Die Mannschaft

fussballer_in

Die Mannschaft oder Concita Wurst: der Mammon regiert die Welt“, meint ein Heinrich Brück in einem Kommentar. „Aber er schafft es nicht, ihr einen Sinn zu verleihen. Deshalb fühlen sich diese Fußballsiege auch nicht mehr richtig an.“ Er wendet sich an die Fans, welche mit „ihren Millionären“ mitfiebern, und fragt sie: „Es spielen elf Millionäre gegen elf Millionäre. Wer verliert denn bei diesem Spiel?“ Wer verliert? Es sinkt der Marktwert der Unterlegenen im internationalen Fußballerhandel, das ist alles.

Polemisch meint er: „Als die Hand Gottes noch Fußball spielte, war die Atmosphäre eine andere – diese Multikultitruppe hat ohnehin keine Nation.“ Sie wird dem Grölpöbel jedoch als Identifikationshalt feilgeboten, dem es an anderen Identifikationsmöglichkeiten zu mangeln scheint. Daß das noch funktioniert, ist seltsam, schließlich sind die zusammengekauften Gladiatoren in den meisten westeuropäischen Teams beliebig auswechsel- und zusammenwürfelbar

Fehlt nur noch Merkel im Stadion, – ihre Jubelattacken jedesmal ein Hochgenuß weiblicher Anmut. Und eine Frau als Kommentatorin darf selbstverständlich auch nicht fehlen, schließlich spielen die Männer Fußball, damit die Bierlaune beiderlei Geschlechts einen netten Abend verbringen darf – und wer jetzt immer noch Fußball sehen möchte – voila!

Aber doch bitte schön, jedem Tierchen sein Pläsierchen, andere schauen sich zum Glücklichsein  Hahnen- oder Hundekämpfe an, die nächsten hängen sich Poster von Conchita Wurst oder Til Schweiger ins Schlafzimmer und wieder andere gehen wöchentlich in den Dark Room, um sich die Langweile auspeitschen zu lassen. Konsum und Unterhaltung in vorgegebenen Konventionen – und wem nichts besseres einfällt, der glotzt eben bei Bier und Chips auf eine Leinwand und darf bei den zweijährlichen Balltreterduellen im öffentlichen Raum gemeinschaftlich johlen oder jammern.

Im Übrigen ist „Mannschaft“ nicht gendergerecht, vielleicht fühlt sich Mehmut Özil als Frau und Jerome Boateng ist fest davon überzeugt, eine Waschbär_in zu sein? Wer weiß das schon? Festlegen auf eine Geschlechter-, Rasse- oder Lebewes*innenrolle sollte man heutzutage doch niemanden mehr!

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4 Antworten

  1. der verlierer ist der geneigte tipper (geld) und der zuschauer (zeit)…..

  2. „Festlegen auf eine Geschlechter-, Rasse- oder Lebewes*innenrolle sollte man heutzutage doch niemanden mehr!“

    Auf eins darf man festlegen und legt man ehrfurchtsvoller Schauder voll geradezu ergriffen mit dem Nimbus von Achtung und Unantastbarkeit fest:
    die Staatsangehörigkeit!

    Sie verleiht dem Menschen eine eine adelnde, heilige Würde individueller Prägung jenseits alter, längst wissenschaftlich widerlegter Prägungen durch etwa Abstammung, Volkszugehörigkeit, Physiognomie oder Sternzeichen –
    (Tusch bitte)
    egal, wie oft man sie wechselt (oder z.B. im Falle der Deutschen des 20. Jahrhunderts gewechselt bekommt).

  3. „Staatsangehörigkeit“

  4. Das Umkrempeln der Bundesliga zu einer Afrikaliga ähnlichem Gebilde darüber hinaus der ehemaligen Nationalmannschaft zu einer Fremdenlegion umzufunktionieren sind der Einen Welt (NWO) Kalkül zum Opfer gefallen und zuzuschreiben, also ein Versuch alles Nationale zu beseitigen und den Menschen / Fans das Gefühl zu vermitteln dass alles sei die höchste Blüte und eine Optimierung der Zustände. Verlogenheit der Spitzenklasse.

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