Danijel Majic

tintenkleckser

So ändern sich die Zeiten: Waren es früher Blogs, welche auf Zeitungsmeldungen reagierten, um die Lügen- und Lückenpresse zu demontieren, so sind es mittlerweile die vom enormen Leserschwund heimgesuchten Printmedien mitsamt ihrer prekär beschäftigten Lohnschreiber, welche sich verbissen auf Alternativmedien stürzen, um ihnen gegen etwas Honorar Falschdarstellungen nachzuweisen.

Vor kurzem hatten wir eine völlig abstruse Zeitungsente der Frankfurter Rundschau auffliegen lassen, oder zumindest dabei mitgeholfen; nun war zu erwarten, daß die grausame Rache der demaskierten Märchenerzähler auf dem Fuße folgen würde.

Das war vor 5 Jahren: Wir unternahmen angesichts des propagandistischen Mißbrauchs der „Todesopfer durch Rechtsextremisten“ (die Zahlenangabe schwankte seinerzeit zwischen 57 gemäß staatlicher Stellen und 182 laut Anti-Rechts-Industrie) den Versuch, die Todesopfer durch Migranten quantitativ abzuschätzen. Kein leichtes Unterfangen, wird diese Tätergruppe – obgleich sie im Vergleich mit Rechtsextremisten mit weitaus mehr Opfern aufwarten kann – von der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik (PKS) nicht dezidiert erfaßt.

Zudem zeitigte das Statistik-Portal Statista eine fehlerhafte Datenangabe. Nach einer Korrektur schätzten wir, daß zwischen 1990 und 2011 in der BRD etwa 11.000 Menschen durch Menschen mit Migrationshintergrund getötet wurden, darunter etwa 3.700 autochthone Deutsche.

Doch nach der immer noch für ihre letzten Leser sinnfreie Texte publizierenden Frankfurter Rundschau existieren diese Opfer überhaupt nicht. In einem Beitrag „Die fiktiven Märtyrer der Neuen Rechten“ mosert der Autor Danijel Majic, daß „braune Propagandisten … fiktiver Toter gedenken“. Eine „schiere Milchmädchenrechnung“ des „rechten Blogs mit dem bezeichnenden Namen ‚Eulenfurz‘“ wäre Grundlage der Fiktion.

Eine Story der Frankfurter Rundschau vom November 2012, welche der gleiche Autor ohne neue Erkenntnisse in derselben Postille viereinhalb Jahre später noch einmal aufwärmt, allerdings diesmal mit gröberem Diffamierungsvokabular.

Der Vergleich der Opfer sei „perfide“ – einerseits seien es schließlich Opfer durch „mehr oder minder gewöhnliche Kriminalität“ von Migranten, andererseits Opfer, „die starben, weil sie nicht ins Weltbild rechtsextremer Täter passten“. Die einen sind also toter als die anderen, und die anderen wünschen sich die Gnade, nicht durch Migranten, sondern durch Rechtsextremisten ermordet worden zu sein. So wohl die Eierbubenlogik desjenigen, der anderen „Perfidität“ unterstellt.

Der meint noch „unnötig“ (!) mit mangelhafter Interpunktion erwähnen zu müssen: „dass wenn man alle von „Bio-Deutschen“ getöteten Ausländer in die Statistik aufnähme, die Anzahl deutlich höher wäre als die 149 Opfer rechtsextremer Gewalt.“ Natürlich könnte man auch resümieren: „Ohne Migration keine von Deutschen ermordeten Ausländer“, aber in unserem Beitrag ging es vornehmlich um die autochthonen Opfer durch Migranten.

Unter der bezeichnenden Zwischenüberschrift „Auf die Wahrheit wird verzichtet“ behauptet der Schreiberling Danijel Majic mit fehlerhaftem Wortbau, daß in unserer Rechnung auch die „Opfer von Körperverletzung mitherangezogen wurden, um am Ende der eigenen Überschlagsrechnung eine möglichst hohe Zahl zu haben.

Man sollte allerdings selbst als FR-Journalist zum Erfassen von Texten in der Lage sein: Es wurde lediglich die „Körperverletzung mit Todesfolge“ herangezogen, wobei Majic möglicherweise einwerfen könnte, daß die körperverletzten Toten weniger tot als Ermordete oder Totgeschlagene seien. Wobei, fiktiv sind sie nach seiner Behauptung sowieso.

Danijel Majic zieht das Fazit, daß die Zahl der „durch Migrantengewalt getöteten Deutschen zwar nicht gänzlich aus der rechten Publizistik verschwunden“ sei, „doch sie wird sehr viel seltener verwendet.“ Was wohl daran liegen dürfte, daß die Anti-Rechts-Industrie kaum noch mit ihren Zahlen hausieren geht. Auch, wenn sie „ihre“ Märtyrer als wertvoller ansieht, als die von Majic so bezeichneten „fiktiven Märtyrer der Neuen Rechten“, so unterscheidet der Normalbürger nicht nach der Wertigkeit von Toten, sondern vergleicht die Zahlen der Tätergruppen. Diese sind und bleiben in ihren Dimensionen eindeutig.

Wie auch andere Zahlen:

auflage-frankfurter-rundschau

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12 Antworten

  1. Treffen sich ein Eierbube und ein Milchmädchen in der Redaktion der Frankfurter Rundschau…

    • Das Schönste ist doch die hoffnungsvolle Grafik am Ende des Beitrags – etwa 2019 ist der Durchbruch endlich geschafft. Fachkraft Majic hat mitgeholfen.

  2. Deutsche werden erschlagen, obwohl sie ins Weltbild nichtdeutscher Täter passen und von ihnen geliebt werden!
    Gutmeinende Nichtdeutsche sind somit eher Opfer als Täter, die aus Verzweiflung entgegen ihrer innersten Gefühle defensiv töten, was sie lieben.
    Hass als Ursache von Gewalt ist genetisch bedingt exklusiv deutsch.
    Es gibt keine Rassen.

    • Erstaunlich ist vor allem, daß das Verhältnis rechtsextremer/migrantischer Morde 1:17 bis 1:70 betragen soll, je nachdem, welche Zählung gegen unsere Abschätzung gestellt wird. Bei den Gewalttaten ist die Differenz aber weitaus größer. und ging so um 2010 ins Hundertfache. … Entweder schlagen Rechtsextremisten brutaler zu oder unsere Schätzung ist noch sehr zuvorkommend. … Es kann natürlich auch daran liegen, daß in den 1990ern Mördernazis weitaus aktiver waren. Derzeit sind es quasi nur noch Migranten mit Hunderten Todesopfern im Jahr, die gegen 0 oder 1 Todesopfer pro Jahr durch Rechtsextremisten stehen. Daß der Migrationsindustrie diese Vergleiche nicht schmecken, ist nachvollziehbar.

  3. Frankfurt am Main, seinerzeit eine deutsche Stadt das aber heute als besonders Bunt und Pluralistisch gilt, geht langsam aber sicher den Bunten Niedergang entgegen wenig anders als New York, London, Paris oder Los Angeles wo Mord und Verbrechen so alltäglich sind wie Toast zum Frühstück.

    Unter allen deutschen Städten über 200.000 Einwohnern werden in Frankfurt die meisten Straftaten bezogen auf die Einwohnerzahl registriert. 2013 lag diese Häufigkeitszahl bei 16.292 Delikten auf 100.000 Einwohner. Da die Stadt in der Kriminalstatistik regelmäßig einen Spitzenplatz belegt, wird sie in den Medien mitunter als Hauptstadt des Verbrechens und Gefährlichstes Pflaster Deutschlands bezeichnet.

  4. Aber, aber! Ausländerkriminalität ist doch auch für Linke ein Aufreger! Zumindest für jüdische Linke. Sofern diese sich gegen Juden richtet, natürlich. In einem Interview von Danijel Majic (s.o.!) mit dem allseits beliebten Daniel (nicht Danijel!) Cohn-Bendit liest man:
    „Wenn der Zentralrat der Juden in Deutschland zum Beispiel von No-Go-Areas berichtet, in denen man sich nicht mehr mit Kippa oder Magen David sehen lassen kann, muss uns das zu denken geben. Ich habe mir da einen lauten Aufschrei der Mehrheitsgesellschaft, den Medien und der Politik gewünscht.“ http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/21943
    Und von wem Redet der Zentralrat da: „Vor dem Hintergrund zunehmender Gewalt gegen Juden hat der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, vor dem Tragen einer Kippa in überwiegend muslimisch bewohnten Stadtvierteln gewarnt.“ Man staune, auch dieser Artikel kommt zu uns von einer guten Bekannten: http://www.fr-online.de/politik/antisemitismus-no-go-areas-fuer-juden,1472596,29981164.html

    • Tja, wenn die (Rest-)Deutschen auch nur ansatzweise ihre Interessen verträten, wie es die Juden konsequent tun, sähe die Situation anders aus… Aber nein, da treten selbst die Deutschen, von denen man es am wenigsten erwarten würde, dem sog. „Antisemitismus“ entgegen – und biedern sich damit ausgerechnet jenen Juden an (den ZdJ inkludiert), die sich noch nie für Deutsche und Deutschland einsetzten (ganz im Gegenteil), sondern immer nur ihr eigenes Wohl im Auge hatten und haben.

  5. Letzter Beitrag fehlt. Zu lang? Politisch nicht korrekt?? Falls nicht, hab ich ihn noch…
    Noch ein Fundstück: http://www.mdr.de/sachsen/nsu-akte-vom-hochwasser-verschluckt-100.html
    NSU Akten also vom Hund gefressen!

  6. Vieleicht hätte der Hausmeister genauso sorgfältig recherchieren sollen wie es die Lückenpresse bei dem Umfragewerten, zur Beliebtheit, unserer hochverirrten Kanzlette Merkel macht.

  7. @ U. Bühler

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