Loser

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Was ein Liveticker so vermeldet:

20:45 Uhr: Schulz wünscht sich Niederlage von Geert Wilders
Noch gibt es keine Ergebnisse aber erste Statements aus der Bundespolitik. SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz wünscht sich eine Niederlage des Rechtspopulisten Geert Wilders.“Ich hoffe sehr, dass einer der hauptverantwortlichen Hetzer gegen die europäische Zusammenarbeit heute die Wahl verlieren wird“, sagte er bei einer SPD-Veranstaltung in Wolfenbüttel.

Hoffen und Harren hält manchen zum Narren. Eine halbe Stunde später:

21:15 Uhr: Sozialdemokraten sind die großen Verlierer
Völlig abgesackt: Die Sozialdemokraten haben laut der ersten Prognose ein desaströses Ergebnis erzielt. Nur neun Parlamentssitze wird die PvdA voraussichtlich erhalten – das wäre ein Minus von sage und schreibe 29 Mandaten im Vergleich zur Wahl im Jahr 2012.

Aber der Schulz-Zug rollt. Die Medien machen einen Vollpfosten zum Messias und Millionen Fliegen können sich laut Umfragen nicht irren.

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Rechts-Extremismus

Für die von Innenministern dirigierten BRD-Verfassungsschutzämter sind sie Rechts-Extremisten, weil sie Staatsgrenzen schützen und illegal Eingewanderte in ihre Länder zurückschicken wollen, was eigentlich Aufgabe des Staates wäre. Der aber wurde von Rechtsbrechern gekapert. Somit werden jene, die öffentlichkeitswirksam und rigoros die Wiedereinführung des Rechts einfordern, zwangsläufig zu Rechts-Extremisten.

Diese Identitären, das sind Leute, die sich nicht wie frühere Rechts-Extremisten vor gefühlter Verfolgung in Kneipenhinterzimmern oder dunklen Wäldern verstecken und welche von investigativen Journalisten via Staatsfunk mühsam diskreditiert und stigmatisiert werden mußten, sondern die sich bei Schritt und Tritt selbst filmen und ihr Leben, Denken, Fühlen und Handeln via Livestream ins Internetz stellen und so tun, als würden sie Demokraten sein und Vernünftiges sagen. Was sie besonders gefährlich macht, denn so werben sie penetrant für Demokratie und Vernunft, anstatt der ihnen zugewiesenen Aufgabe nachzugehen, als glatzköpfige Hohlbirnen zu saufen, zu prügeln und zu hassen.

Dieses Live-Videostreaming ist besonders unfair, denn es klaut den oft aus linksextremen Milieus entstammenden Journalist_Innen den gutbezahlten Recherchejob und die Deutungshoheit. Wie kann man etwa bei dem Identitätsboß Martin Sellner noch Gefährliches berichten, wenn der den ganzen Tag – philosophierend beim Kaffeetrinken oder schwafelnd beim Spazierengehen – auf Youtube beglotzt werden kann?

Mit dieser gefährlichen Spielart des Rechts-Extremismus müssen die Unrechts-Extremisten umgehen lernen. Denn Recht ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

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Schattenstaat

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Böser Höckler

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Höcke, Höcke, Höcke“ nazitelt die Beutegermanin Mely Kiyak in Erdogans neo-osmanischem Magenblatt Dü Zeitak. Der AfD-Verbrecher stolpert schon wieder über eine braune NS-Verharmlosung, indem er dem vor mehr als 70 Jahren verblichenen Hitler unterstellt, dieser wäre nicht zu 100 Prozent böse gewesen, sondern nur zu 99 Prozent. NS-Verharmlosung der übelsten Sorte ist so etwas!

Wir prüfen, was dran ist an den Vorwürfen:

Hitler war Veget-Arier!

Wer sein Essen in essenswert und essensunwert selektiert, ist ein Rassist. Im Vegetarier steckt bereits der böse Arier!

Hitler war Hundefreund!

Aber er hatte nur reinrassige Schäferhunde, gendergerecht hätte er mindestens ebenso einen kastrierten LTSBI-Dackel halten müssen und eine Ziege, die sich als Hund fühlt!

Hitler war Österreicher!

Österreicher sind böse Leute, die wohnen hinter den Bergen und bohren Löcher in den Käse. Löcherkäse aber ist Beschiß: Sieht nach viel aus und es ist wenig drin!

Hitler baute Autobahnen!

Schon wegen dieses Begriffes mußte Eva Hermann ihren Hut nehmen. Hätte Hitler keine Autobahnen gebaut, wäre Eva heute noch hochdekorierter Propagandalautsprecher der ARD.

Hitler machte den 1. Mai zum Feiertag!

Das machte dieser Hitler nur, um Martin Schulz eins auszuwischen. Denn an Feiertagen kann Martin keine EU-Sitzungsgelder einstreichen.

Hitler war Katholik!

Katholizistenführer warnen zwar vor der AfD, waren aber im NS dicke dabei, die Herrschaftsstrukturen zu unterstützen, so wie heute.

Hitler hatte nur ein Ei!

Das ist unfair gegenüber Mutti Merkel, die hat gar keine Eier!

… wie man es auch dreht und wendet, an dem Hitler ist nichts Gutes zu finden. Höcke hat also den Hitler verharmlost und gehört deswegen vor den Volksgerichtshof zum kurzen Prozeß! Heil Merkel!

Bild oben: Hitler liebte Neger nur, weil sie so schön braun waren, wollte ihnen aber keine Sozialhilfe gönnen. Hier mit Jesse Owens, der erhielt noch nicht mal Bleiberecht, nur eine Goldmedaille.

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Naziverharmloser

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Als der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Bundestag, Thomas Oppermann, bezüglich eines demokratisch gewählten Politikers „Höcke ist ein Nazi“ hetzte, ahnte er nicht, daß er damit von der Bundesregierung offiziell als Nazi-Verharmloser eingestuft würde  – allerdings erst anderthalb Monate später.

Eine Gleichsetzung demokratischer Politiker mit dem Nationalsozialismus weise die Bundesregierung „entschieden zurück“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert nach langen Beratungen nun in Berlin. Ohnehin seien solche Nazi-Vergleiche „immer absurd und deplatziert“, da sie nur dazu führten, die Menschheitsverbrechen der Nationalsozialisten zu verharmlosen.

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Polterabend

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Man stelle sich vor, irgendein in der Türkei lebender deutschstämmiger Hans Wurst würde unter der Tarnbezeichnung „Journalist“ nicht nur Propaganda für die dubiose Terrororganisation „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) betreiben, sondern in türkischen Zeitungen gegen seine Gastgeber hetzen:

Der baldige Abgang der Türken aber ist Völkersterben von seiner schönsten Seite. … Nun, da das Ende der Türkei ausgemachte Sache ist, stellt sich die Frage, was mit dem Raum ohne Volk anzufangen ist, der bald zwischen Europa und Asien entstehen wird: Zwischen Bulgarien und Iran aufteilen? Parzellieren und auf eBay versteigern? Palästinensern, Tuvaluern, Kabylen und anderen Bedürftigen schenken? Zu einem Naherholungsgebiet verwildern lassen? Oder lieber in einen Rübenacker verwandeln? Egal. Etwas Besseres als die Türkei findet sich allemal.

Daß dieser Volksverhetzer seine Völkermordphantasien in türkischen Zeitungen ungeschoren schreiben dürfte, ist eigentlich unvorstellbar. Naheliegender und in eines Landestyrannen Sinne wäre Hetze im Stürmer-Stil gegen Oppositionelle:

So etwa die oberkruden Ansichten der leider zu erfolgreichen politischen Aktivistin Meltem Oral, die man … eine lispelnde, stotternde, zuckende Menschenkarikatur nennen darf … und der man nur wünschen kann, der nächste Schlaganfall möge ihr Werk gründlicher verrichten.

Wenn diesem offenbar geistesgestörten Hans Wurst schon nicht in der Türkei wegen des ersten Zitats von einem aufgebrachten Volksmob der Garaus gemacht würde, oder wegen des zweiten Zitats von militanten Oppositionellen, so täten spätestens im freiesten Rechtsstaat aller Zeiten und Welten, der BRD, die Handschellen klicken. Anklagepunkte: Volksverhetzung, Werbung für terroristische Vereinigungen, usw. usf.

Nun ist der Fall aber umgekehrt, der dummdreiste Typ heißt Deniz Yücel, er hetzt gegen Deutschland und den kritischen Bestsellerautor Thilo Sarrazin, macht Werbung für die kurdische Terrororganisation PKK und sitzt nun in einem türkischen Gefängnis. Und obwohl der Typ in Mordphantasien gegen Völker und Menschen schwelgte, entblöden sich deutsche Hetzmedien, Lügenpolitiker und ihr debiles Gefolge nicht, diesem notorischen Wiederholungstäter ihre Solidarität zu bekunden und den türkischen Staatschef zu beleidigen.

Das sagt viel darüber aus, in welchen Sphären sich die Herrscher- und Medienkaste der Bundesrepublik bzw. der Schrumpel-EU mitsamt den ihr treu ergebenen Untertanen bewegt. Im geopolitischen Polterabend hat die größenwahnsinnige linksdeutsche Schickeria nach Rußland (Putin), Osteuropa (Orban usw.), Britannien (Brexit), den USA (Trump) nun auch die Türkei und deren Sultan zum Feind erkoren. Frankreich und Holland könnten alsbald folgen.

Am deutschen Gutmenschenwesen soll die Welt genesen – diese will sich aber von dem moralisierenden Herrenmenschendünkel nicht unter Druck setzen lassen. Tritt der Paradigmenwechsel in der BRD nicht bald ein, wird das für die Bundesrepublik katastrophale Folgen haben.

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Etikettierung

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Die bösartige Unterstellung gehörte seit jeher zu den Herrschaftsinstrumenten bösartiger Machthaber, um Widersacher zu beseitigen. Ganz finster schlug der Hexenhammer zu, als zur besseren Dressur von Untertanen die reine Schikane entdeckt wurde.: „Glaubt er an Gott an den Allmächtigen?“ – „Natürlich, Bischof, ich habe nie anders geglaubt.“ – „Er ist damit ein Lügner, und wer lügt, ist vom Satan besessen, in das Fegefeuer mit ihm, sein Hab und Gut sei der Kirche zugeführt.“ Der Delinquent hätte auch „Nein, ich hasse Gott!“ sagen können, dann wäre er zweimal ins Fegefeuer gekommen. Einmal ist natürlich angenehmer.

Ist der AfD-Mann Björn Höcke nun ein Nazi oder kein Nazi? Schließlich hat der gesagt, daß die Deutschen die in Denkmal gegossene Schande nicht für immerdar heimsuchen solle, sondern sie sich auch auf die positiven Aspekte ihrer Geschichte besinnen dürften. Und sowas haben die Nazis auch gesagt, da sind sich die Wahrheitsmedien von BILD bis SPIEGEL einig. Hitler wollte das Holocaustmahnmal von Anfang an nicht und hat sich immer dagegen gewandt, mittlerweile aber seinen Frieden mit dem  „wahrrrrhaft grrroßarrtigen Monnument“ gemacht. Nur Höcke stänkert noch, folglich ist Höcke schlimmer als Joseph Goebbels und Adolf Eichmann zusammen.

In prekären geistigen Verhältnissen dahinvegetierende Experten debattieren nun in Talgshows darüber, wie man am erfolgreichsten Faschisten wie Trump, Putin und Höcke bekämpft, und der Staatskomiker Jan Dümmermann ballert einen Schenkelklopfer nach dem anderen über diese drei rechten Tölpel ins johlende Publikum.

Aber hat der FAZ-Kommentator Recht, wenn er meint: „Warum fragt man nicht den Historiker Höcke präzise nach seiner Weltanschauung? … Warum Vermutungen, wenn man als Journalist fragen kann?“ Nun, weil das nicht Aufgabe investigativer Journalisten ist.* Die liegen lieber im Busch und fotografieren den Höcke in Unterhosen oder bei Gymnastikübungen, das gibt bessere Schlagzeilen, als ihn einfach mal zu fragen. Die Antwort wäre auch gar nicht pressetauglich. Solle man etwa titeln: „Höcke doch kein Nazi“?**

Und würde man ihm glauben? Natürlich nicht. Dem grünen Özdemir würde man doch auch nicht glauben, wenn der auf die Frage „Sind Sie japanischer Abstammung?“ mit „Nein, bin ich nicht!“ antworten täte. Schließlich haben ihn investigative Journalisten schon beim Sushi-Essen erwischt, außerdem wird berichtet, daß er hin und wieder ganz höflich sein kann. Also ist der Özdemir Japaner, gleich, wie er selbst die Sache sieht! Wenn man nur ganz dolle will, daß er einer ist.

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* Höcke wurde offenbar doch verhört:

Zuletzt, im Rahmen eines langen Interviews, einige Spiegel-Fragen an Björn Höcke: „Glauben Sie an die Überlegenheit der weißen Rasse?“ „Wechseln Sie jetzt endlich zur NPD?“ „Sollen die Deutschen die Nazidiktatur […] als positiven Teil unserer Geschichte betrachten?“ „Würden Sie, wenn Sie könnten, das Holocaustmahnmal abreißen oder umsetzen?“ (Höcke antwortet übrigens passend: Nicht er, sondern seine journalistischen Gesprächspartner seien von der NS-Zeit besessen: „Es tut mir leid, dass Sie nur in nationalsozialistischen Assoziationsketten denken.“)

** Man schlagzeilt mangels verwertbarem Interview dann kurzerhand mit einer eigenen dummen Frage.

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