Blöder Blick

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In Berlin sind Schüler relativ dumm. Anstatt nun zu versuchen, dieses Manko abzuschütteln und beflissener die Schulbank zu drücken, um zu den mit Abstand intelligenteren Schülern Sachsens oder Thüringens aufzuschließen, wollen sie in einen Schulstreik gegen „AfD-Lehrer*innen und Mitschüler*innen“ treten. Die Bldungsverhinderten bemängeln in fehlerhafter Interpunktion „ihre populären Frasen, mit denen sie versuchen ihre ekelhafte Ideen in die Köpfe der Menschen zu pflanzen.“ Auch „der blöde Blick auf dem Weg zur Schule“ ist für die Lernverweigerer ein wichtiges Thema. Der Auflauf soll am kommenden Donnerstag um 11 Uhr vor dem Roten Rathaus in Berlin-Mitte stattfinden, wofür natürlich die Schule zu schwänzen wäre.

schulvergleich

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8 Antworten

  1. Anläßlich der Senatswahl stellte Harald Martenstein im Tagesspiegel unter der Überschrift „Vielleicht doch besser Symbole auf die Stimmzettel drucken“ am 11.09.2016 fest:

    „Für Berlin sehe ich eine andere Gefahr. Es gibt seit Jahren einen bundesweiten Schultest namens ‚Vera‘. Berlin schneidet meist desaströs ab. Zuletzt wurde festgestellt, dass etwa die Hälfte der Berliner Drittklässler im Grunde weder lesen noch schreiben kann.“

    Einen Monat vorher erläutert Gunnar Heinsohn im Cicero, weshalb China dabei ist dem Westen in puncto Bildung und Patente endgültig das Wasser abzugraben. Das hat übrigens auch damit zu tun, daß chinesische Schulkinder in den ersten Schuljahren viel damit beschäftigt sind auswending zu lernen und zu wiederholen, weil allein das Erlernen der Schriftzeichen großen Fleiß erfordert.

    Mittlerweile gilt als gesichert, daß Repetition und Frontalunterricht tatsächlich langfristig den besten Lernerfolg garantieren. Dafür können die BRD-Sprösslinge aber immerhin ihren Namen tanzen.

    http://cicero.de/kapital/brasilien-bildung-schule-pisa-keine-chance-gegen-china

    • Das Thüringen so gut abschneidet, sind noch schreckliche Relikte aus düsterer CDU-Ära. Dieses Bundesland dürfte bald gen NRW & Stadtstaaten aufholen. Hat eigentlich schon mal jemand untersucht, ob „links“ blöd macht?

  2. Liebe Eule, „links macht blöd“ ist zu einfach – WEST- links, also 68er-alles-geht-„Pädagogik macht blöd. Die CDU-geführten Schulsysteme in Sachsen und Thüringen bewohnen noch viele alte DDR-Lehrer, die zwar auch der sozialistischen Irrlehre anhängen, gleichwohl aber eine breite und belastbare Kenntnisvermittlung anstrebten und auch umsetzten. Und, jede Wette, auch in Berlin sind die Ergebnisse nicht überall gleich schlecht. Nach welchen Kriterien das abzugleichen wäre, dürfte klar sein.

    • Der grünrosagetünchte Fortschrittist*innen-Erxpertismus ist sich schon seit Längerem einig, daß die DDR nicht buntlinks, sondern rechtskollektivistisch war.

      Natürlich kommen grundsätzlich zwei Sachen zusammen: Migrantenanteil und Bildungspolitik. Aber lassen Sie uns doch das Vergnügen, die Schüler einer Region, welche besonders laut ihr Maul aufreißen, mit ihrem statistisch erfaßten Bildungsmangel zu konfrontieren.

      • Sehr gern, selbstverständlich!
        Aus persönlichen Gründen ist mir allerdings etwas Differenzierung wichtig… 🙂

  3. „Gefahr von rechts“ in der auflagenstarken Apothekenzeitschrift „Baby&Familie“.

    In dem Artikel wird vor „rechten Eltern“ und deren Kindern in Kitas gewarnt. Sie fallen manchmal erst nach längerer Zeit auf, zum Beispiel, weil sie sehr still oder sehr gehorsam sind,“ erklärt Heike Radvan, Leiterin der „Fachstelle Gender und Rechtsextremismus“ aus dem Team der Amadeu Antonio Stiftung.
    Die Erkennungsmerkmale der Rechtsextremen: „Unauffällig, blond, nett, engagiert“, erläutert Heike Radvan.

    Die „rechten Kinder“ wären meist von klein auf daran gewöhnt, ihren Alltag geheim zu halten. Sie tragen „vielleicht bestimmte Kleidermarken,“ erklärt die Rechtsextremismus-Forscherin Prausner. Kinder solcher Eltern würden oft keine amerikanischen Schriftzüge auf ihrer Kleidung tragen.

    Kitas können sich vorbereiten für den Fall, dass „rechte Eltern“ ihre Kinder bei ihnen anmelden.
    „Auch, wenn es schwierig ist, man sollte sofort Grenzen setzen und sagen, dass man so etwas nicht hören will“, sagt Soziologin Köttig. Ihre links engagierte Kollegin Radvan meint: „Verständnis hat keinen Platz in solchen Situationen“.

  4. Zum Glück wird es wohl kein zweites Köln mehr geben. Mit dem brillanten Rat der armlänge Abstand vor Fremden zu wahren müsste das Problem, laut Frau Reker (Oberbürgermeisterin der Stadt Köln), vom Tisch sein. Ein Geschenk des Himmels das wir so eine Vielzahl talentierter Frauen in der heutigen Politik haben! Womit haben wir das nur verdient?

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