Menschenhändler

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Die Filmdrossel Till Schweiger will eine Menschenhändlerstation bauen, damit die ins Stocken geratenen Importe von Billigfleisch aus der Dritten Welt wieder in Gang kommen. Allerdings will er nicht mit eigenen Händen Stein auf Stein setzen, sondern lediglich das Geld für den Bau bereitstellen. Davon hat er mit geschätzten 40 Millionen Euro sowieso mehr als genug. Kritiker meinen, die Filmdrossel habe gut Geldrauswerfen, die habe dann immer noch genug monetäre Mittel, vor den nach Europa importieren ethnischen und sozialen Spannungen in irgendwelche Gated Communities zu den anderen fettgefressenen Kapitalistenschweinen zu flüchten, während die Probleme von den ärmeren Ureinwohnern ausgebadet werden müssen. So, wie damals bei dem versoffenen Indianerhäuptling Einohr Küken, der für ein paar Glasperlen und einige Flaschen Alkohol seinen ganzen Stamm an die Weißen verkaufte.

Der Filmvogel reagierte auf die Kritik unwirsch und will nun seinen markigen Worten noch mehr Taten folgen lassen. Er möchte alle anliegenden Bewohner, die von den Auswirkungen seiner Menschenhändlerstation betroffen sind, mit 1,2 Millionen Euro (seinem Jahresgehalt) großzügig entschädigen. Interessenten melden sich bitte auf Schweigers Fakebookseite.

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Schußschnellmafia

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Die Absurditäten im Fall NSU sind Legende, aber die großen Auffälligkeiten werden nicht mehr hinterfragt und um die ungereimten Details kümmern sich bestenfalls noch abseitige Untersuchungsausschüsse oder kleine Grüppchen von Hobby-Kriminalisten. Uns verwundert eher, daß die offenbare Unwahrscheinlichkeit, daß die präsentierten Täter die Täter sind, trotz realexisitierender Erfahrungswerte der Dönermordpraxis geflissentlich negiert wird.

So auch, daß die Vorgehensweise, Kleingewerbetreibende mit Migrationshintergrund von Schutzgelderpressern u. ä. mit eben diesem Hintergrund durch Kopfschüsse zu liquidieren, von einer angeblichen Terrorverschwörung übernommen worden sein soll, obwohl diese doch ihrem vermuteten Anspruch gemäß Millionen adäquatere Opfer zur Auswahl hatte und gewiß eine „heroischere“ oder „arischere“ Hinrichtungspraxis bevorzugt hätte, schon, um nicht mit ausländischen Schutzgelderpressern in einen Topf geworfen und verwechselt zu werden.

So war der 44-jährige Blumenhändler Muhettin L. Anfang Oktober 2011 „gegen vier Uhr morgens mit vier Schüssen niedergestreckt worden, als er auf dem Firmenparkplatz Blumen und Pflanzen auslud, die er zuvor in Holland geholt hatte. Seine Mitarbeiter hörten die Schüsse und rannten zu dem Lastwagen, aus dem er die Waren ausgeladen hatte. Dort fanden die Angestellten ihren sterbenden Chef am Boden liegend vor. Kurz darauf starb er an den Folgen seiner schweren Verletzungen.

Eine anderes Regionalblatt schrieb ein Jahr später: „Bis heute konnten die Beamten, trotz großer Bemühungen, jedoch keine heiße Spur ausfindig machen. Erst recht kein Täter, kein klares Motiv. … Eine Hinrichtung auf offener Straße soll es gewesen sein, sagen Bekannte des Opfers.“ Und die Südwestpresse wunderte sich: „Auch der Mann, der vor dem 44-jährigen Kurden den Blumenhandel umtrieb [betrieb; sic!], kam gewaltsam ums Leben.

Der Fall erinnert frappant an den Nürnberger Dönermord an Enver Şimşek vom September 2000 in Nürnberg. Şimşek soll das erste Opfer des ominösen Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU) gewesen sein. „Der Inhaber eines Blumenhandels“ wurde „an seinem mobilen Blumenstand in Nürnberg mit acht Schüssen aus zwei Pistolen niedergeschossen.“ Die Morde an beiden Blumenhändlern „waren ähnlich präzise und schnell ausgeführt worden“.

Sogar noch am 1. November 2011, also wenige Tage vor der Hinrichtung der angeblichen Döner-Terroristen Mundlos und Böhnhardt, erschoß der 32-jährige Iraker Mahmoud E. im sächsischen Döbeln den Dönerladenbesitzer Jamal Al Mortada, mit wiederum vier Schüssen aus einer Pistole, darunter ein Kopfschuß. Die gefährlichen Zwei des Zwickauer Terrortrios sollen zu dieser Zeit bereits mit ihrem Caravan unterwegs gewesen sein – warum nicht auch in Döbeln?

Die beiden Taten passen bestens in das von der Obrigkeit präsentierte Portfolio des NSU, die beiden Uwes lebten zu den Tatzeitpunkten sogar noch. Daß sich die Bundesanwaltschaft die Gelegenheit durch die Lappen gehen ließ, zumindest den auch heute noch ungeklärten Fall des Laichinger Blumenhändlers dem NSU anzulasten, dürfte in einer Zeitnot begründet sein. Die Inszenierung der Selbstmörderung des NSU-Duos und die Verfahrensweise zur Drapierung der Beweisstücke dürfte bereits abgeschlossen gewesen sein – womöglich lag sogar die Bekenner-DVD schon seit Jahren in der Schublade.

Und zur Erinnerung auch noch: Die Opfer waren Kleingewerbetreibende – und bei 5 der 9 Ceska-Morde wurde nicht der Ladenbesitzer selbst ermordet, sondern jemand, der „zufällig“ da war. Was wohl eher ein Indiz dafür ist, daß der Ladenbesitzer gewarnt werden sollte, als daß eine Naziterrortruppe zwischen gutem und schlechtem Ausländer differenziert hätte.

Die Zahl der Liquidierungen ausländischer Gewerbetreibender durch Pistolenschüsse ist sehr hoch und betrifft in jedem Jahr mehrere Fälle. Manche werden aufgeklärt, manche nicht. In Berlin traf es im Jahr 2008 beispielsweise einen Weddinger Dönerwirt, dieser allerdings wurde mit nur drei Schüssen liquidiert.

Bild oben: Dönermord in Döbeln

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Legida die Dritte

xx-gida

Man muß nicht mit allen Thesen von xx-gida übereinstimmen, und kann doch diese Art der Protestform spannend finden, weil sie viel über den Zustand des Rechtsstaates und seiner Bewohner aussagt. Natürlich genießt jeder das Recht, zu demonstrieren, und jeder hat ebenso das Recht, dagegen zu protestieren. Der gleichzeitige Auftritt von Demonstranten und Gegendemonstranten würde bestens funktionieren, wenn sich alle Seiten friedlich verhielten. Bei einer gesitteten Bevölkerung könnte man sich sogar vorstellen, daß zwei Demonstrationszüge direkt und ohne Polizeischutz aneinander vorbeiziehen, sich die jeweiligen Teilnehmer vielleicht grimmig ansehen, aber ansonsten an die rechtsstaatlichen Spielregeln halten: Keine Gewalt, keine Provokationen und keine Beleidigungen. Und im Nachhinein erwartet keine Seite eine Parteilichkeit in der Berichterstattung oder durch die Obrigkeit. Das wäre wohl eine mustergültige, zivilisierte Demokratie.

Was in Leipzig hinsichtlich der LEGIDA-Bürgerbewegung abläuft, ist hingegen einer maroden Bananenrepublik würdig: Ein Bürgerbündnis von Organisatoren, die nie extremistisch auffielen und auch keine extremistischen Forderungen stellen, aber die Agenda der Mächtigen kritisieren, wird mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln plattgewalzt. In offenbar gleichgeschalteten Medien werden sie mittels wahrer oder unwahrer Details aus ihrer Vergangenheit diskreditiert, eben diese Medien verunglimpfen die Teilnehmer insgesamt mit den bewährten Floskeln. Die Obrigkeit stachelt ihre Untertanen zu Blockaden auf und versucht die Ursprungsdemo logistisch zu torpedieren; sie läßt ihre Getreuen mitsamt einer alimentierten Knüppelgarde einen Ring um den Veranstaltungsort schließen. Potentielle Teilnehmer kommen entweder nicht durch den Kordon oder werden durch eine Gasse grölender, spuckender und randalierender Kretins geführt. Terroristen legen öffentliche Verkehrsmittel lahm, um die Anreise von Demonstranten zu verhindern.

Beispielhafte Meldungen aus den Livetickern des 3. LEGIDA-Aufzuges: „Antifa-Anhänger greifen in der Universitätsstraße Polizei mit Feuerlöscher und Farbbeuteln an“ oder „Derzeit ist nur der Weg über den Georgiring frei. Mit Sturmmasken maskierte Linksautonome greifen in kleinen Gruppen immer wieder blitzschnell LEGIDA-Anhänger an“, um dann zu höhnen: „Bisher sind kaum 500 Menschen bei der LEGIDA-Versammlung.

guerillataktik

Am Ende waren es wohl nur 1.500 bis 3.000 Teilnehmer (in den Vorwochen 5.000 bzw. 15.000) und bei den gewalttätigen Gegendemonstrationen 5.000 (30.000 bzw. 20.000). Um die Teilnehmerzahlen der letzten Woche gab es noch einigen Streit. So wurde das Zählsystem der Polizei infrage gestellt und anhand einer Luftaufnahme – wann immer die auch geschossen wurde – der Nachweis zu führen versucht, daß es sich nur um wahlweise 9.000, 5.000 oder 400 Teilnehmer gehandelt habe. Die eifrigen Hobbyforensiker aus dem Rotlichtmilieu vergaßen dabei geflissentlich, daß auch die 20.000 Gegendemonstranten nach der Zählmethode der Polizei erfaßt wurden und somit um den gleichen Faktor verringert werden müßten.

Es war abzusehen, daß Oma Ilse, Azubi Alexandra, Student Felix oder Onkel Gerhard angesichts der ausufernden Gewalt lieber zuhause bleiben würden und die Demonstranten auf junge Männer vom Schlage Hooligan-Kalle zusammenschrumpfen, auf stiernackige Typen, welche es durchaus auch darauf anlegen, sich mit den freilaufenden Kettenhunden der gesponsorten Connewitzer Szene herumzukloppen. In der letzten Woche soll sogar einem Kampfpresse-Journalisten die Kamera zu Bruch gegangen sein, als ihm ein LEGIDA-Hooligan ein Bein stellte. Dieser maßlose Gewaltakt war den Gleichstrommedien bedeutend wichtiger, als die von Linksextremisten zerstörten Bahnanlagen, malträtierten Polizisten, verletzten Demonstranten und demolierten Pkw.

Allerdings gab es in der letzten Woche auch erstaunlich friedliche Szenen. Im Netz ist der komplette Videomitschnitt der Aktion eines bärtigen Mannes zu sehen, welcher wenige Meter vor den Demonstrationszug von LEGIDA sprang und wie ein Torero mit einer Schwulenfahne wackelte. Mindestens acht Mal schrie er: „Kommt her!“, die Menge antwortete defensiv mit „Hau ab!“, bis sich ein Ordner erbarmte und auf ihn zuging. Die Polizei war schneller und drängte den Mann ab. Die gewünschten Bilder einer Prügelei konnte der Provokateur demnach zwar nicht liefern, dennoch durfte die Lügende Verblödungszeitung (LVZ) aus dem Vorfall noch ein Heldenepos stricken und dichten: „Die Polizei muss einschreiten und den Protestierer vor der aufgeheizten Menge retten“. Wenn die dümmliche Leserschaft schon nicht mit Gewaltopfern gefüttert werden kann, dann wenigstens mit gerade noch entronnenen und geretteten Edelingen.

Wenn die xx-gida-Proteste eines offenbaren, dann, daß die angeblich pluralistische Kampfpresse erstaunlich einheitlich Stellung bezieht, und zwar immer im Sinne der Machthaber; und daß sie an der Wahrheit sowie einem Teil der Bevölkerung vorbei berichterstattet. Daß es seitens der Obrigkeit keinerlei Verständnis für Bürgerproteste gibt, ja, daß diese nicht geduldet werden. Daß der Rechtsstaat nur noch rudimentär funktioniert, daß es immerhin Zehntausende sind, die sich friedlich gegen eine verordnete Agenda versammeln, aber immer noch ebenso Zehntausende, welche den Aufforderungen der Obrigkeit zu Blockaden Folge leisten. Und daß den friedlichen Teilen beider Gruppen schnell der Atem ausgeht, wenn sich Erfolge nicht sofort einstellen.

Was alles könnte die verblichene DDR-Staatsführung aus diesen Vorgängen lernen! Die Obrigkeit hätte 1989 in Leipzig zwar nicht knüppeln können – das hätte sie im Ausland und bei den eigenen Bürgern diskreditiert – aber Betriebskampfgruppen in Zivil hätten einigen Hundert oder auch Tausend Montagsdemonstranten derart zusetzen können, bis sich bei den folgenden Aufläufen tatsächlich nur noch die vielbeschworenen „Rowdys“ und „Asozialen“ versammeln. Die DDR-Presse hätte diese obskure Teilnehmerschaft und deren Wortführer dann locker diskreditieren und als abschreckend vorführen können. Sie hat nicht rechtzeitig und sie hat nicht den Erfordernissen eines Medienzeitalters entsprechend gehandelt.

Der Stichtag für den Untergang PEGIDAs war die Talg-Runde bei dem Jauche-Moderator. Bis dahin waren die schweigenden und stetig wachsenden Proteste in Dresden ein Mysterium, die Protagonisten nicht wirklich angreifbar. Dennoch hat diese Bürgerbewegung für die Demokratie einen herausragenden Beitrag geleistet. Sie hat zehntausende, ja eigentlich hunderttausende Bürger zu einer Abstimmung mit den Füßen mobilisiert und viele Masken heruntergerissen, demokratische Defizite auch für schlichtere Gemüter sichtbar gemacht und Millionen Menschen zu einer Positionierung gezwungen. Auf der Oberfläche wird demnächst wieder Ruhe einkehren, denn der Kessel hat nur kurz gepfiffen und das Loch wurde mit aller Gewalt und Raffinesse zugestopft. Das allerdings ist keine Gewähr dafür, daß er demnächst nicht an anderer Stelle aufplatzt oder gänzlich explodiert.

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Reisewarnung

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Durch die sogenannte „Lügenpresse“ geistert die Meldung einer Reisewarnung eines Untergremiums des  U.S. Department of State, in welcher US-Bürger auf  „mögliche Gefahren im Zusammenhang mit Demonstrationen“  der islamisierungskritischen Pegida-Bewegung  hingewiesen werden. Wortwörtlich wird in dem Bulletin festgestellt, daß die Demonstrationen und Gegendemonstrationen zu Verkehrsstörungen in einigen Städten führen können.

Was in der pluralistischen Presselandschaft einheitlich verschwiegen wird: Die Unterorganisation für Diplomatensicherheit fügt als Begründung an, daß die Demonstrationen zwar „paceful“ (friedlich) inspiriert seien, aber beim Aufeinandertreffen in Gewalt ausarten könnten. Das Schweigen im Blätterwald wird seinen Grund darin haben, daß demnach die Reisewarnung in der von BRD-Behörden praktizierten zeit- und ortsnahen Zulassung von Gegendemonstrationen geschuldet, aber nicht direkt der friedlichen PEGIDA-Bürgerbewegung anzulasten ist.

In den offiziellen Travel Warnings des U.S. Department of State existieren keine Einträge für Germany, aber unzählige für islamische Länder. Allerdings, und das verschweigt die Lügenpresse ebenso in trauter Einheitlichkeit, gibt es eine handfeste Reisewarnung für Europa, und zwar wegen möglichen islamistischen Terrors durch den IS oder Al Kaida. Die US-Behörden meinen, daß die Wahrscheinlichkeit von Terroranschlägen in Europa durch Kriegsrückkehrer aus Syrien und dem Irak größer geworden sei. Zudem gäbe es eine ständige Bedrohung in Europa von islamistischen Einzeltätern, die Anschläge planten.

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Equality

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Kindersoldaten

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Es war für die Propaganda ein tolles „Zeichen für Toleranz, Freiheit und Respekt“, jenen Floskeln, die heuer genauso gern bemüht werden, wie weiland in der DDR „Frieden und Sozialismus“. Rund 1000 Schüler der Lübecker Europaschulen demonstrierten „für ihre Werte“, so die regionale Presse. „Freiheit, Vielfalt, Respekt, Toleranz, Meinungsfreiheit, Menschenwürde und Pressefreiheit prangt auf vielen bunten Handzetteln. Um Punkt 14 Uhr halten die Schüler — im wahrsten Sinne des Wortes — ihre Werte hoch. Auch bunte Transparente und Banner sollen ihre Meinung verdeutlichen.

Kinder mit Meinungen? Schüler verlautbaren meistens die Meinung ihrer Lehrer, schon der Zensuren wegen.

„Angesichts der Terroranschläge in Paris und des Zulaufs migrantenfeindlicher Organisationen möchten die Europaschulen, die einen nicht unerheblichen Anteil von Migranten in ihrer Schülerschaft haben, ein Zeichen für Freiheit, Respekt und Toleranz setzen“, sagt Ernst-Henning Rohland, Lehrer an der Friedrich-List-Schule. Er zieht eine positive Bilanz: „Es waren viele Schüler da.“ Im Unterricht wurde das Thema vorher angesprochen und wird heute auch noch einmal nachbehandelt. „Ich glaube, die Schüler wussten worum es geht.“

Aha, er glaubt also, daß die Schüler nach einer ordentlichen Tracht Indoktrination wußten, worum es ginge. Auf einer Facebookseite der Regionalzeitung hört sich das freilich anders an. Die Schüler seien zu der Demonstration gezwungen worden, so der Vorwurf. „Das war eine Zwangsveranstaltung für uns Schüler. Ich musste da sein und meine Anwesenheit wurde überprüft“, schimpft ein Schüler. „Das hat die Schulleitung so entschieden. Es wurde keine Möglichkeit organisiert, Unterricht zu machen“, ärgert sich ein anderer. Eine weitere Schülerin ist erbost: „Uns wurde erst am Tag der Veranstaltung morgens gesagt, dass wir da zu erscheinen haben! Sonst sind es 2 unentschuldigte Fehlstunden auf unserem Bewerbungszeugnis, da geht man natürlich hin.

Wir vermuten: Der von der Lügenpropaganda gefütterte Koloß staatsmißbräuchlicher Machtdemonstrationen mit Legionen getreuer Kindersoldaten steht auf tönernen Füßen!

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Khaled Idris Bahray

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Es war ein großes Medienspektakel: Endlich hätten Neonazis unweit einer PEGIDA-Demonstration einen sogenannten „Flüchtling“ mit zwei Messerstichen ermordet. Die Beweislage für die Urheberschaft  war eindeutig, schließlich waren  „Hakenkreuze an die Wohnungstür geschmiert“ und die  Arbeiterwohlfahrt, welche „die Männer betreute, berichtete zudem von Tritten gegen die Tür.

Die „Freunde“ des getöteten Eriträers Khaled Idris Bahray warfen darauf hin der Polizei vor, daß diese die Tatsache ignoriere, daß „Skinheads und Neonazis“ die Asylbewerber „regelmäßig malträtierten, anrempelten (…) und beschimpften“. Zudem habe es Drohungen gegeben. „Die Freunde enden … mit einer Forderung: Sie wollen in einem anderen Bundesland untergebracht werden.

Zuletzt hatten sich die Mitbewohner mit einem Brief an Stadt, Politik, Polizei und Bürger gewandt. “Wir brauchen schnelle Hilfe”, hieß es in ihrem Schreiben. Täglich habe man mit Anfeindungen, Aggressionen und tätlichen Angriffen zu tun.

Erst nach der letzten LEGIDA-Demonstration wurde offiziell verkündet, was vorher schon als Gerücht herumging, aber womöglich mit Rücksicht auf das moralische Überlegenheitsgefühl der aufgehetzten Gegendemonstrantenmeute einer Nachrichtensperre unterlag: Einer seiner afrikanischen Kumpane hatte Khaled ermordet. Offenbar malte dieser auch die Hakenkreuze an die Wohnungstür, offenbar versuchten die „Freunde“, den Verdacht gezielt auf überfremdungskritische Bewohner des Gastlandes abzulenken. Offenbar finden sich immer noch genügend Kretins, welche Meuchelmorde – solange diese in ihr verlogenes Weltbild passen – für ihre niederträchtige Hetze zu instrumentalisieren wissen.

In einem offenen Brief wandte sich die Menschenrechtsorganisation Human Rights Concern Eritrea mit Sitz in Großbritannien an Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD). Angesichts der ständigen Drohungen gegen Asylbewerber in der Gegend gebe es nur wenig Zweifel daran, dass der 20-Jährige Opfer von Extremisten geworden sei, heißt es in dem Brief.

Wenige Zweifel? Jeder halbwegs Gebildete hätte sich das Endergebnis an fünf Fingern abzählen können, schließlich ist die Wahrscheinlichkeit auch in Sachsen um das Mehrhundertfache (wenn nicht gar Mehrtausendfache) größer, Opfer von Migrantengewalt zu werden, als von Nazigewalt.

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Tausende nahmen an einem Gedenkmarsch für die mit Rauschgift vollgepumpte Leiche teil. Unter ihnen befand sich der Mörder, welcher ein „übergroßes Foto des Opfers in die Luft“ hielt. Oberbürgermeisterin Helma Orosz und Sozialbürgermeister Seidel besuchten die „Freunde“ des Toten und schüttelten dabei wohl auch dem Mörder die blutbefleckte Hand.

Es ist Blut, das nun auch an der Oberbürgermeisterin klebt. Sie hat ein Klima geschaffen, in welchem importierte Mörder die Hoffnung hegen können, ihre Meucheltaten friedlichen Bürgern ans Revers heften zu können.

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