Raus aus Europa!

Die Avantgarde-Künstlerin Wahnfriede Yetidreck hat unter dem Applaus der pluralitätskonformen Wahrheitspresse ein weltbewegendes Kunststückchen fabriziert: „Die Schmutzbesohlten“ heißt es dungvoll, und es geht in diesem darum, daß auch invasive Arten die heimische Flora und Fauna bereichern. Eine Flora und Fauna, von der frenetisch begeifterte Zuschauer meinen, diese wäre trostlos und langweilig. (Was aber auch daran liegen kann, daß sie diese nicht kennen, weil sie nur miefige Betonmetropolen behausen oder Klamaukbühnen beglotzen und dahingegen recht selten in die frische Natur kommen.)

Freilich ist nicht jeder damit einverstanden. Manche Menschen behaupten, invasive Arten würden einheimische Arten zurückdrängen und das Bild der Kulturlandschaft maßgeblich verändern. Sie meinen, man müsse aufpassen, daß die Bereicherung maßvoll geschehe und nur dann, wenn sie sich in das heimische Umfeld wohlgeordnet einfügen ließe. Der Schutz des Einheimischen solle immer Vorrang haben.

Das freilich ist Rassimus, denn warum soll die Herkulesstaude oder die Tigermücke weniger wert sein, als die Tomate oder die Kartoffel – oder eine tumbe deutsche Eiche? Jedes Lebewesen ist gleich, und wer einem frevelhaften Biologismus huldigt und gar spanische Wegschnecken haßt oder gegen Kartoffelkäfer hetzt, gehört raus aus Europa!

Wohin? Vielleicht nach Afrika, damit er selbst invasiv wird! Sollen sich doch die „außereuropäischen Neger“ (Burgtheater) mit diesen Identitären herumplagen, was geht das dann noch die rotgrüne Kulturklamaukavantgarde an, welche sich in spießbürgerlicher Geruhsamkeit im k.u.k. Hoftheater selbst zu inszenieren gedenkt!

burgtheater

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Herbstansichten

Herbst

Bunt sind schon die Wälder und der Herbst beginnt … So schön kann er sein!  (Bild anklicken)

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Exoteninvasion

Fauna Australia

Es war unheimlich xenophob, was wir vor einem Monat in einem Staatsfunksender bei Bekannten hören müßten, die Schutzgeld an die Rundfunkmafia zahlen. In der Sendung „Invasion der Exoten“ wurde eine Bedrohung durch eingeschleppte Tiere in Australien herbeihalluziniert.

Diese Einwanderer wären keinesfalls eine Bereicherung, so wie es sonst immer behauptet wird, sondern würden sich ohne natürliche Feinde „sprichwörtlich wie Karnickel“ vermehren. Schon der US-Schriftsteller Mark Twain berichtete nach einer Weltreise, die ihn vor 120 Jahren auch auf den fünften Kontinent führte, über die Kaninchenplage. „Die hatten den Mann, der die Kaninchen hier eingeführt hat, gefeiert und gelobt. Heute würden sie ihn hängen, wenn sie in ihn zu fassen bekämen.“ Doch es ist, wie so oft, daß die Schuldigen der Überfremdung ihre Untaten zu Lebzeiten moralisch verklären und dann, wenn die Konsequenzen in all ihrer Abscheulichkeit sichtbar werden, nicht mehr haftbar zu machen sind.

… der Kampf gegen Kröten, Kaninchen und Hunde, Karpfen, Katzen, Feuerameisen oder Füchsescheint ist hoffnungslos. „Die Wissenschaft hinkt immer hinterher. Mit Gift, Fallen, Viren und mit Genmanipulation hoffen australische Forscher zu retten, was noch zu retten ist.“

Andere versuchen es – trotz der Agitprop-Vision einer friedlichen One-World-Welt ohne Grenzen – mit viel Draht. So etwa in dem Reservat Warrawong, gerade mal 20 Autominuten von der Millionenstadt Adelaide entfernt.

… Warrawong ist kein Zoo, sondern ein Schutzgebiet. Natürlicher Lebensraum, wie es ihn diesseits der Absperrung nicht mehr gibt. Das 90 Hektar große Gelände ist von einem zweieinhalb Meter hohen Drahtzaun umgeben. Nicht um die Tiere drinnen im Schutzgebiet, sondern um Räuber und Schädlinge draußen zu halten.

Der Autochthonen-Aktivist Dr. John Wamsley, Initiator des Refugiums, hatte seine Leidenschaft bereits in früher Kindheit entdeckt:

Als ich 12 war, sind die ersten Füchse und Katzen bei uns aufgetaucht – als ich 14 wurde, waren alle anderen Tiere im Busch ausgerottet. Für mich war es eine Tragödie, dass sie einfach so verschwunden sind. Und das Unglaubliche war: Niemand wusste davon, niemand schien es zu verstehen und niemanden kümmerte es. Dagegen wollte ich etwas tun.

Dr. Wamsley kaufte Brachland auf, zäunte es mit einem hohen Elektrozaun ein, sperrte bis einen Meter tief in den Boden ab, entfernte alle neobiotischen Einwanderer und schuf ein Rückzugsgebiet für die einheimische Flora und Fauna, die schon Jahrhunderte vor den ersten Fremden in der Gegend wuchsen. Es dauerte nicht lange, da wurde Warrawong zur Pilgerstätte für Öko-Touristen.

Die Leute sahen zum ersten Mal Tiere, von denen sie nicht einmal wussten, dass sie überhaupt existierten – australische Tiere in ihrer natürlichen Umgebung. Für die meisten war das ein unglaubliches Erlebnis – und ein Schock zugleich. Viele haben bis dahin nicht begriffen, welchen Verlust sie erlitten hatten.

Derartige Verlustängste sollten eigentlich mit allen Kanonenrohren der xenokratischen Propaganda bekämpft werden, die vermittelt, daß Einwanderer jedes Land bunter machen und dank ihrer Teilhabe eine Bereicherung für alle sind. Fremde brauchen Freunde! Doch die Ewiggestrigen behaupten dreist:

Die Vorlage ist das, wie es vor 200 Jahren war. Damals war alles im Gleichgewicht. Und da müssen wir wieder hin. Weg mit den exotischen Pflanzen und eingeschleppten Tieren: Besinnen wir uns wieder der Flora und Fauna, die hier zu Hause war und alles wird wieder im Gleichgewicht sein. Phantastisch!

Gleichgewicht! Doch Mark Twain konstatierte bereits vor 120 Jahren, daß „alle Regierungen mehr oder weniger kurzsichtig“ seien. Und der Staatsfunksender resigniert, daß „die Fehler der Vergangenheit … wohl auch in Zukunft teuer zu stehen kommen.

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Rückwärtsgang

Die letzten Europäer

Wer hat es gesagt? No. XXVI. Wer erklärte in einem Interview, daß in Europa Evolution im Rückwärtsgang stattfindet?

Zur Frage, ob es heute noch Evolution in menschlichen Populationen gibt, möchte ich wie folgt kurz und bündig antworten: Erstens, natürlich gibt es Selektionsfaktoren in sogenannten Naturvölkern, und wenn Sie die gesamte Menschheit betrachten, schätze ich mal, daß zwei Drittel bis drei Viertel noch unter naturnahen Bedingungen leben. Länder wie Indien, und Afrika, da gibt es ganz klar noch den Überlebenswettbewerb, den struggle for life. Es ist so, daß noch vor 200 Jahren eine Frau sechs bis acht Lebendgeburten überstehen mußte, damit nachher durchschnittlich zwei Kinder letztlich das Elternpaar ersetzt haben. Die Sterblichkeit war sehr groß, das war vor allem bedingt durch bakterielle Infektionskrankheiten und andere Dinge. Aber, unter den Bedingungen, unter welchen wir hier in Deutschland, und man in den USA, Japan usw. lebt, da sieht es völlig anders aus, da sind es in der Tat Selektionsmechanismen – ich spreche jetzt gerade auch nochmal von Infektionskrankheiten – die in der Menschheitsgeschichte immer selektierend gewirkt haben, ausgemerzt, und von daher kann man schon sagen, daß eine Evolution im Sinne des Überlebens der besser adaptierten Varianten zum Stillstand gekommen ist.

Andererseits habe ich aber eingangs gesagt, Evolution ist nicht nur Artbildung, sondern auch Aussterben, und wir haben in mitteleuropäischen Ländern wie Deutschland und Italien einen Geburtenunterschuß von 30 Prozent. Wir bräuchten 2,1 Lebendgeburten pro Frau, um die Elterngeneration jeweils zu ersetzen, dann würde die Population konstant bleiben. Wir haben in der Tat nur 1,3 Lebendgeburten, ein Unterschuß von 30 Prozent, und das bedeutet, daß wir ein rasches Sich-selbst-Auslöschen haben, die Bevölkerung radiert sich selber aus, indem mit jeder Generation ein Drittel fehlt, und wenn der Trend anhält, dann sind in der Tat gewisse Urpopulationen europäischer Natur in ein paar Generationen verschwunden. Aber es ist eher unwahrscheinlich, daß es passiert, wahrscheinlich wird das Ganze sich auf niedrigem Niveau stabilisieren. Also: Evolution findet statt, aber im Rückwärtsgang.

Böser Naturschutz

Heile Heimat

Die spanische Wegschnecke, die asiatische Tigermücke, das drüsige Springkraut oder die Herkulesstaude – alle diese Neobioten sind bedroht durch den deutschen Neofaschismus. Denn dieser predigt bekanntlich Fremdenfeindlichkeit, Rassereinheit und Arterhaltung. Deshalb gründete das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten des BRD-Bundeslandes Rheinland-Pfalz eine „Initiative Naturschutz gegen Rechtsextremismus“:

Die Szene setzt sich gegen Agro-Gentechnik und den Primat der Wirtschaft, für die Erhaltung von Landschaft, Heimat und die bäuerliche Landwirtschaft ein und wirkt dabei fachlich versiert und sachorientiert. Die entsprechenden Argumente für Natur- und Umweltschutz sind von den meisten Leserinnen und Lesern auf den ersten Blick kaum als rechtsextrem erkennbar.

Deshalb müßten die rechten Naturschützer als verwerflich demaskiert werden, denn Naturschutz darf nur von Guten ausgeübt, aber nicht von Bösen mißbraucht werden. Besonders anstößig ist, wenn die in der Propaganda als „böse“ Klassifizierten Gutes tun und damit zur Verwirrung unter all jenen Gutgläubigen beitragen, welche dem Nazi-Propagandamotiv verfallen sind. „Da kann der Überrumpelungseffekt zunächst sprachlos machen.

Deshalb spart das Landesministerium Gelder für den Naturschutz ein und bietet dafür „Argumentationshilfen für Natur- und Umweltschutzengagierte“. Diverse „Powerpoints“ (Kraftpunkte) sollen bei der Würgshoparbeit mit Interessierten helfen, um die „menschenverachtende Ideologie“ der rechten Naturschützer zu entlarven. Schließlich sollten sich auch Umweltengagierte (die Guten) mit dem inneren Feind beschäftigen, anstatt verträumt irgendwelchen braunen Feldhasen hinterherzuschauen!

Im realen Handeln könne sich demokratische Zivilcourage auch darin äußern, Myriaden von Fast-Food fressenden Entwurzelten aus aller Welt an deutsche Seen zu karren, damit die dort ihren Müll verstreuen, oder internationale Atomreststoffe in altehrwürdige Eichenwälder zu kippen, um unverbesserlichen Rechtsextremisten den Rückzug in eine heile Heimat abzuschneiden.

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Parasiten

Regenbogenfahne

Der Sinn des Lebens ist die Evolution: Die Natur testet durch vielfältigste Genkombinationen die Überlebensfähigkeit von Merkmalen. Wer innerhalb bestimmter Umweltbedingungen im Vorteil ist, bringt mehr Nachkommen auf die Welt. Schließlich findet ein steter Konkurrenzkampf um Ressourcen statt: Zwischen den Arten, Gruppen, Clans und Familien und sogar zwischen Individuen. Jungvögel beispielsweise werfen schwächere Geschwister aus dem Nest, um mehr Futter zu erhalten. Andererseits kann auch soziales Verhalten bis hin zur altruistischen Selbstaufopferung die eigene Gruppe im Überlebenskampf stärken.

In symbiotischen Verhältnissen der Flora und Fauna gibt es für jedes Lebewesen eine Menge Freßfeinde, große und kleine, von Raubtieren bis Bakterien. Im Laufe Jahrtausende langer Selektion, Auslese und Anpassung entwickelten Lebewesen natürliche Strategien gegen diese: So wittern sie ihre gefräßigen Gegner frühzeitig, meiden deren Reviere, flüchten schnellstmöglich – oder stärken ihr Immunsystem gegen Befall.

Eine Überlebensstrategie haben auch Parasiten entwickelt. Statt sich in der Natur selbst zu versorgen, nutzen sie Wirte für ihre Lebensprozesse. Und auch hier findet Evolution statt: Der Wirt entwickelt Strategien, um Parasiten loszuwerden, der Parasit welche, um dessen Abwehrreflexe zu behindern. Einige der Parasiten können Körperfunktionen, ja, sogar das Verhalten der Wirte an ihre eigenen Bedürfnisse anpassen.

Ein bekanntes Beispiel ist der Parasit Toxoplasma Gondii, welcher während seiner Wachstumsphase Mäuse als Zwischenwirt benötigt, um schließlich als Endwirt in den Katzenkörper zu gelangen. Nun sind Mäuse nicht unbedingt erpicht darauf, von Katzen gefressen zu werden. Also befallen die Toxoplasmen den als Mandelkern benannten Gehirnteil, welcher für die emotionale Bewertung von Informationen zuständig ist, und sorgen für eine Umwertung aller Werte. Aus „Katzenurin stinkt ekelhaft“ wird „Katenurin duftet hervorragend“. Der Parasit programmiert seinen Wirt auf Selbstmord.

Mäuse und Ratten, die mit Toxoplasmen infiziert werden, verhalten sich merkwürdig. Statt beim leisesten Anschein einer Katze das Weite zu suchen, werden sie von deren Geruch geradezu angelockt. Offenbar ruft der Parasit in den Gehirnen der Tiere Reaktionen hervor, die sie zu willigen Opfern von Katzen machen und ihn ans Ziel bringen – in den Katzendarm.

Es gibt aber auch Parasiten, welche die Sexualität von Organismen manipulieren. Parasitologe Prof. Dr. rer. nat. Richard Lucius von der HU Berlin führt als Beispiel Bandwurmlarven an, welche den Hormonhaushalt von Mausmännchen funktionell derart manipulieren, daß der Hormonstoffwechsel radikal umgestellt wird. Die Mäuseriche funktionieren dann nicht mehr als Männchen und sind auch in ihren sämtlichen Sexualfunktionen völlig verändert. „Es entsteht eine chemisch kastrierte und obendrein transsexuelle Maus, die statt männlicher auf einmal weibliche Sexualhormone produziert – weil sich der Bandwurm im weiblichen Stoffwechsel wohler fühlt und die weiblichen Hormone für sein eigenes Wachstum nutzen kann.

Welche Parasiten Menschen soweit manipulieren, daß diese sich zu den natürlichen Lebens- und Fortpflanzungsgesetzen diametral verhalten, Freßfeinde als Freunde willkommen heißen oder unfruchtbaren Sex in allerlei pervertierten Formen ausüben, ist bislang noch ungeklärt. Die Gründe für diese Fernsteuerung müßten gemäß evolutionärer Erklärungsbasis in gewonnenen Überlebensvorteilen der Parasiten liegen.

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Endsieg ist machbar

Endsieg

Wie bundesrepublikanische Leitmedien einhellig berichten, glaubt die BRD-Kanzlerin Angela Merkel „an einen Sieg“ der BRD-Legionärstruppen „am Sonntag im WM-Finale gegen Argentinien“. Die Kanzlerin sagte in Berlin: „Mein Tipp ist: Der Sieg ist machbar“.

Rein statistisch stehen die Chancen bei 50:50, denn bislang hatte einer der Finalisten immer gewonnen und der andere verloren. Der Sieg ist also wirklich machbar und Frau Merkels Glaube nicht gänzlich irrational.

Sie will mit ihrem Ex-Pfaffen Gauckler in einem Sonderflugzeug auf Steuerzahlerkosten zum Finale nach Rio de Janeiro jetten. Ihre vollmundig verkündeten Klimaziele und die zwingend erforderliche Schuldenbremse treten angesichts der weitaus notwendigeren Massenbelustigung durch Gladiatorenwettkämpfe vorerst in den Hintergrund.

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