Eil Merkel!

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Erinnert sich noch jemand an die „Front deutscher Äpfel“. Das waren von Politik und Medien gepämperte Spaßmacher, die vor einigen Jahren mit gefälschten NS-Fahnen (statt des Hakenkreuzes zeigten die einen Apfel) irgendwelchen NPD-Demonstrationen hinterhertrotteten. Lang ist’s her! Sang und klanglos sind sie abgetreten, ihrem Führer gefolgt.

Aber nun sie sind offenbar wieder auferstanden aus Ruinen, mit neuem Elan huldigen sie jetzt der GröKaZ, unserer Führerin Merkel. Seltsamerweise ohne weiteres Echo aus den Zwangsabgaben- und Wahrheitsmedien, lediglich RT-deutsch sendete eine Live-Übertragung von der heutigen „Eil Merkel!“-Demonstration. Ach ja, und die BLÖD-Zeitung merkt am Ende eines Jubelperserberichtes etwas verkniffen an:

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Aus etwa zweihundert Personen werden „einige Dutzend“ und aus einer gebrochenen deutschen Druckschrift eine „Runenschrift“. Ginge es um eine Gegenveranstaltung zur recht populären AfD, würde die Wahrheitspresse auch überregional schlagzeilen: „Hunderte Gegendemonstranten protestieren kreativ gegen …“ und heute-show oder extra3 oder wie die Regierungskomikformate alle heißen würden sich vor Schenkelklopfern und nassen Höschen nicht mehr einbekommen.

Aber sei’s drum: Es ist wunderschön, daß die „Front deutscher Äpfel“ wieder für deutsche Faschistenführer aufmarschiert, und wenn sie weiter so wächst wie bisher, dann kann die GröKaZ mit ihrem treuesten Gefolge im September einen fulminanten Reisparteitag abhalten. Und wenn nicht sie, dann die Type mit der Schnapsnase. Ein hundertfach durch die Straßen hallendes „Heil Schulze!“ ist eines GröKaZ mindestens ebenso würdig.

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Radikalisierung

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Verfassungsschutzpräsident Hans-Georg Maaßen warnt vor einer zunehmenden Radikalisierung der Identitären Bewegung“, schreibt Die Welt und postet das Konterfei eines schwer gezeichneten Mannes. Auf dem lastet die Bürde, die Rechts- und Verfassungsbrüche der Machthabenden zu  ignorieren und jene Minderheit zu stigmatisieren, welche Verfassung und Rechtsstaatlichkeit wieder eingesetzt wissen will. Dabei ist anzunehmen, daß auch er ursprünglich nur ein korrekter Verwaltungsbeamter im Dienst der Bürger sein wollte und seinen Job mit dem Anspruch antrat, die verfassungsmäßige Ordnung zu schützen.

Inwieweit wird sich die zunehmende Radikalisierung der Identitären bemerkbar machen? Werden deren Protestbanner jetzt noch größer und greller? Rufen sie auf ihren Demonstrationen noch lauter als früher nach sicheren Grenzen? Werden sie jetzt noch intensiver Heidegger und Jünger zitieren?

Zeitgleich zur Radikalisierungsbeschwörung – das liest man freilich nur in der österreichischen Presse – wurde ein aus der BRD stammender Steinewerfer identifiziert, der anläßlich einer in Wien stattfindenden friedlichen Demonstration der Identitären aus einer „Gegendemonstration linker Aktivisten“ heraus einen Stein in „die als rechtsextrem eingestufte Gruppe“ der Identitären geworfen hatte. Der schwerverletzte „Extremist“ überlebte auf einer Intensivstation, gegen den blutlüsternen „Aktivisten“ wird wegen Mordversuchs ermittelt.

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Die kriminellen Strukturen, in welchen sich derart mordlüsterne „Aktivisten“ tummeln, werden von machthabenden Parteien und Verbänden finanziert und gefördert. Doch auch nach dem linksextremistischen Mordversuch forderten und fordern die Identitären absolute Gewaltlosigkeit bei allen ihren plakativen Aktionen. Die „zunehmende Radikalisierung der Identitären Bewegung“ dürfte also trotz aller blutiger Provokationen ein Wunschgespinst interessierter Kreise bleiben.

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Böser Höckler

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Höcke, Höcke, Höcke“ nazitelt die Beutegermanin Mely Kiyak in Erdogans neo-osmanischem Magenblatt Dü Zeitak. Der AfD-Verbrecher stolpert schon wieder über eine braune NS-Verharmlosung, indem er dem vor mehr als 70 Jahren verblichenen Hitler unterstellt, dieser wäre nicht zu 100 Prozent böse gewesen, sondern nur zu 99 Prozent. NS-Verharmlosung der übelsten Sorte ist so etwas!

Wir prüfen, was dran ist an den Vorwürfen:

Hitler war Veget-Arier!

Wer sein Essen in essenswert und essensunwert selektiert, ist ein Rassist. Im Vegetarier steckt bereits der böse Arier!

Hitler war Hundefreund!

Aber er hatte nur reinrassige Schäferhunde, gendergerecht hätte er mindestens ebenso einen kastrierten LTSBI-Dackel halten müssen und eine Ziege, die sich als Hund fühlt!

Hitler war Österreicher!

Österreicher sind böse Leute, die wohnen hinter den Bergen und bohren Löcher in den Käse. Löcherkäse aber ist Beschiß: Sieht nach viel aus und es ist wenig drin!

Hitler baute Autobahnen!

Schon wegen dieses Begriffes mußte Eva Hermann ihren Hut nehmen. Hätte Hitler keine Autobahnen gebaut, wäre Eva heute noch hochdekorierter Propagandalautsprecher der ARD.

Hitler machte den 1. Mai zum Feiertag!

Das machte dieser Hitler nur, um Martin Schulz eins auszuwischen. Denn an Feiertagen kann Martin keine EU-Sitzungsgelder einstreichen.

Hitler war Katholik!

Katholizistenführer warnen zwar vor der AfD, waren aber im NS dicke dabei, die Herrschaftsstrukturen zu unterstützen, so wie heute.

Hitler hatte nur ein Ei!

Das ist unfair gegenüber Mutti Merkel, die hat gar keine Eier!

… wie man es auch dreht und wendet, an dem Hitler ist nichts Gutes zu finden. Höcke hat also den Hitler verharmlost und gehört deswegen vor den Volksgerichtshof zum kurzen Prozeß! Heil Merkel!

Bild oben: Hitler liebte Neger nur, weil sie so schön braun waren, wollte ihnen aber keine Sozialhilfe gönnen. Hier mit Jesse Owens, der erhielt noch nicht mal Bleiberecht, nur eine Goldmedaille.

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Dauert noch

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Es ist für den Staatsfunk ein schwieriges Unterfangen, regimetreue Bots laufende Jubelkommentare unter die Propagandameldungen absondern zu lassen, um der zwangszahlenden Konsumentenschaft Paroli zu bieten. Zwar sitzen in den Gender-Fakultäten der Universitäten genügend steuergeldbezahlte Trolls, die den ganzen Tag herrschende Ideologie ins Internet verströmen könnten, doch sind diese den in sozialen Medien randalierenden Pegida-Dumpfbacken intellektuell meist unterlegen. Die Schließung der Kommentarfunktion für das Zahlvieh sollte aber nur ein vorübergehendes Problem sein, denn schon bald können sich Kohorten von Neodeutschen aus Afrika als billige Kommentar-Skribenten betätigen.

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Der Ausstieg

Dr. Maximilian Krah ist Rechtsanwalt und lebt in Sachsen. Er selbst beschreibt sich als eingeborenes CDU-Mitglied und trat bereits 1991 in die Junge Union ein. Nach über 25 Jahren in der Union entschied er sich für den Austritt aus der Partei und stellte kurz darauf den Antrag für eine Mitgliedschaft in der AfD. Gegenüber RT erläutert Dr. Krah seinen Schritt und erklärt warum er und die ebenfalls aus der CDU ausgetretene Erika Steinbach nur die Spitze einer viel größeren Bewegung sind.

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Hetzrede

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Die Rechtsextremisten schimpfen über Björn Höcke, weil er „die Schande“ als offenkundige Begebenheit ansieht und dementsprechend negativ konnotiert, die Linkssextremisten schimpfen, weil er  den Mißbrauch „der Schande“ kritisiert. Es allen Menschen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.

Michael Klonovsky schreibt hierzu:

… Dass die Shoa die größte Schandtat der deutschen Geschichte gewesen ist, steht ja ohnehin außer Frage. Höcke hat zunächst nichts weiter getan, als den Status quo beschrieben. Oder? Ich habe mich zu diesem närrischen Bau wiederholt geäußert. Er soll nicht an die Opfer erinnern, sondern an seine Erbauer. Er rührt niemanden und nutzt niemandem außer den Erbauern und deren Image. Es ist ein Denkmal für die Großartigkeit der sogenannten deutschen Erinnerungskultur, eine egozentrische Selbstfeier der angeblichen Mahner, die sich ihren … schlimmsten aller Völkermorde von niemandem streitig machen lassen wollen. …

Dabei dürfte den Linksextremisten der Völkermord an sich herzlich gleichgültig sein, denn sie haben ebenso wenig Bezug zu den durch ihn Ermordeten und Gequälten, wie zu denen anderer Völkermorde, etwa den Indianern, Armeniern, Hutus, chinesischen Intellektuellen, ausgehungerten Ukrainern usw., zumal viele von ihnen ihre Identität als Deutsche (und damit Nachfolger einer Vorgängergenerationen) explizit verneinen.

Der Holocaust dient ihnen allein zur Machtabsicherung und wird dazu mißbraucht, den politischen Gegner in eine absurde Verbindung mit ihm und seinen Organisatoren zu bringen (und den Völkermord damit quasi auch noch zu relativieren). Ehrliches Gedenken und ein Handeln in Verantwortung sehen anders aus!

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Erika Steinbach

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Und wieder eine prominente Aussteigerin: Erika Steinbach, CDU-Abgeordnete des Bundestages, Sprecherin für Menschenrechte ihrer Fraktion und Angehörige des CDU-Vorstandes, verläßt die Partei. „Würde ich aktuell CDU wählen? Nein. Würde ich heutzutage gar in die CDU eintreten? Nein. Daraus kann ich nur die ehrliche Schlussfolgerung ziehen, die CDU zu verlassen.

Steinbach kritisiert die rassistische Bevölkerungspolitik der BRD-Kanzlerin Merkel. Die habe mit ihrem Handeln gegen geltendes Recht verstoßen: „Daß monatelang Menschen unidentifiziert mit Bussen und Zügen über die Grenze geschafft wurden, war keine Ausnahme, sondern eine gewollte Maßnahme entgegen unserer gesetzlichen Regelungen und entgegen EU-Verträgen.“ Sie behauptet zudem, die Bundesregierung führe die illegale Einwanderung absichtlich herbei: „Da steht ein politischer Wille dahinter. Am Recht vorbei.

In die AfD will Steinbach zwar vorerst nicht wechseln, „aber ich hoffe, daß die AfD in den Bundestag einzieht, damit es dort endlich wieder eine Opposition gibt. Nur so bleibt die Demokratie lebendig“.

Während beim Nachrichtenportal GMX die üblichen Staatsnachrichten von tausenden Lesern mit anderthalb bis zweieinhalb von fünf Sternen bewertet werden, gibt es bei dieser Nachricht volle Punktzahl. Die Kommentarspalte ist natürlich geschlossen (das scheint einem Automatismus zu folgen: Kommt in den Nachrichten das Wort „Flüchtling“ vor, wird jede Diskussion abgewürgt).

Bild oben: Sie kann sich freuen, hat sie doch endlich den Ausstieg aus der Rechtsbrecher-Szene geschafft.

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