Huldigt der GröKaZ!

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Radikalisierung

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Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen warnt vor einer zunehmenden Radikalisierung der Identitären Bewegung“, schreibt Die Welt und postet das Konterfei eines schwer gezeichneten Mannes. Auf dem lastet die Bürde, die Rechts- und Verfassungsbrüche der Machthabenden zu  ignorieren und jene Minderheit zu stigmatisieren, welche Verfassung und Rechtsstaatlichkeit wieder eingesetzt wissen will. Dabei ist anzunehmen, daß auch er ursprünglich nur ein korrekter Verwaltungsbeamter im Dienst der Bürger sein wollte und seinen Job mit dem Anspruch antrat, die verfassungsmäßige Ordnung zu schützen.

Inwieweit wird sich die zunehmende Radikalisierung der Identitären bemerkbar machen? Werden deren Protestbanner jetzt noch größer und greller? Rufen sie auf ihren Demonstrationen noch lauter als früher nach sicheren Grenzen? Werden sie jetzt noch intensiver Heidegger und Jünger zitieren?

Zeitgleich zur Radikalisierungsbeschwörung – das liest man freilich nur in der österreichischen Presse – wurde ein aus der BRD stammender Steinewerfer identifiziert, der anläßlich einer in Wien stattfindenden friedlichen Demonstration der Identitären aus einer „Gegendemonstration linker Aktivisten“ heraus einen Stein in „die als rechtsextrem eingestufte Gruppe“ der Identitären geworfen hatte. Der schwerverletzte „Extremist“ überlebte auf einer Intensivstation, gegen den blutlüsternen „Aktivisten“ wird wegen Mordversuchs ermittelt.

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Die kriminellen Strukturen, in welchen sich derart mordlüsterne „Aktivisten“ tummeln, werden von machthabenden Parteien und Verbänden finanziert und gefördert. Doch auch nach dem linksextremistischen Mordversuch forderten und fordern die Identitären absolute Gewaltlosigkeit bei allen ihren plakativen Aktionen. Die „zunehmende Radikalisierung der Identitären Bewegung“ dürfte also trotz aller blutiger Provokationen ein Wunschgespinst interessierter Kreise bleiben.

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Experten-Expertise

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Für was der Brötchenschreiber Toralf Staud nicht schon alles Experte war: Für Mopeds, für Nazis, für das Klima … Nun ist er AfD-Extremismus-Experte und darf für DIE ZEIT hautnah vom Extremismuskongreß der AfD berichten. Den hatte die junge Partei organisiert, um Koryphäen wie den Dresdner Politikwissenschaftler Werner Patzelt, den Soziologen Uwe Kemmesies vom BKA, den dänischen Psychologen Nicolai Sennels, den Freiburger Staatsrechtler Dietrich Murswiek, den Trierer Theologieprofessor Wolfgang Ockenfels und die kurdischstämmige Friedensaktivistin Leyla Bilge zu Wort kommen zu lassen, wohl auch, um Extremismen erkennen und sich von diesen abgrenzen zu können.

Nur Toralf Staud durfte nicht reden, dabei wurde der schon sehr oft in der Wahrheitspresse als „Experte“ bezeichnet, so daß er eigentlich alle anderen mit seinen Expertisen überstrahlen könnte. Derart rücksichtslos degradiert beließ es Staud dabei, durch das Publikum zu schleichen und sich dessen Mimik und Gestik zu notieren. Völlig überfordert von dem Gedanken, daß Kritik etwas Befruchtendes sein könnte und man einem Kritiker für dessen Hinweise auch dankbar sein kann, wunderte sich der „Journalist“ schier fassungslos darüber, daß die AfD-Anhänger bei Patzelts Warnungen vor einer sich radikalisierenden AfD applaudierten und glaubt nun fest daran, die hätten seine Kritik nicht verstanden.

In irgendeiner Raucherecke aber fand Staud, wonach er suchte – einen Extremisten:

In der Raucherecke draußen vor dem Hoteleingang konnte man einen älteren Herrn – die Tagungsgäste waren fast ausschließlich Männer – von seinem Vater, von der Ostfront und von Volksdeutschen reden hören. Der Herr forderte, man müsse heutzutage Courage zeigen.

Konnte man hören! Irre! Ein alter, weißer Mann, womöglich heterosexuell, der den faschistischen Begriff „Volksdeutsche“ in den Mund nahm und Courage forderte! Das ist doch Extremismus hoch Zehn!

Aber natürlich bestand das gesamte Publikum aus Extremisten, so zumindest läßt sich die Aneinanderreihung von Belanglosigkeiten, Vermutungen und Verdächtigungen interpretieren, die Staud gegen üppiges Honorar an die nichtsahnende Postille aus Hamburg vertickte und die sich nun über den Löffel barbiert vorkommen dürfte. In den Kommentarspalten zumindest johlt und klatscht es über das Staud’sche Elaborat, daß einem der arme Tropf fast leidtun möchte. Aber der muß doch auch von irgendwas leben!

Wer jede Andersartigkeit als bedrohlich empfinde“, wer also Menschen wegen ihrer politischen Einstellung, wegen ihres Bewahrungswillens, ihres Patriotismus und ihrer Heimatliebe „anfeinde, der zeige Merkmale des Extremismus“, soll Politikwissenschaftler Patzelt.sinngemäß gesagt haben. Staud merkt an, daß „Extremismus nicht erst bei körperlicher Gewalt anfängt“. Da kann er sich an seine eigene Nase fassen, die ist lang genug. Und sich vielleicht einen Job suchen, für den er qualifizierter ist. Melker in der LPG beispielsweise oder Würstchenverkäufer in Würselen.

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Rechts-Extremismus

Für die von Innenministern dirigierten BRD-Verfassungsschutzämter sind sie Rechts-Extremisten, weil sie Staatsgrenzen schützen und illegal Eingewanderte in ihre Länder zurückschicken wollen, was eigentlich Aufgabe des Staates wäre. Der aber wurde von Rechtsbrechern gekapert. Somit werden jene, die öffentlichkeitswirksam und rigoros die Wiedereinführung des Rechts einfordern, zwangsläufig zu Rechts-Extremisten.

Diese Identitären, das sind Leute, die sich nicht wie frühere Rechts-Extremisten vor gefühlter Verfolgung in Kneipenhinterzimmern oder dunklen Wäldern verstecken und welche von investigativen Journalisten via Staatsfunk mühsam diskreditiert und stigmatisiert werden mußten, sondern die sich bei Schritt und Tritt selbst filmen und ihr Leben, Denken, Fühlen und Handeln via Livestream ins Internetz stellen und so tun, als würden sie Demokraten sein und Vernünftiges sagen. Was sie besonders gefährlich macht, denn so werben sie penetrant für Demokratie und Vernunft, anstatt der ihnen zugewiesenen Aufgabe nachzugehen, als glatzköpfige Hohlbirnen zu saufen, zu prügeln und zu hassen.

Dieses Live-Videostreaming ist besonders unfair, denn es klaut den oft aus linksextremen Milieus entstammenden Journalist_Innen den gutbezahlten Recherchejob und die Deutungshoheit. Wie kann man etwa bei dem Identitätsboß Martin Sellner noch Gefährliches berichten, wenn der den ganzen Tag – philosophierend beim Kaffeetrinken oder schwafelnd beim Spazierengehen – auf Youtube beglotzt werden kann?

Mit dieser gefährlichen Spielart des Rechts-Extremismus müssen die Unrechts-Extremisten umgehen lernen. Denn Recht ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!

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Böser Höckler

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Höcke, Höcke, Höcke“ nazitelt die Beutegermanin Mely Kiyak in Erdogans neo-osmanischem Magenblatt Dü Zeitak. Der AfD-Verbrecher stolpert schon wieder über eine braune NS-Verharmlosung, indem er dem vor mehr als 70 Jahren verblichenen Hitler unterstellt, dieser wäre nicht zu 100 Prozent böse gewesen, sondern nur zu 99 Prozent. NS-Verharmlosung der übelsten Sorte ist so etwas!

Wir prüfen, was dran ist an den Vorwürfen:

Hitler war Veget-Arier!

Wer sein Essen in essenswert und essensunwert selektiert, ist ein Rassist. Im Vegetarier steckt bereits der böse Arier!

Hitler war Hundefreund!

Aber er hatte nur reinrassige Schäferhunde, gendergerecht hätte er mindestens ebenso einen kastrierten LTSBI-Dackel halten müssen und eine Ziege, die sich als Hund fühlt!

Hitler war Österreicher!

Österreicher sind böse Leute, die wohnen hinter den Bergen und bohren Löcher in den Käse. Löcherkäse aber ist Beschiß: Sieht nach viel aus und es ist wenig drin!

Hitler baute Autobahnen!

Schon wegen dieses Begriffes mußte Eva Hermann ihren Hut nehmen. Hätte Hitler keine Autobahnen gebaut, wäre Eva heute noch hochdekorierter Propagandalautsprecher der ARD.

Hitler machte den 1. Mai zum Feiertag!

Das machte dieser Hitler nur, um Martin Schulz eins auszuwischen. Denn an Feiertagen kann Martin keine EU-Sitzungsgelder einstreichen.

Hitler war Katholik!

Katholizistenführer warnen zwar vor der AfD, waren aber im NS dicke dabei, die Herrschaftsstrukturen zu unterstützen, so wie heute.

Hitler hatte nur ein Ei!

Das ist unfair gegenüber Mutti Merkel, die hat gar keine Eier!

… wie man es auch dreht und wendet, an dem Hitler ist nichts Gutes zu finden. Höcke hat also den Hitler verharmlost und gehört deswegen vor den Volksgerichtshof zum kurzen Prozeß! Heil Merkel!

Bild oben: Hitler liebte Neger nur, weil sie so schön braun waren, wollte ihnen aber keine Sozialhilfe gönnen. Hier mit Jesse Owens, der erhielt noch nicht mal Bleiberecht, nur eine Goldmedaille.

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Naziverharmloser

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Als der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Bundestag, Thomas Oppermann, bezüglich eines demokratisch gewählten Politikers „Höcke ist ein Nazi“ hetzte, ahnte er nicht, daß er damit von der Bundesregierung offiziell als Nazi-Verharmloser eingestuft würde  – allerdings erst anderthalb Monate später.

Eine Gleichsetzung demokratischer Politiker mit dem Nationalsozialismus weise die Bundesregierung „entschieden zurück“, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert nach langen Beratungen nun in Berlin. Ohnehin seien solche Nazi-Vergleiche „immer absurd und deplatziert“, da sie nur dazu führten, die Menschheitsverbrechen der Nationalsozialisten zu verharmlosen.

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