Feuer und Flamme

hexenverbrennung

Der regierungskritischen Organisation Pegida & Co. wird von den Machthabern „geistige Brandstiftung“ vorgeworfen, weil sie sich erdreistet, einen herrschaftsfreien Diskurs zu pflegen. Allerdings scheinen eher ihre Gegner gewisse Affinitäten zu Brandstiftungen zu haben, in der Vergangenheit wurden bereits unzählige Fahrzeuge von -gida-Demonstranten oder Oppositionspolitikern in Brand gesetzt. Die Journaluierten und Redaktutten des Mitteldeutschen Rotfunks (mdr) berichterstatten nunmehr:

… bei der Gegendemonstration von GEpIDA (Genervte Einwohner protestieren gegen Intoleranz Dresdner Außenseiter) mussten die Sicherheitskräfte einschreiten. Einige der … etwa 180 Teilnehmer hatten „Feuer und Flamme den Abschiebebehörden“ skandiert. … Nach deren Abschluss schlossen sich die Demonstranten einer Kerzenprozession für den Frieden an. Zu ihr hatten die Dresdner Nagelkreuzzentren nach dem Friedensgebet in der Kreuzkirche eingeladen.

Von der Kerzenprozession zur Hexenverbrennung ist es manchmal nur ein kleiner Schritt und möglicherweise verstecken sich Brandstifter auch in Kirchen.

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Schwarz-Weiß-Rot

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Nach der letzten Pegida-Demo in Dresden sollen „am Abend mehrere Männer im Bereich des Postplatzes einen Slowaken zusammengeschlagenhaben.

Nach Angaben des Opfers waren die Täter mit schwarz-weiß-roten Mützen bekleidet und waren anschließend in einen Linienbus eingestiegen. Die Polizei stellte daraufhin die Identitäten von neun der Businsassen fest. Die Ermittlungen dauern an.

Schwarz-weiß-rote Mützen? Das klingt ein wenig wie die Springerstiefel im Sebnitzer Freibad oder die Hakenkreuz-Bomberjacken bei Rebecca in Mittweida. Aber nichts ist unmöglich, und wir drücken der Wahrheitspresse die Daumen, daß sie diesmal nicht gelogen oder verkürzt hat.

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Weltladen Dresden

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Dresden – Seit mehreren Jahren hat der WELTLADEN in der Dresdner Kreuzstraße täglich geöffnet. Passant Ullrich Fangfasan (48) hat genug davon. In einem offenen Brief, den er bei Facebook postete, bittet er Oberbürgermeister Dirk Hilbert (44), die Stadt weltladenfrei zu machen. Er spricht damit vielen Dresdnern aus der Seele. „Ich hatte ihm den Brief vor zwei Wochen geschickt, doch es kam bislang keine Antwort, da entschloss ich mich ihn zu posten.

Er hofft jetzt, dass endlich eine Reaktion aus dem Rathaus kommt und darüber diskutiert wird, wie mit Eine-Weltläden in Zukunft umgegangen wird. Der Passant fühlt sich belästigt, denn ihm mißfällt das One-World-Geschäft und er nutzt auch nicht dessen Cafe.

Zudem gelte es, sich selbst vor aufdringlichen Ausländern zu schützen, um die er vor dem Laden immer größere Bögen machen müsse. „Inständig bitte ich darum, tätig zu werden. Nicht zu verbieten, aber woanders zuzulassen. Die Stadt wieder den glücklichen Flaneuren zurück zu geben, die nicht auf One-World-Chaos, sondern auf sächsische Gemütlichkeit ausgerichtet sind“, appeliert Ullrich Fangfasan.

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Damen und Herren Entscheidungsträger der Stadt Dresden,

ich wende mich als sehr besorgter Bürger und Passant an Sie.

Seit mehreren Jahren erlebe ich Tag für Tag den Laden derjenigen, die glauben, „die Welt“ zu sein und festlegen zu dürfen, was richtig und falsch ist für das Land, in dem auch ich lebe. Tag für Tag bin ich gezwungen, diesem Laden Aufmerksamkeit zu schenken, ohne von deren Betreibern für meine Meinung und meine Einstellung akzeptiert zu werden.

Tag für Tag stolpern irgendwelche Personen aus der Ladentür, werde ich daran gehindert, zügig nach Hause zu kommen, müssen ich und andere Passanten sich Fragen stellen lassen, warum es in Dresden möglich ist, ungehindert an zentralen Orten eine „One-World“ zu proklamieren, gegen PEGIDA zu hetzen, aufzuwiegeln und zu polemisieren.

Tag für Tag achte ich darauf, dass meine Kinder nicht über die von immer mehr Ausländern frequentierten Straßen nach Hause müssen. Denken Sie dabei bitte daran, daß laut Kriminalitätsstatistik Syrer um das Fünffache krimineller als Deutsche sind!

Ganz sicher bin ich ein demokratisch eingestellter Mensch. Verkaufsfreiheit ist für mich genauso ein Grundrecht wie das Recht auf Ladenöffnung. Deshalb habe ich anfangs versucht zu verstehen, was die Betreiber mit ihrem Laden wollen.

Inzwischen bin ich mir sicher, dass es die Faulheit ist vor wertschöpfender Arbeit, die Überheblichkeit, Existenzrechte nur für sich selbst einzufordern, anderen aber nicht zuzugestehen und Menschen zu diffamieren, die sich der One-World-Vermassung nicht zuordnen können.

Tag für Tag gehe ich durch diese Straße, an der dieser „Laden“ besteht und musste mir mehr als einmal gefallen lassen, von Dunkelhäutigen angerempelt oder schief angeschaut zu werden, ohne durch Auftreten oder verbale Argumente einen Anlass zu bieten. Ich bin einfach nur ich selbst und gehe und laufe, um meinen Weg nach Hause fortsetzen zu können.

Nein, ich beteilige mich nicht an den montäglichen Pegida-Demonstrationen. Ich möchte nicht in den Strudel des Hasses und des Niederschreiens durch die Lügenpresse eingereiht werden. Ich möchte nicht „durchgezählt“ und von infantilen Student*innen ausgelacht werden. Mein Schwerpunkt liegt in der friedlichen Auseinandersetzung mit einer uns von den Regierenden aufoktroyierten Situation und dem Versuch, das Schlimmste zu verhindern .. den provozierenden Asylforderern aus dem Weg zu gehen, ihren Opfern direkte Hilfe zu leisten, Ängste vor der Obrigkeit abzubauen, das Thema „Flucht in die Sozialsysteme“ und deren Ursachen zu hinterfragen und nach Lösungen zu suchen. Auch für mich sind manche politische Entscheidungen nicht nachvollzieh- und erklärbar. Auch ich wünschte mir manche Veränderungen, vor allem auf bürokratischer Ebene. Aber das ist für mich kein Grund, mich den „alternativlosen“ Plänen der One-World-Diktatur zu unterwerfen – sondern es ist für mich im Gegenteil Ansporn, den illegal eingereisten Asylforderern zu zeigen, daß dies meine Heimat ist und ich sie nicht eingeladen habe.

Bestimmt sind nicht alle Ausländer gewaltbereite und gierige Menschen. Aber sie lassen sich von Eine-Welt-Ideologen vergiften und die giftige Saat geht auf – Frauen werden vergewaltigt, Menschen werden niedergeschlagen, Familien durch Einbrüche bedroht.

Warum darf dieser Eine-Welt-Laden in der kulturvollen Innenstadt von Dresden bestehen, seit nunmehr mehreren Jahren? Warum muss „das deutsche Volk“ immer mehr die Innenstadt und vor allem das Areal um den Hauptbahnhof meiden? Warum muss ich meine Gehstrecken nach Menschen planen, die so gar nicht meines Geschmackes sind? Warum dürfen diese illegalen Ausländer, die glauben, Recht zu haben, durch die Innenstadt „spazieren“? Muss Überfremdung im Zentrum stattfinden oder kann es nicht andere, weniger sensible und wichtige Orte geben, an denen Ausländer und ihre Eine-Welt-Läden konzentriert werden? Ist es wirklich unmöglich für die Stadt, den Standort des Ladens zu verändern und das Podium für diesen menschen- und volksfeindlichen Konsumtempel weniger öffentlich zu machen?

Ich mache mir nicht nur Sorgen um den Ruf unserer Stadt. Ich mache mir Sorgen um uns alle.

Weihnachten, das Fest des Friedens, steht bevor. Es wird von Liebe, Achtung, Hilfe und Schutz der Schwächsten geredet und gesungen werden. Und gleichzeitig lassen wir es geschehen, dass die Straßen und Plätze für uns und unsere Kinder unsicherer werden, Tag für Tag.

Inständig bitte ich darum, tätig zu werden. Nicht zu verbieten, aber den Eine-Welt-Laden zu verlegen. Die Stadt wieder dem friedlichen und sorglosen Volk zurück zu geben, das nicht auf orientalischen Unfrieden, sondern auf sächsische Gemütlichkeit ausgerichtet ist. Dem eigenen Volk, dem nicht zugemutet werden darf, sich mit Ängsten arrangieren zu müssen. Wir sind so viele, aber wir sind sprach- und fassungslos angesichts dieser großen dunklen Menge, die über die Grenzen illegal nach Sachsen strömt und von Eine-Welt-Läden willkommen geheißen wird.

Ich möchte mein Leben in Freiheit leben – jeden Tag. Ohne Eine-Welt-Läden in der City. Gibt es wirklich keinen Weg?

Herzlich grüße ich Sie von der Kreuzstraße

Ullrich Fangfasan

Der Facebook-Brief hier. Wir distanzieren uns von menschenverachtenden, volksverhetzenden und demokratiefeindlichen Briefen jeglicher Couleur.

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Tourismus Dresden

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Pegida ruiniert …“, schlagzeilt das Springer-Organ Die Welt, „… in Dresden das Tourismusgeschäft“. Die Erklärung: „Nahezu alle Städte in Deutschland verzeichnen höhere Touristenzahlen. Nur die Buchungen in Dresdens Hotels gehen erstmals seit Jahren zurück. In der Stadt stehen 20.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel.“ Im „Taschenbergpalais Kempinski“, in dessen Nähe „Pegida jede Woche marschiert“, gäbe es insbesondere an Montagen im Vergleich zum Vorjahr „50 Prozent weniger Buchungen“.

Die mitgelieferten Zahlen: In den ersten drei Quartalen 2015 gingen die Übernachtungszahlen um 2,3 Prozent zurück, im Vorjahr (da „marschierte“ Pegida bereits) gab es noch ein Plus von 7,6 Prozent. Der Verlust 2015 von 2,3 Prozent kam durch den Rückgang von Inlandstouristen von 4,2 Prozent zustande, Auslandstouristen hingegen buchten gegenüber dem Vorjahr um 5,7 Prozent mehr.

Betrachten wir die Hintergründe genauer:

  1. Die Übernachtungszahlen der Vorjahre:

Während in Sachsen (gesamt) von dem Jahr 2012 zu 2013 um 3,3 % weniger Übernachtungen aufzuweisen hatte, waren es in Dresden 2,3 % mehr.

Während in Sachsen (gesamt) von dem Jahr 2013 zu 2014 um 3,9 % mehr Übernachtungen aufzuweisen hatte, waren es in Dresden 7,6 % mehr.

Während in Sachsen (gesamt) zwischen den Jahren 2012 bis 2014 um 0,5 % mehr Übernachtungen aufzuweisen hatte, waren es in Dresden 10,0 % mehr.

Und für die Quartale 1 -3/2015: Während in Sachsen (gesamt) von dem Jahr 2014 zu 3/2015 um 0,7 % mehr Übernachtungen aufzuweisen hatte, waren es in Dresden 2,3 % weniger.

Resumee: Der überproportionale Anstieg an Übernachtungen in Dresden in den vorangegangenen Jahren wurde gebremst.

  1. Die Übernachtungszahlen für 11/2014 und 12/2014:

Im November und Dezember 2014 verzeichnete Pegida den größten Zulauf (bis 25.000 Demoteilnehmer), während die Pegida-Teilnehmerzahlen in den ersten drei Quartalen 2015 einbrachen. Wäre Pegida Schuld am Ausbleiben von Touristen, müßten in diesen beiden Monaten auch die größten Einbußen zu verzeichnen gewesen sein. Aber: „Im November nahm die Zahl der registrierten Übernachtungen um 8,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu, im Dezember um 7,9 Prozent.

Resumee: Es gab zu Pegidas Hochzeiten überproportional viele Übernachtungen.

  1. Taschenbergpalais Kempinski

Wenn für Montage im Taschenbergpalais Kempinski ein Einbruch um 50 % zu verzeichnen ist, der Einbruch in Dresden aber nur 2,3 % beträgt, buchen die Gäste dementsprechend im Kempinski an anderen Tagen oder sie buchen in anderen Hotels.

Resumee: Der Schaden für den Dresdner Tourismus insgesamt dürfte sich in Grenzen halten.

  1. 20.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel

Durch den Einbruch des Tourismus in Dresden um 2,3 % stünden „20.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel“. Bedeutet das im Umkehrschluß, daß es in Dresden 870.000 Arbeitsplätze in der Tourismusbranche gibt? Aber Dresden hat doch nur 550.000 Einwohner?

Resumee: Es stehen quasi 460 Arbeitsplätze auf dem Spiel, nachdem der Vorjahresboom inklusive zweier Pegida-Monate quasi 1500 Arbeitsplätze bescherte.

  1. Ausländische Gäste

Es kamen bis 3/2015 ganze 5,7 % mehr Auslandstouristen als im Vorjahr. Dabei wird Pegida durch die deutschen Medien als „fremdenfeindlich“ markiert.

Resumee: Fremde lassen sich durch eine „fremdenfeindliche Pegida“ offenbar nicht abschrecken.

  1. Bettensteuer

Der Einfluß der von dem rot-grün-roten Stadtrat beschlossenen und seit Juli 2015 eingeführten „Bettensteuer“ für Hotelbetten wird in dem Zeitungsartikel nicht erwähnt. „Die Steuer wird nach der Höhe des Übernachtungspreises erhoben. Bis 30 Euro Zimmerpreis beträgt sie einen Euro pro Nacht, von 31 bis 60 Euro werden drei Euro fällig, von 61 bis 90 Euro fünf Euro, von 91 bis 120 Euro sieben Euro. Danach werden pro 30 Euro jeweils zwei Euro zusätzlich fällig.

Resumee: Damit sind dank rot-grün-roter Stadtpolitik Übernachtungen in Dresden seit Juli 2015, also dem Dritten von drei Quartalen, um 5 % bis 10 % teurer geworden. Mittelt man die Teuerungsrate auf 7,5 % und drittelt sie für das dritte von drei Quartalen, könnte man für 1 – 3/2015 einen Übernachtungsrückgang um 2,5 % erwarten.

  1. Lügenpresse

Die Zeitung, welche die haarsträubenden Behauptungen in „Die Welt“ setzt, hatte zwischen 3/2014 und 3/2015 nur noch 5,1 % ihrer Leser verloren, zwischen 3/2013 und 3 /2014 waren es hingegen ganze 10,1 % .

Resumee: Es geht aufwärts für die Lügenpresse!

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Graf Öderland

unsterbliche

Während die hilflosen Pegida-Demonstranten nur kleines Straßentheater machen, etwa mittels eines braunen (Wisch-)Mobs oder mit Merkel-als-Hampelmann-Schildern und phantasievollen Titulierungen als „Mutter Terrorosia“, hat der von Steuerzahlern alimentierte staatsnahe Bühnenklamauk mit Max Frischs halb vergessenem Drama „Graf Öderland“ (1951/1956) nun zum professionellen Gegenschlag ausgeholt.

Das Stück, offenbar ein Plagiat des Kleist’schen „Michael Kohlhaas“, wurde mit einer stigmatisierenden Verwurstung der regierungskritischen Pegida-Bewegung aufgepeppt und darf sich darob freuen, von der Wahrheitspresse wohlwollend goutiert zu werden:

Der Aufstand der Anständigen steht gegen den Aufstand der Unanständigen …  die Hasstiraden der Pegida-Demos zum einen und der aufklärerische Impuls, der Zorn, die Verzweiflung angesichts der Lethargie und die selbstkritische Reflexion der anderen.

Eine „selbstkritische Reflexion der anderen“ – das klingt zunächst nach Satire. Intendant Volker Lösch meint es jedoch offenbar Ernst, wenn er auf die staatlichen Zuwendungen aus der Theaterförderung für dilettantische Inszenierungen schielt, zumal derartige Aufführungen für gewöhnlich vom Publikumspack mit ostentativem Desinteresse gestraft werden. Da dürfte selbst die mit plumpesten Darbietungen Oppositionelle ins Groteske verzerrende „Heute-Show“ unterhaltsamer sein, wenn auch auf ebenso niedrigem Niveau.

Die Geschichte ist schnell erzählt:

Aus seinem Kadaver steigen bösere Geister. Derer, die von blinder Angst („der Kitt unserer Gesellschaft“, wie es in der Aufführung heißt) und blankem Hass getrieben sind, deren Parolen, teils namentlich identifizierbar, vom Chor wiederholt werden. Es ist der gesammelte kleinbürgerlich-xenophobe Stur- und Eigensinn, der sich am „Wir“ berauscht und den niederen Instinkt von der Leine lässt. Diese Masse Unmensch zeigt sich in den zweieinviertel Stunden immer rabiater und blutrünstiger. Zunächst im Freizeitlook, dann in Tarnuniform lassen sie Zigaretten im Dunkeln glimmen, sind Veitstänzer, singen das Deutschlandlied, bewaffnen sich in Nachahmung ihres Anführers Öderland mit Äxten. Im Hintergrund lodern Flammen.

Das hat natürlich nichts mit der Realität zu tun, aber eben dafür gibt es schließlich Theater: Der blutrünstige Terror von Paris durch (teilweise) „Flüchtlinge“, der andressierte Haß auf „Nazis“ oder die zu welchen erklärt werden, die eigenen (linksextremen) Gewalttaten am Rande von Pegida-Demonstrationen, die lodernden Flammen aus den Autos derer Teilnehmer, das fanatische „Wir“ im „Wir schaffen das“ bis zum dramatischen Endsieg – all das kann mittels einer abstrusen Inszenierung auf die bislang erstaunlich friedfertige Pegida-Bewegung projiziert werden.

Waren es früher die unsäglichen Glatzen, gegen die sich der Zorn der „anständigen“ Kleinbürger wenden sollte, so ist dieses Kleinbürgertum heute selbst Objekt der Stigmatisierung. Und die da einem Sakko mit polierter Birne applaudieren, aus ihren Komfortzonen und Wohlfühlinseln der Bionade-Reihenhaussiedlungen, würden sich selbst nie zu einem Kleinbürgermob zählen, sondern wähnen sich als merkeltreue Avantgarde einer humanistischen Revolution.

Beim Lesen der Beschreibung fällt fürderhin auf, daß zu einer Diskreditierung „dieser rabiaten und blutrünstigen Masse Unmensch“ als „Untermensch“ nicht mehr viel fehlt. Aber vielleicht ist diese Wortwahl auch so gewollt, steht doch der „Unmensch“ als völlig entmenschtes Wesen sogar noch unter dem Untermenschen.

Erinnern wir uns: Auch vor 80 Jahren sollte der „böse Weltfeind“ überwunden werden, wofür die politischen und kulturellen Bühnen den gesellschaftlichen Nährboden des „guten Gewissens“ bereiteten. Am besten verfolgt und vernichtet es sich schließlich im Glauben an eine humanistische Ideologie und bei der Vorstellung, widerwärtige Un(ter)menschen beseitigen zu dürfen.

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Keine zahlenden Gäste

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Mehrmals zog die fast verbotene Partei NPD in den sächsischen Landtag ein, mehrmals prognostizierte die Wahrheitspresse ein Ausbleiben der Touristen in Sachsen und dennoch stiegen stets die Übernachtungs- und Besucherzahlen. Doch nun ist endlich eingetreten, was sich Linksextremisten schon immer wünschten: „Die sächsische Landeshauptstadt Dresden hatten einen Rückgang von 0,2 Prozent im Juni zu verzeichnen“, verkündet die Dresdner Morgenpost in eigenwilligem Deutsch.

Aufgeschlüsselt liest sich das so: „Die Übernachtungszahlen zwischen Januar bis August 2015 sind bei Gästen aus Deutschland um 4 Prozent gesunken. … Die Zahlen aus dem Ausland legten um 3,5 Prozent zu.“ Schuld daran sei „vor allem PEGIDA“, eine „fremdenfeindliche Mischpoke“ (Özdemir), deren wöchentliches Auftreten mit zehntausenden „besorgten Bürgern“ offenbar deutsche Gäste abschreckt und ausländische Touristen anlockt. Andere Faktoren, wie etwa Mindestlohn, Touristensteuer, fehlende verkaufsoffene Sonntage, das zu geringe Budget der Dresden Marketing Gesellschaft (DMG) oder einfach nur das Wetter würden hingegen eine untergeordnete Rolle spielen.

PEGIDA macht da wohl etwas falsch, resümiert der erfahrene Journalist Dominik Brüggemann. Das Dresdner Bündnis sollte sich seine Ableger in anderen sächsischen Städten zum Vorbild nehmen: Die Leipziger LEGIDA und die Chemnitzer CEGIDA hatten es schließlich geschafft, die Touristenzahlen in ihren Städten um 7,6 bzw. 9,3 Prozent zu erhöhen.

Asylanten statt Touristen

Die Stadt Dresden reagierte umgehend auf die ausbleibenden Touristenströme und kauft momentan die leerstehenden Hotels auf. So wurde kürzlich das in der Nähe des Schlosses Pillnitz befindliche Hotel „Prinz Eugen“ für 3,6 Millionen Euro erworben. In das 4-Sterne-Hotel mit seinen 47 Zimmern sollen 94 Asylanten einziehen. Das aber ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein, denn in den zwei Monaten Dezember und Januar muß die Landeshauptstadt Dresden insgesamt 3871 neue Invasoren unterbringen. „Das sind deutlich mehr, als die ersten zehn Monate des Jahres angekommen sind.“ Und leider sind das keine zahlenden Gäste, im Gegenteil.

Die Touristen wird es freuen, daß sie angesichts knapper werdender Übernachtungsangebote wahrscheinlich demnächst höhere Preise zahlen dürfen, um das neue Gesicht einer Multikulti-Metropole zu bewundern. Der Verkäufer des unrentablen Hotels bedankt sich derweil artig „bei allen Mitarbeitern für Ihre herausragenden Leistungen und hofft, sie als Mitarbeiter in einem der anderen Hotels übernehmen zu dürfen“, während die Laubegaster Wutbürger einen Anstieg der Kriminalität fürchten und den Aufstand proben. Eine Oma hingegen findet hoffnungsvolle Worte der Zivilcourage: „Warum sollen sich ausgerechnet alle Kriminellen aus Syrien auf den Weg nach Deutschland gemacht haben?

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99 Prozent

99prozent

99 Prozent aller Dresdner … heißen Ausländer willkommen“, jubelt die Springer-Presse. Ein eindrucksvolles Bekenntnis zu unserer Politik der Tolleranz und des Demokratismus!

Nichts gelernt aus der Geschichte haben hingegen die Rowdys und Kriminellen, welche während ihrer Zusammenrottungen Schmährufe auf unsere Kanzlerin ausstoßen und nebenbei den Aufbau unseres sozialistischen Staates auf eine ganz perfide Art untergraben. Bereits am 10.10.1989 beschwerten sich Bürgerinnen und Bürger Leipzigs über die Geschäftseinbußen wegen der widerwärtigen sogenannten Montagsdemonstrationen in der SED-Zeitung Neues Deutschland:

Wollen ganz normalen Geschäftsalltag
Viele Salons unserer PGH befinden sich im Leipziger Stadtzentrum, wie im „Hotel am Ring“, im „Stadt Leipzig“, in der Mädlerpassage oder am Thomaskirchhof. Tag für Tag mühen sich die Kollegen dort, ordentliche Dienstleistungen zu bieten. Dieser normale Geschäftsalltag wird zur Zeit beeinträchtigt. Unterbrochene Straßenbahnverbindungen, verstopfte Straßen, wie am vergangenen Montag, führen dazu, daß bestellte Kunden sich verspäten oder gar nicht kommen.

Der Chef des Handelsverbands Sachsen ergänzte 25 Jahre später:

Das kostet uns PEGIDA!
„Großveranstaltungen jeder Art, auch Pegida, schaden dem Einzelhandel. Umfragen zufolge kommen weniger Kunden in die Innenstadt, die Frequenz ist rückläufig. Der Umsatzverlust geht sicher in die Tausende.“ Und selbst die Taxifahrer klagen über die Großdemo: „Pegida schadet meinem Geschäft, da ich viel länger brauche, um in und aus der City zu kommen“, so Taxifahrer Thomas Uhlig (52). „Dadurch büße ich zwei Stunden ein, in denen ich keine Kunden habe.“ Macht nur bei ihm 40 Euro weniger Umsatz.

Wer also derlei Aufmärsche unterstützt, schadet letzten Endes sich und seinen Mitmenschen!

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