Gut & Böse

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Andreas Speit wieder einmal, aus vollem Halse. Das Ergebnis kann man in der taz bewundern, jenem Fachjournal für Erbrochenes, das im letzten Jahr erstaunlicherweise nur 6 Prozent seiner Leser verlor.

Bereits vor 13 Jahren trieb der Mann mit dem sympathischen Pornobalken und dem Charme eines DDR-Volkspolizisten aus den 1980er Jahren in dieser Gazette sein Unwesen und verbreitete Fake-News, daß die dritte Strophe des Deutschlandliedes verboten sei. Ansonsten verdient er sich seine Lorbeeren als selbsternannter Demokratieaufklärer und ist gern gesehener Referent bei der linksextremistischen Autonomen Antifa.

Putzig ist, daß er seinen Publikationskumpel Gideon Botsch, sozusagen als „externen Experten“, ein paar dünne Alarmismus-Allgemeinplätze absondern läßt. Die hätte Speit zwar vielleicht selbst auch noch zusammenbekommen, aber womöglich hat er in der Journalistenschule gelernt, daß ein Traktat auf diese Art etwas glaubwürdiger wirkt.

Unter dem Bild einer martialischen Glatzkopftruppe schreibt er: „Erzogen in einem Jugendbund? Teilnehmer einer Nazi-Demo.“ Er hätte auch ein Foto von IS-Kämpfern nehmen und kommentieren können: „Erzogen in der Merkeljugend?“ Aber mit Bildern hat er es nicht so, bebilderte er doch früher schon Berichte über angebliche rechtsextreme Umtriebe mit Fotos christlicher Pfadfinder, so daß er sich von denen anhören mußte: „Bitte recherchieren Sie in Zukunft qualitativ hochwertiger und ziehen Sie nicht irgendwelche anderen Bünde in Angelegenheiten, die nichts miteinander zu tun haben.

Besonders kübelt er in seinem jüngsten Traktat über eine Irmhild S., was dazu verleitet, eine Suchmaschine zu bedienen. Fündig wird man sogleich auf der Kriminellen-Plattform Indymedia, auf welcher von anonymen Maskierten über ein „Outing“ unter dem Motto „Für Rassismus gibt’s nur Saures“ gegen die junge Frau berichtet wird, unter anderem mittels der fingierten und an ihre Nachbarn via Flugblättern adressierten Behauptung, sie wäre „eine gefährliche Rassistin“.

Die von den Linksextremisten mitgelieferten Bilder sprechen dabei für sich und sollten nicht zur postfaktischen Verwechslung führen: Oben sind die Bösen und unten die Guten!

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16 Antworten

  1. Hetzer wie Speit sind für die Übergriffe auf heimattreue Deutsche verantwortlich. So wie jüngst Heiligabend beim Einbruchsversuch in die Wohnung der identitären Aktivisten Marlis und Richard.

    Mehr Infos und eine Bankverbindung, falls ihr ein paar Groschen für die von Speits Fußtruppen zerstörte Tür übrig habt, findet ihr hier:

    • Sind die Täter also schon bekannt, da man ja weiß, dass sie „feige“ sind oder waren?
      Wann sind Täter tapfer? Bei Selbstmordanschlägen?

  2. Andrea Röpcke wird ebenfalls als Autorin ausgewiesen.

    Andrea Röpke (* 1965) ist eine deutsche Diplom-Politologin und freie Journalistin mit dem Themenschwerpunkt Rechtsextremismus.

    • „Antifa“-Journalisten:

      Marcus A….

      Liste bekannter Denunzierungsfotografen

      André A…

      Einzelheiten und die vollständige Liste findet ihr auf der Alternative zu Wikipedia, gebt einfach pedia mit Meta davor im US-Google ein. Da Google.com zuviele Ergebnisse anzeigt, die unsere Regierung als „für sensible Personen nicht geeignet“ einstuft, ist Google.com in Deutschland nicht erwünscht, deshalb wird immer auf das deutsche Google umgelenkt. Wer kein Proxy oder VPN benutzt muß um Google.com zu erreichen einfach http://google.com/ncr eingeben.
      NCR steht für „no country redirection“ – also „keine Umleitung je nach Herkunftsland“. Mit /ncr öffnet sich die US-Version von Google.

      • Bevor der „Schwarze Todeslisten“-Vorwurf kommt … außerdem können wir jetzt nicht im Einzelnen nachprüfen, wer von denen eine Person der Zeitgeschichte ist, daß ihr Name veröffentlicht werden sollte. Außerdem halten wir nicht viel davon, die FDGO-feindliche Einschränkung der Oppositionsfreiheit durch Speit & Antifa zu kopieren. Die haben zweifelsohne das Recht, im Austausch der Argumente „gegen Rechts“ zu sein und auch auf Personen der Zeitgeschichte hinzuweisen oder vor denen zu warnen (diese Irmhild S. dürfte freilich nicht dazu zählen).

        Aggressiv-kämperische Aktionen gegen solche Menschen (durch „Antifa“ und deren Zuträger) sind ein Fall für die Kripo oder den Verfassungsschutz, wer deren Aktionsmuster kopiert, ist nicht besser als die. U. E. hilft nur freundlich Lächeln und besser sein. Und nach so einer Flugblatt-Outing-Aktion bei Nachbarn sollte man die Gelegenheit ergreifen und die mal freundlich besuchen und ihnen das erklären, man wird erstaunt sein, wieviel Teilnahme und Zuspruch es gibt und was sich für positive Bekanntschaften und Unterstützungen daraus ergeben.

  3. Ohne Quelle sind die Bilder aussagelos. Ganz unten steht, daß eins „die Guten“ zeigen soll. Aber das obere sieht genauso nach Regenbogen-Faschisten aus. Niedliche Mädels, die sich im Recht glauben, und Bodystyling-Boys im background.

    • Dazu gibt es die Klickmöglichkeit im Text. Außerdem soll der Leser doch gegen Postfaktizismus geschult werden und mit der Bildersprache umgehen lernen: Ihre Fragen sind schon ganz gut, die müssen Sie jetzt nur noch für sich lösen.

      Nochwas: Es ist doch gerade die Bildersprache der herrschenden Propaganda, die Eigenen als nett und niedlich zu publizieren, die Gegner als häßlich und teuflisch. Die Linksextremisten sind da offenbar schon einen Schritt weiter und scheren sich nicht um ihre Außenwirkung (oder sie haben schier keine besseren Bilder). Was ja durchaus interessant ist, so brechen Klischees auf. Als Dauerberieselung hätte es die Wirkung, daß die Netten und Lächelnden dieses Landes sich nur mit den Obigen identifizieren, die Häßlichen und Kriminellen mit den Unteren.

      Das lief doch vor 10 oder 20 Jahren weitgehend so, daß die stets kolportierten Bilder häßlicher/gewalttätiger/blöder Glatz- und Saufköppe genau diese Klientel anzog und für neue Bilder sorgte, welche die Außenwirkung bestätigten. Das hat sich so in die Köpfe vieler Menschen eingebrannt, daß denen gar kein Vorwurf zu machen ist, daß sie sich „gegen sowas“ positionieren.

  4. Die Netten wählen Merkel oder Gabriel Schulz oder so, rühren in Kaffeetasen und beklagen, wie schlimm die Welt ist und die Anderen sind. Sie gehören zum Glück nicht zu dieser Sorte von Leuten. Das war schon immer so. Und „background“ ist auch nur Neusprech.
    😉 Guten Rutsch!

  5. Wieder was neues Von den Identitären, das Varieté Identitaire:

  6. Röpke&Speit, das Dreamteam des nichtinvestigativen Journalismus, wird auch in der NSU-Einstiegshilfe erwähnt, im Kapitel
    Unser Aufkläricht„.

    Download-Seite hier: http://arbeitskreis-n.su/blog/tag/blog-als-pdf/

    Dieser Link führt zum PDF
    http://file.arbeitskreis-n.su/nsu/Blog-Sicherungen/EinstiegNSU.pdf

    • Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn Aufklärer vor einer extremistischen oder gewaltbereiten Szene warnen. Bei den beiden hat das aber offensichtlich nicht nur jedes Maß an Abwägung überschritten (klar, sie leben von Skandalisierung und Stigmatisierung), sondern sie sind selbst teils in eine Extremistenszene und teils in staatsnahe/staatliche Institutionen verwickelt/involviert. Und das, diese lockere und noch nicht einmal verheimlichte Brückenkopffunktion, ist der eigentliche Skandal.

      • Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn Aufklärer vor einer extremistischen oder gewaltbereiten Szene warnen.

        Natürlich nicht.

        Tatsache ist jedoch, dass es die sagenhafte „gewaltbereite rechte Szene“ faktisch nicht gibt, mal abgesehen von den 3 Besoffenen und 4 Verfassungsschützern (im verlinkten PDF wird das im Abschnitt 15.4 „Dumm oder V-Mann“, angerissen).

        Der Aufwand der getrieben werden muss, um die „rechte Szene“ darzustellen, der zeigt ja, dass es keine gibt.
        Man sehe nur den neulich lancierten „III. Weg“; mit Maik Eminger an der Spitze. Die Personaldecke ist so dünn, dass der VS nur noch auf verbranntes Personal zurückgreifen kann .

        Anders bei der gewalttätigen linken Szene nicht sagen kann. Egal wo man hinschaut, politisch motivierte Gewalt kommt von links.
        Die üblichen Gewaltexzesse aus Hamburg, Berlin, Leipzig … kennt jemand ein rechtes Pendant?

        Insoweit sind die Werke von Röpke und Speit keine Journalistik, sondern Propaganda.
        Dass die darüberhinaus nicht den Hauch von Ahnung haben (zum NSU-Stuss haben die nicht mal die Akten und Zeitungen gelesen), rundet das Gesamtbild ab.

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