Gratismut

Medien Gülle

Über den Gratismut jener Leute, die von den Auswirkungen eines westeuropäisch-russischen Krieges nicht betroffen wären, schreibt Albrecht von Lucke in der Freitag in einem überaus lesenswerten Artikel.

Ein gewaltiger Riß würde „zwischen der Meinung der Mehrheitsmedien und jener der Mehrheitsbevölkerung“ in der Frage der Krimkrise liegen. Heute rasseln „nicht mehr die Militärs mit dem Säbel … sondern schneidige Leitartikler und Großkommentatoren in den Schreibstuben. Der Grund dafür liegt auf der Hand: Ihr sehnsüchtiger Ruf seit 1989 – ,Gebt uns ein Feindbild‘ – wurde endlich erhört.

Dahinter verbirgt sich weit mehr als der Konflikt zwischen harten Putin-Gegnern und angeblich allzu weichen Putin-Verstehern; es geht in Wahrheit um den Gegensatz zwischen einer Weltsicht vom journalistischen Feldherrenhügel aus und einem tief historisch geprägten Denken, das die Qualen der Geschichte – das millionenfache Morden des letzten Jahrhunderts – noch gut in Erinnerung hat. Wie keine anderen Völker in Europa sind dadurch Deutsche und Russen – als Täter und Opfer – miteinander schmerzhaft verbunden.

[Hier weiter]

Das Ostblock-Board Politplatschquatsch führt an, wie die Propagandaträger mit zweierlei Maß messen und wie vergleichbar die heutige Agitation mit jener vergangener Epochen ist. „Propaganda allerorten, welche billige Parole eines Tages gültige Geschichtsschreibung sein wird, zeigt erst die Zeit.

Ein Überblick bei Friedensblick.

Bild oben: Die Leitmedien bestellen ihren Acker, allerdings findet nicht jeder die Ergüsse lecker.

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Kriegsrussen

Russen wollen Krieg.

Exodus

Exodus

Die Qualitätsmedien der westlichen Wertegemeinschaft berichten, daß immer mehr Deutsche Drohungen wie „Hau ab oder isch mach disch Messer“ hören müssen und ein Exodus aus den Kiezen der Großstädte beginnt. Unzählige Fälle wurden berichtet, nach denen Deutsche Opfer von Gewalt oder gar Totschlag wurden.

Friedensnobelpreisträger Backaroma will deshalb zwar noch keinen Krieg gegen die Türkei anzetteln. Ob es zu einem Nato-Einsatz kommt, dürfte aber davon abhängen, was der auf Provokationen setzende Machthaber Recep Tayyip Erdoğan  weiter plant.

Die BRD als offiziöser Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches sehe sich sowieso in der glücklichen Lage, der Besatzungsmacht Rußland den Krieg überhaupt nicht erklären zu müssen, da nach dem Zweiten Weltkrieg kein Friedensvertrag ausgehandelt wurde. Die BRD könne Rußland also angreifen, wann immer sie wolle.

Krimkrieg.

Rußlandlied

In Krisensituationen hat es sich bewährt, auf Bewährtes zurückzugreifen. Deshalb beschloß die BRD-Kriegsministerin, das alte Soldatenlied „Von Finnland bis zum Schwarzen Meer“ (Rußlandlied) den aktuellen Gegebenheiten anzupassen und beauftragte dafür die SS-Veteranen des BRD-Literaturbetriebs, Günter Grass und Erwin Strittmatter. In der Kriegsausgabe der Aktuellen Kamera wurde gestern Abend der mitreißende Text veröffentlicht:

Den Marsch von Frau Merkel begonnen,
 Im Blauhemd der eFDeJot.
Vollenden die bunten Kolonnen
das Menschenbeglückungs-Gebot!

Von Finnland bis zum Schwarzen Meer:
Vorwärts! Vorwärts!
Vorwärts nach Osten, du schwules Heer!
Gay-Pride das Ziel, Cola und Bier!
Merkel, befiehl – wir folgen dir!

Die Schimpfkanonade nach Osten,
Ins russische Land hinein.
 Journalist_innen, auf eure Posten!
Der Sieg wird unser sein!

Von Finnland bis zum Schwarzen Meer:
Vorwärts! Vorwärts!
Vorwärts nach Osten, du schwules Heer!
Gay-Pride das Ziel, Cola und Bier!
Merkel, befiehl – wir folgen dir!

Die oben eingebettete und bei Youtube dargebotene Version des Liedes dient selbstverständlich nur dokumentarischen Zwecken über die Verwerflichkeit deutschen Herrenmenschendünkels.

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Schwarzer Prinz

Schwarzer Prinz.

Brandstifter

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Noch mehr Karikaturen gibt es bei Caricatura.ru

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Buntokratie

Krim russische Soldaten

Genauso, wie die totalitäre Diktatur der weltoffenen Buntokratie gewichen ist, in welcher nur noch jene bösartigen Menschen verfolgt und diskriminiert werden, die sich dem menschenbeglückenden Fortschritt verweigern, so wurde auch der brutale Krieg abgelöst vom Friedenseinsatz, der keine Kampftruppen mehr ins Feindesland entsendet, sondern Entwicklungshelfer, Pop-Beauftragte, Rohstoff-Exporteure und Marketing-Experten.

[Siehe hier]

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Hitlary Clinton

Hitlary Clinton

Die frühere US-Außenministerin Hitlary Clinton hat nach ihrem Vergleich des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit Adolf Hitler ihre Wortwahl erklärt. So habe sie darauf hinweisen wollen, daß Putin eine russische Militärpräsenz auf der Halbinsel Krim und möglicherweise auch östlichen Teilen der Ukraine damit rechtfertige, daß russische Minderheiten dort geschützt werden müßten. „Das erinnert an die Behauptungen, die damals in den 30er Jahren gemacht wurden, als Deutschland unter den Nazis immer davon sprach, wie sie ihre deutschen Minderheiten in Polen, der Tschechoslowakei und anderswo in Europa beschützten müssten.“ (Rechtschreibung im Original).

Viel demokratischer sei es, statt für zu „beschütztende“ Menschen, für Erdöl in Kriege zu ziehen, und die Kriegsgründe mit geplünderten Brutkästen oder angeblichen Massenvernichtungswaffen zu legitimieren. Erst, wenn Rußland dem Beispiel der USA folge und mittels hanebüchener Behauptungen bspw. in Guatemala oder der Dominikanischen Republik interveniere, könne Rußland als Vorzeigedemokratie bezeichnet werden und Putin ein ernstzunehmender Anwärter auf den Friedensnobelpreis sein.

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Krimkrieg

Krimkrieg.

 

Andere Sitten

Operation last Chance Edathy

Aus dem Netz gefischt:

In Rußland sitzen die Patrioten im Parlament
und die Verbrecher im Gefängnis.
Andere Länder – andere Sitten!

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