Festung Hamburg

hamburg-umzingelt

Die „Nazi-Siedler umzingeln Hamburgschlagzeilt die Hamburger Morgenpost und liefert eine braune Landkarte mit unzähligen Hakenkreuzfähnchen. Das brutale Ziel der Nazis sei „die Herrschaft über die Dörfer“. Der Frontenverlaufsplan impliziert: Östlich von Kiel ist bereits eine Marinedivision angelandet, aus dem Osten stürmt ein braunes Millionenheer und der Ring um die Festungsstadt Hamburg wird durch eine mächtige Armee von Süden her geschlossen.

Aber wo kommen sie her? Sie tarnen sich als Bio-Bauern, „andere arbeiten als Kunsthandwerker, Erzieher, Hebammen oder Gärtner“, zudem gäbe es „Zimmerleute, Maurer und Elektriker“, aber auch Tagesmütter. Sie bilden „Handwerkskooperativen“, um sich „kostengünstig Haus und Hof instand“ zu halten. Weiterhin engagieren sie sich „in Sportvereinen, Kirchen, Schützenvereinen und in der Elternvertretung an der Schule“. Und „um der Reinerhaltung der Rasse willen“ treffen sie sich zum Maitanz, bei dem sie womöglich weiße Kaninchen kreuzen und Zigeunerkinder klauen. Perfide!

Alles in allem eine ganz große und geheimnisvolle Naziverschwörung, denn so richtig scheint ihnen nichts vorzuwerfen zu sein, weder, daß sie politisch agieren, noch, daß sie mit Strafhandlungen auffallen, so wie etwa dunkelhäutigere Siedler in der noch dunkleren Kölner Silvesternacht. Außer eben, daß sie Hamburg umzingeln und die Versorgungsrouten in die Stadt bald abgeschnitten haben könnten, auf daß die unschuldigen Hamburger mangels Brot und Milch notleidig verhungern müssen.

Aber genau das macht sie so gefährlich. Wer auffällig unauffällig lebt, der ist gemäß des Stalin-Befehls 23/VII bereits verdächtig, und wenn er dann noch ein vorbildliches Leben voller Engagement, Ökologie, Familie und Sozialvernetzung führt, dann kann er nur ein übler Gesellschaftsverräter sein, der auf braunen Landkarten mit Hakenkreuzflaggen friedliche Großstädte umzingelt. Selbst das Nachrichtenportal PPQ hat die „Machtübernahme auf dem Melkschemel“ erschüttert zur Kenntnis genommen.

Was kann uns jetzt noch helfen? Sicherlich zunächst eine Millionenspende des Justizministers an jenes Antifa-Kollektiv, welches die staatsgefährdende Bauernkonspirative aufgedeckt hat. Vergessen werden sollte auch nicht eine Ordensverleihung an den in der MoPo zum Festungsstadtberater berufenen Verschwörungstheoretiker Olaf Meyer, Sprecher der Antifaschistischen Aktion Lüneburg/Uelzen.

naziverschwoerung.jpg

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9 Antworten

  1. Vermutlich soll die Melkschemel-Verschwörung von der tatsächlichen Zersetzung des Staates ablenken:

    http://www.neopresse.com/politik/dach/deutschlands-gewollte-staatszersetzung/

    Ach ja, wieso darf die Morgenpost ihre verlorenen Reviere mit der Hakenkreuzfahne abstecken? Tritt das Verbot, über das Verwenden von verfassungsfeindliche Kennzeichen, bei der Systempresse außer Kraft?

    https://dejure.org/gesetze/StGB/86a.html

  2. O Wunder, o Wunder! Wer oder was hat Dir ins Gehirn geschissen :-/

  3. Der Frontenverlaufsplan impliziert: Östlich von Kiel ist bereits eine Marinedivision angelandet…

    Vielleicht sind ja die Gallier mit ihrem geschlossenen Dorf umgezogen und wohnen jetzt an der Ostsee 😉

    …aus dem Osten stürmt ein braunes Millionheer und der Ring um die Festungsstadt Hamburg wird durch eine mächtige Armee von Süden her geschlossen.

    Die Karte der MOPO-Strategen erinnert mich ein wenig an Herr der Ringe, wo das Böse stets aus dem Osten und Süden droht :-/

  4. https://kress.de/koepfe/kresskoepfe-detail/profil/16437-olaf-wunder.html

    Wenn Provinzler in die Großstadt strömen, leben sie ihre kranken Phantasien aus und belästigen alle mit ihren Auswüchsen. Dass der Olaf Wunder nicht alle Nadeln an der Tanne hat, ist klar. Hat der die Nazifähnchen doch alle in seiner Werkstatt mühsam von Hand bemalt. Traut man dem zu, wenn man das Konterfei anschaut.

    Hier noch so eine Provinzdrossel, jetzt in Hamburg, die in der grünen Pädophilenpartei den Schlamm aufrührt.

    Ob Hamburg sich mit diesem Bodensatz einen Gefallen tut, wird die Zukunft zeigen.

  5. Im Herbst 2015 wurde eine Äußerung von Bergs Gegenstand eines Shitstorms. Am 11. November hatte sie in der Bürgerschaft die Aussicht, dass es in Zukunft in Hamburg eine „superkulturelle Gesellschaft“ ohne ethnische Mehrheiten geben werde, begrüßt („Das ist gut so!“). Ein Film mit dieser Aussage wurde auf die Facebook-Seite der AfD-Fraktion gestellt, von dort aus vielfach weitergeleitet und mit über 500 Beleidigungen, Hassbotschaften und Todesdrohungen gegen Berg kommentiert. Der AfD-Fraktionsvorsitzende Jörn Kruse bat von Berg, die gegen acht der Kommentatoren Strafanzeige erstattete, um Entschuldigung.

  6. Adebar sagt am 10. Juli 2016 um 9.10 Uhr:

    Ach ja, wieso darf die Morgenpost ihre verlorenen Reviere mit der Hakenkreuzfahne abstecken? Tritt das Verbot, über das Verwenden von verfassungsfeindliche Kennzeichen, bei der Systempresse außer Kraft?

    Die Höhe wäre doch, wenn nun Eulenfurz und Politquatschplatsch (PPQ) ob der Wiedergabe der Abbildungen (BRD-) strafrechtlich belangt würde. Wundern täte es mich nicht mehr – o Wunder!

    Daß die Ka…. sich staatlich alimentiert fröhlich ver-mehren und überhaupt die in unseren heimischen Gefilden nicht zugehörigen Muse….. mindestens bis zu vier Frauen mehr oder minder gleichzeitig befruchten, das juckt den wunderlichen Wunder nicht!
    Aber wenn deutsche Ehepaare Kinder zeugen und gebären und verantworten und umsorgen und erziehen möchten, ja dann … Nahzieh – sagt der wunderliche Wunder. Weg mit der Repupe, her mit dem Reich unserer Väter – damit wir den Samen weitertragen können 🙂

  7. Werte Eule,

    herzlichen Dank für Deine Berichtigung beziehungsweise Beschwichtigung; künftig werde ich mich etwas mäßigen.

    Weißt Du noch, werte Eule, in welchem (Kommentar-) Strang wir über das vergewaltigte Mädchen in Lübeck sinnierten? Sie ging nach einem Disco-Besuch mit einem Neg…, also mit einem Schwarzen zu ihm nach Hause und wurde dort schließlich von ihm sowie ein oder zwei weiteren vergewaltigt. Das Mädchen begann daraufhin Suizid.

    Im Strang verwies ich auf Zeitungsberichte; doch dazu gibt es überdies einen Filmbericht, den ich suchen und sodann einstellen wollte. Er war nur auf Umwegen beziehungsweise Glück zu finden.
    Unlängst speicherte ich ihn, kann aber den entsprechenden Strang nicht mehr finden. Wir müssen so im Dezember 2015 oder Januar 2016 darüber sinniert haben, womöglich aber auch etwas früher oder später – kannst Du Dich daran erinnern und den Strang finden?

  8. Hamburgs AfD-Fraktionsvorsitzender Jörn Kruse wettert gern gegen seine Partei: Nach dem Bundesparteitag im Juli sagte er bereits der „Welt“: „Das ist nicht mehr meine Partei.“ Nach dem jüngsten Parteitreffen in Stuttgart sagte er derselben Zeitung, er halte das neue Grundsatzprogramm der AfD in vielen Punkten für falsch

    „Und ich schäme mich dafür“, so Kruse. Etwa die Behauptung, dass man keine Zuwanderung bräuchte, wenn Deutsche mehr Kinder bekämen. „Dieser Unsinn ist mir zum Teil wirklich peinlich.“

  9. Bisher wurde Hamburg ja auch nur weiträumig umzingelt, einige einsam gelegene Gehöfte übernommen und man sagt so lange sie trommeln und wenn es dunkel ist, greifen sie auch nicht an. Vielleicht drillen sie auch erst noch ihre Söhne und Töchter in den Zeltlagern – also Ruhe bewahren, es bleibt Zeit genug zum Packen, für eine Evakuierung, Trecks zusammenzustellen….

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