Trash-Faschismus

trash-faschismus

Die regierungshörige BRD-Wahrheitspresse weiter auf antieuropäischem Isolationskurs, diesmal ergießt sie sich in Hetze gegen Österreich und den dortigen Wahlgewinner (ob nun 49,5 % oder 50,5 % – ein fulminanter Sieg für die FPÖ ist es so oder so). Die „neuen Autoritären“ hätten gesiegt, posaunt eines ihrer Flaggschiffe. Damit meint das miefige Käseblatt eine Bewegung, welche sich für mehr direkte Demokratie und eine Entfilzung der jahrzehntealten SPÖ-ÖVP-Seilschaften einsetzt. Erfolgreich seien „die Rechten“ mit einem „Müll-Faschismus“. – So etwas giftspritzt ausgerechnet eine Gazette, die morgen schon Altpapier von gestern ist.

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15 Antworten

  1. Ein treffender Kommentar beim Müllblatt: „Die Pressefreiheit bietet den Journalisten in diesem Land so viel. Eine Schande, dass sie sie nicht nutzen.

    … und eigentlich sollte der Begriff des Trash-Journalismus häufiger benutzt werden.

  2. Das Etikett „Autoritäre“ ist besonders infam, weil es das genaue Gegenteil von „Freiheitlich“ im Parteinamen ist und weil es eigentlich haargenau den bisherigen politischen Mainstream und seine Zentralorgane beschreibt.

    • Dieser Trash-Journalismus ist denn wohl eher doch Lügen- als Lückenpresse, die beschränken sich nicht nur auf’s Weglassen. Sinngemäß ähnlich auch hier, wo „Körperverletzung mit Todesfolge“ von einem Unterschichten-Skribenten zu „Körperverletzung“ verkürzt wird, um sich dann darüber zu mokieren, daß deren Opfer als „Todesopfer“ gezählt werden. Das ist Journalismus für ganz Blöde, aber bitteschön: Zu jedem Meinungsmacher das passende Publikum!

  3. Uuuuups … Wieder mal wurde eine schröckliche Gefahr für das Überleben der Dämokrattie von engagierten Dämokratten gaaaaanz knapp, in allerletzter Sekunde heldenhaft abgewendet! 😯 😆

    Nun gut, die selbsterklärten Linken sind zwar eigentlich AUCH gegen den TTIP, … und der Hofer hatte ja mal (für den Fall daß er Ösi-Präsi würde) versprochen, durch Verweigerung seiner Unterschrift unter den Laberbudenbeschluß, ein Plebiszit darüber zu erzwingen, … aber wenn verspastete, andifaschisdische Toleranzzombies zum Kreuzchenmachen schreiten, beten sie eben nur unablässig vor sich hin:
    „Ich muß den pöhsen Rächzpopulisten verhindern!
    Ich muß den pöhsen Rächzpopulisten verhindern!
    Ich muß den pöhsen Rächzpopulisten verhindern!
    …“
    … und alles weitere ist ihnen wurscht.

    Daß diese Zellschrotthaufen dann aber auch noch geraaaade sooo die „WÄHLERMEHRHEIT“ stellen, mag schlucken wer will. Dazu kann ich eigentlich nur dieselben Gedanken äußern, die mir regelmäßig auf’s Neue kommen, wann immer die Weltpest-Junta – ob in BRD, BRÖ oder sonstwo – ein derartiges Hirnfick-Festival veranstaltet:

    1. Wer an SOLCHE „Wahlergebnisse“ tatsächlich GLAUBT, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen. Der ist im Geiste schon tot!
    Wenn Autokraten in Militärdiktaturen sich mit 100, oder mit 99,8% „im Amt bestätigen lassen“, kauft ihnen das schließlich auch keiner ab, nicht mal die eigene Bevölkerung.
    Letztendlich ist so ein „amtliches Wahlergebnis“ auch nur ein weiterer Testballon (wie der unsägliche NSU-Schwachsinn), mit dem die Junta nur den Unterwürfigkeitsgrad ihrer Untertanen auszuloten sucht. Wie schon die „4,95%“ der NPD vor zwei Jahren in Sachsen, rufen solche dreisten Wahlfarcen zwangsläufig immer wieder eine Feststellung in Erinnerung, die der in England lebende jüdische Publizist Anthony Daniels, alias Theodore Dalrymple (Man stelle sich vor: Selbst Angehörige von Jehovas auserwähltem Völkchen sagen manchmal etwas Wahres) über das Wesen der kommunistischen Propaganda traf:
    Diese habe überhaupt NICHT den Zweck, irgend jemanden zu ÜBERZEUGEN. Es ginge wirklich nur darum, die Empfänger zu DEMÜTIGEN. Wenn der Plebs die OFFENSICHTLICHSTEN LÜGEN widerspruchslos hinnimmt, ja sogar noch nachplappert, habe sich die Bösartigkeit des Systems auf ihn übertragen. Und „eine Gesellschaft von kastrierten Lügnern ist leicht zu kontrollieren.“ (Daniels)
    Die Originalquelle ist offenbar dieses Interview:
    http://archive.frontpagemag.com/readArticle.aspx?ARTID=7445

    2. Alle Abgrenzungsorgien Hofers von den „Identitären“, die Beteuerungen der „Freiheitlichen“ zur unbedingten Weltpest-Gefolgschaft, Straches nochmalige Israel-Pilgerfahrt (diesmal ohne „Biertönnchen“) … Nichts davon hat sich ausgezahlt!
    Wie immer „bedankt“ sich der Itzig mit nem Tritt in die Klöten. 😛
    Offenbar hat er immer noch kein Interesse daran, daß diese sabbernden Schoßhündchen das „christlich-jüdische Abendland“ für ihn verteidigen. Soviel unerwiderte Liebe hat fast schon was Tragisches. 😦

    3. Die „Freiheitlichen“ dürfen aber trotzdem aufatmen, denn auch sie haben gewonnen – nämlich ZEIT.
    Den Beweis für die Aufrichtigkeit ihrer Wahlkrampfversprechungen und ihren erklärten Anspruch, des geknechteten und betrogenen Volkes Stimme zu sein, müssen sie noch immer nicht in „Amt und Würden“ antreten. Sie stehen dem Itzig weiterhin als Ventil zum „Protestwählen“ des angefressenen Pöbels zur Verfügung.

    Schalömchen und Amen

  4. Und wenn man den öffentlichen Quellen der BRÖ Glauben schenken darf, dann ist in der Alpenrepublik von Wahlmüdigkeit keine Rede.
    Mit einer Wahlbeteiligung mit 146,9 % konnte selbst Erich Honecker in seinen besten Tagen nur träumen, scheinbar ist Österreich genauso demokratisch wie es die DDR einst war. Daher wohl auch der hauchdünne Vorsprung von von Bellen, nur ein paar Briefwahlblätter trennen ihn von Hr. Hofer:

    http://wahl16.bmi.gv.at/1605-303.html

    • „… Wahlbeteiligung mit 146,9 % …“

      Die technisch Versierten sollten unbedingt nen „Screenshot“, oder wie man das nennt, von dieser Peinlichkeit anfertigen!
      Das wird sicher ganz schnell wieder im Cyber-Orkus verschwinden!

    • Irgendjemand schrieb hier mal, die Briefwahl wäre der Schlüssel zur Wahlfälschung. … Das kam uns sofort in den Sinn, als das passende Endergebnis stundenlang auf den kleinen Anteil Briefwahlblätter warten mußte und wir wußten sofort, daß damit der Bello „gesiegt“ haben wird.

  5. Beschiss, Made in Austria.

  6. Bleiben wir bei der Deutschen Sprache. Da ist Lügenpresse sehr klar, besser als der anglo-amerikanische Begriff. Müll-Journaille geht auch.
    Wenn ein Volk die Sprache verliert, ist es tot.
    Wir müssen die Sprachhoheit wieder herstellen.

    • Das sollte man nicht so engstirnig sehen, für die deklarierte Minderwertigkeit von Dingen und Tätigkeiten sind englische Begriffe schon brauchbar, z. B.:

      Job = minderwertiger Beruf, Gelegenheitsarbeit
      Clown = besonders dämlicher Kasper
      Chef = distanzierter als „Leiter“
      Joggen = unsportlicher als Dauerlauf
      Fast-Food = ungesunde Industrienahrung
      Slums = heruntergekommene Großstadtviertel
      City = beliebig aussehende, kriminelle, meidenswerte Innenstadt
      Trash-Journaille = niveaulose Hetzpresse
      Establishment = machthabende Seilschaften
      Shows = Inszenierungen des Establishments

      Eine solche Liste würden wir gern als Beitrag verfassen, hat noch einer der Kommentatoren Ergänzungsvorschläge?

      • Jobcenter = Arbeitslosigkeitsverwaltungsamt
        Refugee = als bemitleidenswerter Flüchtling getarntes Kuscheltier für Nettostaatsprofiteure
        Chillen = Hirntätigkeitsunterbrechung bei Jugendlichen

  7. Akzeptiert, aber trotzdem 😉

    Habe auch noch was:
    Patchworkfamilie= Flickwerkfamilie (M.Kleine-Hartlage aus „Sprache der BRD)

    Den Vogel in Affendeutsch schoß aber die Modemacherin Jil Sander ab, als sie in der FAZ kleisterte:

    „Ich habe vielleicht etwas Weltverbesserndes. Mein Leben ist eine giving-story. Ich habe verstanden, daß man contemporary sein muß, das future-Denken haben muß. Meine Idee war, die hand-tailored-Geschichte mit neuen Technologien zu verbinden. Und für den Erfolg war mein coordinated concept entscheidend, die Idee, daß man viele Teile einer collection miteinander combinen kann. Aber die audience hat das alles von Anfang an auch supported. Der problembewußte Mensch von heute kann diese Sachen, diese refined Qualitäten mit spirit eben auch appreciaten. Allerdings geht unser voice auch auf bestimmte Zielgruppen. Wer Ladyisches will, searcht nicht bei Jil Sander. Man muß Sinn haben für das effortless, das magic meines Stils.“

  8. Sprekken ssie Engleutz?

    Sie sagen „Hei“ und schreibens „hi“
    nur „Guten Tag“, das sagen sie nie
    sie kaufen gerne second hand
    weil zweiter Hand keiner mehr kennt
    die Kinder sind zu kids mutiert
    zu kiddies gar ganz ungeniert
    sie halten sich für sprachgewandt
    das Eig´ne ist ihnen unbekannt

    Man fragt sich, wie nur Erich Fried
    einst Goethe, Rilke, Novalis
    zurechtkamen ohne Engelisch
    und schufen Eindruck in der Welt
    wenn doch nur Engleutsch gut gefällt
    Der Ausländer das Deutsche sucht
    und übers Kauderwelsch nur flucht
    Das Dengleutsch ist nicht neu und jung
    es spukt schon vier Jahrzehnte `rum.

    Ihr seid so traurig selbstvergessen
    wollt Fremdes achten angemessen
    doch werft was wertvoll einfach weg
    das gute Deutsch ist euch nur Dreck
    jed´ Volk spricht aus der Seele `raus
    ihr feiert fröhlich Ausverkauf –

    es stirbt nicht nur die Sprache aus.

    (Gilbert von Luck)

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