Hart durchgreifen

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Als wenn in der schönsten aller Bundesrepubliken nur noch das Faustrecht regierte: In Franken erschoß ein als „unzuverlässig“ eingestufter Jäger einen Polizisten und verletzte mehrere Beamte, als die ihm seine Wohnung stürmen und die legal erworbenen Jagdwaffen abnehmen wollten; in Hamburg erstach ein „Mann mit südländischen Aussehen“ einen Jugendlichen und warf dessen Freundin kurzerhand in die Alster; in Bremen vergewaltigte ein „Minderjähriger unbegleiteter Flüchtling“ (MUFL) zwei 18-jährige Schicksen, die – anstatt fünfzig Armlängen Abstand zu halten – sich von dem triebgesteuerten MUFL in dessen Quartier locken ließen; …

Die Regenten der Bundesländer greifen nun mit Gruppenverurteilungen konsequent durch: Bayern will pauschal allen Jägern den Waffenbesitz untersagen. „Wer die deutsche Rechtsordnung ablehnt, der bietet keine Gewähr, ordnungsgemäß mit Waffen umzugehen“, erklärte Innenminister Joachim Herrmann (CSU). Ähnlich sieht das auch der Hamburger Innensenator, er kündigte an: „Männern mit südländischem Aussehen ist in Zukunft jeglicher Besitz von Messern verboten.“ Auch im Stadtstaat Bremen wird rigoros gegen Tatwerkzeuge gehandelt – dort sollen demnächst alle MUFL kastriert werden.

Danke, liebe Obrigkeiten, endlich sorgt ihr für unsere Sicherheit!

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20 Antworten

  1. Schlimm:
    Habe keine Ahnung, was man einem Politiker abtrennen könnte, wenn er für Gesetze stimmt, die schlecht fürs Volk sind… Den Zeigefinger? Nein, für Willensbekundungen reicht auch ein Armstumpf oder Kopfnicken. Das Hirn? Liebe Güte, nein! Lobotomistisch geprägte Gesetze hamwer schon genug; die Typen denken dann flugs nur mehr mit dem Arsch.
    Vielleicht sollte man sie von ihrer Freiheit trennen. In Vorkutka könnten sie einen neuen Beruf erlernen. Bergmann bzw. Bergfrau in einem Bleibergwerk, beispielsweise.
    Hei! Vielleicht würde das den Bleipreis senken und hiezulande würde dadurch Munition billiger, die dann freiere, selbstbestimmte und selbstbewusste Bürger in ihre Waffen laden könnten, um dafür zu sorgen, dass so eine Brut sich niemals mehr breit macht!

  2. Eule notiert im obigen Beitrag:

    Als wenn in der schönsten aller Bundesrepubliken nur noch das Faustrecht regierte: In Franken erschoß ein als „unzuverlässig“ eingestufter Jäger einen Polizisten und verletzte mehrere Beamte, als die ihm seine Wohnung stürmen und die legal erworbenen Jagdwaffen abnehmen wollten

    Hier eine kurze Reportage des Szenarios aus Sicht der Organe der BRD:

    „Reichsbürger“ schießt bei Razzia in Franken auf Polizisten

    http://www.n-tv.de/mediathek/videos/panorama/Reichsbuerger-schiesst-bei-Razzia-in-Franken-auf-Polizisten-article18889746.html

    Fazit: Die Nerven bei den Bundesbürgern liegen blank. Der Grund für die blanken Nerven wird von den Bundesbürgern bei der BRD nebst seiner Organe verortet, weswegen sie sich von ihr abwenden.

    • „Die Nerven bei den Bundesbürgern liegen blank“

      Der war aber Reichsbürger. Das n-tv-Gebrabbel stimmt jedoch kaum: Reichsbürger müssen nicht am „äußerten rechten Rand“ angesiedelt sein, es könnte sich genauso gut um KPD- oder Friedrich-Ebert-Anhänger handeln, außerdem behaupten sie nicht, daß „das dritte Reich weiterbesteht“, sondern die Weimarer Verfassung. Perfide ist die Vermengung von Bildern einer Pegida-Demonstration mit der Reichsbürgerbewegung.

      • Abgesehen davon, daß ich Schüsse auf die Polizei für kontraproduktiv halte, finde ich die Reichsbürgerbewegung obskur. Zuerst dachte ich bei den Reichsbürgern würde es sich um windige Geschäftemacher handeln, die für viel Geld Fantasiepapiere verkaufen und dies natürlich nicht in Reichsmark sondern in Euro, dann hielt ich die Reichsbürger für staatlich bezahlte Datensammler, jetzt denke ich die sind einfach nur bekloppt! Sie schaden uns und rücken uns in die Nähe von geisteskranken, schießwütigen Polizistenmördern.

      • Laut MDR sieht CDU-Innen“experte“ Armin Schuster bereits die Gefahr einer neuen NSU-Zelle.
        Langsam wird immer klarer, wofür dieser Popanz damals aufgebaut wurde. Demnächst werden alle unliebsamen Zeitgenossen mit der NSU-Keule bearbeitet.

        Der fränkische „Reichsbürger“ hatte wohl in erster Linie gehörig einen an der Waffel, war Jäger und besaß Waffen. Die Behörden haben offensichtlich mit genau dieser seiner Reaktion gerechnet (darauf gehofft?), daß sie ihm das SEK vor die Bude geschickt haben.
        Der tote Beamte (falls er denn tatsächlich tot ist) wird als Kollateralschaden abgehakt, aber endlich hat man einen triftigen Grund gegen diese üblen „Ultrarechten“ vorzugehen, bevor sie eine neue NSU-Zelle bilden. Herrlich!

        Ich kenne übrigens 2 Reichsbürger persönlich. Zwar nur oberflächlich, aber als rechts würde ich die nicht einordnen. Die sind eher esoterisch angehauchte Aluhutträger.

        • Nun recht gemach mit „einen an der Waffel“. Es ist interessant, wie sich die vermeintliche Faktenlage jeden Tag ändert, wie immer bei vergleichbaren Sachen: Doch KEIN „Reichsbürger“ – nur vier registrierte Waffen, statt einunddreißig – als „ruhiger Kunde“ bekannt – der angeblich tote Büttel würde noch leben… usw. usw.
          Wie Christopher Plummer als Herzog von Wellington in „Waterloo“ sagt: „Ich habe nicht die Absicht, vor Napoleon wie ein aufgescheuchtes Huhn herumzuflattern.“

  3. Mal abgesehen davon, daß es geisteskranker Quatsch („die BRD ist bloß eine OMF, kein Staat“ usw.) ist, was da diese „Reichsbürger“ politisch und staatsrechtlich von sich geben, wovor kein intaktes, gar vom Volke getragenes Regime sich ducken muß

    (was hätte wohl das NS-Regime, das im September 1939 gleich einen Zeugen Jehovas als Wehrverweigerer hingerichtet hat, gemacht, wenn man es -durchaus berechtigt- für von Anfang an illegal erklärt und sich in der aktuellen Art staatsbürgerlich völlig verweigert hätte??!),

    ist es oft nur Tarnung dafür, daß diese Personen mit Macke große Finanz- und andere Probleme haben, deren Verpflichtungen sie nicht bedienen wollen.

    Allerdings muß ein SEK auch schon besser aufpassen, wenn sie bekannt brutal und meist unangemeldet vermummt das Haus eines Bürgers überfallen. Es sind eben nicht alle so blöde Lämmer wie der BRD-Wahlpöbel, sich vom kriminellen BRD-Regime widerstandslos auf die Schlachtbank legen zu lassen.

    Aber diese spinnerten „Reichsbürger“ wissen auch, daß ihnen meist nicht viel passiert (im vorliegenden Fall hätte er wohl nicht geschossen, wenn er mit der Todesstrafe rechnen müßte!!), ein hartes Regime wie NS und DDR würde sich sowas nie gefallen lassen und solche Leute rasch einbuchten bis aufknüpfen!!

  4. Die Polizei handelt nur nach Anweisung, wer sind die die solche Anweisungen geben und von wem erhalten die ihre Anweisungen?!

    „Frage:
    Warum gehen immer zwei Polizisten auf Streife?
    Antwort:
    Damit sie zusammen den 10.-Klasse-Abschluß haben.“

  5. Also wirklich, wie kann so eine evolutionsschwache Piefke-Kreatur denn auch auf die Schnapsidee kommen und sich bewaffnen?

    Das ist schließlich das Sonderrecht jener fackräftigen Bereicherer, die unser schrumpfgermanisches Aussterben dadurch verhindern helfen, dass sie unsere zu wenig gefüllten Frauen und Töchter selbstlos und wie von Sinnen fleißig zwangsbesamen.

    Wir sollten deren vollen Körpereinsatz besser honorieren statt ihn zu diskreditieren, denn wir selber wollten diesen Job ja nicht übernehmen. War wie einst bei der Müllabfuhr, für die dann Türken als sogenannte Gastarbeiter importiert wurden, die allerdings hier blieben und immer mehr Verwandte nachholten, von denen auch 50 Jahre später etliche ohne Deutschkenntnisse voll Hartz-4-integriert sind.

    Erfolgreiche Sozen-Einwanderungsprollitick, die wir bis heute als gutmenschlich stolze Frondienstleister ali-mentieren dürfen bzw. sogar wollen, zieht man die Wahlergebnisse zu rate.

    Reichsbürger ist in Buntland ein phöses Bäh-Wort, denn sorgfältig differenzieren gehört eher nicht zu den mentalen Stärken unserer Multikulti-Freudianer. Die taumeln lieber wie beseligt durch ihre einfältige Vielfältigkeit, die man am besten in unseren urbanen No-Go-Areas bewundern kann. Touriausflüge dorthin aber bitte nur in Begleitung einer SG9-Kompanie, weil es sonst etwas zu exotisch werden könnte.

  6. @Eulenfurz

    Im Beitrag wird überdies berichtet (ab Sekunde 40):

    Problematisch wird’s dann nochmal extra, wenn diese an die Wand gedrängten Menschen sich dann auch noch bewaffnen.

    Den Jagdschein hat der Georgsmünder wahrscheinlich vor vielen Jahren gemacht, als er noch ein die BRD-Doktrin gläubiger beziehungsweise akzeptierender Bundesbürger war.

    Solange die BRD als Apparat der sogenannten Alliierten an der Macht bleibt, als Usurpator, solange sind wir alle Bundesbürger – faktisch zumindest, werte Eule.

    Ich bin mir durchaus bewußt, daß das Deutsche Reich mit der Kapitulation der deutschen Wehrmacht am 8. Mai 1945 nicht untergegangen ist, so, wie das der damalige Bundesminister Dr. Waigel auf einem Schlesier-Treffen einst richtigerweise formulierte.

    Hier ein paar Neuigkeiten respektive Berichte aus neutraler Perspektive:

    „Er war ein ganz normaler Nachbar.” Nachbericht zur “Reichsbürger-Schießerei” in Georgensgmünd

    Obwohl der Schütze als „Reichsbürger“ bekannt war, hat niemand mit einem derartigen Gewaltausbruch gerechnet. RT Deutsch war vor Ort und hat mit Zeugen und der Pressesprecherin des Polizeipräsidium Mittelfranken gesprochen.

  7. Nachtrag:

    Im Beitrag wird überdies berichtet (ab Sekunde 40):

    Problematisch wird’s dann nochmal extra, wenn diese an die Wand gedrängten Menschen sich dann auch noch bewaffnen.

    Ach so, ja, das Resümè:

    Das ist sicherlich totaler Tinnef, da (siehe bereits wie vor) der Georgsmünder den Jagdschein sehr wahrscheinlich schon als Ottonormalbürger, als Michel, gemacht hat. Er war also unlängst bewaffnet und bewaffnete sich nicht erst, nicht erst als (sogenannter) Reichsbürger.

    Entsprechend seinem Alter war er im Übrigen garantiert auch Soldat und ihm wurde eine militärische Ausbildung zuteil.

    Für mich stellt sich die Frage, wieso es überhaupt zu einem Schußwechsel kam? Die Obrigkeit scheint alles daran zu setzen, die Jägerschaft in Verruf zu bringen, sind sie doch …

    [keine Ahnung, wessen Bastion, und wer ist „wir“? Falls „ihr“ Bastionen habt, so sei es in eurem eigenen Sinne ratsam, darüber nicht viel Geplärre zu machen. Bitteschön]

  8. Für die Gesamtbetrachtung des Überfalls der staatlichen Organe der BRD auf den Georgsmünder Jäger und sogenannten Reichsbürger sind die Hinzuziehung der Gedanken wie Erkenntnis Herrn Michael Peter Winklers aus dem (noch) beschaulichen Würzburg in seinem Tageskommentar zum 21. Oktober 2016 unerläßlich.

    Aus Gründen der Dokumentation hielt ich die ersten vier Absätze des oben genannten Tageskommentars bei vitzli fest, den der geneigte Leser über folgenden Pfad punktgenau erreichen und einsehen kann:

    https://vitzlisvierter.wordpress.com/2016/10/19/reklame/#comment-38915

  9. Bezeichnend fand ich Meldungen der Medien, wonach Reichsbürger an die völkerrechtliche Fortexistenz des Deutschen Reiches glaubten.
    Besteht demnach das Bundesverfassungsgericht aus Reichsbürgern?

    Interessant war auch, dass kein 49-jähriger Mann auf die Polizisten geschossen hat, sondern ein 49-jähriger Reichsbürger. Ansonsten sind Herkunft oder Staatsangehörigkeit eines Täters ja egal, weil er ja auch anderer Herkunft hätte sein können.
    Sollte man nicht auch das Geschlecht unerwähnt lassen? Es hätte ja auch eine Frau sein können – ein 49-Jährigex, das hätte genügt – nein, auch die Alterserwähnung ist diskriminierend.
    Aber das mit dem Jäger ist wichtig. Verdammte Fleischfresser, mit denen kriegen wir nie die Monsato-Soj-Börger in die Mägen gedrückt.

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