Fake-News

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Immerhin wissen wir jetzt, warum der Begriff „Fake-News“ zwei Jahre nach Etablierung des Wortes der „Lügenpresse“ in den Think-Tanks der Nomenklatura ausgeheckt und plötzlich über alle Medienkanäle in die Hirne der Propagandakonsumenten gepflanzt wurde.

Die recht populäre AfD hatte vor einigen Monaten behauptet: „Jetzt kommt heraus, dass das Umweltministerium mehrere Millionen Steuergelder in den Clinton-Wahlkampf gesteckt hat.“ Hat es wohl doch nicht. Es hatte lediglich Millionenbeiträge an eine „Clinton Foundation“ überwiesen, die sich für Projekte in der Dritten Welt engagiert und mit der die Clintons, ohne daran Geld zu verdienen, lediglich ihr ramponiertes Kriegstreiber-Image aufpolieren. Insoweit leistete das BRD-Umweltministerium nur indirekte Wahlkampfhilfe.

Offiziell nicht als Fake-News bezeichnet werden Falschmeldungen über die AfD. So hattedie Linke in einem Flyer unwahre und unvollständige Informationen verbreitet, wonach die AfD im Gegensatz zu den Linken gegen mehr Volksentscheide sei.“ Ganz ohne Bemühung einer Fake-News-Floskel wiesen die Richter auf eine „Entscheidung des Bundesgerichtshofs“ hin, wonach auch die Verbreitung unvollständiger Tatsachen „unzulässig und damit rechtswidrig“ sei. „Fake News“ sind also lediglich neue Schläuche für alten Wein.

Oppositionskräfte dürften dankbar sein, daß den Think-Tanks kein anderer Begriff eingefallen ist. Während der Vorwurf der „Lügenpresse“ lediglich einseitig geäußert werden kann, da die Rechtspopulären über kein nennenswertes Pressewesen verfügen, ist der Kampfbegriff der Fake-News in der neudeutschen Debattenkultur beliebig verwertbar, im Zweifelsfall auch gegen Diskutanten, die (vermeintliche) Forderungen der AfD verzerrt weiterverbreiten („Frauen an den Herd“, „Abschaffung des Mindestlohnes“, „Alle Ausländer raus“, „Auf Flüchtlingskinder schießen“ usw.).

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Bild unten: Klassischer Fall von Fake-News – Putin organisiere Rapefugee-Partys wie die zur letzten Jahreswende in Köln

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