Journalistenschule

afd-leben

Eigentlich wollten wir noch etwas zu dem erwartbaren Ergebnis einer „Studie“ der „Kölner Journalistenschule“ (also dem Nachwuchs der so geschmähten „Lügenpresse“) in Kooperation mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ mitteilen, welcher der oppositionellen Politikerin Frauke Petry von allen untersuchten Politikern die meisten Falschaussagen bescheinigt.

Dazu ist aber bereits auf achgut einiges geschrieben worden. Ergänzungen:

Petry meint, es gäbe derzeit keine demokratischen Entscheidungen, wo und wie „wir“ (?) Geld (aus der Gesellschaft) für Flüchtlinge ausgeben. Die Jungjournalisten bewerten diese Aussage als falsch, weil „beispielsweise Stadträte den Bau von Flüchtlingsunterkünften“ beschließen. Dieser Bewertung liegt offenbar ein unterschiedliches Demokratieverständnis zugrunde.

Als „nicht belegt“ und somit auch nicht wahr wird bspw. die Aussage: „AfD-Mitglieder werden durch Steckbriefe von Linksextremisten verfolgt“ bewertet. Als „nicht prüfbar“ gilt hingegen die Meinung: „Die Medien haben zunächst zögerlich über die Ereignisse in der Kölner Silvesternacht berichtet.

Immerhin wird die Behauptung „Die AfD ist eine demokratische Partei“ nicht als „falsch“, sondern als „Binsenweisheit“ deklariert.

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Bumerang Boateng

homo-gaulandensis

AfD-Vize Alexander Gauland äußert sich zum Medienhype bzgl. seiner Aussage zu einem Unterschichten-Star (Fußtopballer), den manche Leute nicht in ihrer Nachbarschaft haben wollten, wäre er nicht so ein hochbezahlter Balltreter.

„Ich hatte vorige Woche ein als vertraulich klassifiziertes Hintergrundgespräch mit zwei ‚FAZ‘-Redakteuren“ … Im Mittelpunkt hätten Auseinandersetzungen im Bundesvorstand sowie der „ungebremste Zustrom raum- und kulturfremder Menschen nach Deutschland“ gestanden und wie sich dieser Zustrom auf das Heimatgefühl vieler Menschen auswirke.

„Ich kann heute nicht mehr sagen, wer zuerst den Namen Boateng in den Mund genommen hat – ich bilde mir ein, es war einer der beiden ‚FAZ‘-Redakteure, da mir der Name wie auch der Fußballsport weitgehend fremd sind“, schreibt Gauland

„Dabei mag das Zitat von der Nachbarschaft gefallen sein.“ Er habe dem keine Bedeutung beigemessen, da das Gespräch nicht zur Veröffentlichung bestimmt gewesen sei. „Leider haben die Journalisten sich nicht an die Abmachungen gehalten, mir aber auch nicht irgendwelche Zitate zur Autorisierung vorgelegt.“ Bei der Autorisierung handelt es sich um eine freiwillige Praxis, die in dieser Form nur in Deutschland üblich ist.

Gauland kritisierte in der Mail zudem die Textüberschrift („Gauland beleidigt Boateng“). Dies sei durch keinen Satz gedeckt, und erst dadurch hätten „die ansonsten richtigen Aussagen den Dreh ins Fremdenfeindliche, Rassistische bekommen“.

Gauland fügte an: „Dabei ging es mir nur um eine Beschreibung von Gefühlen, die wir alle überall in unserer Nachbarschaft wahrnehmen und die sich nicht dadurch vermindern, dass wir sie heuchlerisch nicht zur Kenntnis nehmen. Streng genommen habe ich nicht Herrn Boateng beleidigt, sondern diejenigen, die vielleicht nicht in seiner Nachbarschaft leben wollen, wenn er nicht ein berühmter Fußballstar wäre. Doch mit einer solchen Differenzierung kommt man bei einem Medienhype nicht mehr durch.“

Gauland bedauerte, „dass der Partei objektiv durch den Bruch aller Regeln ein Schaden entstanden ist“. Er könne sich „nur bemühen, diesen Schaden durch Nachfolgegespräche möglichst kleinzuhalten“.

Ein Leser kommentiert den merkelschen Dünnpfiff, welcher zum Hype über einen Regierungssprecher in den Äther geblasen wurde:

Wirklich deplorabel ist aber (nachdem man seit gestern die caveats der Schlagzeile bekannt) die Äusserung unserer Bundeskanzlerin und ihres Nachrichtensprechers. Aufgrund der unklaren Nachrichtenlage von heute morgen wäre es ein Zeichen von Klugheit (ach wie komm ich darauf) gewesen, den Mund zu halten und nicht – diesmal stimmt der Vorwurf des Populismus (bzw. AgitProp) wirklich – sich auf diese Weise beim ggw. Informationsstand zu Wort zu melden. Si tacuisses, Mutti.

Ein weiterer Leser faßt zusammen:

Die Verzweiflung muss gewaltig sein. Anders kann man sich diese völlig irrationale, fast schon tollwütige, Reaktion von Seiten der AfD-Gegner nicht mehr erklären. Wäre dieser Satz von JEDEM ANDEREN Politiker gesagt worden, wäre ihm Applaus und Bestätigung ob der Richtigkeit der Aussage sicher. Nämlich die, dass ebendienjenigen, die nicht neben Boateng wohnen wollen die Rassisten sind. Die FAZ hat sich im übrigen mit Hilfe einer durch Vertrauensbruch ergaunerten Schlagzeile und der in diesem Zusammenhang absolut schwachen journalistischen Leistung selbst ins Abseits manövriert und sich damit auf die gleiche Stufe wie Stern und Spiegel gebracht.

Im Übrigen ist man noch lange kein Rassist, nur weil man unter seinesgleichen wohnen möchte. Oder ist auch derjenige ein verabscheuungswürdiger „Familist“, der es bevorzugt, mit seiner Familie in einer Wohnung zu leben, aber nicht mit beliebig Dahergelaufenen in einer großen Turnhalle?

Wenn man die Leserkommentare durchliest, so bleibt zu resümieren, daß der ganze Gauland-Hype nurmehr bei den Bornierten und geistig Zukurzgekommenen verfängt und die größer werdende Anzahl an Reflektierten und Hinterfragenden durch diese von der Hetzpresse betriebene Kontextlösung, Sinnverdrehung und Skandalisierung eher noch anwächst.

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Screenshot FAZ-Karikatur: Hätte, hätte, Fahrradkette – würde eine Karikatur mit einem Homo Boateng mit Knochen im Schopf vor weißem Publikum mit einer Sprechblase „Sie nennen sich Menschen“ von der AfD vertrieben, täte sich die Hetzpresse vor Schnappatmung kaum mehr einkriegen. So herum aber ist alles in bester Rassismusordnung.

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Trash-Faschismus

trash-faschismus

Die regierungshörige BRD-Wahrheitspresse weiter auf antieuropäischem Isolationskurs, diesmal ergießt sie sich in Hetze gegen Österreich und den dortigen Wahlgewinner (ob nun 49,5 % oder 50,5 % – ein fulminanter Sieg für die FPÖ ist es so oder so). Die „neuen Autoritären“ hätten gesiegt, posaunt eines ihrer Flaggschiffe. Damit meint das miefige Käseblatt eine Bewegung, welche sich für mehr direkte Demokratie und eine Entfilzung der jahrzehntealten SPÖ-ÖVP-Seilschaften einsetzt. Erfolgreich seien „die Rechten“ mit einem „Müll-Faschismus“. – So etwas giftspritzt ausgerechnet eine Gazette, die morgen schon Altpapier von gestern ist.

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Brauner Nistkasten

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Völkische Ostern“ waren auf einem privaten Gehöft im Harz angedroht worden, wo „hinter hohen Mauern, direkt am Rande eines kleinen Dorfes“ so widerwärtige Dinge wie „Singewettstreit und Osterwanderung“ zelebriert werden sollten. „Während Mütter und Kinder in Betten schlafen dürfen, ruhen die Männer in Schlafsäcken auf dem Boden“ – ein Indiz für das patriarchalisch-militante Gebaren der dubiosen Truppe, welche sexistischen Rollenmustern immer noch nicht entwachsen zu sein scheint.

Auch sollten Lebensmittel „unbedenklicher Qualität und nachvollziehbarer Herkunft“ von Direktvermarktern „oder aus der eigenen Ernte“ verköstigt werden, was von einer extremen Feindlichkeit gegen die Fertigprodukte global agierender Agrarindustriehändler (Massenfraßphobie) zeugt. Zudem wollten einige der Teilnehmer das Anwesen „entrümpeln, putzen und vorbereiten“, anstatt ordnungsgemäß vor der röhrenden Glotze zu hocken und antirechte Unterhaltungsdarbietungen zu inhallieren.

Eine durch und durch gefährliche Bande, der es nachzustellen gilt!

Das meinte auch ein Nachbar, der an seinem Wohnhaus ein üppiges Vogelhäuschen mit großem Einflugloch installieren ließ, welches kurioserweise mit Flugrichtung stramm nach Westen auf den Innenhof des bösen Anwesens ausgerichtet war und hinter dem sich eine Kameralinse verbarg. Nun ist es aber üblicherweise so, daß ins Private greifende Filmaufnahmen durch Fremde als Eingriffe in das Persönlichkeitsrecht geahndet werden.

Derselbe Nachbar hatte jedoch schon andere Leichen im Keller, resp. eine tote Kuh in der Klärgrube. Diese hatte sich vor einigen Jahren auf das zu dieser Zeit unbewohnte Gehöft der bösen Truppe verlaufen, brach in eine inmitten des Hofes gelegene und mit Holzbohlen abgedeckte Jauchegrube und wurde von ihrem überwachungsaffinen Besitzer nicht etwa gerettet, sondern durfte elendig im Schlamm verrecken. Die Abdeckbohlen ersetzte der bislang in der Agrarindustrie sein Auskommen verdienende Nachbar stillschweigend und informierte auch niemanden über das Vorkommnis, dessen sich nun das Veterinäramt annehmen darf. So etwas ist leider keine Lappalie!

Ob er die Kamera deswegen installieren ließ, um seine entlaufenen und ersaufenden Rinder besser im Blick zu haben?

Kaum hatte sein Sohnemann unter Polizeiobhut das Einflugloch des braunen Kamerahäuschens zugeklebt, eilte auch schon die investigative Journalistin Andrea Röpke mitsamt eines Kompagnons zur Foto- und Filmsession herbei, hielt – aus gleicher Perspektive wie das ausgefallene Vogelnest – vor dem verschlossenen Hoftor mittels Stangen ihre Kamera in das böse Anwesen und ließ sich bei dieser Tätigkeit professionell abfilmen. Wenn aber „investigative Journalist_innen“ bei ihren investigativen Stalkings investigativ beobachtet werden, so hat das zumindest Geschmäckle.

Wie die seltsamen Vorkommnisse zum letzten Osterfest zu bewerten sind, wird wohl die Ämter und Gerichte beschäftigen. Den Teilnehmern zumindest schienen sie nach deren Bekunden für hämischen Geprächsstoff gereicht zu haben, während der SPD-nahe „Blick nach Rechts“ trotz Röpkes Stippvisite nichts mehr zum gefährlichen Ostertreffen zu berichten hatte. Schade eigentlich.

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Schnappschuß oben: Andrea Röpke während der Überwachung Dresdener Pegidisten fast in einem Mülleimer sitzend vor dem Plakat „Achtung Spione“, das für eine Ausstellung über „Geheimdienste in Deutschland“ wirbt.

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Das WIR ist wirr

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Die Gazette Die Zeit führte ein Interview mit dem AfD-Politiker Alexander Gauland und versuchte, durch dümmliche Polemik sowie unterschwellige und offensichtliche Vorwürfe möglichst viel Haß, Hetze und Diskreditierung gegen den Oppositionspolitiker im Text zu verwursteln. Mit mäßigem Erfolg und mindestens einer Offenbarung:

Gauland: … Aber ich will nicht in einer muslimischen Gesellschaft leben, dafür haben wir schließlich 1683 die Türken vor Wien aufgehalten … Ja, da lachen Sie.

ZEIT: Wir finden das „wir“ hier etwas übertrieben.

… aber einige Zwiegespräche vorher fanden sie das „wir“ nicht übertrieben:

Gauland: … Ich glaube, dass Auschwitz, auch als Symbol, viel in uns zerstört hat.

ZEIT: Waren es nicht wir, die da etwas zerstört haben?

Damit ist eigentlich alles gesagt und jede der beiden Seiten hat sich in einen historischen Kontext eingeordnet: Gauland als Feldwebel in den Türkenkriegen und die dummdreisten Schmierfinken als Aufseher in Auschwitz.

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Wortfindungsstörungen

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Noch vor fast einem Jahr standen gottverlassene Schicksen an bundesdeutschen Bahnhöfen und grölten „Refugees welcome“. Nun hat „ein Mann“ am Bahnhof in Grafing bei München mit einem Messer wahllos um sich gestochen, „Allahu akbar“ gerufen und mehrere Menschen verletzt, eine Person davon schwer. „Zur Identität des mutmaßlichen Täters lägen der Polizei noch keine Informationen vor.“ Möglicherweise handelt es wieder einmal um einen wahnsinnigen Rechtspopulisten.

Aber manchen sind die Grenzen immer noch nicht offen genug. So berichtet der Focus: „Eskalation am Brenner: 500 Aktivisten greifen überforderte Carabinieri an. Sie warfen Feuerwerkskörper und Steine“. Hunderte „Demonstranten“ hätten sich bei „Protesten gegen mögliche Grenzkontrollen Österreichs“ am Brenner-Paß nach Italien „Auseinandersetzungen mit der Polizei“ geliefert. „Die Demonstranten sammelten sich auf der italienischen Seite und marschierten dann Richtung Grenze.“ Immerhin, sie „marschierten“. Der Fokus hätte auch schreiben können: „Sie tanzten bunt und fröhlich den mörderischen Grenztruppen entgegen.

Vier Beamte und mehrere Demonstranten wurde verletzt, etwa 20 Aktivisten wurden festgesetzt.“ – Es scheint in der Wahrheitspresse mittlerweile einheitlicher Usus zu sein, linksextreme Gewalttäter als „Aktivisten“ zu umschreiben, regierungskritische Demonstranten hingegen, mögen sie noch so friedlich sein, als „rechten Mob“.

Das fällt auch der überwiegenden Mehrheit der Kommentatoren auf:

Warum wird dieser Auswuchs von Gewalt und Terror in den Medien immer noch als“Aktivisten“ bezeichnet? Jeder normal denkende Bürger weiss doch, das es sich hier auf Krawall und Terror spezialiesierte Terrorristen handelt. Habt Ihr die Anweisung, solche verharmlosende Begriffe zu verwenden, oder seht Ihr es immernoch durch die rosarote Brille. … Und seltsamer Weise regen sich da keine Grünen oder Linken darüber auf, kein Aufschrei, keine Proteste…man ist ganz still und leise. Lieber Focus, nennt doch endlich das Kind beim richtigen Namen, oder dürft ihr das nicht?…noch nicht? Zeiten ändern euch..

Ein weiterer Leser wähnt, daß es begriffliche Vorgaben für die Berichterstattung gäbe, und drückt dem Focus angesichts rapide sinkender Leserzahlen die Daumen:

Gelegentlich ist der Gegensatz zwischen widergespiegelter Leitmeinung in den Berichten und gestatteter Meinung der Bürger in Euren Foren so signifikant, daß ich glaube: In einigen Berichten erfüllt Ihr Pflichten. In den Leserkommentaren lebt Ihr mit dem Bürger oder übt Wiedergutmachung. Wenn das Polittheater hier bald vorbei sein wird, wird sich auch die Medienwahrnehmung der Menschen so verändert haben, daß es für einen bedeutenden Teil der „Leitmedien“ keine wirtschaftliche Basis mehr geben wird. Dann werden Euch hoffentlich viele Kommentatoren nicht vergessen haben

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Danijel Majic

tintenkleckser

So ändern sich die Zeiten: Waren es früher Blogs, welche auf Zeitungsmeldungen reagierten, um die Lügen- und Lückenpresse zu demontieren, so sind es mittlerweile die vom enormen Leserschwund heimgesuchten Printmedien mitsamt ihrer prekär beschäftigten Lohnschreiber, welche sich verbissen auf Alternativmedien stürzen, um ihnen gegen etwas Honorar Falschdarstellungen nachzuweisen.

Vor kurzem hatten wir eine völlig abstruse Zeitungsente der Frankfurter Rundschau auffliegen lassen, oder zumindest dabei mitgeholfen; nun war zu erwarten, daß die grausame Rache der demaskierten Märchenerzähler auf dem Fuße folgen würde.

Das war vor 5 Jahren: Wir unternahmen angesichts des propagandistischen Mißbrauchs der „Todesopfer durch Rechtsextremisten“ (die Zahlenangabe schwankte seinerzeit zwischen 57 gemäß staatlicher Stellen und 182 laut Anti-Rechts-Industrie) den Versuch, die Todesopfer durch Migranten quantitativ abzuschätzen. Kein leichtes Unterfangen, wird diese Tätergruppe – obgleich sie im Vergleich mit Rechtsextremisten mit weitaus mehr Opfern aufwarten kann – von der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik (PKS) nicht dezidiert erfaßt.

Zudem zeitigte das Statistik-Portal Statista eine fehlerhafte Datenangabe. Nach einer Korrektur schätzten wir, daß zwischen 1990 und 2011 in der BRD etwa 11.000 Menschen durch Menschen mit Migrationshintergrund getötet wurden, darunter etwa 3.700 autochthone Deutsche.

Doch nach der immer noch für ihre letzten Leser sinnfreie Texte publizierenden Frankfurter Rundschau existieren diese Opfer überhaupt nicht. In einem Beitrag „Die fiktiven Märtyrer der Neuen Rechten“ mosert der Autor Danijel Majic, daß „braune Propagandisten … fiktiver Toter gedenken“. Eine „schiere Milchmädchenrechnung“ des „rechten Blogs mit dem bezeichnenden Namen ‚Eulenfurz‘“ wäre Grundlage der Fiktion.

Eine Story der Frankfurter Rundschau vom November 2012, welche der gleiche Autor ohne neue Erkenntnisse in derselben Postille viereinhalb Jahre später noch einmal aufwärmt, allerdings diesmal mit gröberem Diffamierungsvokabular.

Der Vergleich der Opfer sei „perfide“ – einerseits seien es schließlich Opfer durch „mehr oder minder gewöhnliche Kriminalität“ von Migranten, andererseits Opfer, „die starben, weil sie nicht ins Weltbild rechtsextremer Täter passten“. Die einen sind also toter als die anderen, und die anderen wünschen sich die Gnade, nicht durch Migranten, sondern durch Rechtsextremisten ermordet worden zu sein. So wohl die Eierbubenlogik desjenigen, der anderen „Perfidität“ unterstellt.

Der meint noch „unnötig“ (!) mit mangelhafter Interpunktion erwähnen zu müssen: „dass wenn man alle von „Bio-Deutschen“ getöteten Ausländer in die Statistik aufnähme, die Anzahl deutlich höher wäre als die 149 Opfer rechtsextremer Gewalt.“ Natürlich könnte man auch resümieren: „Ohne Migration keine von Deutschen ermordeten Ausländer“, aber in unserem Beitrag ging es vornehmlich um die autochthonen Opfer durch Migranten.

Unter der bezeichnenden Zwischenüberschrift „Auf die Wahrheit wird verzichtet“ behauptet der Schreiberling Danijel Majic mit fehlerhaftem Wortbau, daß in unserer Rechnung auch die „Opfer von Körperverletzung mitherangezogen wurden, um am Ende der eigenen Überschlagsrechnung eine möglichst hohe Zahl zu haben.

Man sollte allerdings selbst als FR-Journalist zum Erfassen von Texten in der Lage sein: Es wurde lediglich die „Körperverletzung mit Todesfolge“ herangezogen, wobei Majic möglicherweise einwerfen könnte, daß die körperverletzten Toten weniger tot als Ermordete oder Totgeschlagene seien. Wobei, fiktiv sind sie nach seiner Behauptung sowieso.

Danijel Majic zieht das Fazit, daß die Zahl der „durch Migrantengewalt getöteten Deutschen zwar nicht gänzlich aus der rechten Publizistik verschwunden“ sei, „doch sie wird sehr viel seltener verwendet.“ Was wohl daran liegen dürfte, daß die Anti-Rechts-Industrie kaum noch mit ihren Zahlen hausieren geht. Auch, wenn sie „ihre“ Märtyrer als wertvoller ansieht, als die von Majic so bezeichneten „fiktiven Märtyrer der Neuen Rechten“, so unterscheidet der Normalbürger nicht nach der Wertigkeit von Toten, sondern vergleicht die Zahlen der Tätergruppen. Diese sind und bleiben in ihren Dimensionen eindeutig.

Wie auch andere Zahlen:

auflage-frankfurter-rundschau

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