Projekte

bmfsfj-extremismus

Immer wieder wird von defätistischer Seite behauptet, das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) unter Manuela Schwesig (SPD) werfe im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie leben“ jährlich 50 Millionen Euro (ab 2017: 100 Millionen Euro) einseitig gegen Rechtsextremismus zum Fenster heraus. Doch das stimmt gemäß BMFSFJ nicht.

bmfsfj-linksextremismus1.jpg

Toll, also gleich mal nachgeschaut! Auf der ganzen Seite sind nach dem ersten Eindruck aber nur Multikulti-Propaganda und Rechtsextremistenwarnungen vorzufinden, aber es gibt schließlich noch die Suchfunktion.

bmfsfj-rechtsextremismus

bmfsfj-linksextremismus

Immerhin, auf 11 Seiten taucht der Begriff „Linksextremismus“ auf. Leider beinhalten 10 dieser 11 Seiten Verweise auf (ältere) Publikationen oder verflossene Projekte. Aber dann doch: Auf einer Seite wird berichtet, daß die Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen das ProjektLinke Militanz in Geschichte und Gegenwart. Aufklärung gefährdeter Jugendlicher über Linksextremismus und Gewalt“ anbietet. Klickt man auf den Link zur Gedenkstätte, erscheint dort allerdings:

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Recherchiert man auf der Seite der Gedenkstätte nach diesem Projekt oder überhaupt nach Projekten zum Themenfeld „Linksextremismus“, wird man nicht fündig.

Also zurück zur Seite „Demokratie leben“. Sucht man nicht nach den vom BMFSFJ behaupteten „Projekten gegen Linksextremismus“, sondern nach „Linke Militanz“, ist man etwas erfolgreicher: Ganze drei „Modellprojekte zur Radikalisierungsprävention“ werden gegen Linksmilitante angeboten. Einmal die besagte, welche zur „Seite nicht gefunden“ führt, eine zweite, die zu einer „Die gesuchte Seite konnte nicht gefunden werden“ verlinkt ist und eine dritte zu der Projektstelle .minor, bei der man vergeblich nach Projekten gegen Links sucht, dafür Einwanderungspropaganda en Gros vorfindet.

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Der Begriff „Linksextremismus“ wird bei „Demokratie leben“ tendentiell vermieden, im Gegensatz zum „Rechtsextremismus“ – die Projekte sollen sich offenbar lediglich gegen „Linke Militanz“ richten (teilweise steht dort „Linke“ in Gänsefüßchen). Immerhin – auch wenn die Projekte zu Internetfriedhöfen führen – der Wille war da. Was von der Behauptung des BMFSFJ zu halten ist, daß mit dem millionenschweren Bundesprogramm auch „Projekte gegen Linksextremismus“ gefördert werden, „alles nachzulesen auf demokratie-leben.de“, bleibt offen.

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4 Antworten

  1. Noch so eine Dummschwätzerin aus der Quasselbude:

    Sie sind die Ideologen unserer Feinde, daher verfolgen sie nicht die Axtschwinger, die Steinewerfer, nicht die Allah Akbar-Schreier und die Eisenstangenschläger, nicht den Links- und Islamextremismus, sondern die Menschen die sich für die Freiheit und die Souveränität Deutschlands einsetzen. Sie hassen ihr Volk und sie wollen es vernichten!

  2. Für das Protokoll ein Nachtrag zu Adebars Beitrag aus einer Netz-Zeitung (n-tv); zwei Anmerkungen durch mich:

    Mittwoch, 20. Juli 2016

    Mehrere Schwerverletzte17-Jähriger läuft mit Axt in Regionalzug Amok

    Im Abteil eines Regionalzuges zückt ein Angreifer Axt und Messer. Er ruft „Allahu Akbar“ und geht auf die Fahrgäste los. Mehrere werden schwer verletzt. Als der Zug stoppt, flüchtet der Angreifer.

    Ein 17 Jahre alter Afghane hat in einem Zug in Bayern drei Reisende mit einer Axt und einem Messer schwer verletzt. 14 Menschen erlitten einen Schock. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann sagte, es sei nicht auszuschließen, dass einige der Schwerverletzten sich in Lebensgefahr befänden.

    Der Vorfall ereignete sich in einem Regionalzug zwischen Treuchtlingen und Würzburg. Nach Angaben der Bundespolizei hatten etwa 25 bis 30 Menschen in dem Regionalzug gesessen. Ein Sprecher des bayerischen Innenministeriums teilte mit, der Angreifer habe „Allahu Akbar“ (Gott ist groß) gerufen. Laut Herrmann werde das noch überprüft. Es habe aber einen „Ausruf“ gegeben.
    Der Zug wurde per Notbremse gestoppt.
    Der Zug wurde per Notbremse gestoppt.
    (Foto: picture alliance / dpa)

    Bei dem Täter handele sich Hermann zufolge um einen Asylbewerber aus Afghanistan. Der 17-Jährige, der ohne Eltern nach Deutschland gekommen sei, habe seit einiger Zeit im Landkreis Würzburg gelebt, in einer Einrichtung in Ochsenfurt. Zuletzt habe er bei einer Pflegefamilie gewohnt [Anmerkung Tantchen: Jeder Hundehalter muß für seinen Zögling haften; warum wird nebst den politischen Verantwortlichen nicht überdies die Pflegefamilie haftbar gemacht?]

    Der Zug sei in Heidingsfeld gestoppt worden und der Täter sei geflohen, berichtete Herrmann. Ein Sondereinsatzkommando, das zufällig in der Nähe gewesen sei, habe die Verfolgung aufgenommen. Als der 17-Jährige mit seinen Waffen auf die Einsatzkräfte losgegangen sei, hätten diese das Feuer eröffnet. Der junge Mann wurde getötet. Die Polizei gehe nach Zeugenaussagen von einem Einzeltäter aus.

    Hermann: Gefahr vorbei
    [Anmerkung Tantchen: Rechtsanwalt Joachim Hermann ist seit 2007 Bayerischer Innenminister und verarscht nicht nur offensichtlich das deutsche Volk, sondern schlägt ihm schlimmer ins Gesicht, als es der Afghane tat]

    „Wir sind jetzt mit massiven Polizeikräften vor Ort“, sagte Herrmann. Er gehe aber davon aus, dass die Gefahr vorbei sei. Die Menschen in Bayern könnten Dienstagfrüh sicher Züge besteigen.

    Quellenangabe:

    -http://www.n-tv.de/politik/17-Jaehriger-laeuft-mit-Axt-in-Regionalzug-Amok-article18221386.html

  3. Der 17jährige Afghane hat nur unsere freiheitlich, demokratische Grundordnung gegen Rechtsextreme Chinesen verteidigt.

    Bei den Chinesen ist der sogenannte „Rechtsextremismus“ (also für das eigene Volk einstehen) nämlich sehr viel ausgeprägter als bei Deutschen.

    Deshalb sollte der bestimmt nur angeschossen werden, damit er zukünftig wieder kräftig die Demokratie leben hätte können.

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