Opas Hosenbein

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Sicherlich, wir haben Vorurteile. Darauf sind wir nicht stolz. Der Mangel an Vorurteilen führt zu glückseligeren Zuständen und zu der schönen Vorstellung, man lebe in einer zärtlichen Welt. Allerdings kann dieser Mangel auch zur Erkenntnis eigener Dämlichkeit führen. Das mußte nun auch ein Senior aus Gera erfahren:

Trickdiebstahl beim Saubermachen
Gera. Am 25. Oktober gegen 14 Uhr war ein 74-jähriger zu Fuß im Südbahnhof Gera unterwegs. Dort wurde er durch einen bislang unbekannten Mann angesprochen. Der Fremde sagte dem Geschädigten, dass sein Hosenbein verschmutz sei. Anschließend wischten beide mit einem Zellstofftaschentuch am Hosenbein. Anschließend wischte der Fremde weiter an der Jacke des 74-Jährigen. Während dieser Handlung wurde dem Geschädigten die Dokumententasche aus der Hose entwendet.
Den Diebstahl bemerkte der Mann erste, als er zuhause war. Ein Verlust durch Verlieren wurde ausgeschlossen.
Zum Fremden ist nur bekannt, dass es sich um einen männlichen Ausländer mit südländischem Aussehen handelte.

Da hatte der alte Herr im Taumel der entgegengebrachten Hilfsbereitschaft wohl die Reker-Direktive von der „Armlänge Abstand“ vergessen (im vorliegenden Fall hätte es auch eine Beinlänge getan). Möglicherweise ist er nach der Zuwendung auch beglückt lächelnd nach Hause gegangen, dabei denkend: „Was sind das nur für liebe und hilfsbereite Menschen, diese Reinigungskräfte, die da zu uns gekommen sind und nebenbei meine Rente erarbeiten! Siehe der eine, der wollte nur mein Bestes!

Das hat der nun auch. Natürlich darf der tapsige Rentner auch fortan nicht pauschalisieren: Viele der Asylforderer und Sozialmigranten sind keine Trickdiebe, sondern holen sich ihre finanziellen Zuwendungen ordnungsgemäß auf legalem Wege vom deutschen Steuerzahler ab.

Bild oben: Opa (74) war kurzzeitig glücklich. Dann kam das böse Erwachen. (Symbolbild)

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ISOG

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Fluoro Canin

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König verhaftet

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Im fränkischen Forchheim wurde erneut ein hochrangiger Reichsbürger verhaftet. Dem 66-jährigen Rio R. wird vorgeworfen, bereits in den 1980er Jahren ein Lied mit dem Titel „König von Deutschland“ verfaßt und verbreitet zu haben, in welchem er für ein Königreich Deutschland unter „Rio dem Ersten“ warb. Sogenannte „Reichsbürger“ bezweifeln die Legitimität der Bundesrepublik Deutschland und agieren im Grenzbereich zwischen Esoterik und Spinnerei.

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Reichsbürger Rio R. war bereits vor 20 Jahren durch einen vorgetäuschten Sterbefall seiner Dingfestmachung entgangen, konnte aber nach dem Kriegsausbruch zwischen dem Deutschen Königreich und der BRD, welcher in der Schlacht von Georgensgmünd am 19. Oktober 2016 einen Toten und drei Verletzte forderte, durch die Aussage des einzigen Kriegsgefangenen ermittelt werden.

Bereits am Abend wurden mehrere Diplomaten des Freistaates Preußen beim BRD-Außenminister Steinmeier vorstellig, um auf Freilassung von Rio R. zu drängen und dem Anwärter auf den deutschen Königsthron politisches Asyl zu gewähren.

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Wütend

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Bill Kaulitz und Hardy Krüger sind wütend. Wütend auf die AfD. Wer ist Bill Kaulitz? Wer ist Hardy Krüger? Und warum sind sie auf die AfD wütend? Was wir wissen und was wir nicht wissen:

Bill Kaulitz ist ausgemusterter Kakophoniker einer der vielen sogenannten Teenie-Bands, welche von der Pop-Industrie kurzzeitig hochgepusht werden, um dann wieder im Nirwana der Bedeutungslosigkeit zu verdunsten. Die Kombo von Bill Kaulitz hieß „Tokio Hotel“, er lebt seit sieben Jahren in den USA und der „Aufstieg der AfDmacht ihn „wütend und traurig und fassungslos. … Das, was die AfD in Deutschland an Hass schürt, aus der Angst der Menschen heraus, das passiert gerade überall auf der Welt. In Amerika ist das ganz genauso, mit Donald Trump.

Hardy Krüger ist zwar 60 Jahre älter, plappert aber nicht weniger Dünnes. Der Mann soll grandioser Schauspieler gewesen sein, seine Filmographie ist laut Wikipedia üppig. Wir müssen aber zugeben – auch auf die Gefahr, Bildungsverweigerer geheißen zu werden – nicht eine dieser Seifenopern konsumiert zu haben. Klein Hardy war in seiner Jugend Mitglied in einer verfassungsfeindlichen Organisation und versucht das nun zu kompensieren: „Mir liegt sehr daran, dass das, was ich in der Zeit dieses österreichischen Verbrechers habe durchmachen müssen, nie wieder passiert.“ Die „Rechtspopulisten der AfD“, die ihn wütend machen, „möchten gerne das wiederholen, was die anderen Verbrecher schon abgeliefert haben. Ich kann nur hoffen, dass sie ganz schnell wieder abgewählt werden.

Mit Verlaub, hat der noch alle Tassen im Schrank? Ein wenig debil scheinen beide Z-Promis zu sein, das genügt offenbar, um als Kronzeugen durch die Propagandaanstalten geistern zu dürfen. Die Probleme in Deutschland müssen diese beiden Wutbürger nicht wirklich tangieren: Der eine düst wieder über den Atlantik, der andere macht den Deckel bald zu.

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Playboy

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Auch das berühmte Hochglanzmagazin für senile Sabbergreise geht mit der Zeit, wendet sich an eine neue Leserschaft und zeigt auf, wie spannend politisch-korrekte Erotik in der zukünftigen Bundesislamrepublik sein wird.

In der aktuellen und diesmal gendergerechten sowie sozialkritischen Ausgabe drehen sich die Themen weniger um die gewohnten Silikoneinspritzungen zum Brustaufblasen abgehalfterter Toppmodelle, als vielmehr um die Spermienqualität im Berliner Döner, hochexplosives Massagespielzeug muslimischer Sadomasos, eine lustvolle Grünen-Vorsitzende in schicker Vollverschleierung, Sexbomben im syrischen Bürgerkrieg oder um homoerotische Praktiken bei jungen Salafister*innen. Unbedingt lesenswert!

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Repräsentanten

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Tag und Nacht oder: Ansehlich und unansehlich.

Kritiker könnten freilich auch mit den Worten Helmut Kohls, des Ziehvaters von Angela Merkel, kontern: „Entscheidend ist, was hinten rauskommt!

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