Froschkönig-Forscher

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Noch bis zum Ende des Augusts war Dr. Matthias Quent, Ex-Adlatus der im linksextremen Milieu verbandelten Thüringer Linke-Abgeordneten Katharina König und Teil des Thüringer Kampf-gegen-Rechts-Klüngels, ein „Rechtsextremismus-Forscher“. Quasi über Nacht, nach dem Wahlerfolg der AfD und dem Mißerfolg der NPD in Mecklenburg-Vorpommern, wird er im Handelsblatt als „Rechtspopulismus-Forscher“ gehandelt.

Das ging aber flott! Und wenn morgen die Froschkönige als Feindbilder linker Ideologien aufgeblasen werden, wird uns Dr. Quendt sicherlich als honoriger „Froschkönig-Forscher“ vorgestellt, die gleichen Unsummen an Steuergeldern schluckend und ebenso wenig Substantielles von sich gebend, wie bisher.

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4 Antworten

  1. Auf eine gewisse Art und Weise bin auch ich ein Linksextremismusexperte, mal sehen wohin die Geschichte uns führt, wer weiß ob wir uns nicht in 10 Jahren auf dem Kongress der Linksextremismus-Forscher wiedersehen. Wäre doch schön!?

  2. Zitat Welt/N24:

    „Zugleich konnte gegen diese Flüchtlingspolitik auch die DDR-Familienpolitik aufgerufen werden, nach dem Motto, dass nicht Migranten, sondern lediglich das verstärkte Zeugen und Gebären einheimischer Kinder à la DDR die demografische Misere dieser Gegend beheben könnten. Für solche Kinder schaffe die AfD „eine Willkommenskultur“, sagte Petry bei einer Wahlkampfveranstaltung in Rostock.“

    Ich wusste nicht, dass das Gebären eigener Kinder ein ausschließliches Privileg der DDR war, nun ja, man lernt nie aus.

    Quelle: https://beta.welt.de/politik/deutschland/article157952404/Der-AfD-stellt-sich-jetzt-eine-ganz-neue-Frage.html

  3. Noch ein paar Zahlen: 16 % der AfD-Wähler hatten vor fünf Jahren ihr Kreuz bei der NPD gemacht. Das sind von den 167.453 diesjährigen AfD-Wählern 26.792 ehemalige NPD-Wähler. Die NPD soll also 2/3 ihrer Wähler von 2011 allein an die AfD verloren haben. Gleichzeitig hat sie gestern 60 % der Wählerzahl von 2011 erreicht.
    Also stimmt entweder die hohe Zahl der Überläufer zur AfD nicht oder die NPD hat sich neue Wählerschichten akquiriert, mit denen es letzten Endes aber doch nicht gereicht hat.

  4. So, wie im Wahlkreis 29 – Vorpommern-Greifswald II (westlich Usedoms) hatten wir es eigentlich landesweit erwartet. http://service.mvnet.de/wahlen/2016_land/dateien/atlanten/ergebnisse.2016/landtagswahl.html

    Erstaunlicherweise stimmten die Prognosen diesmal – offenbar hatten die Wahlforscher bereits doch die Unsicherheitsprozente (ermittelt nach der S-A-Landtagswahl) aufgeschlagen. Von daher haut uns das Ergebnis nicht gerade um – es hätten für die AfD ruhig so viel Prozent wie in S-A sein können und die Konstellation etwas Druckes durch die NPD wäre auch spannend gewesen. Die NPD-Hanseln schienen in MV wenigstens keine Totalausfälle gewesen zu sein.

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