Märchenpresse

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Eine Tagesspiegel-Korrespondentin berichtet über den Wahlsonntag in Berlin, welchen sie in der Abflughalle eines Pariser Flughafens verbrachte, einer Stadt, in der selbst „Marine Le Pens Front National nur 12 Prozent“ erreicht:

Um genau 18 Uhr kleben alle Augen auf den Smartphones. Die ersten Schätzungen der Berliner Wahl kündigen sich an. Ein Schaudern geht durch die Schlange, als blase ein eiskalter Windstoß durch die Halle. 14 Prozent! Die Zahl wird zwischen den Wartenden weitergereicht, geflüstert wie bei Stille Post.

Dumm nur, daß die ersten Hochrechnungen von infratest dimap um 18 Uhr die AfD bei 11,5 Prozent sahen, auch die ersten Hochrechnungen der ARD bis 19 Uhr wiesen lediglich 11,7 Prozent aus. Erst nach 21 Uhr kletterte die neue Partei auf über 14 Prozent. Wie das Endergebnis bereits „um genau 18 Uhr“ auf allen Smartphones eines Pariser Flughafens erschienen sein kann, wird wohl ewig das Geheimnis der Tagesspiegel-Korrespondentin Pascale Hugues bleiben. Aber das Märchen liest sich herzzerreißend nett, die Journalistin ist immerhin auch Schriftstellerin.

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6 Antworten

  1. Pascale Hugues ist eine Französin, die zunächst für die Briten (Libération in London) geschrieben hatte und nun beim Tagesspiegel arbeitet, welcher seit 1945 unter der Lizenz der Information Control Division (Wikipedia) der amerikanischen Militärregierung steht.

    • Wer erwartet da eine freie, unabhängige und neutrale Berichterstattung, die wird es erst geben, wenn die Besatzung Deutschlands beendet ist und Deutschland einen Friedensvertrag erhält, vorher nicht!

      • „…die wird es erst geben“

        Die ganze Agitprop hat mit einem „Friedensvertrag“ nicht das Geringste zu tun – ein Blick über den Tellerrand in die Verfaßtheit anderer westeuropäischer Gazetten und Gesellschaften dürfte genügen.

      • RE: Adebar

        1. Wenn die Richtung, der Sie anhängen laut Texten hier, dominant wäre, würde die Presse gewiß so frei und wahrhaftig sein wie schon mal.

        Bisher hat sich noch fast jede oppositionelle Gruppe, wenn sie zur Macht gekommen war (siehe z.B. die einst in Rom verfolgten Christen!), als neue Despoten erwiesen, zuletzt die 68er-GRÜNEN, andere vorher auch genug!!

        2. Wir brauchen auch keinen Friedensvertrag, da sind die dummen, realpolitisch nutzlosen Floskeln einer gewissen Richtung wie: „Wir haben keine Verfassung, die BRD ist kein Staat!!“

        Nur durch eine globale, europäische und innerdeutsche Machtverschiebung könnte sich was ändern an den heutigen Zuständen. Siehe Lenin zur Revolution („Möglich nur noch, wenn Teile von Militär und Polizei überlaufen!“) und Mao: „Alle Macht kommt aus den Gewehrläufen!“ Was ist die Lage in der BRD: An der Schläfe des Deutschen sitzt seit 1945 die Pistole des Amis, und im Kopf des Amis sitzt der ..??.. !?

        Verträge sind Formelkram ohne Schutzgarantie, die werden bekannt immer wieder gebrochen von denen, die die Macht dazu haben. Siehe das asozial-kriminelle Merkel-Gabriel-Regime, das laufend Verfassungs- und Gesetzesbruch betreibt, betreiben kann, weil es vom politisch so unfähigen wie degenerierten BRD-Wahlpöbel ewig zu 80% gewählt wird. Da können selbst hohe Juristen, einige sogar zuvor in obersten Staatspositionen, mit ihrer Kritik nichts dran ändern!!

        +

        Die herrschende Politik ist asozial-kriminell!

        Es soll kein Wähler von SPD-PDS-GRÜN-FDP-MerkelCDU erzählen, er wüßte gar nicht, was die für eine Politik machen, nämlich eine nach Standpunkt der Ehrenhaftigkeit, des Patriotismus und der Wertebewahrung asozial-kriminelle, was in einem mental gesund geführten Staat mit schwersten strafrechtlichen Konsequenzen geahndet würde.

        Siehe die Aussage (gewiß nicht die einzige dieser Art) von SPD-Jurist Dr. Uhlitz, Staatsekretär einst in Berlin unter Willy Brandt, schon 1987:
        „Die Errichtung der multi-kulturellen Gesellschaft [mit Bevölkerungsaustausch] ist Hochverrat!!“.

        Ähnliches äußerten aktuell auch einige Professoren, siehe Zeitung ‚Die Presse‘, Österreich.

        http://diepresse.com/home/meinung/quergeschrieben/christianortner/5071059/Wenn-guter-Wille-und-geltendes-Recht-kollidieren

        PRESSE-DOKUMENTATION

        „In Deutschland hingegen haben sich jetzt knapp 20 angesehene Spitzenjuristen aus den Bereichen Staats-, Verfassungs- und Verwaltungsrecht, darunter ein Richter des deutschen Bundesverfassungsgerichtes, zusammengetan, um die deutsche Willkommenspolitik von 2015 ff. einer rechtlichen Würdigung zu unterziehen.

        Unter dem Titel „Der Staat in der Flüchtlingskrise – zwischen gutem Willen und geltendem Recht“ (Hrsg.: Otto Deppenheuer und Christoph Grabenwarter) liegt das Ergebnis nun in Buchform vor. Mehr juristische Kompetenz zu dem Thema wird im deutschen Sprachraum kaum aufzutreiben sein. Das Ergebnis ist kein wirkliches Kompliment für die Merkel-Regierung. „Der Rechtsstaat ist im Begriff, sich im Kontext der Flüchtlingswelle zu verflüchtigen, indem das geltende Recht faktisch außer Kraft gesetzt wird. Regierung und Exekutive treffen ihre Entscheidungen am demokratisch legitimierten Gesetzgeber vorbei, staatsfinanzierte Medien üben sich in Hofberichterstattung, das Volk wird stummer Zeuge der Erosion seiner kollektiven Identität“, fassen die Herausgeber das Ergebnis der juristischen Abwägungen zusammen.

        Wenig gefallen wird den Wohlmeinenden auch der Hinweis des Freiburger Staatsrechtlers Martin Dietrich Murswiek, wonach „das Prinzip der Nationalstaatlichkeit der verfassungsrechtliche Rahmen ist“, welcher der Migrationspolitik vorgegeben ist. Daraus folgt: Diese Migrationspolitik „darf nicht die Überwindung des Nationalstaats durch eine multikulturelle Gesellschaft [. . .] anstreben. Die Entstehung ethnisch-religiöser Parallelgesellschaften darf weder geplant noch in Kauf genommen werden.“

        Deutschland brauche sich demnach zwar nicht gegen Einwanderung abzuschotten, doch dies habe mit Maß und Ziel zu erfolgen. „Verfassungserwartung des Grundgesetzes ist, dass dabei der Charakter Deutschlands als Nationalstaat der Deutschen nicht verloren geht.“ Grundgesetzwidrig sei es daher, so der Professor, würden Regierung und Parlament „durch politische Entscheidungen eine völlig neue ethnisch-kulturelle Struktur des Staatsvolkes“ herbeiführen.“

        (Siehe Merkel, Bouffier u.a.. „Deutschland wird sich ändern!“)

  2. Nicht nur westeueropäischer, Eulenfurz, auch die amerikanischen Wahrheitsmedien folgen dem Zeitgeist.

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