AfD-Erfolge

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Die Umfrageinstitute hatten vor den letzten drei Landtagswahlen wieder falsch gewürfelt: Die Linke lag in Sachsen-Anhalt am Wahlabend nicht vor der AfD, sondern 8 % hinter ihr. Mit welcher Standardabweichung die Prognosen ermittelt werden, ist erstaunlich. Ein junger Thüringer meinte eine Woche vor der Wahl im Gespräch: „… na eher 25 % in Sachsen-Anhalt“. Offenbar kann jeder Dorftrottel anstehende Wahlergebnisse besser abschätzen, als hochdotierte Umfrageinstitute. Oder diese dienen lediglich der Wählertäuschung.

Schaut man sich die Wahlergebnisse in Sachsen-Anhalt an, so fällt ins Auge, daß die AfD im südlichen Teil des Bundeslandes und dort auf dem Land besonders gut abgeschnitten hat. Ein Zusammenhang zwischen heimeligerer und abgeschiedener Kulturlandschaft und konservativerem Wahlverhalten bestand aber schon immer. (Für Rheinland-Pfalz gilt das allerdings nicht: Hier war die AfD im ländlichen Westen schwach vertreten.)

Ein Wahlbeobachter berichtete uns aus seinem Wahlkreis in einer lieblichen sachsen-anhaltinischen Weinbauregion, daß dort unter den 240 Stimmen die AfD mit 36 % stärkste Partei wurde, danach folgten CDU (fast nur von Rentnern gewählt) und NPD, wohingegen Linke, SPD, Die Rechte und Grüne unter „Sonstige“ liefen. Zukunftsweisende Ergebnisse? Zu vermuten ist, daß die AfD derzeit in weiten Teilen Thüringens und Sachsens stärkste Kraft wäre, stünden dort Wahlen an.

Auffällig ist, daß in Universitätsstädten und dort in Stadtteilen mit hoher Studentendichte die Grünen sehr stark sind. Das gilt nicht nur für Halle, Magdeburg und Dessau, sondern vor allem für Freiburg (hier gab es sogar einen Wahlbezirk mit grüner Fast-Dreiviertelmehrheit und zusätzlichen 15 % für Die Linke), Tübingen, Konstanz, Heidelberg, Mainz und Trier. Verwunderlich ist hingegen, daß die AfD in den Städten Pforzheim und Mannheim ihre Direktmandate Baden-Württembergs einheimste und in Ludwigshafen die höchsten Stimmwerte für Rheinland-Pfalz aufwies.

In diesen Städten / Stadtteilen hausen große Mengen unterprivilegierter Fremder, während die autochthone Bevölkerung in überproportionalem Maße deklassiert ist. Im Gegensatz dazu existieren in den südwestdeutschen Universitätsstädten Bionade-Wohlfühlzonen mit konsumierbaren Migranten, das gilt auch für die relativ wenigen Fremden (Exoten) in Halle und Magdeburg. Die Ausländer sind dort andere bzw. ihr Sozialverhalten ist der Akademikerdichte angepaßter – Kosmopolitismus läßt sich dort noch weitgehend genießen.

Bemerkenswert ist, daß dort, wo die FDP stark ist, auch die AfD hohe Werte erzielt, zumindest in Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg. Diese beiden Parteien ziehen sich also offenbar nicht zwangsläufig gegenseitig Stimmen ab. Die AfD ist aber auch nicht automatisch dort besonders stark, wo in den Wahlen vorher Linke und SPD abräumten. Für wahlsoziologische Kaffeesatzleserei müßte hier tiefer eingestiegen werden.

Zu erwarten steht, daß mit fortschreitendem sozialem und kulturellem Verfall, wie er in Mannheim, Ludwigshafen und Pforzheim zukunftsweisend auftritt, eine rechtspopulistische Partei gute Chancen hat – entgegen den Unkenrufen, daß nach einem Bevölkerungsaustausch und sozialer Deklassierung der Einheimischen der linke Modus unabwendbar wäre. Das Gegenteil scheint der Fall zu sein, was wiederum der These entspräche, daß sich in Vielvölkerstaaten Gegensätze verschärfen und Parallelgesellschaften entstehen: Auch die schwindenden Deutschen rücken als eine sich ihrer Interessen vergewissernde Gruppe wieder näher zusammen.

Das den regional divergierenden Sozialstrukturen entsprechende asymmetrische Wahlververhalten spiegelt die fortschreitende Zerfaserung der Bundesrepublik in Komfortzonen und No-Go-Areas, in prosperierende und deklassierte Landstriche wider. In Sachsen-Anhalt konnte Die Linke ihren einzigen Direktkandidaten aus dem von Abwanderung und Verfall besonders betroffenen Wahlbezirk Köthen entsenden, hier schnitt die AfD nur mittelmäßig ab. Es ist aber lediglich eine Frage der Zeit, wann dieser Wahlbezirk den Rechten zufällt. Die grünen Hochburgen werden wohl zuletzt, aber auch irgendwann fallen – wenn die neuen Oppositionellen und die importierten Rapefugees in den kommenden Jahren alles richtig machen.

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Pädophile Wahlen

Cohn-Bendit kleine Kinder

Die taz schreibt eine Entschuldigung für grüne Spitzenpolitiker:

Selbst jemand, der mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung unterm Arm der Partei beigetreten wäre und das feste Ziel verfolgt hätte, die Grünen zu der realpolitischen Partei zu machen, die sie heute sind, hätte nicht agieren können, ohne mit seltsamen Gruppen von Zeit zu Zeit Kompromisse zu schließen. Und das konnte auch heißen: weiter für die Grünen zu kandidieren, obwohl man Teile des Programms ablehnte.

Das ist interessant und wirft die Frage auf, ob dieser Jungparteien-Bonus auch für andere, etwa konservative Parteien gilt, oder ob bei denen kompromißlose Abgrenzungsrituale zur Pflichtkür gehören müssen, um keinen Medienkampagnen zum Opfer zu fallen.

Vom grünen Realpolitismus lassen sich die Pädophilen jedoch nicht beirren. Auf Krumme13, einer ihrer Internetseiten, geben sie eine „Wahlempfehlung zur Bundestagswahl 2013“ ab:

Welche Parteien können die Angehörigen der sexuellen Minderheit der Pädophilen & Pädosexuellen bei der Bundestagswahl am 22. September 2013 wählen?
Erststimme(Direktkandidaten) für Bündnis90/Die Grünen
Zweitstimme(Landeslisten) für die Piratenpartei

Eine Wahlumfrage zur Bundestagswahl 2009 unter den Seitenbesuchern, darunter zwei Drittel „Boylover & Päderasten“, der Rest „Girllover“ und „Childlover“, ergab folgendes Ergebnis (Anzahl abgegebener Stimmen):


Piraten (30 %), Linke (27 %) und Grüne (18 % der abgegebenen Zweitstimmen) hätten nach Wunsch der Pädophilen eine Dreiviertel-Mehrheit im Bundestag und fast vier Fünftel aller Parlamentssitze. Zur Regierung würde locker eine piratisch-linke Koalition, höchstwahrscheinlich auch eine piratisch-grüne oder links-grüne Koalition genügen.

Flaschen sammeln

Die Linke Flaschen sammeln

Auch die SED-Nachfolgepartei betreibt Plakatwahlkampf, allerdings sehr nüchtern in der verbotenen Farbkombination Schwarz-Weiß-Rot, mit wenigen Worten und noch weniger Inhalt. Spezialisiert haben sich Ulbrichts Erben auf typische DDR-Themen, wie etwa das Sammeln von Sekundärrohstoffen (SERO) für das VEB Kombinat Sekundär-Rohstofferfassung. Da es keine Altstoffe sammelnden FDJ- und Pionierorganisationen mehr gibt, bleiben viele alte Menschen auf ihren Gläsern und Flaschen sitzen, während die SERO-Annahmestellen nichts zu tun haben. Die SED-Leitung will daher das SERO-System 24 Jahre nach der „feindlichen Übernahme der DDR“ nun doch abschaffen.

Außerdem soll es eine Mindestrente für alle geben, finanziert aus den 1989 in der Schweiz deponierten SED-Millionen, sowie rote Laternenpfosten an allen Straßen und Plätzen, zur Erinnerung an „Karl und Rosa“.

Die Linke wählt Kot

Paradoxon

Bundesdeutsche Sozialwissenschaftler haben nach langen Jahren der intensiven Forschung vor wenigen Tagen eine spektakuläre Entdeckung gemacht, welche alle bisherigen Theorien gründlich auf den Kopf stellt: das bildungspolitische Paradoxon.

Dieses Paradoxon besagt, daß trotz aller bislang fundierten Erkenntnisse die „Spitzengruppe der Bundesländer mit guten Bildungsergebnissen“ genau jene Bundesländer sind, in welchen es „auch viel nationalsozialistisches Potenzial gibt“, also das vermehrte regionale Vorkommen von Nazidumpfbacken seltsamerweise mit statistisch höherer Bildung zusammenfällt.

Was die Wissenschaftler vom Deutschlandfunk bei ihrem pawlowschem Gestiere auf die „neuen Neonazis“ (nicht zu verwechseln mit den alten Neonazis oder den neuen Altnazis!) allerdings zu erwähnen vergaßen ist, daß jenes Paradoxon auch in umgekehrter Weise auftritt: Jene Bundesländer mit den schlechtesten Bildungsergebnissen (Berlin, Hamburg, Bremen) sind nicht gerade für ihre braunen Sümpfe bekannt, sondern für eine besonders starke linke Klientel. Extremismus schützt also offenbar nicht immer vor Dummheit!

Das nun entdeckte skurrile Paradoxon ist besonders bemerkenswert angesichts der bei Linken verbreiteten Binsenweisheit, daß der Geist links stünde. Vielleicht jedoch meinen sie mit diesem Geist lediglich ihren Hochprozentigen im Schnapsregal.

Volksopium

Früher einmal brüllte es aus dem linken Lager: „Religion ist Opium für das Volk!“ Heute fordern die Enkel von Marx und Stalin auf ihrem Parteitag die „Entkriminalisierung des Drogenkonsums“ und „langfristig eine Legalisierung aller Drogen“. Offensichtlich empfinden sie Heroin und Crack als fortschrittlich-humanistischen Ersatz für das altbackene Opiat „Religion“.

Geschlechtswechsler

Als Horst war Monika eine unappetitliche Erscheinung.“ [1]
Stefan Saemann, BILD

Kurz vor mehreren Landtagswahlen hakenkreuzelt es wieder auf allen Kanälen: Im brandenburgischen Ludwigsfelde nahm ein Polizeikommando die faschistischen Gardinen eines Mannes fest [2], im sächsisch-anhaltistischen Brettin versuchten drei SchülerInnen, einem 15-jährigen Mitschüler zunächst die Augenlieder mit einem Kajalstift schminken, um ihm – als dieser sich wehrte – kurzerhand ein Hakenkreuz auf die Stirn zu malen [3]. Der Staatsschutz ermittelt in beiden Fällen, denn der Staat ist in Gefahr und muß geschützt werden vor der unheimlichen Macht der Gardinen und Kajalstifte!

Apropos Sachsen-Anhalt: Hier wollen die Braunen die Grauen mit Hilfe blonder Omas ködern [4]. Das ist gemein! Damit ihnen das nicht gelinge, versuchte ein Wirt aus Barleben die rechte Partei NPD während ihres Wahlkampfabschlußtreffens auszuhungern [5]. Ob die Hungerblockade erfolgreich war und die Nazis vor lauter Verzweiflung ihrer Lieblingsbeschäftigung nachgingen, süße Mohrenkinder zu fressen, ist nicht überliefert.

Doch diese Partei legte von ihrer Hinterhältigkeit ein beredt Zeugnis ab: Wohlwissend, daß Kommunen verpflichtet sind, auch an die NPD zu vermieten, bleibt einer Gemeinde eine „einzige Chance: Der Raum ist anderweitig gebucht“ [6]. Will also die NPD von der Kommune mieten, ist immer bereits alles vergeben. Doch die fiese NPD trickste die Trickser einfach aus: Sie ließ einen Geschäftsmann für dessen Firma buchen und sich die Reservierung überschreiben.

Allerdings erlitten die Faschisten an der Genderfront einen empfindlichen Schlag: NPD-Skinhead Horst aus dem schwäbischen Emmendingen zeigte den Nazis das Hinterteil: „Ich wollte als Frau leben und einen Mann lieben. Das ging in der NPD aber nicht. Die Linken sind jetzt meine Familie“ [1]. Doch hätte sich Horst zu einem Berggorilla umoperieren lassen, dann hätte er etwas für den Artenschutz getan und eine mindestens ebenso nette Familie gefunden.

Daß sich Schläger-, Fernseh- und Kostümnazis nach Beziehungstragödien, Rauschgiftabstürzen oder homosexuellen Selbsterfahrungen zu strammen Linksextremisten wandeln, ist keine Seltenheit. Daß aber der Ideologiewechsel gleich mit einem Genderwechsel verbunden ist, kommt nicht alle Tage vor.

Skinhead Horst heißt jetzt Monika und kandidiert für die SED. Die BILD-Zeitung schwärmt: „Als Horst war Monika eine unappetitliche Erscheinung.“ [1] Wie BILD-Reporter Stefan die appetitliche SED-Monika vernascht hat, erfahren Sie in der nächsten Ausgabe.

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Sowjetjugend

Wir werden dort sein, wo die Nazis sind.“ [1]
Judith Förster, Bündnis Dresden Judenfrei

In jener Stadt, in welcher Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg ihre Flitterwochen verbrachten, bevor Karl seine Homosexualität entdeckte und glücklich wurde, in Dresden also, marschierten am letzten Wochenende wieder mehrere Tausend Gedankenverbrecher auf, deren finstere Gedanken unermüdlich allein darum kreisen, uns die 1989 gegen die Rechtsextremisten erkämpfte Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit wieder wegzunehmen. Weswegen wir die Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit selbst abschaffen sollten, damit diesen Meinungsbanditen nichts mehr übrig bleibt, was sie abschaffen können.

Denn es ist wahrlich verbrecherisch, wenn Gedankenverbrecher das in der DDR-Verfassung implementierte Versammlungs- und Demonstrationsrecht nur dazu mißbrauchen, um alle aufrechten Demokraten der Deutschen Demokratischen Republik zu provozieren. Es wäre doch sinnvoll, nur Demonstrationen zuzulassen, welche unserer weisen Sowjetführung huldigen, möglichst am 1. Mai, der extra arbeitsfrei ist, damit unsere fleißige Regentschaft die Huldigungen auch empfangen kann. Der Sowjetrat sollte also jeden Anmelder unerwünschter Demonstrationen und Versammlungen wegen §86p – Provokation der Demokratie – vor ein Standgericht stellen: Vor das Standgericht der vorbildlichen Sowjetjugend, welche die ewiggestrigen Rattenfänger und ihre unbelehrbaren Gefolgsratten öffentlich steinigen darf.

Leider gab es auch in diesem Jahr in Dresden uniformierte Einheiten, welche sich schützend vor die Gedankenverbrecher stellten. Der Vizepräsident des Sowjetrates, Wolfgang Thierse, klagte in einem Interview des Staatsfunkes MDR: „Die Polizei ist vollauf damit beschäftigt, die Gedankenverbrecher zu beschützen. (…) Das ist sächsische Demokratie.“ Die friedensfeindlichen Demonstrationskriminellen hätten nach Thierses Meinung eben nicht geschützt werden dürfen. Man hätte sie besser der berechtigten Empörung der Sowjetjugend als Steinwurfzielscheiben ausgesetzt, um ein für alle mal Ruhe zu haben.

Ohne Grund wurde die friedliche Sowjetjugend von der Polizei überfallen. Andreas Arnold (59), Vize-Chef der Polizeidirektion Oberes Elbtal/Osterzgebirge, verteidigte die Polizeiwillkür im konterrevolutionären Duktus und versuchte feige, sich der Verantwortung zu entziehen: „Ich kann es nicht hinnehmen, dass Polizisten auf eine Stufe mit den Feinden unserer Sowjetunion gestellt werden. Das ist eine Beleidigung der sowjetischen Beamten. Eine solche Äußerung von einem der höchsten Repräsentanten der Sowjetunion ist schockierend und macht mich sprachlos.“ Seitdem kam nie wieder ein Wort aus seinem Mund, den er im Gulag sowieso nur zum Suppelöffeln benötigt.

Auch der Vorsitzende der Christlich-Demokratischen sowjet-Union, CDU-Chef Lars Rohwer, macht vor allem die Gedankenverbrecher – welche unter der kriminellen Terrordevise „Dem Recht auf Gedenken – Der Wahrheit eine Gasse“ ihren widerwärtigen Faschismus zelebrierten – zu Recht für die harmlosen Gewalttätigkeiten der provozierten Sowjetjugend verantwortlich, besitzt aber die unverfrorene Frechheit, bei den Ausschreitungen der autonomen Jugend eine kleine Mitverantwortung der SED herbeizuhalluzinieren, wo doch jeder weiß, daß die Autonomen autonom agieren, also nur sich selbst verantwortlich sind. Leider besitzt die SED noch nicht die uneingeschränkte Macht, Lars Rohwer, diesen tückischen Zweifler an der Friedfertigkeit des Stalinismus, zur Strecke zu bringen.

SED-Generalsekretär Klaus Ernst-Thälmann sprach sich für ein grundsätzliches Demonstrationsverbot für Gedankenverbrecher aus. Es sei „ein unerträglicher Zustand, dass Feinde des Arbeiter- und Bauernparadieses die stalinistische Freiheit nutzen, um gegen Stalinisten vorzugehen“, sagte Ernst-Thälmann der Nachrichtenagentur dapd. Darüber hinaus forderte er ebenso wie NVA-Politoffizier Holger Hövelmann ein neues Verbotsverfahren für Gruppierungen, welche als Konkurrenten um die Futtertröge der Macht weggebissen gehören und sich somit gegen die sowjetische Grundordnung richten.

Friedfertige Sowjetjugend im Kampf gegen faschistische Provokateure

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