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18 Antworten

  1. In seinem Tageskommentar zum 4. Dezember 2016 notiert Herr Michael Winkler aus dem (noch) schönen Würzburg zur Wahl in Österreich; zweiter Absatz von insgesamt vier Absätzen:

    Er hat sich als „Kandidat der Mitte“ bezeichnet, der grüne Linksaußen van der Bellen, der sich in Österreich zur Wahl stellt. Er darf in den Wahrheitsmedien sogar von „Vernunft“ sprechen, während der andere Kandidat, Norbert Hofer, nur abfällig als „Rechtspopulist“ tituliert wird. („Der erste Rechtspopulist seit dem Zweiten Weltkrieg, der in Westeuropa…“)

    Ich hoffe, daß die Wahrheitsmedien endlich begreifen, daß Wahlen kein Wunschkonzert sind. Van der Bellen steht für die Vergangenheit, für das Gestrige, für das Weiter so der Etablierten, Hofer für die Erneuerung der Demokratie, die Stärkung des Volkswillens gegenüber den Parteifunktionären.

    Österreich kann Deutschland zeigen, daß im Land Vernunft waltet, indem es dem Kandidat der Gestrigen die Stimmen verweigert und mit Hofer eine neue Selbstbestimmung der Völker wählt.

  2. 17:23 Hochrechnung bei 58% Auszählung

    Van der Bellen mit 54 % zu 46% Hofer, Resultat so scheint sicher!!

    Oder gibt es noch den Trump-Effekt??!

    +

    PS.
    Selbst wenn VdB um 45-50% bekommt wie absehbar und verlöre, zeigt das nur die unheilbare!!!! politische Verkommenheit der nationalen Selbstmord begehenden wohlhabenden europäischen Völker, und Merkel wird demnach auch 2017 auch so um 70% bekommen zusammen mit den sie stützenden SPD-PDS-GRÜN-FDP!!!!

    Deutschland adé, sie haben es so -siehe kb’s Schmähkritiken- gewollt!! Wäre man nicht selbst Opfer, würde man es ihnen zur Strafe gönnen!!

    • Aber was, diese Wahlergebnisse muß man sportlich sehen. Jeder bekommt, was er verdient. Und in Österreich müssen sich knapp 50 % den anderen knapp über 50 % fügen, in den USA auch, beim Brexit auch. So oder so, es war doch vor wenigen Jahren noch undenkbar, daß etwa 50 % gegen die abgehalfterten Eliten wählen! Laßt diese doch feiern, oft werden sie das nicht mehr machen können!

      • Es geht ja um die biologische und politisch-nationale Existenz der weißen Völker, da kann man schon erschreckt resignieren wie ich 1998, als ich zur kroat. Kioskfrau sagte: „Jetzt haben die Deutschen ihre Vernichtung gewählt!“

        Es geht auch darum, daß viele, zu x Millionen, die ein früher selbstverständlich Normales denken und so leben wollen, etwa wie in den 50ern bis 70ern, ohne irgendwie br..n zu sein, bitter leiden auch persönlich seit Jahren unter dem, was da an Asozialem abgeht, was aber der asozial-verkommene Wahlpöbel ewig zu 80% duldet.

        Das ist weit mehr, als nur mal so sportlich-fair eine harte Niederlage hinzunehmen, zu ertragen lernen.

        Es ist allerdings zu bedenken, daß man nur in der Demokratie lernt, mit Niederlagen umzugehen, was für eine gemeinsam getragene Machtkultur, die es woanders eben so nicht gibt und nicht gab, enorm wichtig ist, womit die Akzepanz von Regierungswechseln einhergeht!!

        PS.
        Übrigens soll die Wahlbeteiligung mit 84% sehr hoch gewesen sein, dabei -sollte es keine Fälschungen gegeben haben- dürfte wohl auch das dumpfe Sicherheitsdenken weiter satter Bevölkerungsteile eine Rolle gespielt haben: Lieber weiterso wurschteln gerade noch erträglich, das Schlimme nebenan wird mich schon nicht treffen, egal ob der Abgrund schon winkt, statt sich den Risiken eines Politikwechsels auszusetzen.

        • Korrekt, der biedere Deutsche ist duldsam und wenig experimentierfreudig. Außerdem weiß er aus dem Fernsehen, was ihn Gruseliges erwartet, wenn er von der Linie abweicht

  3. Schade, aber davon geht die Welt nicht unter. Wer weiß ob VdB bis zum Ende seiner Amtszeit durchhält, politisch oder biologisch. Die Österreicher werden die Folgen, die ein grüner Präsident mit sich bringt, schon früh genug spüren. Vielleicht soll das so sein!

    Boris Palmer (OB Tübingen) ist 24 Stunden auf Fratzenbuch gesperrt, ein Mohrenkopf wurde ihm zum Verhängnis. Und in Krefeld agiert der „Konservative Kreis“ gegen CDU Kandidaten welche auf Merkel Kurs sind. „Die CDU brauche eine „Katharsis“, die Abkehr von Angela Merkel, um mit einem konservativen Profil zu alter Stärke zu finden. Die CDU könne sich „nur wieder zu ihren Kernwerten und zu ihrem Wohle entwickeln, wenn sie in die Opposition geht“, heißt es in dem Schreiben des „Konservativen Kreises Krefeld- K3.

    https://anonym.to/?http://www.rp-online.de/nrw/staedte/krefeld/konservativer-kreis-plant-kampagne-gegen-cdu-kandidaten-aid-1.6438985

    • Als er seine Kandidatur zu Jahresbeginn bekanntgab, waren nur acht Prozent für einen FPÖ-Kandidaten. … Das Debakel der Demoskopen zeigt aber auch – und das ist die paradoxe Botschaft dieses Wahlabends – dass die FPÖ bereits über eine loyale Stammwählerschaft verfügt. Hofer mag die Wahl verloren haben. Wenn die FPÖ den ersten Schock verdaut hat, kann sie sich dennoch über einen großen Sieg freuen. Denn die Meinungsumfragen lagen falsch, weil die Institute die Bekennerfreudigkeit der FPÖ-Wähler unterschätzt haben. Bisher galt, dass sich viele, die in der Wahlzelle FPÖ ankreuzten, für ihre Entscheidung genierten. Das wussten die Meinungsforscher, deshalb bewerteten sie die FPÖ stets höher, als es die Rohdaten vermuten ließen. Nun aber zeigt sich, dass fast jeder FPÖ-Wähler zu seiner Stimme steht. Die rechtspopulistische FPÖ ist in Österreich endgültig salonfähig geworden, der Kandidat der Freiheitlichen hat 47 Prozent der Stimmen bekommen. Das wäre noch vor einigen Jahren undenkbar gewesen.

      Quelle: gmx

      Wenigstens die Italiener … daß auf die nochmal Verlaß ist.

      • Üblich ist aber, daß Parteiwahlen anders ausfallen als Personen-Wahlen und Volksabstimmungen.

        Die FPÖ dürfte so bei 35% liegen, maximal auf 40 kommen und wieder nicht die Mehrheit bekommen, die alleine eine Wende ermöglichen würde.

        Es sei denn, die ÖVP kippt um wegen hoher Verluste. Oder die Lage verschärft sich inclusive Änderung der Volksstimmung, dann wird sich das feige Etabliertenpack ganz schnell anpassen!!

  4. Wenn das stimmen sollte, gibt es wieder einen Skandal: Laut Euronews lag Hofer bei einer Hochrechnung um 17:01 Uhr mit 53 zu 46 % vorne.

    Oder haben die da die Kandidaten verwechselt??!

    • Denn die Meinungsumfragen lagen falsch, weil die Institute die Bekennerfreudigkeit der FPÖ-Wähler unterschätzt haben. Bisher galt, dass sich viele, die in der Wahlzelle FPÖ ankreuzten, für ihre Entscheidung genierten. Das wussten die Meinungsforscher, deshalb bewerteten sie die FPÖ stets höher, als es die Rohdaten vermuten ließen. Nun aber zeigt sich, dass fast jeder FPÖ-Wähler zu seiner Stimme steht.

      Diese „Bekennerfreudigkeit“ macht denen auch wieder Sorge: Es scheut sich niemand mehr vor dem Bekenntnis zur Opposition – Devotismus und Angst vor den Herrschaftsstrukturen schwinden.

  5. Selbst Schuld! Hätten die österreichischen Männer ihre Frauen zur Wahlkabine begleitet und ihnen gezeigt wo sie ihr Kreuz machen müssen, dann wäre das nicht passiert. Das kommt davon, wenn man seine Frau bei schwierigen Entscheidungen alleine läßt.

    • Soziologisch interessant, und es zeigt auch die Defizite der konservativen Opposition: Frauen, gerade jüngere, entscheiden eher nach „Bauchgefühl“ und Empathie, ältere Männer eher nach Ratio und Verantwortung. Es ist der Opposition (verständlich nach wenigen Jahren und aus einem gewissen Ohnmachtsbereich heraus) ein positives Lebensgefühl („Lifestyle“) zu entwickeln und zu vermitteln, das auch modernen Anforderungen Rechnung trägt.

      Aber da sollte man optimistisch sein: Wenn 30 % oder 50 % der Bevölkerung auf der Seite stehen, ziehen auch immer mehr Künstler und Intellektuelle nach, die vorher in Herrschaftsstrukturen involviert waren. Kulturprojekte entstehen, Selbstverständlichkeiten werden neu gedeutet und neu gelebt. Ein Paradigmenwechsel benötigt Zeit.

      Interessante Randnotiz: Auch der Hitler wurde eher von Frauen gewählt. Die haben wohl auch eher das Bedürfnis, besonders „modern“ zu sein und sind zeitgeistaffin.

      • „A woman’s heart lies between her legs!“ [Auch im übertragenen Sinne!]

        Sagte ein Neger-Casanova um 1966 zu meinen Freunden aus dem Marburger Studentenheim, die manchmal nachts in den Frankfurtrr New Acadia Club fuhren!!

  6. Zwar schade daß es Hofer nicht geworden ist, aber der Ausgang des Referendums in Italien hat für die EU vermutlich viel tiefgreifendere Folgen.

    Außerdem ist mit der gegenwärtigen Politik keine wie auch immer geartete Lösung oder auch nur Entspannung bei den Folgen der idiotischen, gefährlichen und mutmaßlich rechtswidrigen Zwangswillkommenskultur zu erwarten. D.h. stets steigende Kriminalität, Übergriffe auf Einheimische durch „Flüchtlinge“, Kosten, Terrorismus, Medienverdrossenheit usw. werden die Gesamtsituation kontinuierlich weiter verschärfen. Die Folgen davon werden an Merkel und Figuren wie Van der Bellen hängen bleiben.

    Noch ist genug Geld da und die Ereignisse, so schrecklich das klingen mag, waren einfach noch nicht schrecklich genug. Sankt Florian läßt grüßen. Aber irgendwann kippt die Stimmung, das ist unvermeidlich.

  7. Warum die Rechten trotzdem gewonnen haben

    Die FPÖ hat in dieser Bundespräsidentenwahl nicht verloren, sondern auf vielen Ebenen gewonnen:

    Gewinn Nummer eins: Die FPÖ, eine Oppositionspartei, die von allen anderen stets gemieden, wenn nicht offen bekämpft wurde, hat ihren Kandidaten gegen vier andere bis ins Finale gebracht. Die Nominierten der Regierungsparteien SPÖ und ÖVP schmierten ab, der unabhängige ehemalige Grüne Alexander Van der Bellen verdankt die Unterstützung der anderen Parteien ausschließlich dem Umstand, dass es gegen „die Rechten“ ging. Trotz des gewaltigen Gegenwinds schaffte der FPÖ-Kandidat ein Ergebnis von über 46 Prozent. Von einer „Absage“ Österreichs an Rechts, wie die „New York Times“ frohlockt, kann keine Rede sein.

    Gewinn Nummer zwei: Die FPÖ konnte in diesem Wahlkampf ein zweites „Gesicht“ der Partei neben Heinz-Christian Strache aufbauen. Bis jetzt musste Strache für alles herhalten, selbst bei Landtagswahlen war er es, der von den Plakaten strahlte. Jetzt kann die Partei, je nach Anforderungsprofil, einen der beiden auf den ersten Blick grundverschiedenen Typen einsetzen: Wo sanfte Töne den Inhalt verkaufen sollen, staubt Hofers Kreidewolke. Wo markige Sprüche nötig erscheinen, poltert Strache. Die Partei erhält damit eine kommunikative Wendigkeit, die sie davor nicht hatte.

    Gewinn Nummer drei: Die FPÖ findet sich inhaltlich nun beinahe in der Mitte einer nach rechts driftenden Gesellschaft wieder. Im vergangenen Jahr hat sie die Regierungsparteien besonders in der Flüchtlingspolitik inhaltlich vor sich hergetrieben – so kommt es jedenfalls bei den Wählern rüber. Vieles, was die FPÖ verlangt hatte – unter den Buhrufen der „Anderen“ – wird jetzt von Vertretern der Großparteien offen gefordert, darunter die Rückführung von Bootsflüchtlingen nach Afrika und den Bau von Flüchtlingszentren ebendort. Die FPÖ konnte, unterstützt von politischen und historischen Ereignissen, die österreichischen Sozialdemokraten als die „Partei des kleinen Mannes“ endgültig abhängen. Dies wird sich spätestens bei der nächsten Parlamentswahl rächen.

    … Wenn die Koalitionsregierung „endlich in die Gänge“ kommt, wie Norbert Hofer verlangte, erlebt das Land eine längere Atempause zwischen zwei Wahlkämpfen, von denen der nächste ebenfalls unangenehm zu werden droht. Denn die Probleme, die von den Rechten „besetzt“ werden – Flüchtlingszustrom, EU, internationaler Terrorismus, Arbeitslosigkeit – werden nicht von heute auf morgen verschwinden. Auch deshalb gilt es bei den Anhängern von Van der Bellen, in ihrem Freudentaumel wieder innezuhalten und in Ruhe zu betrachten, was die FPÖ in diesem Wahlkampfjahr geschafft hat. Verlierer sehen anders aus.
    Quelle

  8. Die Frauen-Analyse halte ich für verfehlt. Welche Empathie sollten Frauen dem immer etwas ungepflegt wirkenden vB entgegenbringen?

    Eher halte ich das geschlechterrollenbedingte, geringere politische Engagement der Frauen für verantwortlich, die erziehungsbedingt öfter als Männer obrigkeits- und gehorsamsbrav glauben, was ihnen täglich über alle Medien vermittelt wird und weniger in misstrauischer Weise versuchen, sich z.B. übers Internetz selbst zu informieren.

    Das passe ja auch nach Auffassung mancher hiesiger Diskussionsteilnehmer weniger zu Frauen, als ihre Männer zu bekochen, Weihnachtsdeko zu basteln und sich erzählen zu lassen, wo sie ihr Kreuzchen machen sollen.

  9. Wenn wir ermessen wollen, wie sehr sich in diesem Jahr 2016 die politischen Kräfteverhältnisse verschoben haben, brauchen wir nur ein wenig zurückzudenken: Als der FPÖ-Kandidat Norbert Hofer im April im ersten Wahlgang zur österreichischen Präsidentschaftswahl über ein Drittel der Stimmen erhielt, wurde dies zu Recht als Sensation und Rechtsruck gewertet. Heute schreibt Spiegel online „Servus Rechtsruck„, weil Hofer im zweiten Wahlgang nur (!) 48 % der Stimmen erhalten hat.

    Vor wenigen Monaten glaubte das Establishment noch, alles im Griff zu haben und das Publikum nach Belieben manipulieren zu können. Heute ist man in diesen Kreisen schon froh, wenn man feststellen darf, dass „Rechtspopulisten“ überhaupt noch „besiegbar“ sind. Da sind die Ansprüche ja gewaltig gesunken.
    [weiter]

    • Es ist Erikas und Gaucklers (und auch anderer Popolitiker) sehr üppig bezahlte Aufgabe, und sie füllen diese ofenkungig mit Wonne aus, uns Deutsche – mer än någonsin – mehr als je – zu isolieren, uns verhaßt und obendrein zum Klops zu machen. Es besteht also kein Grund, sich an deren zu recht zunehmender internationaler Unbeliebtheit zu erletzen.

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