Fehltritte

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Ein unglaublicher Skandal: Ein deutscher Politiker heftet die BRD-Staatsfahne an seinen Talgshow-Sessel und nennt sich einen „Patrioten aus tiefster Liebe“, gratuliert der stärksten Partei des Nachbarlandes zum Wahlsieg, fixiert sich nicht auf 12 Jahre der mehr als tausendjährigen deutschen Geschichte, kündigt vor dem wärmsten November seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1761 einen „heißen Herbst“ an und stuft nicht jedes Mitglied einer zugelassenen Partei als „extremistisch“ ein. Zu guter Letzt spricht er Afrikanern Ausbreitung und Lebensbejahung zu, Europäern aber Selbstverneinung und Platzhaltertum.

Die Wahrheitspresse fragt: In wie viele solcher krassen Skandale will sich dieser fortdauernd fehltretende Politiker noch verstricken?

Folgendes Diktum wird damit quasi für den Meinungskonsumenten kolportiert:

a.) Die BRD-Staatsfahne ist außerhalb internationaler Gladiatorenwettspiele illegitim, sie hat mithin den Wert einer Fußballvereinsfahne.

b.) Wahlsieger anderer Länder sind, wenn sie dem Gusto der Herrschenden widersprechen, mit Haß und Häme zu überschütten, aber nicht mit Glückwünschen – die Erfüllung der nationalen Doktrin hat bis zur geopolitischen Selbstisolation zu erfolgen.

c.) Ein Patriot kann man nie aus tiefster Liebe sein, sondern nur aus Haß auf andere Menschen.

d.) Tausend Jahre Deutschland gibt es nicht, weil die Nation eine Fiktion ist; die deutsche Geschichte besteht nur aus Hitler und dem Grundgesetz.

e.) Die Ankündigung eines „heißen Herbstes“ befördert den Klimatod.

f.) Bei einer zu stigmatisierenden Gruppe gibt es eine Kollektivschuld: Die Einzelfallprüfung eines „Extremismus“ hat hier zu entfallen, wohingegen

g.) die Zuweisung kollektiver Eigenschaften und Eigenarten für Menschen aus verschiedenen Kontinenten als „rassistisch“ zu werten ist.

Daß eine derart plumpe und ideologisch motivierte Skandalisierung nur debile Kretins und niederträchtige Fanatiker aufzuhetzen vermag, ist sicherlich beruhigend. Daß deren Anteil auch in einer sich selbst als „aufgeklärt“ deklarierenden Gesellschaft nicht gerade geringfügig ist, hingegen nicht.

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Tourismus Dresden

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Pegida ruiniert …“, schlagzeilt das Springer-Organ Die Welt, „… in Dresden das Tourismusgeschäft“. Die Erklärung: „Nahezu alle Städte in Deutschland verzeichnen höhere Touristenzahlen. Nur die Buchungen in Dresdens Hotels gehen erstmals seit Jahren zurück. In der Stadt stehen 20.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel.“ Im „Taschenbergpalais Kempinski“, in dessen Nähe „Pegida jede Woche marschiert“, gäbe es insbesondere an Montagen im Vergleich zum Vorjahr „50 Prozent weniger Buchungen“.

Die mitgelieferten Zahlen: In den ersten drei Quartalen 2015 gingen die Übernachtungszahlen um 2,3 Prozent zurück, im Vorjahr (da „marschierte“ Pegida bereits) gab es noch ein Plus von 7,6 Prozent. Der Verlust 2015 von 2,3 Prozent kam durch den Rückgang von Inlandstouristen von 4,2 Prozent zustande, Auslandstouristen hingegen buchten gegenüber dem Vorjahr um 5,7 Prozent mehr.

Betrachten wir die Hintergründe genauer:

  1. Die Übernachtungszahlen der Vorjahre:

Während in Sachsen (gesamt) von dem Jahr 2012 zu 2013 um 3,3 % weniger Übernachtungen aufzuweisen hatte, waren es in Dresden 2,3 % mehr.

Während in Sachsen (gesamt) von dem Jahr 2013 zu 2014 um 3,9 % mehr Übernachtungen aufzuweisen hatte, waren es in Dresden 7,6 % mehr.

Während in Sachsen (gesamt) zwischen den Jahren 2012 bis 2014 um 0,5 % mehr Übernachtungen aufzuweisen hatte, waren es in Dresden 10,0 % mehr.

Und für die Quartale 1 -3/2015: Während in Sachsen (gesamt) von dem Jahr 2014 zu 3/2015 um 0,7 % mehr Übernachtungen aufzuweisen hatte, waren es in Dresden 2,3 % weniger.

Resumee: Der überproportionale Anstieg an Übernachtungen in Dresden in den vorangegangenen Jahren wurde gebremst.

  1. Die Übernachtungszahlen für 11/2014 und 12/2014:

Im November und Dezember 2014 verzeichnete Pegida den größten Zulauf (bis 25.000 Demoteilnehmer), während die Pegida-Teilnehmerzahlen in den ersten drei Quartalen 2015 einbrachen. Wäre Pegida Schuld am Ausbleiben von Touristen, müßten in diesen beiden Monaten auch die größten Einbußen zu verzeichnen gewesen sein. Aber: „Im November nahm die Zahl der registrierten Übernachtungen um 8,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu, im Dezember um 7,9 Prozent.

Resumee: Es gab zu Pegidas Hochzeiten überproportional viele Übernachtungen.

  1. Taschenbergpalais Kempinski

Wenn für Montage im Taschenbergpalais Kempinski ein Einbruch um 50 % zu verzeichnen ist, der Einbruch in Dresden aber nur 2,3 % beträgt, buchen die Gäste dementsprechend im Kempinski an anderen Tagen oder sie buchen in anderen Hotels.

Resumee: Der Schaden für den Dresdner Tourismus insgesamt dürfte sich in Grenzen halten.

  1. 20.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel

Durch den Einbruch des Tourismus in Dresden um 2,3 % stünden „20.000 Arbeitsplätze auf dem Spiel“. Bedeutet das im Umkehrschluß, daß es in Dresden 870.000 Arbeitsplätze in der Tourismusbranche gibt? Aber Dresden hat doch nur 550.000 Einwohner?

Resumee: Es stehen quasi 460 Arbeitsplätze auf dem Spiel, nachdem der Vorjahresboom inklusive zweier Pegida-Monate quasi 1500 Arbeitsplätze bescherte.

  1. Ausländische Gäste

Es kamen bis 3/2015 ganze 5,7 % mehr Auslandstouristen als im Vorjahr. Dabei wird Pegida durch die deutschen Medien als „fremdenfeindlich“ markiert.

Resumee: Fremde lassen sich durch eine „fremdenfeindliche Pegida“ offenbar nicht abschrecken.

  1. Bettensteuer

Der Einfluß der von dem rot-grün-roten Stadtrat beschlossenen und seit Juli 2015 eingeführten „Bettensteuer“ für Hotelbetten wird in dem Zeitungsartikel nicht erwähnt. „Die Steuer wird nach der Höhe des Übernachtungspreises erhoben. Bis 30 Euro Zimmerpreis beträgt sie einen Euro pro Nacht, von 31 bis 60 Euro werden drei Euro fällig, von 61 bis 90 Euro fünf Euro, von 91 bis 120 Euro sieben Euro. Danach werden pro 30 Euro jeweils zwei Euro zusätzlich fällig.

Resumee: Damit sind dank rot-grün-roter Stadtpolitik Übernachtungen in Dresden seit Juli 2015, also dem Dritten von drei Quartalen, um 5 % bis 10 % teurer geworden. Mittelt man die Teuerungsrate auf 7,5 % und drittelt sie für das dritte von drei Quartalen, könnte man für 1 – 3/2015 einen Übernachtungsrückgang um 2,5 % erwarten.

  1. Lügenpresse

Die Zeitung, welche die haarsträubenden Behauptungen in „Die Welt“ setzt, hatte zwischen 3/2014 und 3/2015 nur noch 5,1 % ihrer Leser verloren, zwischen 3/2013 und 3 /2014 waren es hingegen ganze 10,1 % .

Resumee: Es geht aufwärts für die Lügenpresse!

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Umgejaucht

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Mitschnitt aus der gestrigen Jauchekübelsendung:

Jauch (bedächtig): „Haben wir in den letzten Jahren zu wenig getan, hm, hm, um rechte Positionen in unserer Gesellschaft zu verankern? Herr Pastörs?“

Pastörs (NPD): „Nur ein ganz geringer Prozentsatz von Rechtsextremen ist doch rechtsradikal! Wir stehen jeden Freitag an der Basis in unseren Jugendzentren ständig im Gespräch mit unserer rechten Jugend. Daher kann ich sagen: Das, was da angeblich passiert ist, mit dem so genannten NSU, das hat doch mit dem Rechtsextremismus nichts zu tun.“

Jauch: „Öhö? Mme. Le Pen?“

Le Pen (FN) (wird gedolmetscht): „Es ist ein unbedeutendes reines Jugendphänomen. Aber wenn die Gesellschaft große Teile ihrer rechten Bevölkerung nicht in den Diskurs integriert, dann musste ja was passieren.“

Jauch (raschelt zustimmend mit seinem Zettel): „Ja, öhö, das ist einleuchtend!“

Mayzek (Moslem): „Jetzt will ich aber auch mal was sagen!!!“

Jauch (barsch): „Herr Mayzek, Sie waren vorhin schon kurz dran, nun halten Sie sich bitte an die Diskussionsregeln!“

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Sündenböcke

Man stelle sich solche Schlagzeilen vor:

Anschlag des NSU ist Thema bei “Günther Jauch”: “Nicht die Rechten zu Sündenböcken machen”

Natürlich wäre es eine Sünde, die Rechten nicht zu Sündenböcken zu machen, denn gemäß Refugee-Propaganda läßt sich über 5 Zirkelschlüsse konstatieren, daß PEGIDA in Paris mitgebombt hat, denn wer bitteschön hat seit einem Jahr den Islamisten gegenüber einen Mangel an Willkommenskultur entgegengebracht, so daß diesen traumatisierten Einwanderern keine andere Möglichkeit blieb, als sich derart unhöflich zu artikulieren?

In logischer Konsequenz schlußfolgert bspw. Die ZEIT: „Willkommenskultur ist der größte Feind des islamistischen Terrors“ Fazit: Weiterhin den roten Teppich für die unkontrollierte Einwanderung der Dritten Welt (zu 90 % junge Männer, zu 80 % Moslems) nach Europa ausrollen. Die Nomenklatura hat alles richtig gemacht und sollte noch weitaus extremistischer handeln!

Noch größere Einigkeit herrschte in der Feststellung, dass die Anschläge nicht mit der aktuellen Flüchtlingsdebatte zu vermischen sei.

Natürlich nicht, die Anschläge konterkarieren schließlich das rosarote Propagandabild eines neuen, friedlichen Multikulti-Europas, welches nach der Invasion durch Millionen Moslemmänner auferstehen soll. Der Staatsfunkangestellte Ulrich Wickert jedenfalls findet es „verantwortungslos“, wenn die von Einwanderern ausgeführten Anschläge in Paris mit der Einwanderungsdebatte verquickt werden. „Schließlich seien die Täter der vergangenen Jahre Franzosen gewesen und keine Flüchtlinge.

Was will er uns damit sagen? Daß Flüchtlinge nicht integrierbar sind, selbst wenn man ihnen einen Paß umhängt? Daß nur „echte Franzosen“ derart morden können? Daß Ex-Flüchtlinge, wenn sie keinen Paß erhalten hätten, auch keine Terroristen geworden wären (schließlich sind Flüchtlinge gemäß BKAnicht krimineller als Deutsche“)?

Immerhin haben diese eingewanderten Neo-Franzosen in fünf Minuten doppelt so viele Menschen umgebracht, wie die deutschen Neo-Nazis in den letzten 25 Jahren. Da dürfte „Extremismusexpertin“ Anetta Kahane schier blaß vor Neid werden. Von dem alltäglichen Terror durch Einwanderer einmal abgesehen: Mehrere tausend Deutsche wurden seit 1990 von Migranten ermordet, in Frankreich dürften ähnlich viele Franzosen gemeuchelt worden sein. Die Einwanderungslobby weist hier alle Mitschuld von sich, im Zweifelsfall tragen diese die Opfer und autochthonen Gesellschaften, da sie die potentiellen Mörder nicht ausreichend willkommen geheißen und integriert hätten.

Aber der Fokus terroristischer Gefahren liegt für die Islamlobby sowieso woanders. So forderte die Moslemaktivistin Hilal Sezgin im August 2015:

Den rechten Terrorismus mit allen Mitteln bekämpfen … Deutschland muss vielmehr zugeben, dass es … ein Problem mit Terrorismus hat, und zwar einem rechten Terrorismus. Dieser Terrorismus ist kein Abstraktum, … sondern er ist bereits existent und höchst greifbar und sichtbar und muss mit allen rechtsstaatlichen und politischen Mitteln bekämpft werden.

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Flüchtlinge

Medien, auch Lügenmedien, arbeiten mit Bildern, um ihre Botschaften zu transportieren. Immer wieder waren in den letzten Monaten Bilder von Flüchtlingen zu sehen, einerseits vor Ort in den Krisengebieten …

… andererseits von den Ankommenden auf mitteleuropäischen Bahnhöfen …

Was ist da unterwegs passiert? Sind die Frauen geschächtet worden? Die Kinder im Mittelmeer ertrunken?

Man darf vermuten, daß viele der jungen Männer etwas von der Möglichkeit des Familiennachzugs gehört haben oder danach googeln konnten (ein Smartphone haben sie offenbar alle), sich auf den beschwerlichen Weg nach Schweden und Deutschland machten, wo die monatlichen Prämien für’s Nichtstun die Durchschnittsgehälter außerhalb der EU um ein mehrfaches übersteigen, um dann später ihre Sippe nachzuholen.

Wenn sie denn Frauen und Kinder haben. Aber dann stellt sich die Frage, warum überproportional junge Männer aus angeblichen Krisen- und Kriegsgebieten flüchten müssen, aber die Frauen, Kinder und Schwachen dort bleiben, und welche Hilfe für welche Bedürftigen sinnvoll wäre.

Nach überstürzter Flucht lebensbedrohlich oder politisch Verfolgter sieht das zumindest nicht aus. Eher nach geplantem Abzocken.

So wie bei jenen vier Burschen mit den vertrauenserweckenden Gesichtern und hervorragenden Deutschkenntnissen, die der NDR seinen verblödeten Rundfunksteuerzahlern präsentiert. „Wir machen uns Sorgen um unsere Kinder im Krieg in Syrien.“ Hey, ihr Boys, dann hättet ihr euch in Syrien um sie kümmern können, anstatt euch über zig sichere Drittstaaten bis nach Deutschland karren zu lassen.

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Syrischer Clanführer: „Die Deutschen werden für uns Häuser bauen, bald ziehen wir alle dorthin.

Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link (SPD): „Wir arbeiten mit Hochdruck daran, Kapazitäten aufzubauen … wir beschlagnahmen Wohnungen, … um die Menschen menschenwürdig unterzubringen.

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Das wahre Gesicht

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Ist das nun das wahre Gesicht des Justizministers? Ein Adolf-Eichmann-Imitator, der Oppositionelle als „rhetorische Brandstifter“ und „Hetzer“ beschimpft?

Heiko Maas (49), Kader der umstrittenen SPD, betonte bisher stets, er sei „ein Demokrat“. Doch nun hat der Parteigänger der „Sozialdemokratischen Partei“ seine Maske offenbar fallen lassen.

Im Internet tauchte jetzt ein Foto von Maas auf, das ihn mit Eichmann-Brille zeigt. „Ein Scherz“, sagt SPD-Frontfrau Schleswig. Noch schlimmer: Unter dem Namen Heiko Maas finden sich in Interviews üble Haßtiraden gegen Bundesbürger. Die Teilnehmer friedlicher Demonstrationen seien eine „Schande für Deutschland“ und angeblich für Gewalttaten mitverantwortlich.

Womöglich wird das auch eine Frage für die Justiz. Berlins Oberstaatsanwalt erklärte zwar gestern, noch gebe es keine Strafanzeige gegen Maas wegen Volksverhetzung. Doch das könnte sich ja bald ändern …

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Selbsterkenntnis

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Selbsterkenntnis eines Journalisten, zwar ein wenig Geschwurbel, aber ein SPIEGEL-Bild reflektiert nur das Vorhandene.

Regelmäßig provozieren wir mit einer Diskreditierung von Oppositionellen. Regelmäßig gerät das Land danach in Wallung. Warum eigentlich? Wir sollten es mal mit Verschweigen versuchen.

Wissen Sie, wie herbeihalluzinierte Provokation geht? Die geht so: Der Pegida mit Brandstiftern und Hetzern gleichsetzende Justizminister Heiko Maas sei der schlimmste Brandstifter und Hetzer seit Joseph Goebbels und Eduard von Schnitzler. Meint einer von Pegida.

Uhi! Aufregung! Pegida vergleicht Maas mit Goebbels! Alle Medien berichten. SPD-Parteigänger verschicken “presserechtliche Informationsschreiben” oder stoßen Haßtiraden über „wahnsinnige Faschisten“ aus. Eine Empörungswelle wird losgetreten, zumindest bei “besorgten Politikern”, denn sie, die “rechten Rattenfänger”, machten ihrem schlechten Ruf wieder alle Ehre.

Nichts anderes machen “Politiker” und Pappnasen wie Özdemir, Gabriel, Maas, Gauck, Merkel allenthalben: Sie provozieren. Woche für Woche. Da mal den Begriff “Pack” durch die Medien geschleudert, dort mal das Wort “Mischpoke”, hier mal pauschal von “Nazis in Nadelstreifen” fabuliert, da vom “Wir-schaffen-das-Endsieg”, den Merkel davontragen werde. Was sollen wir eigentlich schaffen?

Immer wieder suchen wir ein Stöckchen für unsere Beißreflexe – und es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn wir nach diesem Montagabend bei der Pegida-Demo in Dresden nicht wieder eine kleine Sau durch die Medienlandschaft jagen würden. Es ist immerhin der 9. November – ein schicksalhaftes Datum für die Deutschen.

Warum mischen wir so regelmäßig Gift?

Es entsteht der Eindruck, diese Menschen um Bachmann und Co. seien die schlimmsten Ausgeburten aus der Hölle. Dabei ist es eine absolute Minderheit aus ihrer Ohnmacht erwachter Bürger, welche eine eigene Deutungshoheit zum Thema Flüchtlinge für sich beansprucht. Doch wir Journalisten verfügen über diese Deutungshoheit bzw. diejenigen, von denen wir die kärglichen Honorare für unsere postulierten Meinungen bekommen. Verfassen wir nicht die gewünschten Meldungen, so stehen schon hunderte andere Lohnschreiber bereit, unseren trostlosen Job zu machen.

In den Medien gibt es ein ungeschriebenes Gesetz: Über journalistische Hurentätigkeit berichtet man in der Regel nicht. Weil man sich damit lächerlich machen würde. Warum aber mischen wir dann so viel Gift, hetzen und lügen, daß sich die Balken biegen? Wir freuen uns über die PR und vor allem über jene Effekte, die unsere Giftmischerei erzeugt. Auf den Kundgebungen werden durch unsere Giftspritzereien viele angestachelt zu Gewalt gegen Obrigkeit und Presse, zu der sie zuvor gar nicht imstande gewesen wären.

Am liebsten würden wir berichten, wenn es zu Ausschreitungen kommt, wenn Jagd auf Menschen gemacht wird, wenn Flüchtlingsheime brennen. Aber solange müssen wir uns damit begnügen, die Darlegungen der Abtrünnigen als wirr dazustellen, nur als krasseste Auszüge, und zwar so verkürzt, daß ihr Sinn völlig entstellt ist.

Wir müssen selbstverständlich das Phänomen Pegida als „rechtsextremistisch“ diskreditieren und dieses in einen zwielichtigen Kontext stellen. Nur dürfen wir eben nicht jede Aussage nachrichtlich abbilden, wenn sie unsere Behauptungen als tendenziös oder unwahr entblößt.

Die Deutschen sind kein Volk von Kriminellen

Mein Kollege Hans Wurst beklagte jüngst in einem Kommentar einen “Anstieg der Gewaltkriminalität” in Deutschland und fragte “Was ist nur aus diesem Land geworden?” Ich glaube, dieses Land ist gar nicht so viel anders, als jenes, das man Sodom und Gomorrha nennt. Verlogen, dement, brutal, geldgierig, pervers.

Wohl kaum sonst würden die etwa 200.000 nichtdeutschen Gewalttäter des Jahres 2014, die dank der Einwanderungspolitik in den letzten Jahren zu uns gekommen sind, so pragmatisch verschwiegen – bei allen Schwierigkeiten, die es dabei gibt. Wohl kaum sonst hätte Machtpolitikerin Angela Merkel kein Wort über sie verloren, wenn sie nicht ein Klima der Resignation unter der Bevölkerung wahrnehmen würde. Die zahlreichen schweigenden Opfer, Frauen und Kinder, Polizisten und Bürger stellen das ja Tag für Tag unter Beweis. Ihnen sollte eigentlich alle Aufmerksamkeit gehören.

Die Deutschen sind kein Volk von Revolutionären, sie igeln sich ein, sie wollen mehrheitlich einen deutschen Sonderweg in der Flüchtlingsfrage, wie uns die Medien glauben machen wollen. Während rechtsnationale Parteien in Nachbarländern wie der Schweiz, Polen oder Frankreich mittlerweile ein Drittel aller Wähler erreichen, krebst bei uns die AfD zwischen fünf und acht Prozent umher. Ergo: Mehr als 90 Prozent der Deutschen vertrauen ihrem Führer.

Noch müssen wir uns nicht sorgen, wenn die etablierte Presse in ihren Leserzahlen pro Jahr mal fünf Prozentpunkte verliert. Noch sind wir weit entfernt davon, in diesem Land die Meinungsführerschaft abzugeben – wir tun aber so, als wären die Nazis kurz vor der Machtübernahme. Dabei markieren wir nur die Gefährlichkeit von Rowdys und Hetzern, damit ein rechter Rand die Demarkationslinie für alle Anständigen bleibt, gegen den zu mobilisieren ist. Wir müssen seine Gefährlichkeit, aber auch seine Schwachsinnigkeit zentral in die Mitte stellen, um von den tatsächlichen Problemen abzulenken.

Es wäre zwar ehrlicher, wenn der Umfang der Berichterstattung über die Gewalttaten von AfD und Pegida der Zahl der Delikte entspräche, die Präsenz in den Medien würde jedoch zusammenschrumpfen wie ein missratenes Soufflé. Aber wenn wir dagegen anfangen würden, über Gewalttaten, Beleidigungen und Anmaßungen durch Einwanderer zu schreiben, müßten wir jeden Tag mehrere Bücherschränke veröffentlichen. Wer soll solch einen Quark lesen?

Im besten Fall stünde die Lügenpresse in einem Jahr ohne Leser da und schriebe für sich selbst.

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