Neger-Speech

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Mittlerweile hat fast jedes Bundesministerium und jedes größere Unternehmen seine unrühmliche Nazivergangenheit aufgearbeitet. Es wird Zeit, daß sich auch linksgedriftete Gazetten wie Der SPIEGEL um ihr braunes Erbe bemühen.

So fiel uns zufällig ein Artikel dieses Journals über die politischen Zustände Rhodesiens aus dem Jahr 1965 in die Hände. Zwanzig Jahre nach Untergang des Nationalsozialismus und 16 Jahre nach Einführung des Grundgesetzes beschwor das Blatt „weißen Unternehmergeist“, der Rhodesien angeblich „zu einer der wichtigsten Wirtschaftsmächte“ avancieren ließ. Derartige Behauptungen sprechen jeder modernen Erkenntnis Hohn, daß nur postkoloniale oder mischrassige Staaten ökonomisch funktionieren.

Der SPIEGEL hetzte nur einige Dekaden vor der Strafwürdigkeit des Begriffes „Neger“ vor hunderttausenden Lesern bezüglich rhodesischer Konflikte:

Sie räumten den Negern geringfügige Konzessionen ein und proklamierten eine „rassische Partnerschaft“ … zerbrach jedoch am Unabhängigkeitswillen der Neger; die sich von der Fata Morgana der rassischen Partnerschaft nicht düpieren ließen. Nordrhodesien (heute: Sambia) und Njassaland (heute: Malawi) wurden unabhängige Negerstaaten, während sich (Süd-)Rhodesiens Weiße weigerten, ihren Negern den demokratischen Wahlzettel zu überlassen.

Da der angeblich linksliberale SPIEGEL seinen Hatespeech unkommentiert im Internet verbreitet, wäre eine Verurteilung durch eine höchstrichterliche Instanz wie das Kahane-Tribunal angemessen. Es ist offenbar dringlich geboten, daß alle Unternehmen, Institutionen und Personen ihre unermeßliche Schuld kompromißlos aufarbeiten, die sie sich in den düsteren Tagen der jungen und mittelalten Bundesrepublik aufluden. Das sind wir der heutigen lichtvollsten Epoche zivilgesellschaftlicher Aufgeklärtheit und allen Negern schuldig!

Bild oben: Sie sind betroffen und fassungslos und haben keine größere Sorge als die, vom SPIEGEL immerfort als Neger tituliert worden zu sein.

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6 Antworten

  1. Hier noch ein interessanter Artikel des Spiegel aus dem Jahr 1964. Dort geht es um die „Braune Flut“: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46174775.html Man fühlt sich irgendwie an die heutigen Zustände in unserem Land erinnert, denn heutzutage, also 42 Jahre später, haben wir dank der Merkelschen „Refutschie Wällkamm“ Politik solche Zustände als tagtägliche „Einzelfälle“auch in der BRD.

  2. Berlin macht 93 Milliarden Euro für Flüchtlinge verfügbar.

    Fabelhaft, unser Nachwuchs dürfen es zahlen, und wir dürfen bis 70 schinden um die gleiche Rente zu erhalten wie die „Schutzbedürftigen“.

    Wer erinnert sich noch an die heftige Debatte im
    Bundestag, als es um eine Erhöhung der Bezüge
    für die Ärmsten der Armen um 5 Euro monatlich
    ging?

  3. Auch ohne das N-Wort empören sich die Empörten, eine Verhaltensbeschreibung, über den Umgang afrikanischer Männer mit Bargeld genügt.

    Hätte Entwicklungsminister Gerd Müller, statt über Afrikaner, den Witz über Harz IV Empfänger gemacht, die Empörung wäre ausgeblieben.

  4. Die Richterin in dem zitierten Urteil hat schon recht: Nutte ist kein Schimpfwort. Gegenteilige Behauptungen werden zurecht(!) vom Zentralrat der Luden geahndet!
    Weils grad passt, vom „Politikwissenschaftler“ Samuel Salzborn: http://www.fr-online.de/die-mythen-der-rechten/die-mythen-der-rechten-die-gespielte-unschuld-der-rechten,34020742,34061786.html

    Zitat daraus: „Es gibt niemanden, außer dem Strafrecht [sic!], der Menschen verbieten würde, etwas zu denken oder zu sagen. “ (Und vom Strafrecht wird sich ja wohl niemand aufhalten lassen oder???)

  5. Wahrheitsbehauptungen wie „Nutte“, „Büttel“, „Neger“ können als Beleidigung strafbar sein, wenn sie despektierlich verwendet werden.
    Selbst „Prostituierte“ wäre wohl eine Beleidigung, schimpfte (Konjunktiv II bitte) man etwa eine Bundeskanzlerin als „Prostituierte der Konzerne“ oder so.

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