Leistungspsychose

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Dicke Bände könnten gefüllt werden mit Analysen zur Sozialpsychologie der bestehenden Massengesellschaft, insbesondere zur Untersuchung, aus welchen Gründen sein Personal die Fortpflanzung verweigert. Eine überaus durchschnittliche Frau, Mitte 30, welche keine eigenen Kinder möchte, begründet dies damit, daß sie an ein „selbstbestimmtes Leben gewöhnt“ und „ein Kind heutzutage schon eine große Verantwortung und Herausforderung“ sei. Sie habe drei Katzen, die ihr viel Arbeit machen „neben Job, Haus&Garten und sonstigen Freizeitaktivitäten“. Ein Kind benötige „noch viel mehr Zeit und Aufmerksamkeit. Und in der heutigen Zeit ist es ein Wahnsinn mit Schule und Leistung und noch mehr Leistung,.. damit das Kind ja auf die beste Schule und Universität kommt…“.

Der Aspekt des zur gebärunwilligen Massenpsychose führenden gesellschaftskonformen Leistungsstreß ist interessant und richtig und tangiert die auf fortdauerndes Wirtschaftswachstum ausgerichtete Ökonomie, welche nur noch deswegen wächst, weil Leistungsressourcen ausgeschöpft und Arbeitsprozesse optimiert werden. Das erfordert Intelligenz, welche bis zum letzten Tropfen aus dem zur Verfügung stehenden Personal herausgepreßt wird.

In unseren Beiträgen zum Begabungsschwund haben wir dargelegt, daß der genetische Anteil der Intelligenz im Volk (heute = „Gesellschaft“) bereits seit Jahrzehnten sinkt und die kapitalistische Ökonomie nur durch die Ausschöpfung intellektueller Kapazitäten (Begabungsausbeutung) eine weitere Zeit lang am Rotieren gehalten werden, bis auch dieser sogenannte Flynn-Effekt ausläuft. Das macht er bereits, denn trotz aller staatlich und privat organisierten Bildungsmöglichkeiten sinkt der meßbare IQ in der jüngeren Generation.

Quasi versuchen Staat und Eltern, den Zwängen des Daseins zu genügen, den Nachwuchs länger und intensiver lernen und studieren zu lassen, damit dieser seine intellektuelle Leistungsfähigkeit bis zur Grenze ausgeschöpft zu Markte tragen kann. Um Kinder für dessen Anforderungen zu dressieren, werden ihnen unzählige Angebote aufgehalst – je aufwendiger und teurer, umso effektiver. Das führt zu Streß bei Eltern und Kindern, und der drohende Erziehungs-Burn-Out ist gerade beim aufstrebenden und karrieregeilen Kleinbürgertum eine große Hemmschwelle zu Kindern bzw. zu vielen Kindern.

Die Leistungs- und Wachstumsspirale dreht sich weiter. Das Volk erodiert und stirbt als „Gesellschaft“ am Burn-Out.

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Bild oben: Die moderne Großfamilie.

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7 Antworten

  1. Wer will denn in der heutigen BRD noch Kinder, von total verblendeten und Ignoranten Gutmensch/_Innen*x mal abgesehen? Ich für mein Teil gestehe, das ich Schuldig bin, weil ich keine Kinder in die Welt setzen möchte, das dann eines nicht allzu fernen Tages türkisch in einer „deutschen“ Schule lernen muss. Kurzsichtig und egoistisch? Vielleicht…

    Ein anderes Thema ist das finanzielle: Als Bio Deutsche Kartoffel bekommt man kaum Hilfen vom Staat, während die „dringend benötigten Fachkräfte“ mit Geld im vergleich dazu überschüttet werden…

    Und das der IQ weiter absinkt, das ist doch gewollt, um eine Gesellschaft zu erschaffen die konsumiert ohne Fragen zu stellen und brav arbeiten geht für ein Hungerlohn… moment, haben wir das nicht schon..?

    • „Wer will denn in der heutigen BRD noch Kinder, von total verblendeten und Ignoranten Gutmensch/_Innen*x mal abgesehen?“
      Solche die sich nicht so einfach unterkriegen lassen und zumindest noch einen Rest an Kampfgeist besitzen? Die Lage war hier die letzen paar hundert Jahre mehrfach schon weit kritischer. Wir haben unseren Hals immer aus der Schlinge bekommen, diese Angelegenheit ist noch lange nicht eingetütet.
      Ansonsten gilt: Viel Feind, viel Ehr!

    • Nachwuchs ist das eigene Weiterleben. Wer im Angesicht eines angeblich „unaufhaltsamen“ Feindes (wenn man dieses Paradigma dessen geschichtlichen Sieges annimmt, ist man schon auf dessen Propaganda hereingefallen) sich selbst entleibt, ist ein Tölpel.

  2. Das die Deutschen so kläglich untergehen liegt einzig aufgrund deren Selbstsucht, wer hätte das für möglich gehalten noch vor 50 Jahren? Die Pille und die sogenannte Emanzipation und Selbstverwirklichung der Weiber hat ebenfalls sein Beitrag zum Basta Germania beigetragen doch dass was uns den eigentlichen Untergang beschert ist der beispiellose Egoismus des Menschen. Mein Auto, mein Haus, mein Boot aber null Kinder und im Zuge dessen null Zukunft.

  3. Die Frankfurter Schule und ihre zersetzenden Auswirkungen – Rolf Kosiek

    Nach diesem Video sollte jedem klar sein warum Leistung in dieser BRD zu einer Psychose verklärt und Nichtstun, neudeutsch „chillen“, als erstrebenswert angesehen wird.

  4. Nicht der Geburtenrückgang, sondern der Austausch führt zum basta germaniae. Ein Volk, dass sich in einer überbevölkerten Welt nicht mehr vermehrt, hat es nicht verdient, innerhalb seiner Grenzen, seines Siedlungsgebietes, seine Freiräume von Fremden auf- und überfüllt zu bekommen.

    Bezüglich des IQ-Rückgangs bei den Jüngeren sollte nicht vergessen werden, dass es in der BRD wohl kaum ethnisch getrennte Erhebungen dazu gibt.

    • Der genetische (vererbte) Anteil an Intelligenz geht zwangsläufig zurück, wenn die Intelligenten die Kinderzahl einschränken und Unterschichten demgegenüber stärker gebären. Dieser Zustand begann in D bereits seit der Industrialisierung, seit etwa 1830 bis 1880. Der „Wirtschaftsstandort“ (!) D zehrt immer noch von dieser Reserve, aber der Saugstrom in die Verblödung wird immer größer und offensichtlicher. Das Gros der Importierten tut sein übriges.

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