Kulturkampf

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Die vielbeschworene „Spaltung der Gesellschaft“ ist in aller Munde, zumal als Vorwurf der einen Seite an die andere formuliert. Blickt man auf regional stark differierende Wahlergebnisse (Berlin-Zentrum/-Stadtrand, US-Biblebelt/-Ostküste usw.), so erhält man eine Ahnung, daß diese Spaltung nicht grundsätzlich zwischen arm und reich, dumm und klug, Frau und Mann, rechts und links, Migrant und Alteingesessener, homo und hetero, alt und jung, … verläuft, sondern daß andere Parameter zugrunde liegen.

In einem Beitrag des Cicero ist das Phänomen gut erfaßt: Die neue Elite habe demnach „eine Koalition mit der akademischen Linken gebildet“ und rümpfe „die Nase über die angeblich Zurückgebliebenen“, lebe jedoch in einer sich abhebenden Wahrnehmungsblase und bewege sich in einem Korsett des konfektionierten Individualismus:

Das Ergebnis ist eine offene Konfrontation zwischen den Funktionsträgern der Globalisierung und ihren linksliberalen Ideologielieferanten einerseits und den jeweiligen lokalen Gesellschaften andererseits. Da zudem die eine Seite im Zeichen ihrer persönlichen Emanzipation das Liberalismusmonopol für sich in Anspruch nimmt und damit Liberalität ad absurdum führt, bekommt diese Konfrontation eine unversöhnliche Schärfe. Es droht ein Kulturkampf von oben.

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13 Antworten

  1. Auszug aus dem Cicero

    Sehnsucht nach Bruch mit der eigenen Herkunft

    Getragen wird dieses Milieu im Kern von einem enormem Emanzipationsbedürfnis, der Sehnsucht nach einem möglichst radikalen kulturellen und intellektuellen Bruch mit der eigenen Herkunft, da die Welt der Eltern und Großeltern mit ihren Überlieferungen und lokalen Verortungen als einengend und selbstverwirklichungsfeindlich empfunden wird.

    Werte Eule,

    herzlichen Dank für Deiner Aufmerksamkeit, diesen aufklärenden Artikel gefunden zu haben.

    Bei mir machte sich der Bruch mit der eigenen Herkunft so bemerkbar:

    Meine älteste Schwester und mein Bruder (ebenfalls älter als ich; wir sind vier Kinder und ich das jüngste) setzten mich über Jahre der Bewußtseinskontrolle (Mind-Control) mittels Psychotropika und final mit Toxinen aus. Sie ermöglichte einer „Struktur des Bösen“ Zutritt zu meiner Person und ließ sich von ihr beraten und schulen, wie derlei Geschmäckle denn zur Anwendung und Verabreichung kommen.

    Ihre Kinder förderte ich stets mit Zeit, Geld und Ausbildung. Heute sind sie erwachsen und gestandene Antifa; das familiäre Vertrauensverhältnis nutzten sie schamlos aus, um mir zu schaden und gesundheitlich arg zuzusetzen.

    Ob mein Bruder (als Mitwisser) oder meine Schwester (als Mitwisserin), ob meine Schwägerin (als Akteurin) oder mein Schwager (als Akteur), sie setzten Heiligabend 2015 und dann nochmals am 28. Dezember final an, um mich zu vernichten; sie alle sind bei der Staatssimulation bedienstet und deswegen klassifiziere ich deren Akt als Staatstarrarasmus, oder so ähnlich das schlimme Wort, ein.

    Vorausgegangen ist ein insgesamt anderthalbjähriger Aufenthalt in der (Ost-) Ukraine, wo mit mir Versuche gemacht wurden und ich unverhofft lebend zurückkehrte; heute gehe ich davon aus, daß dieser Teil meiner Familie mich aber schon vorher manipulierte und vor allem auch während meiner Reisen hin- und her in den Osten.

    Nach einer Weile der Rekonvaleszenz nach meiner Rückkehr aus der (Ost-) Ukraine bemannte mich mein Verstand wieder und ich begann Klarheit zu gewinnen und über die Geschehnisse ein Manuskript zu verfassen. Obige Familienmitglieder waren bestens über mein Tun, über meine Gedanken informiert und hatten absoluten Zutritt zu mir, absolutes Vertrauen zu mir. Die Attacke durch meinen Schwager und seinem ältesten Sohn endeten damit, daß das Manuskript, das sich auf meinem Laptop befand, sowie die externe Datensicherung auf einem Speichermedium, vom Schwager unwiederbringlich gelöscht worden.

    In Bälde mache ich einen eigenen Blog auf und werde dort berichten, weil das Thema sehr umfangreich ist und zum Teil der Veranschaulichung bedarf.

    Liebe Landsleute,

    glaubt bitte ja nicht, daß es mit „rümpfen der Nase über die angeblich Zurückgebliebenen“ von derlei Subjekten belassen bleibt. Das Thema Bewußtseinskontrolle (Mind-Control) ist für den Praxisgebrauch abgeschlossen und wird von denen nur noch verfeinert; sie verabreichen die manipulierenden Stoffe – ich nenne sie Manipulantien – vornehmlich über Speisen und Getränke, doch auch über Kontaktmittel läßt sich einiges bewerkstelligen.

    Da das Zentralnervensystem und gegebenenfalls der Stoffwechsel bei der Zielperson angegriffen wird, hat man zum Zeitpunkt der Manipulation keine Möglichkeit, selbige wahrzunehmen; im Nachhinein bleibt bei einer etwaigen Ruflektion nur „da war doch was“ hängen, das jedoch näher nicht verortet oder sonst wie zugeschrieben werden kann.

    Die Toxine sind derart raffiniert, daß sie nicht nachweisbar sind (das hat verschiedene Gründe) und auch nicht nachgewiesen werden wollen, das heißt, die Fachwelt (Medizin, Pharmazie, Toxikologie) weiß unlängst, daß „da was ist“, dem wird jedoch nicht nachgegangen, um offensichtlich selbst nicht ins Visier zu geraten. Beispielsweise hatte ich zwei Vergiftungen mit Rizin, und zwar am 9. Februar 2013 und am 2. Februar 2015, wo die Ärzte sich weigerten beziehungsweise es nicht als erstrebenswert erachteten, dieser trotz eindeutiger und objektiver Symptome (auch äußerlich) mittels einer Blutprobe zum Zwecke der Analyse nachgehen zu lassen oder doch wenigstens einen Befund über die äußerlichen Symptome und meiner Wehklagen als Patient, die ich wenigstens im Rahmen der Anamnese von mir gab, auszustellen.

    Die Akteure darf ich aus strafrechtlichen Gründen nicht klassifizieren, da meine Klassifikation mit dem hc zu tun hat; sei eines gesagt, die Klassifikation Psychopathen und Soziopathen reichen für diesen Schlag der Akteure nicht mehr aus, da der hc – der feste Glaube an seiner Existenz und dadurch letztlich die Verneinung seiner selbst, einschließlich Vorfahren, Landsleute, Familie, Heimat und Vaterland – für sie heilig ist und Mittelpunkt wie (Selbst-) Zweck ihres Lebens und „Schaffens“ – genauer Strebens – geworden ist.

  2. Von einem Akademiker kann man doch nicht erwarten, dass er gebildet wäre.

  3. Interessant ist auch der Artikel
    http://www.nzz.ch/feuilleton/aktuell/kritik-ist-keine-hetze-ueber-einen-unterschied-den-staatstragende-intellektuelle-immer-oefter-ignorieren-ld.13337
    „… war doch die radikalkritische Infragestellung des Gegebenen einst die Königsdisziplin jedes Menschen, der einmal Intellektueller werden wollte …“, steht darin.
    Die Autorin unterstellt damit, dialektische Vorgehensweisen wären Unterpfand des Intellektualismus und negiert dadurch die Alternativlosigkeit, mit der Stärke allein aus Unwissenheit gewonnen werden kann.

  4. Jung gegen Elterngeneration, Land gegen Stadt, Fortschritt gegen Reaktion, u.s.w. war mehr oder weniger immer schon so. Das ist nichts Besonderes. Interessant sind die Kombinationen, und hier haben wir eine Einvernahme von angeblich „Jung“ und „Fortschritt“ von den übelsten Ausdünstungen des imperialistischen Misthaufens. Eine faszinierende Symbiose von Propaganda, zerbröselnder Bildung und fehlendem Orientierungssinn.

  5. Der Locus läßt den Bestseller-Autor Nassim Nicholas Taleb zu Wort kommen, dieser spielt eine ähnliche Melodie, wie Cicero Autor Alexander Grau:

    Aufstand gegen „intellektuelle-Idioten“

    „[…]Der Autor geißelt in seinem Essay „Intellektuellen-Idioten“, die sich anmaßen würden, für alle Menschen das Leben regeln zu wollen. In Anspielung auf all die „Besserwisser“ und „Wohlmeinenden“, die gebetsmühlenartig vor populistischen Entscheidungen gewarnt und ihre Unterstützer als dumm abgetan haben, schlussfolgert Taleb: „Wer will es den Menschen da verübeln, dass sie sich auf die eigenen Ur-Instinkte besinnen und lieber auf ihre Großmutter hören als auf diese Politnarren.“ Die „Intellektuellen-Idioten“ seien nicht einmal intelligent genug, um Intelligenz zu definieren…

    …Taleb beschreibt seine gescholtene Spezie spöttisch als „Mitglieder im Vielflieger-Bonus-Club“, als Sozialwissenschaftler, der Statistiken nutze, ohne zu wissen, wie sie interpretiert würden, der Grammatikbücher wälze, bevor er eine Fremdsprache in den Mund nähme und nicht die richtigen Bücher lese. Und: „Er hat sich nie im Kreis von Russen besoffen; er hat sich überhaupt nie besoffen, jedenfalls nicht bis zum Punkt, wo Gläser (oder besser noch Stühle) zu Bruch gehen.“

    Die umwälzenden jüngsten politischen Entscheidungen seien durch arrogante Attitüden von „Besserwissern“ entstanden, die sich über alle Bürger stellten. Diese „Besserwisser“ fänden, „dass die Menschen so handeln sollten, wie es am besten für sie ist, und natürlich weiß er da am besten Bescheid, besonders wenn es um die amerikanische Unterklasse oder um jene Briten geht, die ihre Vokale nicht ordentlich aussprechen und die für den Brexit gestimmt haben.“

    Am Ende seines Essays wirft er den „Pseudointellektuellen“ vor, ihr Tun und Handeln vor allem an den Auswirkungen auf ihre Reputation auszurichten. Sie gingen kein Risiko ein. Ein noch einfacheres Merkmal, an dem man den „intellektuellen Idioten“ erkenne könne, sei folgendes: „Er stemmt keine Gewichte.“

    http://www.focus.de/politik/ausland/wuetender-text-ueber-wohlmeinende-und-besserwisser-bestseller-autor-trumps-anhaenger-sind-nicht-dumm-wahl-war-aufstand-gegen-intellektuellen-idioten_id_6223446.html

  6. Mal etwas Themenfremdes: Jeffrey Epstein, ein Milliardär und verurteilter Sexualstraftäter ist vermutlich einigen ein Begriff. Er verfügt über enge Kontakte in die politische Szene, vor allem die Clintons sind eng mit ihm verbandelt (auch Trump?). Er hat(te) noch zahlreiche weitere Klagen wegen Sex mit Minderjährigen am Hals, viele davon wurde „außergerichtlich geregelt“. https://en.wikipedia.org/wiki/Jeffrey_Epstein
    Neu ist nun das so genannte #Pizzagate. In Wikileaks E-Mails wurden einige sehr seltsame Texte gefunden, dabei geht es auch um den Wahlkampfmanager von Hillary Clinton John Podesta. Das geht soweit, dass im Verbindungen zum Mordfall Madeleine McCann nachgesagt werden (siehe Bild unten die Podesta-Brüder und zwei offizielle Fahndungsfotos). Um ehrlich zu sein, ich kann das alles noch nicht einordnen, es scheint mir jedoch zu einfach es als „Verschwörungstheorie“ abzutun. Ein einführendes Video: https://investmentwatchblog.com/excellent-short-video-that-summarizes-ties-between-pizza-pedo-ring-and-spirit-cooking/
    Kommentare?

    • Das wird genauso aufgeklärt wie die Hintergründe zur dritten Generation der RAF, das Oktoberfestattentat oder dem NSU.
      Die Elite wird alles dafür tun damit Licht ins Dunkle kommt, schließlich ist schonungslose Aufklärung ein elementarer Bestandteil der westlichen, demokratischen Grundordnung.

    • Es fehlt bei diesen Dingen immer der letzte, schlagende Beweis.

      Und es muß in die Hauptmedien kommen, daß es politische Folgen haben kann!!

      NPD-Nazi Ittner hat auch ganz groß im Portugal-Exil über altermedia getönt, wenn man ihn verhafte, dann würde er schlimmste Pädo-Sachen gegen hohe CSU-Politiker (öfters Anspielungen auf den schmierigen Beckstein) öffnen, aber dann kam gar nichts!!

      Eichelburg ähnlich: Viele Ankündigungen auf bald, aber bis heute keine echten Enthüllungen!!

  7. Das ist keine Elite, also die Besten, Fähigtsen, Edelsten, sondern das ein falsches Wort für die Machtkaste, die gut oder böse sein kann!!

  8. DOKU

    Als 1999

    (Danke auch, Ossis, daß Ihr -wie mit 30% pro PDS-SED, die Rotgrünen mit Eurer Sperrminorität 1998 an die Macht gewählt, gebracht habt, 2002 gerettet durch die eingebürgerten 100.000 Türken mit 6.000 Stimmen vor CSU-Stoiber, wegen Schröders Soziallügen; und trotz seiner Sozialdemontage Hartz4 hat er dann immer noch 2005 35% geholt beim dumpfen Wahlpöbel mit demagogischem Sozialgetue gegen „den Professor aus Heidelberg“, der einge Hitlersche Sozialvergünstigungen wie Sonderzuschläge abschaffen wollte für eine -keineswegs brutale- Steuerreform)

    SPD-GRÜN

    -aber wie längst seit in den frühen 90ern so angekündigt, gefordert von den Kreisen Cohn-Bandit, Dany Diener, Ignaz Bubis, Mischa Brumlik und ihren rotgrünen Freunden incl. der Bonner CDU-Pizzaconnection um Altmaier, Van Klaeden, Roettgen-

    das angingen, habe ich in Leserbriefen und Direkt-Briefen an Überfremdungsagenten vor Ort (Pfarrer, Lokalgrößen) und hohe Politiker

    (wie an den FDP-Oberen Wolfgang Gerhard, guter Bekannter aus 60er Studententagen in Marburg, wo wir als kleine LSD-Gruppe abends, als die guten Bürger schon nach Hause gegangen waren, beim Parteitag vor Ort den nationalliberalen Vorsitzenden Kochheim stürzten für die linksliberale Linie pro Koalition mit der SPD und eine andere, versöhnliche Ostpolitik)

    dagegen protestiert, vergeblich wie viele Bemühungen danach.

    Der Jura-Professor Isensee nannte diese Änderung des deutschen Staatsbürgerrechtes weg vom Abstammungsprinzip „einen Staatsstreicg gegen das eigene Volk“. Der Berliner Jurist und ehemalige Staatssekretär unter Willy Brandt, Dr.Uhlitz, meinte (sinngemäß zitiert) 1987: „Die Errichtung einer multikulturellen Gesellschaft (mit Bevölkerungssaustausch) ist Hochverrat!“

    Das Bundesverfassungsgericht erklärte 1987, damals Chef der SPD-Patriot Zeidler, im Teso-Urteil: „Es ist Pflicht der Staatsorgane, die Identität des Staatsvolkes zu wahren!“ (Wahrungsgebot) Das höchste Gericht hatte schon früher erklärt: „Deutscher ist, wer sich zum deutschen Volkstum bekennt und das nachweisen kann durch Abstammung, Kultur, Sprache..!“

    http://fatalistblog.arbeitskreis-n.su/2016/11/25/jeder-politiker-und-beamte-der-diese-leute-einbuergert-muss-bestraft-werden/#comment-1533

    INFO68 26. November 2016 um 2:30
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