No Nazis

no-nazis

Sie werden von der mit sinkenden Leserzahlen kämpfenden Wahrheitspresse und dem sich von abgepreßten Gebühren nährenden Staatsfunk liebevoll „Aktivisten“ genannt, die da Personen diffamieren, zugelassene Demonstrationen blockieren, Gewalttaten ausleben und Anschläge verüben. Die anderen sind hingegen „Pack“ (Gabriel), weil sie das Grundrecht auf friedliche Demonstrationen gegen die herrschende Politik wahrnehmen, oder „Rattenfänger“ (Schäuble), weil sie Nichtwähler in den Prozeß der demokratischen Meinungsbildung einbinden, freilich nicht im Sinne des regierenden Machtklüngels.

Nun haben „Aktivisten“ erneut einen Anschlag auf das Wohnhaus eines „Rattenfängersunternommen: „In der Nacht zu Dienstag haben Unbekannte das Potsdamer Wohnhaus von AfD-Vize Alexander Gauland attackiert. Sie warfen Farbbeutel gegen die Wand und besprühten die Fassade mit „No Nazis“.

Der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, Thomas Krüger, erklärt die kriminellen Aktivitäten der tendentiell in urbanen Milieus kasernierten und anonym agierenden „Aktivisten“ damit, daß  „sich seit dem Mauerfall zwar eine Zivilgesellschaft gebildet hat, aber sehr konzentriert in Großstädten. In den ländlichen Gegenden gibt es weiterhin Defizite.“ Vor allem aber in Sachsen, wo sich Bürger zu regierungskritischen Großdemonstrationen sammeln und die SPD fast unter die 10 %-Marke wählten, gäbe es ein „Fehlen der politischen Bildung“.

Thomas Krüger, das muß allerdings erwähnt werden, ist Mitglied und ehemaliger Bundestagsabgeordneter der mittlerweile bundesweit randständigen Miniaturpartei SPD. Diese veranlaßt – soweit es ihre Zugriffsmöglichkeiten derzeit noch erlauben – die alljährliche Umvertopfung dutzender Millionen Euro an Steuergeldern ins Antifa-Milieu.

10 Antworten

  1. …. Umvertopfung… Grandios!😆

  2. „zwar eine Zivilgesellschaft gebildet hat, aber sehr konzentriert in Großstädten. In den ländlichen Gegenden gibt es weiterhin Defizite“

    Was soll das eigentlich heißen? Herrscht auf dem Lande das Militär?

    • Auf dem Land gibt es mehr Kultur, in der Stadt mehr Zivilisation. Vielleicht meint der rote Agitprop-Chef sowas.

      • Gute Gegenrede,eulenfurz. Ich wohne auf dem Land, hier ist alle Naselang was los. Kulturell, und das läuft auch noch sehr zivilisiert ab. Irgend etwas paßt aber da nicht mit dem SPDgelaber überein. Ich weiß, bei dem fehlt beides.

        • Es war eigentlich nur eine Applikation auf die Zivilisationsmüll-Wegwerfgesellschaft. Oswald Spengler unterschied in seinem „Untergang des Abendlandes“ zwischen Kultur und Zivilisation, und wenn die roten Barone schon so gern die „Zivilisation“ für sich vereinnahmen, dann bleibt den anderen wenigstens die Kultur.

  3. Hat dies auf textblätter rebloggt.

  4. Ein Bekannter bekam heute folgende Nachricht sowie Spendenaufruf. Im Schreiben wird dem geneigten Leser gleich zu Beginn sorgenvoll verdeutlicht, daß „rechte Gewalt und braunes Gedankengut in Deutschland wieder salonfähig zu werden drohen“.
    Wer das tatsächlich glaubt, der hat obigen Artikel von Eule nicht verinnerlicht.

    Putzig auch folgende Mystifikation, die vorab besondere Erwähnung und Aufmerksamkeit verdient, da die Vorstellungskraft des geneigten Lesers folgendermaßen leidenschaftlich gefordert wird mit „Stellen Sie sich das einmal vor: Plötzlich stehen da in den Innenstädten Juden gemeinsam mit Muslimen, Geflüchtete mit Alteingessenen, Punks mit Pfarrern, Kinder mit Greisen – und mittendrin Sie!“.

    Hier das Pamphlet zur gefälligen Kenntnisnahme:

    – Anfang –

    So bieten wir den Rechtspopulisten die Stirn

    Rechte Gewalt und braunes Gedankengut drohen in Deutschland wieder salonfähig zu werden. Dagegen setzen wir ein nie dagewesenes Zeichen der Verbundenheit: Menschenketten in 5 Großstädten verbinden Kirchen, Moscheen sowie Synagogen mit Flüchtlingsunterkünften und Rathäusern.

    Spenden Sie hier für die Menschenketten

    Hallo XXX,

    in Deutschland brennen Häuser. Täglich lesen wir von rechtsextremen Attacken gegen Flüchtlinge, Helfer/innen und Politiker/innen.[1] [2] Und die AfD heizt die Stimmung weiter an, indem sie offen gegen Muslime hetzt. Sie will einen Keil in unsere Gesellschaft treiben.[3]

    Doch lassen wir uns nicht täuschen: Wir sind in der Mehrheit! Wir schweigen nicht, wenn andere Hassreden schwingen. Wir sind Hunderttausende, die sich für Flüchtlinge engagieren, die Deutsch unterrichten, die einfach anpacken, wenn wir Not sehen. Es ist Zeit, dass die vielen Einzelnen als Ganzes sichtbar werden und wir gemeinsam für unsere Werte auf die Straße gehen. Wir stehen für eine offene und tolerante Gesellschaft – gegen Rassismus und rechten Terror.

    Wir haben Großes vor: Am 18. und 19. Juni wollen wir Menschenketten in fünf deutschen Großstädten bilden: in Bochum, Hamburg, Berlin, Leipzig und München. Dabei werden sich tausende Menschen die Hände reichen – und christliche Kirchen, Moscheen sowie Synagogen mit Flüchtlingsunterkünften, sozialen Einrichtungen, Kulturstätten und Rathäusern verbinden. So senden wir ein Signal der Verbundenheit, das überall im Land sichtbar sein wird.

    Ja, das ist ein riesiges Projekt: Wir müssen Plakate, Handzettel, Lautsprecher und Bühnen für Demos in fünf Städten gleichzeitig organisieren. Doch mit Ihrer Hilfe können wir es schaffen. Deswegen bitte ich Sie heute auch um eine Spende. Bitte ermöglichen Sie die Menschenketten. Schon mit 5 Euro helfen Sie enorm!

    Klicken Sie hier, um zu spenden

    Stellen Sie sich das einmal vor: Plötzlich stehen da in den Innenstädten Juden gemeinsam mit Muslimen, Geflüchtete mit Alteingessenen, Punks mit Pfarrern, Kinder mit Greisen – und mittendrin Sie! Seien Sie einer der vielen Menschen, die sich im Juni bei den Menschenketten die Hand reichen. Auf den ersten Blick sind wir uns fremd. Wir alle sind unterschiedlich. Aber eines eint uns: Wir wollen in einer friedlichen, toleranten und offenen Gesellschaft leben.

    Während Pegida und Co. mit Fackelzügen nachts durch die Städte laufen, wollen wir mit unseren Menschenketten Farbe und Licht ins Land bringen. Lange genug haben sich viele Politiker/innen vor den Rechtspopulist/innen weggeduckt, weil sich diese als „schweigende Mehrheit“ ausgeben. Doch wer in Wahrheit die Mehrheit ist – das wollen wir im Juni zeigen. Wir sind viele. Und wir sagen klar:

    Weicht nicht zurück vor Hass und Vorurteilen – steht ein für eine offene Gesellschaft!

    Findet endlich eine echte Lösung für die Flüchtlingskrise – bei der wir nicht unsere Menschlichkeit opfern müssen!

    Sorgt für Teilhabe und Integration. Alle Menschen haben das Recht auf ein menschenwürdiges Leben, auf bezahlbaren Wohnraum und auf Zugang zu Bildung und Arbeit!

    Dafür haben wir ein breites Bündnis gebildet: von Organisationen wie Amnesty International und Pro Asyl über den Deutschen Gewerkschaftsbund bis hin zu Muslim- und Kirchenverbänden. Sie alle wollen mitmachen: insgesamt 30 Organisationen!

    Gemeinsam wollen wir Menschen aus ganz Deutschland mobilisieren, einander am 18. und 19. Juni die Hände zu reichen: Gegen Rassismus – für Menschenrechte und Vielfalt. Seien auch Sie Teil dieser Bewegung. Bitte unterstützen Sie die Menschenketten mit Ihrer Spende. Schon mit 5 Euro bringen Sie die Aktion weit nach vorne!
    Ja, ich ermögliche die Menschenketten

    Mit herzlichem Dank
    Ihre Anna-Lena von H., Campaignerin

    [Anmerkung Tantchen: Der Name wurde von mir gekürzt]

    PS: Falls Sie das bevorzugen, können Sie Ihre steuerlich abzugsfähige Spende auch direkt auf unser Aktionskonto überweisen:

    Campact e.V.
    Bank für Sozialwirtschaft
    IBAN DEXXX
    BIC XXX

    [Anmerkung Tantchen: Die Kontoverbindung wurde von mir gestrichen]


    [1] „Deutlich mehr Anschläge auf Asylbewerberheime“, Tagesschau, 13. Januar 2016
    [2] „Zunahme rechter Gewalt gegen Politiker“, NDR Panorama, 28. Januar 2016
    [3] „AfD nennt Islam Gefahr für freiheitliche Grundordnung“, Die Welt, 17. April 2016

    – Ende –

    • Hach, liebe Frau, was mich doch gruselt, was mich doch gruselt. So genau wollte ich es eigentlich gar nicht wissen…

    • Zum Thema Möntschönketten – Ich hätte da noch nen Vorschlag an die Bematschten:

      Die sollen doch – wenn sie schon in Linie angetreten sind – auch gleich ihre weltoffenen Ärsche blankziehen und den Fickilanten zum feierlichen „Gängbäng gegen Rächz“ entgegenrecken!

      Auf diese Weise können die entarteten Spasten auch noch für ihre Tätervolkneurose Sühne leisten und ihre pöhsen „Mördergene“ wegzüchten. Denn irgendwo hatte dieser Goldhagen sogar recht: Der rezente Deutsche – also der BRD-Untermensch – gehört wirklich einer „Kultur des Todes“ an!

      ____

      „… daß “rechte Gewalt und braunes Gedankengut in Deutschland wieder salonfähig zu werden drohen”.
      Wer das tatsächlich glaubt, der hat obigen Artikel nicht verinnerlicht.“

      Ich will auch gar nicht „salonfähig“ sein!

      Die Salonbolschewiken sollen mal schön unter sich bleiben; ich will nicht zu ihnen gehören und in ihre arschoffene „Zivilgesellschaft“ integriert werden. Nein danke!

      Ich bin und bleibe ein pöhser, brauner, reaktionärer, ewig-gestriger, intoleranter, usw. usf. … Nahtzieh, der nicht zur „Zivilgesellschaft“ der Toleranzzombies gehört. Die sollen ihren kollektiven Suizid gefälligst ohne mich abfeiern – auf daß ihnen ihr „Salon“, bzw. ihre rosa Scheinwelt um die tauben Ohren fliege und zum gemeinsamen Massengrab werde!

      Wir Nahtziehs werden ihnen dann eine angemessene Inschrift an ihrem Grabmal widmen:

      „Hier ruhen die glühenden Verfechter der westlichen Werte, der demokratischen Zivilgesellschaft und des Gegenentwurfs zur NS-Gewalt- und Willkürherrschaft. Sie waren stets weltoffen, antirassistisch, gendersensibel, bußfertig und tolerant bis zum Schluß. Mögen sie auf ewig in der Hölle schmoren und allen Nachgeborenen ein mahnendes Beispiel sein!“

  5. „Aber eines eint uns: Wir wollen in einer friedlichen, toleranten und offenen Gesellschaft leben.“

    Natürlich gilt das nur für ihresgleichen, nicht etwa für Kritische oder gar Andersdenkende.

    „Alle Menschen haben das Recht auf ein menschenwürdiges Leben, auf bezahlbaren Wohnraum und auf Zugang zu Bildung und Arbeit!“

    Ja, bei uns! Wir haben Platz, und wir erhalten eine Belohnung in Form von Zuwanderung dafür, das wir uns nicht mehr an der Überbevölkerung der Erde beteiligen.

    Allerdings glaube ich ihnen, dass sie die Mehrheit repräsentieren. Dafür sprechen sowohl die Wahlergebnisse wie auch die Erfahrungen bei Diskussionen innerhalb und außerhalb des Netzes jenseits unserer eher kritischen Kreise.

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