Dauert noch

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Es ist für den Staatsfunk ein schwieriges Unterfangen, regimetreue Bots laufende Jubelkommentare unter die Propagandameldungen absondern zu lassen, um der zwangszahlenden Konsumentenschaft Paroli zu bieten. Zwar sitzen in den Gender-Fakultäten der Universitäten genügend steuergeldbezahlte Trolls, die den ganzen Tag herrschende Ideologie ins Internet verströmen könnten, doch sind diese den in sozialen Medien randalierenden Pegida-Dumpfbacken intellektuell meist unterlegen. Die Schließung der Kommentarfunktion für das Zahlvieh sollte aber nur ein vorübergehendes Problem sein, denn schon bald können sich Kohorten von Neodeutschen aus Afrika als billige Kommentar-Skribenten betätigen.

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5 Antworten

  1. Zensieren, weglassen und die dafür sorgen, daß unliebsame Meinungen in den Kommentarspalten der Medien nicht die Oberhand gewinnen. So bilden Linke Meinung:

    „jetzt: Was genau ist „ichbinhier“?

    Hannes Ley: Das ist eine Aktionsplattform auf Facebook. Wir sehen uns an, wo in den großen und bekannten deutschen Medien es Hasskommentare gibt unter den Beiträgen, posten die in unsere Gruppe und machen Counterspeech. Wir gehen rein in die Kommentarspalten, schreiben gegen den Hass an, sachlich und respektvoll. Und liken die guten, konstruktiven Kommentare, damit die auch weiter oben erscheinen und mehr Gewicht bekommen. Das ist eigentlich auch die Aufgabe der Medien und ihrer Social-Media-Teams. Die Welt und die Tagesschau zum Beispiel machen das sehr gut, moderieren die Diskussion und sperren Leute, die Hass verbreiten. Andere hingegen, wie etwa Focus Online und die Huffington Post, machen das so gut wie gar nicht. Mit der Leserredaktion von Focus Online war ich persönlich in Kontakt, und man sagte mir, sie arbeiten an dem Problem und bedankten sich für unsere Hilfe und Unterstützung.“

    http://www.jetzt.de/politik/facebook-gruppe-ichbinhier-kaempft-gegen-hetzte

  2. Hach war das schön, Politik und das gemeine Volk treffen aufeinander:

    Auch Anne Helm war als Wa(h)lfrau mit dabei:

    Siehe: http://fatalistblog.arbeitskreis-n.su/2017/02/13/not-my-president-die-farce-einer-wahl-peinliche-brd/

    Ansonsten:

  3. Dabei konnten die Fake News verbreiter des Staatsfernsehens es doch viel gelassener sehen. Das Gros der Sedierten schluckt die Lügen weiterhin brav und nur die, die beim Aufwachen sind oder die Erwachten, machen sich die Mühe, zu kommentieren. So gesehen, könnten die Pluralismus spielen und es würde ihnen nicht schaden.

  4. Also, wenn (fast) alle Kommentare Hass enthalten, wäre es dann nicht Demokratorentugend, diejenigen zu löschen, die sich dem Hass verweigern?
    Na ja, mir ist das bei Sätzen wie „Nazis sind aber auch Menschen“ schon passiert. Das wurde gelöscht, vermutlich, um anderen ihren gemeinsames Hass-Event nicht zu verderben.
    Es könnte natürlich auch die Minorität der Guten die 99% der Hassenden im Namen der universalen Liebe einstweilig erschießen lassen. Friedensnobelpreisträger haben schon bewiesen, dass das geht.

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