Ödipuskonflikt

sigmar-gabriel

Der wohlgenährte Arbeiterführer und SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel schimpft über Leute, „die zurück wollen in die verklemmte und verdruckste alte westdeutsche Republik der 60er Jahre:“ Wenn man sich Siggis Biographie anschaut, dann waren seine individuellen 1960er tatsächlich verklemmt und verdruckst:

Es war ein furchtbares Erbe, das Walter Gabriel seinem Sohn Sigmar hinterließ … sein eigenes Leiden unter dem Vater, der nicht nur ein überzeugter Nationalsozialist, sondern auch ein grausam-kaltherziger Erzieher war … wie das Kind unter dem Vater leidet, es aber nicht schafft, seinen Herzenswunsch auszusprechen, zur Mutter zu kommen. Der Junge bekommt oft Prügel. … Seine Eltern trennten sich, als er drei war. Sieben Jahre blieb der Junge gegen seinen Willen beim Vater … Gerettet fühlt sich Sigmar Gabriel durch seine leibliche Mutter, zu der er 1969 endlich zog. Doch er machte der Krankenschwester das Leben schwer, klaute, zerstach Reifen.

Martin Walser beschreibt diese Art des Ödipuskonflikts in seinem Werk „Tod eines Kritikers“:

… „Als ich mit vierzehn die Bilder mit toten deutschen Soldaten in Stalingrad sah, kriegte ich immer Errektionen.“ Dr. Swoboda: „Wenn der Vater fällt, ist der Weg zur Mutter frei. …“

.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: