Fake-Fakes

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Kaum ist der Begriff der „Fake News“ in der Welt, werden solche auch en masse produziert. So berichtete etwa die Tagesschau – das staatsnahe Nachrichtenmagazin Nr. 1 – über das Ableben einer Schauspielerin Kim Fisher. Kim Fisher aber ist keine Schauspielerin, sondern Staatsfunkmoderatorin und zudem quicklebendig. Außerdem ist „Kim Fisher“ nur der Fake-Name für Kerstin Poetke. Das mitgelieferte Bild ist auch nicht ihres. Die Moderatorin bestritt auf Nachfrage, verstorben zu sein.

Dach ganz grotesk wird es, wenn die Quantitätsfakepresse über mazedonische Fake-News-Fabriken berichtet, in denen viel Geld und dicke Autos mit der Erstellung von falschen Anti-Clinton Nachrichten verdient werde. Daß diese krude Story selbst gefaked ist, hat nun das Fake-New-Aufspürboard PPQ nachvollziehbar offengelegt.

Fake-News über ominöse Fake-News-Fabriken und reiche Fake-News-Produzenten – skurriler geht es wirklich kaum.

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