Shit for Schulz

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Jeder kann mitmachen. Die Inspiration kommt aus dem analdemokratischen Teil der USA.

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A jamais Idealiste

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Döner-Rap

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O Heiland

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Wähl die AfD 2

Melanie Halle singt eine Persiflage auf den Anti-AfD-Song von Jennifer Rostock. Niveauvoller und ästhetischer. Jeder kann mit- und nachmachen, denn das Niveau obrigkeitstreuer Günstler wie Jennifer Rostock können auch Amateure locker toppen.

Wähl die AfD!

Bereits zu Olims Zeiten trugen Sklaven Brandmale auf der Haut und Nasenringe und mußten den Anweisungen ihrer Herren folgen – heute machen sie „Songs“ gegen die politische Opposition. Eine Jennifer Weist bedient in einem solchen mit quietschiger Stimme, Plasteklavierbegleitung und schwulem Echo so jedes aufgeschnappte Vorurteil über die AfD, um sich auf deren Kosten zu profilieren.

Eine Win-Win-Win-Situation: Die gesanglich offenbar unbegabte Günstlerin kommt auch bei einer Klientel ins Gespräch, die sich sonst eher den Musen abendländischer Musik zuwendet, die Medien- Kultur- und Politkbetriebe dirigierenden Obrigkeiten können sich angesichts des Zeugnisses jaulender Untertanentreue („Kälba-ha“) eines Günstlings auf die Schultern klopfen und die AfD kommt mal wieder ins Gespräch.

Laut Umfragen überholt die junge Partei in Mecklenburg-Vorpommern mit prognostizierten 23 Prozent nun auch die CDU (20 Prozent), liegt aber noch hinter der SPD (28 Prozent). Legt man die gleichen Abweichungen zwischen Prognose und tatsächlichem Wahlergebnis wie in Sachsen-Anhalt an, müßten die auf AfD und SPD entfallenden Stimmanteile am Wahltag umgekehrt ausfallen. Der kommende Sonntag verspricht zumindest spannend zu werden.

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Landlust

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Ein Ansatz für eine gesellschaftskritische Erzählung:

Die „Landlust“ trägt nicht weit. „Lust“ als das, was heute reichlich spießig darunter verstanden wird, war dem Menschen in bäuerlichen Gegenden Süddeutschlands noch bis in die Siebziger fremd. Es gab Höfe, die wurden zwar ans Stromnetz gelegt, hatten aber kaum Verbrauch an elektrischer oder auch „raffinierter“ Energie. Gemolken wurde per Hand, gemäht zum Teil noch mit Sense. Leben mit dem Lauf des Lichts, und in der Nacht dem Mond und den Sternen ihre Fahrt gelassen. Wenig Rede, beim Essen gar nicht. Vor demselben im Stehen und laut gesprochen ein Tischgebet.

„Lustig“ war’s aber doch und gerade auf dieser Grundlage: Beim Kartenspiel, beim Singen und Tanzen in der Stube, beim Fußball barfuß auf der frisch gemähten Wiese. Das alles nach dem Kirchgang, der wie natürlich gelang und erhob, weil der Priester redlichen Wandel hatte und sich am „oben“ statt an der Welt ausrichtete und ihr prostituierte. Wie lachten auch die Frauen leuchtenden Auges und gebaren, ohne den Stachel, den ihnen die Mär von der „Emanzipation“ schon wenig später setzen sollte. Der Fernseher hielt Einzug, das Singen ebbte langsam ab.

Vierzig Jahre später: Die meisten Höfe sind fast verlassen, die Alten gestorben, die Jungen studiert und in die Welt zerstreut. Scheidungen selbst bei denen, wo man es nie vermutet hätte. Die Bäume am Dorfrand gefällt, Bauland ausgewiesen und von „Landlust“ suchenden grußlosen Städtern aufgekauft. Den pulsierenden Glauben an das Kreuz und die Auferstehung des Christus hat die renditestarke „Solarenergienutzung“ ersetzt, mit der aktiv und aggressiv das „Klima“ just von denen „geschützt“ wird, die jährlich nicht aus Not, sondern aus purer Lust bequem in Boeings sitzend den Globus tingeln und die Atmosphärenchemie mit Flugzeugabgasen belasten. Freunde eines Toten „gestalten“ nun eine Begräbnisfeier, nicht mehr der Priester. In Sichtweite der Wald, in dem Windturbinen, 180 Meter zum Himmel ragend, errichtet werden sollten. Das Projekt der „grünen“ Großstadtfirma hat das Dorf gespalten. Überraschend versandete es, weil ein Bürgermeister der Nachbargemeinde doch um künftige Wählerstimmen fürchtete. Erste Neger und Vorderasiaten im Dorf, „die grüßen so nett“ sagt eine alte Frau, deren feministische Tochter den „Flüchtlingen“ Deutsch beibringt.

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