsächlichen Wirklichkeitsbezug aufweist. Ich finde aber, diesen Fauxpas kann man den Autoren schon verzeihen, haben sie mit dieser Tatort-Folge ansonsten Fake Fiction vom Feinsten abgeliefert, quasi genre-definierend.

In der Umsetzung war einzig der deutsche Humor authentisch: krampfig, ein bißchen Slapstick, etliche unbeholfene Sprachspiele. Deutsche Alternativrealitäten lassen sich eben einfacher erfinden als ein guter Witz.

[Quelle, hier sprachlich leicht korrigiert]

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Staatsfunkforyou

wdr-for-you

Alle Staatsfunk-Zwangsabgabenzahler freuen sich riesig über das aufgepeppte Unterhaltungsangebot für die ihnen übergestülpten Neubürger, denn.nun wird auch das Fernsehprogramm in den Asylforderer-Kasernen  so richtig spannend. Es bleibt zu hoffen, daß beispielsweise der „Tatort“ auf albanisch, der „Schulmächenreport“ auf marokkanisch oder „Wer wird Millionär?“ auf kongolesisch die traumatisierten Schutzsuchenden davon abhalten werden, in den Innenstädten herumzulungern und Schaden anzurichten. Auch die neuen Untertanen müssen erst einmal dressiert werden.

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Moderatoren

… haben es auch nicht immer einfach.

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Verschwörungspraxis

Lügen

Auf so schnellem Fuß holt die Realität die Vermutung ein: Am 18.12. warnten wir PEGIDA via Facebook – in Anbetracht der Tatsache, daß der Staatsfernsehesender ZDF als Russia-TV verkleidet skurrile Demonstranten interviewte und dann in einer Klamauksendung namens „heute-show“ verwurstete -, daß auch die Interviewten verkleidete Journalisten oder Statisten sein können und erinnerten an den Fall des Lügenjournalisten Michael Born. Heute meldete Meedia:

Der Reporter des RTL Landesstudios Ost war verdeckt auf einer PEGIDA-Demonstration anwesend und wurde zufälligerweise vom NDR interviewt. Statt sich als Journalist zu erkennen zu geben, spielte der Reporter die Rolle als ausländerfeindlicher PEGIDA-Anhänger. … Unter den gesendeten Aussagen war inkognito auch der RTL-Reporter, der besonders krasse ausländerfeindliche Äußerungen in die Kamera sprach. Dass sich später herausstellte, dass er ein Journalist ist, hat bei PEGIDA-Anhängern und Anhängern von Verschwörungstheorien für eine erneute Welle an Kritik und Häme gegen die so genannten Mainstream-Medien gesorgt.

Also UNSERE Verschwörungstheorie wurde eindeutig VOR der enttarnten Verschwörungspraxis geäußert! Leider nicht mehr beweisbar, da PEGIDA seine Facebook-Einträge mitsamt Kommentaren nach einigen Tagen löscht.

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Systemwechsel

DDR-Parlament

Einen bemerkenswerten Beitrag bei Heise hat das Mitmach-Board Politplatschquatsch ausfindig gemacht:

Wer sich in den Foren von Spiegel Online, der Tagesschau, der ZEIT etc. umschaut, wer mit Freunden und Kollegen spricht, der erkennt schnell: Das Vertrauen in offizielle politische Erklärungen und auch in die zugehörige Berichterstattung hat in einer langen Abwärtsbewegung nun DDR-Niveau erreicht. Den Verlautbarungen und Kommentaren wird einfach nicht mehr geglaubt. Man lacht darüber. Man ist zornig. Die Akzeptanz löst sich auf.

… Kein Wunder, dass jedem etwaigen Einbruch von Wahrheit in die öffentliche Debatte (9/11 Truth, Occupy Wall Street, Snowden Leaks) entweder mit Tabuisierung oder mit großer Hysterie begegnet wird. Auch dies ist letztlich ein Indiz dafür, dass die öffentliche Lüge zur akzeptierten Normalität im Gesellschaftsbetrieb geworden ist. Das System unterminiert damit seine eigene Glaubwürdigkeit. Es büßt rapide an ideeller Überzeugungskraft ein. Da diese aber die einzige mögliche Basis einer offenen und prosperierenden Gesellschaft ist, befinden wir uns derzeit auf einer abschüssigen und gefährlichen Bahn.

Der Ausweg – Abkehr vom Lügen – ist weniger einfach als er klingt. Denn er erfordert zugleich nichts weniger als einen Systemwechsel.

[Hier weiter]

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Gaukeleien

Der „Gauckler aus Bellevue“, den wir bislang als unseren Großen Führer verehrten, wird im oppositionellen Sendekanal ReconquistaGermany zur Schnecke gemacht. Wir fragen uns: Darf man das? Darf man 69 Jahre nach dem Ableben des „Chefs“ schon wieder einen Führer der Lächerlichkeit preisgeben? Die über 100 Positivbewerter der Youtube-Sendung meinen: Ja. Und kaum einer dagegen? Wo bleiben bloß die Hofnarren des Schloßherrn, um gegen derartige Despektierlichkeiten mit Verboten und Waffengewalt und der giftigen Tintenspritze vorzugehen?
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