Solidargesellschaft

belaestigung

Die Transformation von einer völkischen Haßkappengemeinschaft zu einer fortschrittlichen Solidargesellschaft schildert Bundesbürgerin Romi R., 27, aus dem Berliner Bezirk Prenzlauer Berg anhand eines nicht verifizierten Erlebnisses:

Ich kam nachts gegen zwei Uhr aus dem Club „Matrix“ in der Warschauer Straße und wollte nach Hause. Ein Typ folgte mir und fragte, ob ich Drogen kaufen wollte. Ich habe ihn gebeten, mich in Ruhe zu lassen. Er ging mir hinterher und kam mir so nahe, dass ich seinen Atem auf meiner Haut spürte. Ich schrie. Er nannte mich eine Rassistin, weil ich mit ihm, einem Schwarzen, keinen Sex wollte.

Weil er immer aggressiver wurde, wechselte ich die Straßenseite und schrie ihn weiter an. Ein anderer Typ kam dazu und sagte, ich solle mich beruhigen. Schließlich floh ich in den Dönerladen an der Revaler Straße, Ecke Warschauer Straße – ich floh, dabei mache ich Kampfsport. Weil mein Handy-Akku leer war, bat ich die Verkäufer, für mich die Polizei zu rufen. Die haben sich glatt geweigert, sagten, sie wollten keinen Ärger. Aber ich dürfe mein Handy laden! Auch keiner der anderen Gäste – der Laden war voll – wollte mich die Polizei rufen lassen.

Der Mann schrie, sie würden mich mit dem Messer aufschlitzen

Draußen sammelte der Typ seine Dealerfreunde. Einer kam rein und schrie mich an – ich sei eine dreckige Schlampe, sie würden mich mit dem Messer draußen aufschlitzen, sobald ich den Laden verlasse. Und noch mehr schlimme Sachen. Ich floh hinter den Tresen.

Niemand half mir. Niemand sagte etwas. Die Leute bissen in ihre türkische Pizza und schauten woanders hin. Die Verkäufer wollten mich immer noch nicht die Polizei rufen lassen. Ich bettelte die Gäste an, mich ich ihr Handy benutzen zu lassen. Schließlich half mir ein Pärchen aus Israel, obwohl die beiden kaum Deutsch sprachen und daher nicht alles verstanden hatten, was passiert war.

Der Polizist am Telefon lachte kurz: „Ach, Revaler Straße, das ist ja kein Wunder“

Der Polizist am Telefon lachte kurz. ,Ach, da sind Sie, Revaler Straße, na das ist ja kein Wunder‘, sagte er. Als die Männer draußen vor der Tür mitbekamen, dass ich die 110 gerufen hatte, verschwanden sie. Das Pärchen blieb bei mir, darüber war ich echt froh.

20 Minuten nach meinem Anruf kamen die Polizisten. Sie lächelten. Ob ich Anzeige gegen unbekannt erstatten wolle? Ich fragte, was das bringt – finden würden sie den Mann ja ohnehin nicht mehr. Die Israelis fragten, warum denn nicht mehr Polizisten hier seien? Ich selbst kenne die Gegend noch aus meiner Schulzeit, sie hat sich krass verändert.

Die Polizisten sagten, wir könnten ja einen Brief an Ursula von der Leyen schreiben. Zu mir sagten sie, sie dürften mich nicht nach Hause bringen, ich solle ein Taxi nehmen. Das war so erniedrigend. Und das krasseste: So viele Männer schauten einfach zu. Als ich ihnen in die Augen sah, blickten sie zur Seite.

Als ich im Taxi saß, habe ich geflennt. Der Fahrer war total nett, beruhigte mich und sagte, ich solle das Geld stecken lassen. Er hatte übrigens türkischen Hintergrund. Das hat mich dann wieder ein bisschen versöhnt mit Berlin.

… und das ist doch die Hauptsache. Auf zur nächsten Party in die „Matrix“!

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19 Antworten

  1. „Er nannte mich eine Rassistin, weil ich mit ihm, einem Schwarzen, keinen Sex wollte.“

    Da haben wir es wieder: Mangelnde Willkomenskultur der Einheimischen Bevölkerung! Sofort den „K(r)ampf gegen Räääächts“ verstärken!

    *ironie aus*

    Ob die werte Dame vor einem halben Jahr auch eine „Willkommensklatscherin“ oder „Stullenschmiererin“ war..?

  2. Hat dies auf Andreas Große rebloggt.

  3. Was’n für’n Hintergrund des Fahrers? ’ne Fahne?

  4. Schwarze und Sex. Eine alte Masche. Willst du nicht bist du Rassist. Bei vielen Mädels funktioniert der Trick einwandfrei aufgrund dessen so beliebt bei den Schwarzen und wieso die Dunkelhäutigen sich hier so Bumsfidel fühlen. Alles zu haben zum Nulltarif mit den Zauberwörtern, Asyl / Rassist.

  5. Mann, Chef, is‘ dat nich‘ ’n beten veel? (Eckaht) –
    Das hilfreiche israelitische Paar, der gütige türkische Taxifahrer, der seines wohlverdienten Lohnes freiwillig enträt – das ist mir einen kleinen Tick zu üppig. Es mag ja so gewesen sein…

    • Das ist leider noch nicht mal die halbe Wahrheit: Der Taxifahrer wurde später von fiesen Nazis halb totgeschlagen und dann am Tag drauf ohne Vorwarnung von Brutalopolizisten abgeschoben. Beim Grenzübertritt unter Hieben und Tränengas blieb der Schnuller seiner kleinen Tochter (gut integriert, macht gerade Abitur und will später Genderwissenschaften studieren) im Grenzzaun hängen. Gott sei Dank wurden sie später von hilfreichen syrischen Refudschies aus dem Autowrack gerettet!

  6. Wäre der Taxifahrer ein Deutscher gewesen – wäre Romi dann nicht mit Berlin versöhnt worden?
    Wahrscheinlich wäre das am Ende dann doch zu Naazi gewesen.

  7. Nach meinen Erfahrungen mit meinen Landsleuten (Deutsche), wünschte ich allen echten Deutschen so eine Erfahrung damit sie eventuell wieder klar im Kopf werden bzw. erkennen was hierzulande wirklich los ist.
    Ja nachdem darf es auch eine mehrfache Erfahrung sein um klar im Kopf zu werden.
    Andererseits ist jeder Deutsche daran Schuld wegen seiner Unfähigkeit zu seiner Meinung zu stehen und weil es zu dem gekommen ist wie es ist.
    Alle meinen: Wir sind das Volk und ich sage zu dem letzten von mir geschriebenem Satz: schließlich sind WIR das Volk.

    • Es gibt sicherlich einen nicht unerheblichen Anteil geistesgestörter Frauen, die sich selbst die Schuld an dem Unbill geben würden: „Warum habe ich nicht bereitwillig die Beine geöffnet, um dem Herrn Refucky meine untertänigste Willkommenskultur zu beweisen?

  8. An Aristoteles: „Wäre der Taxifahrer ein Deutscher gewesen – wäre Romi dann nicht mit Berlin versöhnt worden?“

    Wo soll denn in Berlin ein deutschstämmiger Taxifahrer herkommen? Habe seit Jahren keinen gesehen. Die Deutschen sind sich doch viel zu schade für diese Art von Arbeit (hieß es doch immer von den späten 60-ern bis in die 80-er hinein).

    • Irgendwelche Promis haben vielleicht noch deutschstämmige Chauffeure, ansonsten übernehmen die niederen Dienste freilich die Importmenschen, wozu hat man sie denn sonst „Welcome“ geheißen?

      Wer als Kerndeutscher in den 80er noch Taxi fuhr, ist heute schon ein international renommierter Professor, so er denn den Sprung über die grüne Politik machte und sogar mal einen Außenminister darstellen durfte. Irgendjemand muß die Arbeit derjenigen doch übernehmen, die als gescheiterte Penner und Steineschmeißer in den Taxijob flüchteten, und wer eignet sich da besser, als ein billiger und anspruchsloser Importmensch aus diversen Colonialgebieten?

  9. Etwas arg tendenziös…

    Zwei Israelis (ausgerechnet! und das im Dönerladen…)
    „retten“ eine Deutsche(?)
    & ein Türke erbarmt sich ihrer — und schon ist die Berliner Welt (wieder) heile.

    Die Botschaft: Mehr Türken und weitere „Gäste“ nach Deutschland — nur die Neger müssen weg…

  10. P.S.:
    …fast vergessen: Welchen „Hintergrund“ hatten die anderen (massenweise ignoranten) „Gäste“ … und die Polizisten?

  11. Für unseren geifernden Gilb aus Magdeburg, dem Onkel Peter sehr gern die Kimme leckt, ist das Ding so gut wie klar – Die deutschen Pozilisten hätten nicht – also war es so. Das möchte ich gar nicht mit Bestimmtheit ausschließen, aber es sind halt doch ein paar Klischees zusammen und zuviel und auf einmal.

  12. Sagen wir mal so.. ich guck immer Youporn …, ja, da kennt man sich gut aus. Bin also sozusagen Fachmann.
    Also, Frauen träumen immer von 5 nackten Negern mit 25cm Monstercocks.
    Zudem sind alle Frauen die ich kenne, gegen Nazi..finden Nazis doof. Darum muss ich mich immer (politisch) verstellen. Die wählen alle links-rot-grün.
    Gut, dann haben sie doch was sie wollen. 5 nackte Neger und kein Nazi weit und breit. Ok, vielleicht hatte der Bimbo von der Revaler Straße im Märchen starken Mundgeruch… das ist natürlich unangenehm.

  13. Da lass ich mich lieber als Rassist betiteln als mit so einem kriminellen ins Bett zu gehen. Egal ob schwarz, weiss oder was auch immer….kriminell bleibt kriminell. Da bekomm ich auch kein schlechtes gewissen. Unfassbar was dir da wiederfahren ist. Und schön wie diesen kriminellen einfach die Strasse überlassen wird. No Go Germany voraus.

  14. Herr Michael Winkler hat heute den neuen Pranger herausgebracht.

    Titel: Vogel-Strauß-Haltung, vom 27. April 2016

    Einleitung, in der Rubrik seines Tageskommentars desselben Datums:

    Wenn man bei einer drohenden Gefahr entschlossen den Kopf in den Sand steckt, dann befolgt man die Regel, daß jemand, den man selbst nicht sieht, einen umgekehrt ebenfalls nicht sieht.

    Allerdings halten sich die Gefahren selten an diese Regel und treten um so heftiger und zugerichteter zu.

    Aber bis dahin lebt man ruhig und sicher, in einer heilen Welt.

    Wie ungefähr 90% der Deutschen, die absolut nicht sehen wollen, was auf sie zukommt.

    Pfadangabe zum Pranger:

    http://www.michaelwinkler.de/Pranger/Pranger.html

    “ … die absolut nicht sehen wollen, was auf sie zukommt. “

    Das kommt beispielsweise auf uns Deutsche zu; zur Verdeutlichung die Stichworte des Pfads der Karikatur:

    Hallenbad – Badeanstalt – Belästigung – Vergewaltigung – Migranten

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