Matheprüfung

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Rechenaufgabe in der Matheprüfung eines Bremer Gymnasiums: „Ermitteln Sie anhand dieses Beispiels aus der Werbung, wie viele Tage eine Woche hat.

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Werbeboykott

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Unter vielen oder allen unserer Beiträge sehen unsere Leser irgendeine Werbung, die vom Bloganbieter WordPress eingeschoben wird. Wir wurden von dieser Praxis erst einige Jahre nach Blogbetrieb überrascht, nachdem sich ein Häuflein Stammleserschaft ansammelte.

Könnte uns bitte jemand auf die Schwarze Todesliste #kein-geld-für-recht der Werbeagentur Scholz&Friends setzen, damit wir unsere Reichweite erhöhen können und die lästige Werbung abgeschaltet wird? Danke!

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MUFLs sind wertvoll

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Im Blog der FAZ erklärt uns Don Alphonso, warum er auch nach dem grausigen Einzelfall in Freiburg nicht die AfD wählen wird. Er sei schließlich „auf der Sonnenseite des Lebens und weiß, dass man die große Politik nicht ändern kann. … Gibt die Kanzlerin die Grenze auf, lädt sie alles und jeden ein, hier ihr freundliches Gesicht zu sehen“, so könne man schließlich immer noch „darauf hinwirken, dass die Heime am entgegengesetzten Ende der Stadt gebaut werden.“ Und das sei eigentlich auch ausreichend.

Aber Don Alphonso stellt eine Frage: „Wissen Sie, wie hoch der Hartz IV Regelsatz für ein Kind ist? 409 Euro im Monat. Pflegefamilien unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge bekommen diese Summe in rund drei Tagen. Ich war öfters in Hotels, die teurer waren, aber das sind Hotels für die Elite, und dauernd würde ich mir das auch nicht leisten können.“ Hinsichtlich des bei einer Pflegefamilie untergebrachten Mörders der Flüchtlingshelferin Maria Ladenburger bedeute dies: „Der zehnfache Satz dessen, was Eltern nach Hartz IV bekommen, und immer noch ein Vielfaches dessen, was die meisten deutschen Eltern für ihre Kinder ausgeben können, ging in die Unterbringung eines dringend Mordverdächtigen.

Doch nicht nur das, mittlerweile kämen auch andere Erkenntnisse über den Mörder ans Licht: „Er hat mutmaßlich in Korfu eine Frau überfallen und eine Steilküste hinuntergeworfen, weshalb er zu 10 Jahren Haft verurteilt wurde. In Korfo soll er vor zwei Jahren auch schon 17 Jahre alt gewesen sein.“ Immerhin, im Gegensatz zu tausenden anderen Einzelfällen: „Dieser Fall war spektakulär und wurde durch die Weigerung der ARD, über die Aufklärung in der Tagesschau zu berichten, erst richtig bekannt. Jetzt kommt also alles dazu, wovor jene Politiker gewarnt haben, vor denen Zeit, SZ und Spiegel Online warnen.

Und das ist schrecklich. Noch schrecklicher aber ist, daß derartige Einzelfälle andauernd von Populisten mißbraucht werden: „Würde man auf so eine Geschichte auf einer rechten Webseite stoßen, würde man sagen: Die ist konstruiert. Die ist so überzogen, das muss eine Fake News sein.

Aber man kann auch einen Taschenrechner zur Hand nehmen: für Kinder bis zur Vollendung des 6. Lebensjahres gibt der Staat den Eltern 237 Euro Kindergeld, für Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres 270 Euro und ab dann 306 Euro monatlich. Bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres kostet solch ein Kind den Steuerzahler summa summarum 57.700 Euro. Diese Kosten soll das Kind später als Steuerzahler mindestens wieder abarbeiten.

Die Kosten für einen Import-MUFL: „Monatlich 5250 Euro pro minderjährigem unbegleitetem Flüchtling.“ Rückzahlung unklar.

Für einen 11 Monate alten MUFL hat der Steuerzahler also so viel gezahlt, wie für einen 18-jährigen Deutschen. Oder anders herum: Ein MUFL ist unserer Obrigkeit 20mal mehr Wert, als ein einheimisches Kind. Aber wer würde diese humanitäre Mitmenschlichkeit kritisieren wollen?

Bild oben: Auf der Urlaubsinsel Korfu warten politisch verfolgte MUFL auf ihre Weiterreise ins deutsche „Hotel Mama“. Geld haben sie keines, dafür aber fallen sie gehorsamen Steuerzahlern – welche sich aus Zeit- oder Geldmangel kaum noch Urlaubsreisen leisten können – ordentlich in die Kosten. Aber sie bringen dafür auch irgendetwas, das gemäß SPD-Guru Martin Schulz wertvoller als Gold ist.

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Entsetzen

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Entsetzen herrscht im Odenwälder Kreistag über einen Antrag der AfD, welcher voll „übler Hetze gegen geflüchtete Menschen wie auch gegen demokratisch gewählte Volksvertreter“ sei. Mit diesem „zeige die AfD … ihr wahres Gesicht.

Was war geschehen? Die oppositionelle AfD behauptete doch tatsächlich, daß „sich der Großteil der Migranten im Odenwaldkreis unrechtmäßig bei uns befindet und keine Anerkennung als Kriegsflüchtlinge in Anspruch nehmen darf“, weswegen der Kreistag beschließen möge, daß „künftig nur noch … formal anerkannte Kriegsflüchtlinge dem Kreis zugeführt werden; dass die unrechtmäßig Zugezogenen … umgehend zurückgeführt werden; dass Kriegsflüchtlingen nur zeitlich begrenzte Leistungen zugestanden werden, da sie nach Friedensherstellung in ihr Land zurückkehren werden“.

Das klingt für den Steuerzahler vielleicht vernünftig, ist für die etablierten Parteien und deren Agenda aber entsetzlich.

Die AfD sprach in ihrem Antrag unter anderem auch von einem „Staatsversagen“ der Bundesregierung, von klaren Rechtsbrüchen, der Flüchtlingskrise als „Katastrophe“ sowie von „Helfern und Helfershelfern“, welche zur Rechenschaft gezogen werden müßten. Raoul Giebenhain (SPD) und Elisabeth Bühler-Kowarsch (Grüne) erinnern diese Formulierungen „an die Hetze der Nationalsozialisten unter Hitler“, obwohl dieser Hunderttausende Zwangsarbeiter aus dem Ausland nicht abzuschieben gedachte, sondern in der Kriegswirtschaft und damit nebenbei auch für die Renten der Deutschen arbeiten ließ, und obwohl im Nationalsozialismus das Dubliner Abkommen resp. die Drittstaatenregelung noch gar nicht gültig waren.

Bemängelt wird auch, daß die übereifrige AfD, welcher sonst immer zu wenig Aktivität im Parlamentsbetrieb vorgeworfen wird, mit ihren penetranten Anfragen die Kreisverwaltung überlaste. Kreistagsvorsitzender Rüdiger Holschuh (SPD) machte seinem Ärger Luft: „Dies bindet derzeit sehr viel Arbeitskraft – und nun stellen Sie einen Antrag zum gleichen Thema, ohne dass Sie auf eine Antwort auf Ihre etlichen Fragen gewartet haben.

Dabei sind Kreistag und Gremien mit wichtigeren Dingen beschäftigt, etwa der Änderung der Kreistags-Geschäftsordnung. Diese sieht unter anderem eine Erhöhung des Auslagen-Ersatzes für Fraktionsmitglieder vor. Die Vertreter der etablierten Fraktionen wollen sich eine „moderate Steigerung für eine verantwortungsvolle Tätigkeit“ redlich verdient haben.

Bild: Die AfD blockiere wichtige Parlamentsarbeit, meint das Bündnis „Bunt ohne braun“, gleichgültig, ob die AfD nun faul oder eifrig ist.

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Schluß mit lustig?

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Sie war eine mißglückte Kreuzung aus Storch Heinar, Claudia Roth und der Front deutscher Äpfel und versuchte verzweifelt, den Humor der Frankfurter Schule salonfähig zu machen: Die PARTEI. Partei von und für was? Keine Ahnung, sie krebste seit eh und je im Nirgendwo über der Nullprozentmarke und kaum jemand nahm sie ernst.

Bis auf die Bundestagsverwaltung, welche von der Organisation wegen illegaler Parteienfinanzierung etwa 72.000 Euro an bereits geleisteten Zuschüssen zurückfordert und eine Strafzahlung von rund 384.000 Euro gegen sie erließ. „Das würde uns ruinieren“, klagte Parteiführer Martin S. Der ehemalige Experte für Satiredarstellung ist nun doch recht beleidigt: „Die Juristen sagen uns, wir sind im Recht.“ Falls die Parteijuristen wider Erwarten nicht im Recht sein sollten, täte Die PARTEI ihren letzten Schnaufer.

Allerdings könnte der große Führer der Kleinstpartei die Schulden aus seiner Privatschatulle leisten. Martin S. bekäme „Geld fürs Nichtstun und blockiert einen Platz“ im Europaparlament, schimpft CDU-EU-Politiker Elmar Brok. Exakt sind es 160.000 Euro steuerpflichtiges Grundgehalt und steuerfreie Pauschale sowie Tages- und Sitzungsgelder und weitere Zuschüsse, die S. in den Erhalt seiner Klamauktruppe investieren könnte.

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Machtusurpation

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Nun sitzt sie da mit ihren Migranten“, meint der bekannte Ökonom Hans-Werner Sinn in Richtung Merkel. Zur letzten Sommersonnenwende habe es zwei politische Entscheidungen „von historischer, ja epochaler Bedeutung für die Zukunft Europas und Deutschlands“ gegeben, die „eine Zeitenwende“ darstellen. „Vor allem aus deutscher Sicht machen sie den Juni zu einem pechrabenschwarzen Monat.

Um Griechenland hatte die Bundeskanzlerin gekämpft und dabei sogar ihren Finanzminister Wolfgang Schäuble, der den Grexit ermöglichen wollte, zurückgerufen. Den Austritt des Vereinigten Königreichs, der in wirtschaftlicher Hinsicht gleichbedeutend ist mit dem Austritt der zwanzig kleinsten der 28 EU-Länder, nimmt sie dagegen hin, als ginge er Deutschland nichts an.

Der „ökonomische Seismograph der Republik“ (Die Zeit) H.-W. Sinn resümiert, daß sich Europa mit dem Euro-Desaster, der Flüchtlingswelle und dem Brexit „in der größten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg“ befände. „Die Gefühle von Unbehagen, Unmut, Aggression und Angst wachsen angesichts dieser Herausforderungen in ganz Europa.

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Griff ins Klo

lohndruecker

Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) hatte „mehr Engagement“ von Dax-Konzernen bezüglich der Einstellung von Flüchtlingen gefordert. Das ist nachvollziehbar, denn Hunderttausende herbeigeflüchtete Ärzte und Ingenieure wollen auch beschäftigt werden und nicht nur in Asylantenkasernen randalieren müssen.

Jetzt entgegnete der Daimler-Vorstand: „Alle sozialen Aufgaben bei der Wirtschaft abzuladen, das kann nicht funktionieren“. Schließlich sicherten die Unternehmen und ihre Mitarbeiter „maßgeblich den Wohlstand in vielen Regionen Deutschlands“.

Das verstehe, wer will. So hatte der Chef des Bundesarbeitsagentur, Frank-Jürgen Weise (CDU), vor einem Jahr über das angelockte Humankapital der Dritten Welt geschwärmt: „Das ist eine gute Bereicherung unserer Arbeitswelt“. Und der Präsident des Europäischen Parlaments, Martin Schulz (SPD), erklärte sogar: „Was die Flüchtlinge zu uns bringen, ist wertvoller als Gold.

Wir wissen zwar nicht, was dieser EU-Schulze wertvoller als Gold empfindet, aber die Zwischenbilanz läßt einen Griff ins Klo vermuten.

Bild oben: Die Arbeiter*innen lassen sich von den Großkapitalisten nicht gegen das neue Fachpersonal aufhetzen und fordern dessen sofortige Einstellung.

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