Fluchtwege

fluchtweg

Beim Schmökern eines Staatsfunkbeitrages über die Identitäre Bewegung lief uns einer dieser vielen „Rassismusforscher“ über den Weg, von denen der eine so heißt, wie der andere aussieht, und welche en masse die überflüssigen Leerstühle akademischer Verwahranstalten verstopfen. Dürfen wir diesen hier vorstellen: Andreas Zick.

Der resümiert, daß „hierzulande eine große Ablehnung gegen Zuwanderer sogar auch in der Mitte der Gesellschaft“ herrsche, und das sei – theatralisch: „Rassismus als deutscher Alltag“. Diese Äußerung führt unweigerlich zu der Fragestellung, ob Schwachsinn zum sozialwissenschaftlichen Alltag gehört.

Denn wieso soll Ablehnung von Zuwanderung per se rassistisch sein, also andere Rassen abwerten? Genauso gut könnte man behaupten, daß all jene, die ihre Wohnungstür abschließen und fordern, bei ihnen dürfe nicht jeder hereinkommen, sich an die gedeckte Tafel setzen und ein Bett fordern, Rassisten wären. Eigensucht, Angst oder Geiz könnten die ungebetenen Gäste den Wohnungsinhabern vielleicht vorwerfen, und sicherlich schwanken auch derartige Motivlagen von Bewohner zu Bewohner. Aber warum Rassismus?

Doch es wird noch kruder, Zick will erforscht haben:

Man braucht geradezu die Islamisierung, um die eigene Identität zu bestimmen. Man braucht geradezu die Abgrenzung gegenüber Muslime, dem Islam. Eine Religion gegen die Nation. Man muss ständig Islamisierung unterstellen, weil nur aus dieser Differenz heraus bestimmt sich die Identität.

Diese plumpe Dualität mag aus der Sicht zeitgeistsozialisierter Funktionäre, welche nichts unterscheidet von anderen Massenmenschen, die darum beliebig auswechselbar sind und demnach auch alle anderen Menschen als „gleich“ deklassieren, nach Jahren wissenschaftlichen Versagens auf der Hand liegen: Das Eigene wäre nur dank einer imaginierten Bedrohung möglich.

Dennoch sei Herrn Zick zugesichert, daß Persönlichkeiten, die sich einer Jahrtausende alten Geschichte der Ihren und darin eingebetteter eigener Leistungen vergewissern können, tiefschürfendere Grundlagen zur Verortung des Eigenen besitzen und keine Islamisierung zur Identitätsbestimmung benötigen. Es ist lediglich so, daß von denjenigen, neben systemischer Fehlentwicklungen, auch ein sich ausbreitender Islamismus und eine Massenzuwanderung nicht integrierbarer Fremder als Bedrohung dieser identitären Kontinuität wahrgenommen wird.

Ebenso wenig, wie der Abwehrkampf gegen einfallende Mongolenheere rassistisch inspiriert war oder der Kampf gegen die protestantischen Schweden im Dreißigjährigen Krieg, genauso wenig rassistisch ist ein Widerstand gegen die heutige Masseneinwanderung und die mit ihr einhergehende Islamisierung. Immer stand die Verteidigung des Eigenen im Vordergrund, die Rasse des Anderen spielte eine untergeordnete Rolle. Eine derartige Fixierung spukt als Rassismuswahn lediglich in den Köpfen von Rassismusforschern, die damit nebenbei ihren überflüssigen Schwafeljob zu legitimieren trachten. Darum sollte man diesen ubiquitären Rassismusvorwurf endlich als das demaskieren, was er ist: Ein Instrument der psychologischen Kriegsführung.

Handelten die indigenen Völker bei ihrem Aufbegehren gegen kolonisierende Einwanderer etwa aus originär rassistischen oder fremdenfeindlichen Motiven? Oder war nicht eher das Anspruchsverhalten der Kolonisatoren ausschlaggebend, welches die Indigenen gegen sie aufbrachte, das die Abgrenzung in das ursprünglich bereits vorhandene „Wir“ und die „Anderen“ erst beförderte? Hätten sich europäische Einwanderer – in integrierbarer Zahl kommend – in die indigenen Gesellschaften eingegliedert mit der Bereitschaft, deren Sitten und Gebräuche anzunehmen, dann wären die Vorbehalte der Eingeborenen nur ein Randphänomen gewesen, aber kein „Alltag in der Mitte der Gesellschaft“.

Zick macht perfiderweise nicht die Masseninvasion der Asylforderer, ihre zwangsläufige Anspruchshaltung und ihre oft auftretende Anmaßung für die vereinzelten fremdenfeindlichen Gewalttaten verantwortlich, sondern die friedliche und aktionistische Überfremdungskritik der Identitären:

In dem Moment, wo sie an eine Umvolkung glauben und wir durch kleine, nette schöne, hübsche, lustige Aktionen in Unruhe versetzt werden, bedienen sich andere solcher Ideologien zur Rechtfertigung ihrer Taten. Das ist das, wo die Identitären und viele andere Verantwortung haben, die sie auch übernehmen müssen, die sie nicht mehr loswerden. Noch funktioniert Gewaltdistanz. Noch funktioniert sie. Das Problem ist von außen betrachtet, es ist im Kern so rassistisch. Der Rassismus strebt eigentlich immer nach gewaltorientierter Durchsetzung.

Nach dieser Logik wäre bspw. Mahatma Gandhi mitverantwortlich für die Pogrome an weißen Siedlern in Südafrika. … Man könnte den Vorwurf aber auch mal umkehren, nämlich daß das Einschleusen von Hunderttausenden illegalen Fremden aus rassistischer Motivation heraus erfolge, daß dieses Einschleusen den widerrechtlichen Ermächtigungsakt eines staatlichen Repräsentanten sowie Vertragsbrüche zur Grundlage hat, daß nicht nur diese Zuwanderer die Gesellschaft insgesamt gewalttätiger und unsozialer werden lassen, sondern daß obendrein Kritik an der Masseneinwanderung vom Gewaltmonopol der herrschenden Instanzen stigmatisiert wird. Auch dieser Zustand – dürfen wir ihn Rassismus nennen? – strebt also nach gewaltorientierter Durchsetzung, nach dem totalitären Staat.

Rassismusforscher Andreas Zick war es übrigens, der nach der Kölner Silvestersexparty glaubhaft machen wollte: „Mit einem Verweis auf die Herkunft der Täter werden wir keine Antwort finden.“ Natürlich nicht, das wäre rassistisch, also müssen pauschal alle Männer als Sündenböcke herhalten. Dennoch stellte sich nach dieser deutschlandweiten Premiere eines derartigen Gruppenspektakels heraus, daß die „meisten Täter der Kölner Silvesternacht erst kurz zuvor als Flüchtlinge nach Deutschland“ kamen. Sicherlich waren sie allesamt auch Männer, aber Männer gab es in Deutschland schon länger, ohne daß derartige Exzesse stattfanden.

Dazu paßt es, daß der wegen selbstgewählter Scheuklappen oder auch nur aufgrund eines Mangels zerebraler Kapazitäten vergeblich nach Antworten ringende Rassismusforscher auf die Frage, wie sich die belästigten Frauen am besten hätten wehren können, vorschlägt: „Nur durch Flucht … Entsprechend muss der Kölner Hauptbahnhof besser mit Fluchtwegen ausgestattet sein.“ Denn wer vor zudringlichen „Flüchtlingen“ flüchtet, ist noch kein Rassist – nur derjenige, der voreingenommen einen Bogen um solche Flüchtlingsbanden macht oder fordert, ihr Auftreten von vornherein zu unterbinden.

Aber das ist wenigstens mal ein Ansatz, der eines Rassismusforschers würdig ist: Wir beheben die durch die Flüchtlingsinvasion hervorgerufenen Probleme durch den Ausbau von Fluchtwegen!

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21 Antworten

  1. Schon sehr richtig, aber ich halte noch so sachliche, vernünftige Argumente gegen derartige Bettnässer für eitel Verschwendung von Gehirnschmalz.
    Man höhne sie, führe sie vor, und, unter Beachtung des 11.Gebotes, schrecke man sie.

    • Es reizt aber dennoch, diese perfiden Verdrehungen der Anliegen dieser Identitären nicht unbeantwortet zu lassen, zumal es wirklich hohle Nüsse sind, die dieser Professor ausstreut. Gemessen an dem, was andere seiner Berufssparte der Welt mitzuteilen haben, z. B. Sloterdijk, steht der am anderen Ende der Skala.

  2. Jede Zeitstruktur gebiert die ihr gemäßen Kreaturen.
    Boshafte, unnütze, destruktive Heuchler.
    Inquisition, Marxismus, Bolschewismus, Global warming Apocalypse, Internationalismus/Globalismus etc.etc.

    • Das ist wohl auch das Ergebnis, wenn man Unmengen neugeschaffener Lehrstühle mit ideologisch zuverlässigem Personal besetzt – da bleibt meist das Niveau auf der Strecke.

  3. Daß Schwachsinn Grundvoraussetzung für Positionen ist, die dann leute wie dieser Zick besetzen, ist doch bekannt. Ist jedenfalls humaner als Gummizelle oder Lobotomie. Oder wollen Sie diese Leute alle wegsperren? 🙂

    Ohne skalpierende Indianer keine Cowboys. Oder – was wäre eine Katze ohne Mäuse? Ein Dromedar?

  4. „Hätten sich europäische Einwanderer – in integrierbarer Zahl kommend – in die indigenen Gesellschaften eingegliedert mit der Bereitschaft, deren Sitten und Gebräuche anzunehmen, dann wären die Vorbehalte der Eingeborenen“

    Na schön, betreiben wir mal Science fiction:

    In einer Parallelwelt kamen nur immer wenige weiße Einwanderer nach Amerika. Sie integrierten sich in die Indianerstämme. In jeder Generation kreuzten sich nur 5- 10% weiße Männer und Frauen in die Indianerstämme ein.

    Die Integration wäre prima gelungen. Indianer gäbe es halt nicht mehr, tja, der Weg der Natur …

    • Auch die Deutschen sind nicht genetisch konstant, sie wären wahrscheinlich keine Deutschen – vergleichbar mit dem Menschenschlag der größten deutschen Kulturepoche 1700 bis 1900 -, wenn sie reine Germanenstämme geblieben wären. Sie waren auch vor 200 Jahren schon „anders“ gewesen als vor 2000 Jahren. Dennoch: Den „Verlust an nordischem Blutserbe“ hat so gut wie niemand bemerkt oder grämt sich deswegen …

      Also ist wohl geringfügige Einwanderung nicht schädlich, selbst wenn sie den Typus leicht ändert – natürlich sieht das jeder anders und nimmt Änderungen anders wahr.

      Zum Fall: Es gäbe vielleicht mehr Indianer und Reservate (aber vielleicht auch gerade nicht), doch die indianische Kultur wäre lebendiger – in Mestizen.

      Allein: Die Welt besteht aus Aufstieg und Untergang, das Starke frißt das Schwache, Völker kommen und gehen, Religionen auch. Soziopathisch aber ist der selbstgewählte Untergang, ohne größeren Widerstand – über derart viel Erbärmlichkeit werden nachfolgende Generationen bei ihren Geschichtsstudien noch die Nase rümpfen, und in ganz ganz ferner Zukunft wird „Hitlers Reich“ als Schlußpunkt der europäischen Kultur wahrgenommen, denn was danach kam, ist kaum erwähnenswert. … Bei dem verlotterten Zustand Westeuropas würde es an ein Wunder grenzen, käme es anders.

      • Aber die Zustände wie heute sind ganz anders, unvorstellbar, als noch in den passablen 50ern bis 70ern, selbst 1980 und 1990 ist noch prima im Vergleich zu heute: Herrschaft der Minderwertigen!!

        Aber immer wieder: Das verkommene verdummte Volk, nicht besser als die von ihm erwählte Machtkaste, duldet es, Änderung nicht absehbar!!

      • Liebe Eule,

        über Jahrzehntausende gab es keine wesentliche Einwanderung von Gelben, Schwarzen oder Roten nach Europa. Allein Südosteuropa wurde durch die osmanische Herrschaft beeinflusst, mit dem Ergebnis der Balkanisierung. Selbst die Goldene Horde ließ kaum Spuren zurück; die Frauen waren ggü. Vergewaltigerkindern nicht sehr mitleidsvoll.
        Persönlich hege ich auch kein Interesse an Polka tanzenden und „Heil Dir im Siegeskranz“ oder „Kein schöner Land“ singenden, Knödel kochenden Mulatten oder Afroeurasorientalen, die unsere Kultur über den Genozid hinüberretten. Andere können und dürfen das anders sehen.

        • Das mit der Goldenen Horde kann man nicht so unterschreiben. Siehe: Leonid Breshnew, und auch die Physiognomien etlicher nicht so prominenter Großrussen weisen mehr oder minder unangenehme mongolide (nicht: mongoloide) Züge auf.

      • Locker bleiben, aber in der Sache hart: Der Vater von Harald Struwwelkopf(Lufa) war Halfdan Svarte = Der Schwarze, es war natürlich kein Mohr, sondern dunkelhaarig. So wie ER…

  5. Werter Adebar,

    herzlichen Dank für Deinen Hinweis auf den mutigen Rechtsanwalt.

    das Dokument lud ich mir selbstverständlich auf meinen Rechner.

  6. Nachtrag:

    Die Schrift in Form der Datei PDF las ich mir nun in Gänze durch und möchte meinen Respekt gegenüber den mutigen Eltern des Kindes aussprechen. Möge das Kind von Repressionen, auch okkulten, verschont bleiben.

  7. Werter Adebar,

    Herr Wiedenroth nahm das Thema in seiner Karikatur auf😀

    Islam – Dhimmitum – Rendsburg – Schulpflicht – Moschee – Bußgeld.

    Begriffserklärung Dhimmitum:

    Der Begriff Dhimmitum ist die Zusammenziehung der Wörter Dhimmi (aus dem Arabischen für Schutzbefohlener) und Sklaventum. Das Konzept des Dhimmitums ist eine Wortschöpfung für die Unterwerfung von Nicht-Muslimen durch Muslime.

    Quellennachweis: Wikimannia

    Werte Eule,

    laß meinen vorherigen Beitrag bitte im „Off“, da nun nochmals gesetzt.

  8. Hier ist das Prachtstück, so wie der Karikaturist sie abbildete😀

    Renate Fritzsche steht nicht neben dem Kalifen von Rendsburg, sondern das ist Mojib Latif; gemäß der unten genannten Zeitung ist er einer der renommiertesten Klimaforscher Deutschlands.

    400 Schüler mußten im Gymnasium Kronwerk den Vortrag des Experten der Experten lauschen, brauchten dafür aber nicht eigens in die benachbarte Moschee tingeln, die dort neuerdings verortet ist.

    Der Titel des Vortrags des Experten der Experten lautete „Klimawandel – Gigantisches Experiment mit der Erde“, womit er nicht die millionenfache Ansiedlung von Moslems in Europa meint, sondern des über Steuergelder betriebenen Klimakult, wonach sich das Klima der Welt durch das Zutun des Menschen ändern würde und CO2 ganz böse ist, obwohl Pflanzen ohne dieses Gas nicht überleben können.

    Chapeau, werter Herr Wiedenroth! Aussehen und Schal Ihrer Karikatur stimmen perfekt mit dem aufdringlichen Original überein😉

    Quellenangabe:

    -http://www.shz.de/lokales/landeszeitung/gigantisches-experiment-mit-der-erde-id9227051.html

    Anmerkung: Frau Renate Fritzsche ist die in Adebars obigen Beitrag erwähnte Schulleiterin – früher sagte man Rektorin dazu – des Kronwerk Gymnasium zu Rendsburg, die zusammen mit einer ihrer Lehrerin das Fach Geographie mißbraucht, um den Islam in die Köpfe der Schüler zu penetrieren, auch mit Zwang, indem die Schüler unter Strafandrohung die benachbarte Moschee aufsuchen müssen.

  9. Wahrscheinlich ist der Lehrkörper zur Linken für das besagte Fach Geographie zuständig😀 Die Schüler können einem leid tun!

  10. Nachtrag zum obigen Thema:

    Renate – Fritzsche – Britta – Ernst – Schulpflicht – Unterwerfung – Islam

  11. VolleGranateRenate in Aktion bei ihrer großen Mission (-ierung)

    Rendsburg – Schulpflicht – Moscheebesuch – Bußgeld

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