Das WIR ist wirr

alexander-gauland

Die Gazette Die Zeit führte ein Interview mit dem AfD-Politiker Alexander Gauland und versuchte, durch dümmliche Polemik sowie unterschwellige und offensichtliche Vorwürfe möglichst viel Haß, Hetze und Diskreditierung gegen den Oppositionspolitiker im Text zu verwursteln. Mit mäßigem Erfolg und mindestens einer Offenbarung:

Gauland: … Aber ich will nicht in einer muslimischen Gesellschaft leben, dafür haben wir schließlich 1683 die Türken vor Wien aufgehalten … Ja, da lachen Sie.

ZEIT: Wir finden das „wir“ hier etwas übertrieben.

… aber einige Zwiegespräche vorher fanden sie das „wir“ nicht übertrieben:

Gauland: … Ich glaube, dass Auschwitz, auch als Symbol, viel in uns zerstört hat.

ZEIT: Waren es nicht wir, die da etwas zerstört haben?

Damit ist eigentlich alles gesagt und jede der beiden Seiten hat sich in einen historischen Kontext eingeordnet: Gauland als Feldwebel in den Türkenkriegen und die dummdreisten Schmierfinken als Aufseher in Auschwitz.

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11 Antworten

  1. So ist es jetzt such Mode bei der Interpretation von Wahlen geworden, Gewinner nur dann als solche zu betrachten, wenn diese der eigenen Linie entsprechen:
    Gewinnt Partei C bei einer Wahl mit 40 Prozent der Stimmen, ist es nur ein fulminanter Erfolg, wenn deren Linie der Ideologie der Interpreten entspricht; andernfalls kann natürlich von einem Wahlsieg keine Rede sein, da immerhin 60 Prozent diese Partei NICHT wählten – ein weiterer Grund, über die „Diktatur einer Minderheit“ zu jammern.

    2 x 3 macht 4
    widdewiddewitt
    und 3 macht 9e!
    Ich mach‘ mir die Welt widdewidde wie sie mir gefällt…

  2. und was erwarten Sie von dem Joffe-geführten Blatt?

  3. wer die „Zeit“ kauft ist dumm

  4. Gauland findet die Homosexualität okay und er will nicht aus der Nato raus. Wirklich, bis über beide Ohren so richtig CDU dieser Kerl. Die zwei vom Lizenzblatt haben nicht enttäuschst, genau so beschränkt, abgestimmt wie erwartet war deren Regime und Linien treue Inszenierung. Alles im allem bei diesem Interview gab es keine Überraschungen und nichts originelles.

    • Na und, noch ein paar Details zu bemäkeln? Wer nicht 100%ig ist, ist ein Gegner? Mei, ein wenig mehr Gelassenheit! … Und was will man gegen Homopopofetischisten machen? Die Wohnung gehört jedem, und was da welche im Einverständnis miteinander treiben, geht keine Ordnungsmacht und niemanden was an. Bei welcher „Perversion“ will man denn da anfangen und wo aufhören? Ist Oralverkehr noch zugelassen? Und die Hündchenstellung? … Die öffentliche Homopropaganda eindämmen ist doch i. O., und da geht Gauland firm. … NATO ist auch i.O., wenn gleichzeitig eine Annäherung an Rußland erfolgt – des Friedens und der Gemeinschaftlichkeit wegen. … Wo ist das Problem? Nur, weil die CDU auch mal libertärer und konservativer war?

      … Im Übrigen ist eulenpupsegal, wofür Gauland steht, in dem Beitrag geht es um die interessante Offenbarung, in welchem Kontext sich bestimmte Typen wiederfinden (wollen).

  5. „Na und, noch ein paar Details zu bemäkeln“?

    Allemal, jedoch solange gewisse StGB Paragraphen ins Gewicht fallend vorliegen, muss man, gezwungenermaßen, Zurückhaltung üben.

  6. „Die öffentliche Homopropaganda eindämmen ist doch i. O.“ Meinetwegen kann man auch für seine Sexualität „werben“ – wenn klar ist, dass jemand mit entsprechendem Interesse dahinter steht, Homosexuelle eben z.B., die sich ja finden wollen.
    Der Erfolg solcher Werbung besteht gewiss nicht in der Konversion Heterosexueller.

    Kopfschmerzen macht mir die Werbung, die von daran erst einmal interessefreien Gruppen geleistet wird, wenn z.B. Weinkritiker, Rechtschutzversicherungen oder Versandhäuser stets weiße Frauen in froher Eintracht mit schwarzen Männern zeigen. So kreiert man eine Fortpflanzungsmode, subtil, mit strahlendem Lächeln, unverdächtig, nett, integriert, bürgerlich und doch irgendwie seltsam auffällig, möglicherweise gesteuert (von wem, durch subtil übermittelte Direktiven?), kaum zu regulieren oder verbieten, wenn man einerseits für Meinungs- und Pressefreiheit und andererseits für die Völker ist.

    • Werbung muß immer kundenorientiert sein. Wenn Modekataloge Neger abbilden, liegt es nahe, daß sich der europäische (weiße) Käufer davon weniger angesprochen fühlt, denn er erkennt sich im Kleidungsträger weniger wieder. Der Markt unterwirft sich also trotz der Gefahr von Gewinneinbußen freiwillig der herrschenden Ideologie.

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