Fake-Fakes

kim-fisher-tagesschau

Kaum ist der Begriff der „Fake News“ in der Welt, werden solche auch en masse produziert. So berichtete etwa die Tagesschau – das staatsnahe Nachrichtenmagazin Nr. 1 – über das Ableben einer Schauspielerin Kim Fisher. Kim Fisher aber ist keine Schauspielerin, sondern Staatsfunkmoderatorin und zudem quicklebendig. Außerdem ist „Kim Fisher“ nur der Fake-Name für Kerstin Poetke. Das mitgelieferte Bild ist auch nicht ihres. Die Moderatorin bestritt auf Nachfrage, verstorben zu sein.

Dach ganz grotesk wird es, wenn die Quantitätsfakepresse über mazedonische Fake-News-Fabriken berichtet, in denen viel Geld und dicke Autos mit der Erstellung von falschen Anti-Clinton Nachrichten verdient werde. Daß diese krude Story selbst gefaked ist, hat nun das Fake-New-Aufspürboard PPQ nachvollziehbar offengelegt.

Fake-News über ominöse Fake-News-Fabriken und reiche Fake-News-Produzenten – skurriler geht es wirklich kaum.

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5 Antworten

  1. Tatsache ist doch, daß tatsächlich jemand verstorben ist. Daß es nicht Kim Fischer war, nun ja, das kann schon einmal passieren, bei immer unzuverlässigerem Personal. Hier hätte das ÖR hinterher korregierend eingreifen können und Kim Fischer wäre dann wirklich tot. Daß die ÖR diesen Schritt nicht getan haben, das ist ihnen doch hoch anzurechnen. Oder nicht?

  2. Kim Fisher sollte einen Zivilcouragepreis bekommen, denn sie hätte ja tot sein KÖNNEN (in Memoriam Rebecca Mittweida)

  3. “ Die Moderatorin bestritt auf Nachfrage, verstorben zu sein.“

    Vielleicht ist einfach nur der Lebensberechtigungsschein abgelaufen und die Obrigkeit hat deshalb die Frau für tot erklärt.

  4. Die Flüchtlingszahlen sind die größten Fake-News, denn alle die zwecks Familiennachzug nach Deutschland kommen werden nicht in der offiziellen Statistik als Flüchtlinge gezählt.

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