Journalistenschule

afd-leben

Eigentlich wollten wir noch etwas zu dem erwartbaren Ergebnis einer „Studie“ der „Kölner Journalistenschule“ (also dem Nachwuchs der so geschmähten „Lügenpresse“) in Kooperation mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ mitteilen, welcher der oppositionellen Politikerin Frauke Petry von allen untersuchten Politikern die meisten Falschaussagen bescheinigt.

Dazu ist aber bereits auf achgut einiges geschrieben worden. Ergänzungen:

Petry meint, es gäbe derzeit keine demokratischen Entscheidungen, wo und wie „wir“ (?) Geld (aus der Gesellschaft) für Flüchtlinge ausgeben. Die Jungjournalisten bewerten diese Aussage als falsch, weil „beispielsweise Stadträte den Bau von Flüchtlingsunterkünften“ beschließen. Dieser Bewertung liegt offenbar ein unterschiedliches Demokratieverständnis zugrunde.

Als „nicht belegt“ und somit auch nicht wahr wird bspw. die Aussage: „AfD-Mitglieder werden durch Steckbriefe von Linksextremisten verfolgt“ bewertet. Als „nicht prüfbar“ gilt hingegen die Meinung: „Die Medien haben zunächst zögerlich über die Ereignisse in der Kölner Silvesternacht berichtet.

Immerhin wird die Behauptung „Die AfD ist eine demokratische Partei“ nicht als „falsch“, sondern als „Binsenweisheit“ deklariert.

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2 Antworten

  1. Zum Verständnis der Demokratie der Tageskommentar von Herrn Michael Peter Winkler zum 17. Juni 2016, erster Absatz vier Absätzen:

    Im nordenglischen Birstall ereignete sich ein Akt der direkten Demokratie: Eine Labour-Abgeordnete wurde niedergeschossen und erlag ihren Verletzungen.

    Es muß nicht unbedingt auf diese gewaltsame Art geschehen, grundsätzlich bin ich jedoch dafür, daß Abgeordnete jederzeit vom Volk abberufen werden können. Das würde verhindern, daß diese Herrschaften sich für unangreifbar halten und die Loyalität zur Parteiführung über ihre Verpflichtung auf das Wohl der Wählenden stellen. Die Athener hatten mit ihrem Scherbengericht einen sehr vernünftigen Ansatz.

    Wird bei einem konstruktiven Mißtrauensvotum ein anderer Kandidat mit absoluter Mehrheit der abgegebenen Stimmen gewählt, ist der Abgeordnete abgelöst. Bekommt er weniger als zehn Prozent der abgegebenen Stimmen, verliert er obendrein noch seine Abgeordneten-Pension. Mit diesen Regeln hätte der Versuch, die D-Mark abzuschaffen, zu einer Neubesetzung des Bundestags geführt.

    Was für Klimmzüge die Lügenpresse abhält, um dem gemeinen Ureinwohner – hier Engländer – nicht die richtigen Schlüsse zeihen zu lassen, wird aus folgendem Artikel der FAZ mehr als deutlich 😀

    http://www.faz.net/aktuell/politik/grossbritannien-labour-abgeordnete-nach-attentat-gestorben-14291108.html

  2. @Tante Lisa

    Das Attentat kommt für die Brexit Gegner wie gerufen, lagen die Befürworter doch laut Umfrage vorne. Eine junge, hübsche Abgeordnete bringt Stimmen, erst Recht wenn sie ermordet wurde.

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