Sowjeteuropa

komintern

Rußland spinnt laut einer Verschwörungstheorie der Süddeutschen Zeitungein Netzwerk EU-feindlicher rechtsradikaler Parteien in den europäischen Ländern nach dem Muster der von Lenin 1916 gegründeten Kommunistischen Internationale (Komintern), einer Föderation kommunistischer Parteien weltweit mit dem seinerzeitigen Ziel, über national-kommunistische Revolutionen die Idee der proletarischen Weltrevolution zu realisieren“. Spiritus rector dieser Weltverschwörung sei der „Kreml-Ideologe Alexander Dugin, Gründer der rechtsradikalen und antiliberalen National-Bolschewistischen Front und zeitweilig Soziologieprofessor an der Moskauer Staatsuniversität“.

Die in das Netzwerk eingebundenen rechten Parteien sollen sich „analog zu den kommunistischen Parteien nach Ende des Ersten Weltkriegs“ in den Nationalstaaten Europas auf konservative Revolutionen vorbereiten. Ziel sei eine Eurasische Union, die von Wladiwostok bis Lissabon reicht und unter Führung Sowjetrußlands stünde, „als Gegengewicht zu den atlantischen Seemächten unter Führung der USA“. Am Ende sollen die Revolutionen zu einer Rückkehr zu konservativen Werten wie Patriotismus, einer gesunden traditionellen Familie, einem starken Staat oder einer religiös geprägten Gesellschaft führen.

Damit die Weltverschwörung nicht wie die Komintern scheitere, „müssen die die ‚konservativen Revolutionen‘ tragenden Parteien eine hinreichend starke Verankerung in der Gesellschaft erreichen.“ Genau darum würden sich AfD und weitere populistische und rechte Parteien in Europa bemühen – womit die Verschwörungstheorie bewiesen wäre. Norbert Hofer von der FPÖ und Marine Le Pen vom französischen Front National stünden sogar kurz davor, „nach der Macht in ihren Ländern zu greifen“, um eine rechtsradikale Sowjetrepublik auszurufen.

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20 Antworten

  1. „Das Ziel der Revolutionen sei eine Rückkehr zu konservativen Werten, wie Patriotismus, gesunde traditionelle Familie, starker Staat oder eine religiös geprägte Gesellschaft.“

    Und was soll daran bitte sehr schlecht sein? Außer die religiös geprägte Gesellschaft, gefällt mir das doch wesentlich besser, als die US geführte Gesellschaft der letzten 75 Jahre mit Homoehe, Genderwahn, Pädofreunde, Stolpersteinen, Sprachzensur und der Amadeo-Antonio Stiftung.

  2. Rußland spinnt laut einer Verschwörungstheorie der Süddeutschen Zeitung „ein Netzwerk EU-feindlicher rechtsradikaler Parteien in den europäischen Ländern nach dem Muster der von Lenin 1916 gegründeten Kommunistischen Internationale (Komintern), einer Föderation kommunistischer Parteien weltweit mit dem seinerzeitigen Ziel, über national-kommunistische Revolutionen die Idee der proletarischen Weltrevolution zu realisieren“.

    Mein Gott, sind die Linken paranoid. Genau das, was sie jetzt Russland unterstellen, haben diese widerlichen geistigen Zwerge bis tief in die neunziger Jahre des vorigen Jahrhunderts als ihre eigene Agenda verfolgt. Sie haben ideologisch die Teller derer gierig abgeleckt, die die proletarische Weltrevolution, wo auch immer, durchsetzen wollten. Dabei war es ihnen nicht zu primitiv Che Gevarra, Mao Tse Tong oder sonst einen kommunistischen Massenmörder zu huldigen.

    Diese Scharlatane haben eine 180Grad Wende vollzogen, das Denkschema ist das gleiche, nur wurde „proletarische Weltrevolution“ der Bolschewiken durch „globalistische Ausbeutung“ der gleichen Weltenlenker ersetzt. Primitiver double think

  3. Und das alles, weil jemand der AfD „häufige Kontakte“ nach Moskau nachgewiesen hat. Vermutlich bringen sie von dort Koffer voller EU-kritischer Flugblätter und Bargeld mit. Was für eine investigative Glanzleistung, auch wenn’s nur ein Leserbrief ist.

    • SZ: „Es war höchste Zeit, dass Hannes Vollmuth eine in der deutschen Öffentlichkeit wenig bekannte Seite der AfD aufgedeckt hat“

      Ein berühmter investigativer Journalist!
      http://www.hannesvollmuth.de
      Mit 29 hatte der jetzt 31-Jährige seine Ausbildung abgeschlossen.

      Im Jahr 2013 erhielt er den Journalistenpreis der bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken (Kategorie: Volontär).

  4. Die falsche Einordnung einer Äußerung als Schmähkritik verkürzt den grundrechtlichen Schutz der Meinungsfreiheit

    http://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2016/bvg16-048.html

    Dank und willkommen im Außenlager Hr. Riefling!

  5. Früher war es immer der Gott sei bei uns. Wegen der nachlassenden Religiosität unter den Deutschen muß es der Putin sein.

  6. Nach dem Mauerfall wurde vorausgesagt dass sich die Parteien nach links verschieben würden … das ist auch so eingetreten. Die sozialdemokratisierung der Unions-Parteien, die Auflösung des dereinst starken christlichen und national-konservativen Flügels von CDU/CSU, die Übernahme selbst von grünen Politikinhalten wie der Gender-Wahn und unzählige andere Anpassungen. Nicht der Wähler hat sich derart gewandelt, sondern das SYSTEM der früheren Bundesrepublik Deutschland hat sich deutlich seit den 80er Jahren verändert!

    • Der Wähler (Ossis wie Wessis) hat -egal ob gewandelt oder nicht, ob debil oder vorsätzlich- jedenfalls realiter, und das alleine zählt, das alles durchgewunken seit 1990!!

      Der Wähler in Gesamtheit als Volk ist genauso schuldig wie die Machtkaste und ihr Milieu!!

  7. Satirischer Protest bei der Amadeu Antonio Stiftung

    „Am 20.07.2016, begaben sich identitäre Aktivisten in die Räume der Amadeu Antonio Stiftung, um in einer satirischen Intervention mit humoristischer Note, ihren Protest gegen das Gebaren dieser Stiftung auszudrücken, die sich in letzter Zeit besonders durch die Zensur von einwanderungskritischen Kommentaren in den sozialen Medien hervortat und in dieser fragwürdigen Rolle, als ein willfähriger Vollstrecker der staatlich erwünschten Meinung fungiert.

    Trotz der Ablehnung der sogenannten „Demokratieklausel“ ist die Amadeu Antonio Stiftung als „gemeinnützig“ eingestuft und kassiert als solche Millionen an Steuergeldern. Auch die Protagonisten dieser Stiftung haben bisweilen eine zumindest zu kritisierende Biographie, oder treten nach außen hin plakativ antideutsch auf.
    Insbesondere die Vorsitzende der Stiftung, Anetta Kahane, ist durch ihre StaSi-Vergangenheit sicherlich kein Aushängeschild für eine Institution, die sich der Zivilgesellschaft und Demokratie verpflichtet fühlen sollte….

    Weiter: +https://www.youtube.com/watch?v=W6UyV_EHUdo&feature=youtu.be

  8. Juden als Täter in der Sowjetunion

    DOKU

    Die russische Jüdin S. Margolina hat 1992 im renommierten Siedler Verlag das Buch „Das Ende der Lügen / Die russischen Juden –Täter und Opfer zugleich- sind in die Geschichte Ihres Landes auf tragische Weise verwickelt“ veröffentlicht.

    Auf Seite 75 kann man dort lesen, daß die Chefs des Zwangsarbeiter-KZs zum Bau des Stalinschen Weißmeer-Kanals jüdischer Herkunft waren, auf S. 76, daß dieses Arbeitslager als Vernichtungslager funktionierte. Zitat S.75 :“ Ohne Juden waren die Bolschewiki kaum in der Lage, daß Land auf eine sozialistische Bahn zu bringen.“

    S.48:“ In diesen Jahren gab es genug Juden, die es zu beachtlichen Machtfunktionen gebracht hatten und diese Macht nutzten, andere zu unterdrücken, nur weil diese durch eine bestimmte soziale Herkunft gebrandmarkt waren … .“

    Bedauerlicherweise ist es Fakt, daß sich in dieser Zeit auch Juden schuldig gemacht haben.

    Gefunden 19.8.2016 bei
    http://www.pi-news.net/2016/08/karlheinz-weissmann-zum-tod-von-ernst-nolte/#more-529057

  9. Wie sie früher noch redeten, zu vielen Themen:

    DOKU

    https://jungefreiheit.de/wissen/geschichte/2016/walter-nicht-valteris-ich-bin-deutscher/

    „Ich erkläre, die deutsche Sozialdemokratie hat 1945 als erste
    Partei Deutschlands und der Welt erklärt: Die Oder-Neiße-Grenze ist unannehmbar als Grenze. Ich erkläre weiter: Keine deutsche Regierung und keine deutsche Partei kann bestehen, die die Oder-Neiße- Grenze anerkennen will.“

    SPD-Vorsitzender Kurt Schumacher am 4. März 1951 auf einer Groß-
    kundgebung der SPD in West-Berlin

    +

    „Das deutsche Volk wird niemals die Oder-Neiße-Linie als Grenze anerkennen!“

    Bundeskanzler Konrad Adenauer (CDU) vor dem deutschen Bundestag
    am 20.10.1953

    +

    PS.
    Damals war das eh unwirklich, wo sie Macht nur bis zur DDR-Grenze hatten, da konnte man risikolos die Backen aufblasen und das Volk war ja noch nicht innerlich bereit aufzugeben wie später, obwohl hart gedacht es kaum vorstellbar war, diese Gebiete mal wieder zurückzukriegen.

    1990 sind sie dann -gewiß auch unter Druck- umgefallen, die SPD aber hatte längst verzichtet seit 1970!

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