Aussteiger

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Sehr löblich und vorbildhaft war sie, die im April 2001 initiierte Hotline für ausstiegswillige Rechtsextremisten:

Das bundesweite Aussteigerprogramm für Rechtsextremisten ist angelaufen. Unter der Telefonnummer 0221-79262 bietet das Bundesamt für Verfassungsschutz seit Dienstag rund um die Uhr ausstiegswilligen Mitgliedern der Neonazi- oder Skinheadszene vertraulich Rat und Hilfe bei einem Neuanfang an.

Ein Jahr zuvor hatte die Berliner Aussteigerprogramm Exit seine Pforten geöffnet und daraufhin über 13 Jahre hinweg exakt 487 knallharte Vollpfosten aus der Neonazi-Szene gelöst, Typen wie Manuel B., der „die ,Wehrsportgruppe Racheakt‘ leitete, den ,Bund Arischer Kämpfer‘ gründete und Dönerbuden anzündete“, welcher „eine grüne Bomberjacke oder eine schwarze Harrington, dazu weinrote Zwölf-Loch-Springerstiefel“ trug. „Exit integrierte sie wieder in die Gesellschaft, besorgte ihnen Jobs, manchmal gar eine neue Identität.“ Eine gute Gelegenheit für alle, die sich nach ihren pubertären Eskapaden auf Steuerzahlerkosten zu resozialisieren gedachten.

Der Verfassungsschutz warb hingegen damit, daß sich ein „Abschied von der rechtsextremen Szene strafmildernd für Aussteiger auswirken könnte. In Einzelfällen sei es eventuell sogar möglich, bereits eingeleitete Verfahren einzustellen.“ Das lockte dingfest gemachte Verbrecher zu einer Anstellung beim Bundesamt und war selbst kriminelle Strafvereitelung für eine gute und gerechte Sache.

Pro Aussteiger über den Verfassungsschutz veranschlagte der damalige Innenminister Otto S. 50.000 Euro. Exit habe seit seiner Gründung für 487 Aussteiger lediglich zwei Millionen Euro ausgegeben, meinte der Exit-Ex-Chef, das wären gerade mal 4.000 Euro pro Bomberjacke. Er rechnete vor, daß durch ihn der Steuerzahler „mehr als 22 Millionen Euro gespart“ habe.

Allerdings befleißigte sich das Bundesamt gemäß der innenpolitischen Sprecherin der Ex-SED, Ulla J., auch anderer Ambitionen: „Der Verfassungsschutz wirbt eher Leute an, damit sie in der Szene bleiben und Informationen beschaffen.“ Das immerhin wären sinnvoll angelegte Mehrkosten, welche insbesondere für medientaugliche Veranstaltungen wie dem ominösen Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) gedient haben dürften.

Einer Kleinen Anfrage der Linkspartei zufolge wählten jedoch 2010 und 2011 lediglich 20 Anrufer die Aussteiger-Hotline der Behörde, drei von ihnen schafften den Ausstieg. Insgesamt holte das Amt in elf Jahren 115 Neonazis aus der Szene.

Die Erfolge sind beachtlich: Man sieht selbst in der tiefsten sächsischen Provinz keine Faschos mehr, keine dementsprechenden Aufkleber oder Graffiti, keine Bomberjacken, keine Glatzen, keine Zwölf-Loch-Springerstiefel – alle Clownschisten sind aus dem Karnevalszug ausgeschieden, der überflüssig gewordene Nippes liegt in der Kleiderspende für Afrika*. Nur noch die rechtsextremistischen Gewalttaten und die Zahlen der von Neonazis Ermordeten steigern sich gemäß offizieller Statistik Jahr für Jahr ins myriadenhaft Unermeßliche.

Exit packte mangels Nachfrage seine Koffer und stieg aus. In die Hotline des BfV hatte sich zuletzt vor 5 Monaten Oma Gertraude aus Bottrop verwählt, aus Versehen versteht sich. Kalt und staubig ist es in der Beamtenstube geworden, in welcher der einstmals heiße Draht endet(e).

Doch jetzt zeigt eine neue Aussteigerinitiative, wie es ganz ohne Steuer-Millionen, Beamtenapparate, Strafvereitelungen, ehrenamtlichen Helfer, Hotlines und euphorische Medienberichte viel effektiver geht: CDU-Austritt heißt die Aussteigerinitiative, und der Erfolg ist innerhalb weniger Monate um ein Vielfaches größer, als er es bei allen teuren Exit- und Geheimdienstprogrammen innerhalb eines ganzen Achteljahrhunderts war.

Nun heißt es allerdings, diese unzähligen Aussteiger zu resozialisieren und ihnen sinnvolle Aufgaben zum Nutzen ihres Heimatlandes und für eine lebenswerte Zukunft ihrer Familien aufzuzeigen.

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* Das Bild zeigt ein verbotenes Zeichen. Der Link dient lediglich der erschütternden Dokumentation, nicht der Zeichenwerbung.

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14 Antworten

  1. Mir persönlich sind mehrere „Austeigerfälle“ bekannt, darunter auch ein Exit-Deutschland Fall. Thomas fiel weniger durch politischen Aktionismus, sondern eher durch Taten die er im Vollsuff verübte auf. Körperverletzung, Einbruch und Diebstahl, irgendwann musste Thomas vor Gericht, statt seinen Mann zu stehen und die Verantwortung für seine Taten zu übernehmen, hat er seine Schuld auf andere abgewetzt und wurde zum Verräter.
    Gegen Aussteiger habe ich nichts, da kenne ich sehr viele, die ziehen sich aus privaten, beruflichen oder aus Gründen der eigenen Sicherheit zurück, das ist in Ordnung! Aber Verräter wie der Thomas, der jetzt mit seinem kleinen Jack Russel Terrier in Brandenburg wohnen soll, die sind mir zuwider. Ein Typ wie ein Bär, aber zu feige die Konsequenzen seines kriminellen Handels zu tragen.

    Ich glaube das die meisten Typen die mit Exit-Deutschland ausgestiegen sind, ähnliche Charaktere wie der Papkeheimer, ähm Pappenheimer Thomas sind. Es ist gut das wir sie los sind!

    • Nun ja, aussteigen kann man wohl aus vielerlei, eigentlich sind Aussteiger jene, die aus den Strukturen der Mehrheit aussteigen. Kriminelle, die resozialisiert wurden, sind eher „Wiedereinsteiger“.

  2. Es werden immer weniger. Bei dieser komischen „CDU“, deren Führerin
    aus dem „Tag der deutschen Einheit“ flugs den „Tag der Einheit“ machte, weil sie eine neurotische Beziehung zum Wort „deutsch“ hat und selbst die unschuldige Flagge dieses Landes, das sie fürstlich bezahlt, in die Ecke pfeffert.

  3. In der Neonazi-Szene wimmelt es von unseriösen, persönlich gestörten Typen, viele Lebensversager, die sich mit dem Nazitum wichtig machen zur pubertären Kompensation.

    Wenn dann mal so ein Aussteiger öffentlich vorgestellt wird, wundert es einen oft, wie solche dürftigen Minustypen, geistig schwach auf der Brust und politisch unfähig, vom ach so sauberen, den BRD-Morast verachtenden Nazi-Milieu vollwertig aufgenommen wurden. Gibt es da keine Kontrollmechanismen, keine kundigen und resoluten Führungspersonen, die das sehen und einschreiten??

    Auch bei manch höheren Personen der Nazi-Szene kommt oft Unseriöses vor, siehe nur den an AIDS gestorbenen Kühnen und seinen Alkoholiker-Adlatus Brehl, der aber immerhin gute, vernünftige Texte schrieb.

    • Die sog. „Neonazis“ sind in der Regel Beschäftigte bzw. Angeworbene des Verfassungssch(m)utzes BaehRD, die für einen kleinen Obolus Straftaten begehen, die dann in die „rechtsextreme“ Statistik einfließen.

      Kürzlich erwähnte der Ministerpräsident Brandenburgs, Dietmar Woidke, dass bei der Polizei „jeder Übergriff, bei dem nicht erwiesen ist, dass er keine rechtsextreme Motivation hat, in die Statistik hineingezählt“ wird.

      Der gemeingefährliche Naaazi wird nach den Wünschen der BaehRD-Machthaber konstruiert und hat mit der Realität nichts zu tun. Er dient dazu, mit einer suggerierten Gefahr die Macht der Etablierten zu erhalten und pro-deutsche Strukturen zu zerschlagen.
      Siehe hierzu auch: https://www.mzw-widerstand.com/politik/unterschiede-erkennen-neonazi-nationalsozialist/

      Zu den Naaazis: Warum wohl darf man nicht frei über jene Jahre 33-45 sprechen? Damit „so etwas“ „nie wieder“ passiert? Unsinn! Ich empfehle, das aktuelle Buch „Wahrheit sagen Teufel jagen“ des jüdischen Publizisten Gerard Menuhin zu lesen – dann sollten Einigen die Augen aufgehen. Außer natürlich denjenigen, die korrupt sind und infolge jahrzehntelanger Indoktrination keinen klaren Gedanken mehr fassen können.

  4. Die „Neonazi-Szene“ ist ein Ableger des Verfassungsschutzes.
    Diese Behörde stellt die Anführer. Und die Anführer umgeben sich mit den hier als Lebensversagern bezeichneten Kretins.

    Nehmen wir die in den letzten Monaten vielzitierte Gruppe „III. Weg“. Diese wird von Maik Eminger angeführt.
    Die Eminger-Sippschaft ist seit zwanzig Jahren (oder so) im Rechtsextremismus-Geschäft aktiv.
    André Eminger sitzt zurzeit als unangreifbarer Angeklagter im OLG-Stadl (hat schon jemand rausgefunden, welches Verbrechen er begangen hat?). Seine Frau Susann Eminger (und nicht Beate Zschäpe) war die Person, die am 04.11.2011 eine Minute vor dem Hausbrand in Zwickau mit zwei Katzenkörben in den Händen auf die Nachbarin Antje H. zugelaufen ist.

    • Es sind da 3 Fraktionen:

      1. Die Agenten, aber genug auch durchaus (siehe einige prominente Fälle der Vergangenheit!) mit nationaler Motivlage

      2. Die unseriösen Pubertären, geistig wie politisch schwach

      3. Die Gutwiligen: anständige, oft unerfahrene Patrioten

      Es ist schwer, das und die immer auseinanderzuhalten.

      Zumal die Propaganda und Aktivitäten (z.B. 3.Weg) dieser Gruppen oft ganz vernünftig und volkstreu sind, was aus meiner Sicht durch die NS-Nähe und das Krawallgetue von Teilen aber gemindert wird!!

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      http://www.der-dritte-weg.info/index.php/menue/1/thema/69/id/4899/akat/1/infotext/kampf_gegen_rechts_kampf_gegen_das_recht/politik_gesellschaft_und_wirtschaft.html 03.01.2015

      Kampf gegen Rechts – Kampf gegen das Recht

      Verletzen staatliche Organe ihre Neutralitätspflicht, ist das ärgerlich genug, besorgniserregend wird es spätestens dann, wenn private Akteure den „Kampf gegen Rechts“ in die eigenen Hände nehmen – und dann beleidigt reagieren, wenn sie für ihre Taten zur Verantwortung gezogen werden. Der Lehrer Ralf Bender aus Runkel wurde vom Amtsgericht Limburg zu einer Geldstrafe von 991,00 Euro verurteilt. Er hatte in Limburg nationale Sprühereien übermalt und damit mehrere Sachbeschädigungen begangen. (Siehe: Wir sind der Stachel FAZ 2014)

      Juristisch ist der Fall völlig klar – auch eine antifaschistische Straftat bleibt eine Straftat. Es ist schließlich ein Wesensmerkmal eines Rechtsstaates, daß die Gesinnung zwar bei der Strafzumessung, nicht aber bei der Strafbegründung eine Rolle spielen darf. Das sah auch das Gericht so. Egal, welche Intention dahinterstecke, es bleibe eine Sachbeschädigung, stellte eine Sprecherin des Gerichts Selbstverständliches fest. Dennoch inszenieren sich Bender und sein Bruder als Opfer der Justiz und dürfen dabei auf das übliche Wohlwollen von Systempolitik und Systempresse zählen. SPD-Landeschef Thorsten Schäfer-Gümbel warf der Stadt Limburg via Twitter vor, „abenteuerlich“ gehandelt zu haben. (Siehe Nazi-Parolen übersprüht – verurteilt)

      Ein Glück für Recht und Gesetz, dass diese Person den Hessen als Ministerpräsident erspart geblieben ist. „Erst kommt das Wort, dann der Mord“ äußerte der verurteilte Antifaschist Bender – man könnte auch sagen, erst kommt die antifaschistische Sachbeschädigung, dann die antifaschistische Körperverletzung und am Ende gar ein neuer staatlicher Antifaschismus wie in der DDR mit Gesinnungshaft und Todesurteil gegen alle Abweichler vom antifaschistischen Katechismus. Doch immerhin handelt es sich bei den Benders aus dem Westerwald und ihrem Fanatismus um kleine Fische.

      Die Öffentlichkeit schweigt bislang, wenn „Antifaschisten“ Recht und Gesetz im „Kampf gegen Rechts“ mit Füßen treten. Aber das ist gefährlich. Wer nicht wieder bürgerkriegsähnliche Zustände auf Deutschlands Straßen sehen will, wie in den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, der muss den Grundsatz der politischen Chancengleichheit und der staatlichen Neutralität konsequent durchsetzen. Oder er wird eines Tages den Sturm ernten, denn linksextreme Gewalttäter und ihre Brüder im Geiste in Politik und Medien permanent säen.

      PS.
      Weiteres googeln unter: Ralf Bender Aufkleber Nazis

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    • Der Parteivorsitzende heißt Klaus Armstroff, nicht Maik Eminger.
      Und selbst wenn Maik Eminger Vorsitzender wäre, so kann man ihn ja wohl kaum dafür verantwortlich machen, daß sein Bruder Andre im NSU-Schauprozeß vor Gericht geladen wurde.

      Und das der Nationale Sozialismus ein Ableger des Verfassungsschutzes sein soll ist Blödsinn. Spätestens wenn der erste V-Mann bei der AFD auftaucht sprechen wir uns wieder.

      Wer sich ein wirkliches Bild von Michael Kühnen machen möchte, dem empfehle ich die Kühnen Biographie von Werner Bräuninger

      https://www.amazon.de/K%C3%BChnen-Portr%C3%A4t-einer-deutschen-Karriere/dp/3873365685

      Hier finden sich einige Rezensionen zur Biographie:
      https://logr.org/faust/

      • Der feinsinnige Bräuninger -lange nichts mehr von ihm gehört- dürfte auch ein Schwuletti sein, wenn er den AIDS-Kühnen so schön macht.

        Und ein Adebar (hat etwa nun ein AIDS-Kühnen die „deutsche Volksseele“ verkörpert??!) gehört dann auch zu den übelsten Typen des Braun-Milieus, wenn er sich für den abstoßenden Kühnen einsetzt.

        Im anständigen edeldeutsch-ehrenhaften Patriotismus à la 19.Jahrhundert habt Ihr nichts zu suchen, ganz abgesehen von Euren antidemokratischen triebtäter-ähnlichen Sehnsüchten („Nationaler Sozialismus“, schon damals eine Mogelpackung, es war primär primitiver Hitlerismus), macht Euer altermedia 2 auf!!

        Eine Schande für einen angeblichen nationalen Führer, per Analerotik sich diese Seuche geholt zu haben und daran zu krepieren.

        Weiterhin mal lesen, was der Alt-Nazi Ernst Tag einst über Kühnen schrieb, daß der nämlich ähnlich wie im alten Griechenland Knaben vernaschen wollte und das auch noch politisch zu begründen versuchte, ekelhafter, undeutscher geht es gar nicht. Und die alte FAP hatte sich auch wgen Kühnen gespalten in einen schwulen und anti-schwulen Flügel!!

        Daß Kühnen kein Doofmann war und einige gute Dinge äußerte, ist auch keine Entschuldigung, denn andere Scheusale wie Stalin haben auch einige gute Texte hinterlassen!!

  5. Zur Überschrift: Wir steigen alle aus – sind alle Aussteiger 😀

    Ein paar Sequenzen mehr ob des Ereignisses bei vitzli, hier:

    -https://vitzlisvierter.wordpress.com/2016/10/03/volksverraeter-treffen-kurz-auf-das-volk/#comment-38055

    • @Lisa

      Der Presselügenclub hat einen sehr guten Artikel über den Politikertag 3. Oktober geschrieben, er hat die Überschrift:

      „Tag der Einheitslüge: Propaganda und Realität in Dresden „

  6. Hochinteressanter Kommentar über den „Nazi-Aussteiger“ Felix Benneckenstein: https://derdritteblickwinkel.wordpress.com/2016/08/07/achtung-aussteiger/

  7. Herzlichen Dank für den Hinweis, werter Adebar 🙂

    Der Artikel ist derart interessant, daß ich ihn an dieser Stelle auszugsweise wiedergeben möchte.

    Drei Absätze von insgesamt Zwölf Absätzen hat der hervorragende Artikel.

    – Zweiter Absatz –

    Fangen wir erst einmal geschichtshistorisch an, denn darüber lesen wir zu den Einheitsfeiern am 3. Oktober eigentlich kaum noch etwas in den etablierten Massenmedien.

    Je länger die Ereignisse zurückliegen, desto weniger ist vielen Deutschen in Erinnerung, daß der von der Politik willkürlich festgelegte 3. Oktober rein gar nichts mit dem Fall der Mauer und der später folgenden TEILwiedervereinigung zwischen West- und Mitteldeutschland zu tun hat. Es war – wieder einmal in unserer Geschichte – der 9. November (1989), an dem die Mauer, die unser Land zerteilte, zur Makulatur erklärt wurde.

    Wenn es einen Tag gibt, der als der wirkliche Tag der TEILwiedervereinigung und als Tag des Volkes gelten kann, dann ist es der 9. November.

    – Dritter Absatz –

    Die TEILwiedervereinigung fing also 1990 schon mit einer Lüge an. Und es sollte nicht die einzige bleiben.

    Von Anfang an wurde von den Massenmedien im Zusammenspiel mit der Politik eine weitere Lüge geboren: Die Lüge von Ost und West.

    Die hat sich bis heute in unseren Köpfen gehalten und wird auch weiterhin von Medien und Politik befeuert, damit wir vergessen, daß unser wahres Ostdeutschland dort liegt, wo wir es nicht mehr haben dürfen: In den deutschen Ostgebieten, die nach dem Krieg abgetrennt wurden.

    Im Zuge der „drohenden“ TEILwiedervereinigung standen die deutschen Ostgebiete plötzlich wieder zur Debatte. Dies wurde jedoch mit der „Ossi-Wessi“-Propaganda von BILD & Co. gleich im Keim erstickt.

    Gleichzeitig fanden hinter verschlossenen Türen die sog. 2+4-Verhandlungen zwischen BRD, DDR und den 4 Besatzungsmächten statt, wo Helmut Kohl den Verzicht auf unsere Ostgebiete erklärte, angeblich weil die Besatzer sonst der TEILwiedervereinigung nicht zugestimmt hätten.

    – Vierter Absatz –

    Tatsächlich hat die deutsche Politik mit diesem Verzicht einen schändlichen Hochverrat begangen, denn völkerrechtlich steht unser Anrecht auf unsere Ostgebiete auch 26 Jahre danach weiterhin außer Zweifel.

    Der Verrat wurde sorgsam vertuscht mit einer weiteren Propagandalüge, nämlich indem uns die TEILwiedervereinigung als „Deutsche Einheit“ verkauft wurde, so als ob Deutschland jetzt wieder vollständig vereint sei.

    In der Realität wurden lediglich zwei Rumpfteile unseres nach wie vor bestehenden Reichsgebietes, nämlich das Besatzerkonstrukt BRD und das Besatzerkonstrukt DDR zu einem gemeinsamen Besatzerkonstrukt zusammengelegt. Entgegen einer weiteren Propagandalüge, nach der wir seit 1990 angeblich wieder frei und souverän seien, stehen wir heute mehr denn je unter der Fuchtel fremder Mächte, haben mittlerweile sämtliche Hoheitsrechte an die EU abtreten müssen.

    – Elfter Absatz –

    Was mag das wohl für ein Tag sein, dessen staatliche Jubelfeier mit tausenden Polizisten vor dem eigenen Volk gesichert werden muß?

    Was mögen das wohl für Spitzenpolitiker sein, die sich wie einst das Honecker-Regime vor dem Volk abschotten müssen, um nicht noch mehr als bloß die verbale Quittung für ihren Machtmißbrauch zu kassieren?

    – Zwölfter Absatz –

    Damals wie heute feiern die BRD-Vasallen nichts anderes als sich selbst und ihren Einheitsvertrag, mit dem sie unser Volk geschichtshistorisch betrachtet endgültig auf dem Altar globaler Machtinteressen opferten.

    Das Volk spürt genau, daß der 3. Oktober nicht unser Tag ist, sondern etwas Fremdes, Aufgesetztes und Künstliches, das nichts mit Deutschland und unserer Zukunft zu tun hat.

    Quellennachweis:

    -http://presseluegenclub.blogspot.de/2016/10/tag-der-einheitsluge-propaganda-und.html

  8. Bundeskanzlerin mahnt zum Respekt

    „Volksverräter“, „Haut ab“ und „Merkel muss weg“: In Dresden versuchen Rechte, die Feiern zum Tag der deutschen Einheit für ihre Zwecke zu nutzen. Bei den Gästen fließen Tränen. Norbert Lammert wettert gegen Jammer-Deutsche. Und Angela Merkel setzt ein Zeichen. (Überschrift des Zeitungsartikels)

    Pfadangabe:

    -http://www.sz-online.de/nachrichten/bundeskanzlerin-mahnt-zum-respekt-3507289.html

    Tantchen sagt:

    Es geht mir im Wesentlichen nicht um den Artikel über die Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, die zu Respekt mahnt (Räusper, Räusper!), sondern um die Photographie, die Tillich, Merkel und Gauck zeigt. Nirgends konnte ich dieses Photo als einzelnes auftun, darum der Umweg über den oben angegebenen Pfad. Sobald die Seite geöffnet ist, dann bitte per Lupe (Mausklick) vergrößern 🙂

    -https://myfavoritewesterns.files.wordpress.com/2015/06/christopher-lee-dracula.jpg

    Ersatzweise konnte ich jedoch ein anderes Photo auftun, nämlich das von Herrn Lee als Graf Dracul 😉

    Der Tillich sieht genauso aus, wie ein Blutsauger, der selbst blutleer erscheint. Achtet bitte auf seine Hände, die Faust in die Handfläche gepreßt – wenn der könnte, würde er die Demonstranten sofort niedermachen, verdeutlicht die Geste.

    Dann der (entsetzliche) entsetzte Blick der Merkel 😀

    Gauck hält sich schutzsuchend die Hand vor dem Mund, keine Worte hat der.

    Herr Michael Peter Winkler aus dem (noch) beschaulichen Würzburg notierte zum heutigen Ereignis einige Gedanken, nämlich in seinem Tageskommentar zum 4. Oktober 2016; nur ein Absatz!

    Heute nur ein Absatz:

    Merkel, Gauck und der Rest der Volksverräter haben in Dresden einen entsprechenden Empfang bekommen.

    Ausgerechnet Merkel wagt es, anschließend von „Respekt“ und „Dialog“ zu sprechen.

    Respekt? Oh, ja, danke, den erleben wir dauernd, wenn der GAU aller Bundespräsidenten von „Dunkeldeutschland“ spricht und pauschal alle Deutschen zu Verbrechern stempelt, die unendliche Schuld zu tragen haben.

    Respekt lernen wir auch vom Vizekanzler, der Wähler als „das Pack“ bezeichnet und dem Volk den Stinkefinger zeigt.

    Respekt erleben wir bei Denunziationsminister Heiko Ehrenburg Maas, der seinen Deutschenhaß offen auslebt und besser in den Orwell-Staat paßt als in eine Demokratie.

    Und Dialog?

    Kein einziger Volldemokrat hat uns gefragt, ob wir mit dem „Wir schaffen das“ einverstanden sind. Im Gegenteil, Merkel hat auch noch getönt, es sei egal, ob sie an der Asylbetrügerflutflut schuld sei, jetzt seien sie halt da.

    Es hat keinen Dialog zur deutschen Einheit gegeben, keinen Dialog über den Euro, keinen Dialog bezüglich der Energiewende, sondern nur selbstherrliche Entscheidungen, über alle Köpfe hinweg.

    Der abgehobene Volksverräterhaufen erntet, was er gesät hat. Übrigens: „Merkel muß weg“ ist eine höfliche Aufforderung.

    „Merkel muß bleiben“ wäre weitaus schlimmer, denn das hieße Nürnberg, Sitzungssaal 600, während im Hof bereits die Galgen aufgebaut werden.

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