Eierdiebe

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Bochum, eine der schönsten und buntesten Städte der BRD, hatte sich für seine Kinder eine besonders liebe Osterüberraschung einfallen lassen: „In einem Park hatte die Stadt Bochum 5000 Ostereier versteckt. Doch Diebe stahlen sie am frühen Morgen – alle. Zurück blieben untröstliche Kinder.“ Viele Kinder verließen weinend den Stadtpark.

Vermutet wird, daß das gesamte Eierkontingent von jenen mitgenommen wurde, die wertvoller als Gold sind, und von einigen Kommentatoren darob als „Goldhasen“ bezeichnet werden. Sicherlich, das Land hat sich verändert, aber wie würde Fräulein Göring sagen: „Das ist gut so.

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Adressen aus Essen

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Eine ganz neue Verschwörungstheorie stellen Kommunen des Ruhrgebietes auf. Dort wird vermutet, daß anerkannte Asylanten bewußt aus der Ost-BRD in die abgewirtschafteten Ruhrmetropolen geschickt werden, um diese weiter zu ruinieren. So behauptet der Sozialdezernent der Stadt Essen, Peter Renzel: „Sie haben Zettel mit Essener Adressen in der Hand und sagen, dass man ihnen empfohlen habe, in unsere Stadt zu kommen. … Wir haben Hinweise darauf, dass es gezielte Ansprachen gibt. Dass es Stellen in den anderen Bundesländern gibt, die die Flüchtlinge diesbezüglich beraten und dass man an sie Adressen aus Essen verteilt“. Er klagt, dies sei ein zutiefst „unsolidarischer Akt“.

Die betroffenen Kommunen haben zwar nichts gegen die Flüchtlinge, die auf diese Weise zu ihnen geschickt werden, wohl aber

Da ist es wieder, dieses „aber“, an dem man einen Rassisten erkennt.

… wohl aber gegen die Kosten, die die Neuankömmlinge verursachen. Und die seien beträchtlich, betont Essens Sozialdezernent.

Das ist Unsinn. Der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung, Christoph Strässer (SPD), hat im Staatsfunk eindeutig klargestellt: „Flüchtlinge bereichern die Gesellschaft“. Das sieht auch der linke Ministerpräsident eines jener Bundesländer so, aus welchen die Flüchtlinge angeblich ins Ruhrgebiet geflüchtet werden: „Von einer „Win-win“ Situation spricht auch Thüringens Ministerpräsident Ramelow. Viele seien hochqualifiziert.“ Über diese Hochqualifizierten sollen sich die heruntergewirtschafteten Ruhrgebietsstädte wie Essen und Bochum doch bitteschön freuen!

Und damit haben sie Anrecht auf Hartz-IV-Leistungen und eine Wohnung. … Miete und Heizkosten muss ebenfalls die Stadt bezahlen. … Dadurch entstehen den Kommunen Mehrkosten in Millionenhöhe.

Kosten, Kosten, Kosten … Martin Schulz (SPD), Präsident des Europäischen Parlaments, sagte klipp und klar: „Was die Flüchtlinge zu uns bringen, ist wertvoller als Gold.“ Liebe rote Ruhrpöttler, da kommen hochqualifizierte Menschen mit wertvollsten Dingen und ihr schaut kleinlich auf die kommunale Krämerkasse! Kneift einfach mal die Arschbacken ein bißchen zusammen, geht länger arbeiten, zahlt mehr Steuern und übt Verzicht – und bald schon werden die neuen Hochqualifizierten eure schrottreifen Städte wieder verschönern und vergolden und lebenswert machen.

Und natürlich sind Ämter in dunkeldeutschen Regionen, in welchen rechtsextremistische oder gar rechtspopulistische Parteien Wahlerfolge feiern, dazu angehalten, den bei ihnen beherbergten Flüchtlingen die Nachteile einer solch braungetünchten Kultursteppe nahezulegen und stattdessen zu empfehlen, doch bitteschön in einer bunteren und lichteren Region ihr Unterkommen zu suchen, in welcher der rote, grüne oder christschwarze Wählerwillen eine ausgeprägtere Willkommenskultur vermuten läßt.

Alles nur zum Wohle unserer Flüchtlinge! Heil Merkel!

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Bild oben: Eine Million anerkannter Asylbewerber möchte weiter nach Essen flüchten, nicht nur, weil der Stadtname so lecker klingt, sondern weil dort auch die weltoffene SPD ihre helldeutsche Hochburg hat.

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