Blöde Kuh

bloedekuh

Irgendwo in der schwäbischen Provinz: Ein lausiger Knirps ruft seiner Mutter hinterher: „Warte doch mal, du blöde Kuh!“ – Einmischung eines Erwachsenen: „He Bursche, sowas sagt man nicht zu seiner Mutter!“ – Rotzig retour: „Die heißt nicht Mutter, die heißt Mum!

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3 Antworten

  1. Und die Mutter des Burschen Friesi sagt 😉

    Muh, muh, ich bin die Kuh
    und hab‘ ein Herz genau wie du.

    Muh, muh, ich heiß‘ Yvonne
    und wenn ich will, lauf‘ ich davon.

    Mit juckt das Euter, ich noch ganz schön easy,
    ach, war ich glücklich mit meinem Sohn, dem Friesi,
    oben auf der Alm, das war ein Leben.

    Was sind das heute vor häßliche Methoden?
    Ernst war ein Bulle, da nahm man ihm die Hoden,
    welchen Spaß hat da noch eine Kuh!?

    Das war der Wiesnhit des Jahres 2011 – Kuh Yvonne

    -https://www.youtube.com/watch?v=xcQHtWzRP-E

    Hier das obige frohsinnige Lied mit Untertiteln:

    -https://www.youtube.com/watch?v=iPl87qpeZcc

    Die Wiesn des Jahres 2016 sind just zu ende gegangen.

    Herr Michael Peter Winkler aus dem (noch) beschaulichen Würzburg zieht in seinem Tageskommentar zum 6. Oktober 2016 Bilanz; vierter wie letzter Absatz von insgesamt vier Absätzen:

    Das größte Bierbad der Welt, das Münchner Oktoberfest, ist zu Ende gegangen.

    Neue Rekorde hat es nur beim Bierpreis, nicht jedoch beim Bierausschank und bei den Besucherzahlen gegeben. Zum ersten Mal seit Jahren war das Geschäft rückläufig.

    Natürlich lag das am Merkelwetter, nicht an den Sicherheitsmaßnahmen, die wegen Merkels Gästen eingeführt worden sind.

    Immerhin, es ist nichts passiert. Oder besser, es hat eine leichte Verschiebung gegeben. Weniger Schlägereien, weniger Diebstähle, dafür mehr sexuelle Übergriffe. Ganz ohne „Schutzsuchende“ verlief das Oktoberfest demnach nicht.

    Tja, mehr fällt mir in diesem Augenblick zur obigen Kuh nicht ein :-/

  2. Meine Mutter mußte sich nach dem Krieg um ihre vier jüngeren Brüder kümmern, während meine Großeltern landwirtschaftliche Arbeiten verrichteten. Wenn sie frech wurden gab es een an die Schnuut, diese Methode war scheinbar nicht nur bei meinen Onkeln erfolgreich, auch ich unterließ es frech gegenüber Muddern zu sein. Manchmal ist son Backs an die Schnuut durchaus ein erfolgreiches Erziehungsmittel gegen allzu schnodderige Gören.

  3. Da möchte ich Dir beipflichten, werter Adebar. Als Kind zeigte mir Mutter mal eines ihrer Jugendphotos als ich mich zu ihr auf die Bettkante setzte; warum auch immer, entfuhr es mir: Man, was warst du häßlich. Sofort hatte ich eine Ohrfeige eingefahren, was sie sonst nie tat; und sie sagte: Sag das nicht wieder.

    Ich bin das jüngste Kind; Mutter (verstorben) hatte vier Kinder und die ersten beiden (Tochter und Sohn) hatten den Teppichklopfer zu spüren bekommen, weil sie nur „Mist im Kopf“ hatten. Als ihr Sohn schließlich begann, bei der Strafe zu lachen, stellte sie ihr Tun sofort ein, weil sie masochistische Züge bei ihm entdeckte, die wohl mit der Grund seiner Unartigkeit waren.

    Als Mutter über vierzig wurde, vielleicht ab Mitte vierzig, bemerkte ich deutlich, daß sie immer oberflächlicher wurde. Alle ihre Kinder liefen jetzt in geordneten Bahnen und für ihre Handlungen wurden sie nun mit täglicher Steigerung selbst verantwortlich.

    Sie war eine gute Mutter und hinterließ vier Wonneproppen 🙂 Danke!

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