Falsche Worte

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Bei einer von der AfD-Fraktion Sachsen-Anhalts initiierten Landtagsdebatte thematisierte die recht populäre Partei linksextremistische Gewalt. Hintergrund waren wiederholte Übergriffe gewalttätiger Linksextremisten auf AfD-Politiker. Erst im Januar mußte eine Veranstaltung mit Sachsen-Anhalts AfD-Fraktionsvorsitzenden André Poggenburg an der Universität Magdeburg wegen solcher Übergriffe abgebrochen werden.

Poggenburg  bezeichnete in seiner Rede Linksextremisten als „Wucherungen am deutschen Volkskörper“, die es „loszuwerden gelte“. Er forderte zudem, „linksextreme Lumpen“ sollten „von deutschen Hochschulen verbannt und statt eines Studienplatzes wieder praktischer Arbeit zugeführt werden“. Zudem resümierte er mit Blick auf den letzten Vorfall, daß die Hochschulen teils „in den Händen der linksextremen Antifa“ seien, wofür auch eine „antideutsche Berichterstattung“ mitverantwortlich sei.

Und, wie reagieren die Vertreter der Linksextremisten in den Parlamenten? Richtig, sie stilisieren sich umgehend zu Opfern angeblichen „Nazi-Vokabulars“.

Merke: Wenn Linke Gewalt ausüben, dann ist das vernachlässigbar, schließlich tun sie das für eine „gerechte Sache“. Wenn Populisten hingegen reden, so mißbrauchen die Meinungsfreiheit für falsche Worte und betreiben eine gefährliche „sprachliche Eskalation“.

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9 Antworten

  1. Dummerweise haben die Nazis alle Deutsch gesprochen. Daß die Grünen trotzdem in der Sprache sprechen, in der gerufen wurde, ab 05.45 Uhr wird zurückgeschossen, das ist doch der eigentliche Skandal.

  2. „Ein Grünen Abgeordneter hält das für „Nazi-Sprache“

    Dann ist offensichtlich auch Google Nazi, denn fragt man Google nach, „Grüne sind“ , so vervollständigt Google automatisch folgendes:

    dumm, Nazis, deutschfeindlich, Verbrecher, Faschisten

    Fragt man Google hingegen nach „Nazis are“ erscheint „Nazis are cool“

  3. OT:

    Wer des Englischen mächtig ist und sich über die aktuelle Situation hinsichtlich Multikulti und Einwanderung in Schweden informieren will, kann das hier tun:

  4. man koennte den selben Sachverhalt sachlich in unverfaenglicher Sprache, ja sogar in links-soziologischen Termini ausdruecken. Wer in der Politik solche Wortwahl trifft, ist entweder extrem unklug oder bei dem kann der Verdacht nicht ausgeraeumt werden, dass es sich um ein AP (Agent prov.) handelt, damit die AFD in die Nazi Ecke rutscht.

    • Ach, man weiß doch vorher nicht, was nachher zum Skandal aufgebauscht wird. Und diese biederen AfD-Leute sind auch keine Experten in angeblicher „Nazi-Sprache“, so wie die Berufsantifaschisten.

    • Zweiteres / letzteres trifft zu. Diese Gurkentruppe soll und wird mit so 10-15% im Bimbestag landen, als Zückerchen für die Einfältigen.
      Wählen werde ich sie dennoch, aus purem Gnatz zwar – aber nur, wenn Die Bibeltreuen Christen nicht antreten sollten.

  5. Trotz Eulenfurz´ berechtigten Einwands kann ich Locatur nur zustimmen. Das „Umdrehen der Waffen“, die Verwendung der Gutmenschen-Termini gegen sie selbst, ist überaus erfolgreich, demaskierend und führt oft genug zu peinlichem Schweigen und verzweifelten Gesichtsausdrücken auf ihrer Seite.

    • Auf der Klaviatur deren Propagandaspeech kann nicht jeder locker spielen, zumal, wenn er erst vor einigen Jahren aus irgendeiner Empörung heraus in die Politik gegangen ist und seitdem überhaupt erst mit linksextremistischen Gewalttätern und Geistesgestörten in Berührung kommt.

  6. Hat dies auf textblätter rebloggt.

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