Götz Ulrich

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Das Ergebnis der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hatte es in sich. 24 Prozent der Stimmen erhielt die Alternative für Deutschland. Gerade im Süden Sachsen-Anhalts konnte die Partei viele Direktmandate holen. So auch in Nebra, einem Ort, der bisher dafür berühmt war, dass hier die weltweit älteste Abbildung des Sternenhimmels gefunden wurde.

berichterstattet der sich von Zwangsgebühren unschuldiger Menschen nährende Staatsfunk.

Berühmt wurde die Region aber auch durch die skurrilen Bürgersprechveranstaltungen zur sogenannten „Flüchtlingskrise“ des Landrats Götz Ulrich von Merkels CDU, welcher von knapp 14 % der Wahlberichtigten seines Landkreises mit eindeutiger Mehrheit zum Amte berufen wurde und dessen Gattin derzeit hin und wieder beglückt in den Armen junger Refugeemänner gesichtet wird.

Bei den Bürgersprechstundenshows ging es nach Aussage daran Beteiligter reglementiert zur Sache: Wer nicht direkt dem Veranstaltungsort, sondern einem Nachbardorf entstammte, erhielt kein Rederecht (da weiß man schließlich genau, wo Grenzzäune verlaufen), und wer den Landrat auf seine Mithilfe bei strafbarer Schleppertätigkeit hinwies, den laberte der gewiefte Rechtswissenschafter – dank der Macht des Mikrophonbesitzes – einfach monoton nieder: „Sie haben kein Rederecht. Sie haben kein Rederecht. Sie haben kein Rederecht!“ Hinweise auf eine zukünftig sich verschärfende Sicherheitslage für die Einheimischen wurden von ihm nonchalant niedergebügelt:

Aufgrund der fehlenden Erfahrung gibt es in der Bevölkerung die Befürchtung: Wenn fremde Menschen in unser Dorf kommen, dann ändert sich da etwas grundlegend. Dann verlieren wir Identität. Die Verantwortung von uns Lokalpolitikern liegt darin, den Bürgern zu erklären, dass darin auch viele Chancen liegen für eine Region, die vom Bevölkerungsrückgang dermaßen geprägt ist.

Die Schlepper und Nepper haben es verstanden, die Klaviatur der Demokratiesimulation zu bedienen. Trotzdem werden sie von immer weniger Menschen gemocht: „39,5 Prozent der Stimmen in Nebra gingen an die AfD, an die Direktkandidatin Lydia Funke. War das zweitbeste Ergebnis der AfD in ganz Sachsen-Anhalt.

Kurz nach der für das etablierte Parteienkartell unter Ägidie der CDU mißglückten Landtagswahl am 13. März 2016 folgte die Rache der rigorosen Asylforderlobby:

Nach einer Vergewaltigung einer 23-jährigen Frau … in Nebra ist gegen einen 39-jährigen Asylbewerber Haftbefehl erlassen worden. … Den Angaben zufolge hatte die 23-jährige Frau am Samstag, 19.März, gegen 8 Uhr in der Nebraer Gartenstraße von hinten einen Schlag gegen den Kopf erhalten. Dabei sei sie verletzt worden. Anschließend habe sich der 39-Jährige an der Frau vergangen und dann den Tatort verlassen.

Hat Landrat Götz Ulrich mitvergewaltigt? Ist er ein Schlepper und Bürge des Vergewaltigers und für diesen mit haftbar zu machen?

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9 Antworten

  1. Hat dies auf Andreas Große rebloggt.

  2. Was gibt’s mit machtbesoffenen Blockparteischranzen wie diesem Herrn Ulrich eigentlich zu besprechen?

    Wäre es nicht schlauer derartigen Dummquatschveranstaltungen von vornherein gänzlich fernzubleiben?

  3. Zum Thema notierte Herr Michael Winkler aus Würzburg einige Zeilen; siehe dazu bitte den Tageskommentar zum 20. April 2016, erster Absatz von insgesamt vier Absätzen:

    Sachsen-Anhalt wird künftig von einer schwarz-rot-grünen Blockparteien-Koalition regiert. Wobei „verwaltet“ den Vorgang besser beschreibt. Oder sollte ich gleich sagen: heruntergewirtschaftet? Unter Angela der Selbstherrlichen Merkel wird schließlich die ganze BRD auf Verschleiß gefahren, da wird es in Sachsen-Anhalt nicht anders sein.

    Den Politikern geht es um die Dienstwagen und Pöstchen, um den Machterhalt. Danach kommt erst einmal nichts, anschließend verderben viele Köche den Brei, denn jede Regierungspartei muß ja einen Teil ihrer Wahlversprechen wiederfinden. Nicht einhalten, sondern nur behaupten können, man habe sich durchgesetzt. Immerhin, man hat noch Farben gefunden: Kenia-Koalition heißt diese Zusammenstellung. Damit sind wir einen Schritt vor der Villa Kunterbunt.

  4. Die Kenia-Koalition, wie passend, nicht die Farben der Landesflagge aber das Land in Ostafrika selbst als Exempel / Vergleich zu verwenden. Kenia, welches nun mal ein verarmtes Ghetto ohne Perspektive sich der Weltbühne präsentiert, korrespondiert, politisch gesehen, einigermaßen mit dem bemitleidenswerten Sachsen-Anhalt wo zur Zeit drei politisch verschiedenartige konkurrierenden Parteien ein peinliches Experiment unternehmen, nämlich das Land politisch zu kontrollieren doch gleichzeitig auf biegen u. brechen der AfD vom regieren fern zuhalten. Die Grünen mit ihren 5% Wahlergebnis sind in der Regierung dabei aber die AfD mit fast 25% nicht, wie dem Volkswillen weitab dass alles. So präsentiert sich Demokratie in Merkeldeutschland anno 2016.

  5. Zum Ausklang des zwanzigsten Aprils des Jahres 2016 ein Bericht, der in aller Kürze die Würze wiedergibt, nämlich den Reichskanzler Adolf Hitler.

    1979 forderte laut Bericht die Malereien zurück; vergebens – bis heute!

    Zu Brisant ist Adolf Hitler – bis heute. Ein Kommentar dazu bedarf es weiterhin nicht.

  6. Liebe Eule, wäre es möglich, einen klitzekleinen neuen Beitrag zu veröffentlichen?
    Ich kann die Visage von dem Typen auf der Startseite nicht mehr sehen…

    • Wir erschrecken selbst immer so, daß wir das Protokoll in den letzten Tagen schleunigst wieder verließen. Aber wir versuchen es, irgendwie muß die Fratze doch langsam wegrutschen.

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