Stalingrad

NATO Stalingrad.

 

Russische Demokratie

Russenflucht

Es ist schon ein eitel Ding mit der Demokratie: Auch das demokratische Rußland hat sich nun an dem Leitbild der vorbildlichen Westdemokratien orientiert und beschlossen, keine Kritik zu dulden und öffentlich wahrnehmbare Opposition zu einem stinkenden Bodensatz zu dezimieren. Russische Oppositionelle „werden im Staatsfernsehen diffamiert, im Netz kursieren Listen vermeintlicher ‚Nationalverräter‘

So hatte „der zum Gazprom-Imperium gehörende Sender NTW“ Ilja Ponomarjow, den einzigen der 450 Duma-Abgeordneten, welcher gegen die Vereinigung von Krim und Rußland stimmte, „zur besten Sendezeit als ‚Verräter‘ diffamiert, nur weil er zu einem Besuch in die Ukraine gereist war.“ In der BRD wäre das nicht passiert. Als der liebevoll als „Rechtsextremist“ titulierte, derzeit wegen Meinungsdelikten über 10 Jahre einsitzende Horst Mahler (den man aber gern als Provokateur oder für bescheuert halten kann) zu einer Holocaust-Konferenz nach Teheran reisen wollte, erhielt er kurzerhand Ausreiseverbot.

Weiter wird berichtet, daß „Russlands Behörden und die Staatspropaganda“ eine Kampagne „gegen die wenigen verbliebenen prominenten Gegner des Kreml-Kurses in der Ukraine gestartet“ hätten. „Im Internet kursieren Listen mit den Namen vermeintlicher ‚Feinde des Vaterlands‘, darunter viele Journalisten, Rockstars und Intellektuelle.

Wenn man das liest, so möchte man meinen, neben den staatlich organisierten Kampagnen würde auch die Denunziation via Internetlisten vom Staat betrieben. Aber auch hier genügt ein Blick auf die demokratischste Demokratie, welche es je auf deutschem Boden gab: Die Kampagnen gegen die Opposition werden zwar vom Machtapparat betrieben, die zwielichtigen und kriminellen Aktivitäten dann jedoch von an der langen Leine geführten und gepamperten Vasallen.

So wurde etwa die Hauptzentrale derartiger ins Internet gestellter denunziatorischer Namenslisten, das gewaltaffine Linksextremistenblog Indymedia, mit dem „poldi-Award“ ausgezeichnet. Die Initiatoren dieses Preises waren u.a. die Bundeszentrale für politische Bildung und der Deutsche Städte- und Gemeindebund, Schirmherr war der Staatsminister beim Bundeskanzler und Beauftragter der Bundesregierung für Angelegenheiten der Kultur und Medien.

Daß der Gazprom-Sender NTW Ilja Ponomarjow als „Freund der Junta“ bezeichnete, nur weil der Duma-Abgeordnete bei Reisen in die Ukraine keinerlei Hinweise auf „faschistische Umtriebe“ fand, dafür aber „Operationen von Agenten des russischen Militärgeheimdiensts in der Ostukraine“, ist eigentlich noch harmlos. In Westeuropa bspw. heißen Oppositionelle, wenn sie sich lediglich an Wahlen beteiligen, bereits „Rattenfänger“.

Opfer von „Attacken des Staates“ wären auch einige russische Showbizsternchen. So habe die Sängerin Diana Arbenina „auf einem Konzert in Kiew um Entschuldigung dafür gebeten, dass nicht mehr russische Musiker die Ukraine unterstützen. Seitdem habe man in Russland praktisch alle ihre Konzerte abgesagt, berichtet sie.“ Dann soll sie sich doch an den mehr oder weniger illegalen Konzerten in der BRD ein Beispiel nehmen und konspirativ organisiert in irgendwelchen Schweineställen auftreten, immer unter der Gefahr eines polizeilichen Rollkommandos. Demokratie ist eben nicht immer nur Zuckerschlecken!

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Menschenspalter

Menschenspalter
Und wieder Schreckensmeldungen von Iwan dem Schrecklichen: Der böse Zar aus Moskau beläßt es jetzt nicht mehr nur beim Brunnenvergiften und Kinderhändeabhacken, nein, jetzt spaltet er schon NATO-Partner! Eine ganze Reihe bundesrepublikanischer Journalisten habe er bereits dahingespalten, auch ein hochdekorierter NATO-General soll zwiegespalten in seiner Zarenhöhle liegen.

Fern in Rußland an der Moskwa,
Roter Kreml Nummer 8,
wohnt der Massenmörder Putin,
der schon manchen umgebracht.
Putin hat auch ein’ Gehilfen,
Edathy hieß dieser Mann.
Dieser lockte mit Behagen
alle kleinen Jungen an.

Warte, warte nur ein Weilchen,
bald kommt Putin auch zu dir,
mit dem kleinen Hackebeilchen,
macht er Schabefleisch aus dir.
Aus den Augen macht er Sülze,
aus dem Hintern macht er Speck,
aus den Därmen macht er Würste
und den Rest, den schmeißt er weg.

Putin spaltet Serientod

Nachtrag einige Stunden später: Serienmörder Putin spaltet immer noch, jetzt bei GZSZ (Screenshot Google) 

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Invasion

Kriegstreiber Putin
Man möchte lauf auflachen, wenn man die plumpen Verdrehungen der alliierten Kriegspropaganda liest – war es etwa Putin, der die Ukraine mittels bewaffneter Krawalle auf dem Maidan destabilisiert hat? Hatte er eine von der Mehrheit gewählte Regierung abgesetzt mit der Folge, daß zwischen Mehrheit und Minderheit ein Bürgerkrieg begann?

In einem Atemzug mit ihren Latrinenparolen bringen die Gleichstrommedien ein Bild, welches reguläre russische Soldaten als Gefangene der westukrainischen Putschisten zeigen soll, welche angeblich auf ihr beanspruchtes Territorium vorgedrungen sein sollen. Wenn dies so stimmt und das Kiewer Putschistenregime als Kriegspartei und Landesvertretung legitimiert ist, wäre die Bildveröffentlichung ein Verstoß gegen die Genfer Konvention von 1949.

Kriegsgefangene als Trophäen propagandistisch einzusetzen, sei gemäß dieser verwerflich: „Danach ist die öffentliche Zurschaustellung von Kriegsgefangenen weithin geächtet und im Konsens aller Unterzeichner der Genfer Konvention ausdrücklich verboten.“ Dennoch nutzten auch „N24“, „Welt“ und „Zeit“ die Gelegenheit. „Obwohl das international geächtet ist, zeigten sie stolz Videos und Fotos der gefangengenommenen Männer.

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Bürgerkrieg

Spiegel Putin Spielverderber

 

Heimat EU

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Augusterlebnis

Putin Kriegstreiber

In diesem Sommer 2014 haben unsere Journalisten ihr eigenes Augusterlebnis“, resümiert Jakob Augstein vor der erstaunten Leserschaft des „Sturmgeschützes der Demokratie“, welches sonst nicht zimperlich ist, kübelweise Propagandajauche in allen Farben und Schattierungen auszuspritzen. Dank dieser sei es gemäß aktueller Frontverlaufsmeldungen mittlerweile gelungen, 52 Prozent von Telefonbefragten für einen Handelskrieg gegen Rußland zu begeistern, „selbst wenn dadurch viele Arbeitsplätze in Deutschland gefährdet wären.

Da scheint es nur noch ein kleiner Schritt zu sein bis zur Bereitschaft zum Heldentod, wenn es um solch edle Ziele geht, wie den Lebensraum im Osten die EU-Osterweiterung.

Sturmgeschütze

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Kriegstreiber

Die hervorragenden Karikaturen sind von Götz Wiedenroth, dessen Karikaturen-Album wir zum genußvollen Schmökern empfehlen. Die oben dargestellte Figur scheint übrigens Ähnlichkeit mit dem am Care-Paket-Syndrom leidenden Tinten- und Güllespritzer Richard Herzinger zu haben

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