#IchbinWelt

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Es gäbe „keine sinnvolle Alternative“ zu Terroranschlägen, meint der GMX-Blogschreiber Michael Wollny und bezichtigt die AfD-Chefin Frauke Petry des pietätlosen Spottismus. Die hatte angesichts der fortdauernd aufgesetzten Trauerszenarien a la „Je suis Paris“, „Je suis Bruxelles“, „Je suis Charlie“ usw. usf. den Nutzern des Hashtags #JeSuisBrussels zu dem #IchbinWelt geraten, damit sie „ihre nutzlosen Bilder nicht immer austauschen müssen“. Denn dieser Hashtag „passt immer und vor allem immer öfter“.

Aber Gras verursacht Dünnpfiff und nach dem Haschtag kommt der Scheißesturm – Frau Petry hat sich ihren Anschiß seitens des außer Rand und Band geratenen Fakebook-Trauermobs redlich verdient, denn schließlich wolle sie kein Europa der Herzen, sondern eines der Mauern. Das hieße nämlich, daß nicht nur Terroristen „draußen bleiben“ müßten, sondern auch die vielen anderen Refugees und Rapefugees, die in Deutschland Sozialhilfe kassieren und Schicksen befummeln wollen. Und das geht nicht, zumal die teutsche Führerin den Endsieg befohlen hat: „Wir schaffen das“!

Petry wird vorgeworfen, „die menschlichen Dramen und Schicksale umgehend politisch auszuschlachten“. So aber nicht! Natürlich darf man über die Kollateralschäden der ethnischen und kulturellen Erosion Europas trauern und zusammen mit der Terroristen-Einschleuserin aus dem Kanzler_innenamt Krokodilstränen vergießen, wer aber in diesem Zusammenhang eine Änderung der alternativlosen Politik fordert, um derartige Anschläge in Zukunft von vornherein unmöglich zu machen, mißbraucht das Attentat und schändet die frischen Leichen! Er tätigt als Willkommenskraftzersetzer einen Dolchstoß gegen all die tapferen Steuerzahler an der Invasionsfront!

FührerIn befiehl, wir tragen die Folgen!

Was uns hingegen gut zu Gesicht stünde, das ist, der Kanzlerin der Herzen zu danken und Gefolgschaft zu schwören und mit ihr den Überwachungsapparat auszubauen, mehr Kameras und Abhorchzentralen zu installieren, den Rechtspopulismus auf allen Ebenen zu bekämpfen, unermüdlich Tagesschau und heute-show zu glotzen und jegliche Feindsender abzuschalten, verdächtige Nachbarn zu denunzieren und somit die Demokratie zu festigen. Und uns den Spaß an der Willkommenskultur mit ihren bemitleidenswerten Leichenbergen nicht durch kaltherzige Defätisten verderben zu lassen. Bumm!

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9 Antworten

  1. A propos „Nachbarn denunzieren“:
    In Österreich kehren mittlerweile die Blockwarte zurück:
    http://notwende.com/2016/03/22/oesterreich-die-rueckkehr-der-blockwarte/

  2. Tja……
    Wenn man warnt vor islamistischen (gewaltbereiten) Kräften mitten unter der muslimischen maskulinen Masseneinwanderung nach D./ Europa —> dann ist man HETZER , RÄCHTSPOPULIST , im Steigerungsfalle noch NaziNaziNazi.

    Wenn Terrorattentate durch ebenjene frisch ‚Eingewanderten‘ und/oder durch die Söhne ‚alteingewanderter‘ Muslime ohne geglückte Integration Europas Hauptstädte erschüttern und UNSCHULDIGE getötet werden(!) —-> dann ist der vormalige Warner ein „trauernder Heuchler“ , ein „politischer Instrumentalisierer“….

    Je suis New York (2001) 2996 Tote, >6000 Verletzte
    Je suis Madrid (2004) 192 Tote, 2051 Verletzte
    Je suis London (2005) 56 Tote, 700 Verletzte
    Je suis Boston (2013) 3 Tote, 264 Verletzte
    Je suis Charlie (2015) 12 Tote, 11 Verletzte
    Je suis Paris (2015) 130 Tote, 352 Verletzte
    Je suis Bruxelles (2016) 34 Tote, 230 Verletzte
    Je suis Berlin (…..) ….. ?
    Je suis …..
    Je suis …..

    Je suis sick of this islamistic terror!

    • Zum Spaß an der Willkommenskultur gehören auch kollektive Trauerzeremonien, irgendwie muß es doch auch mal eine emotionale Abwechslung zum Teddybärwerfen und Spermüll-dem-Refugeecamp-spenden geben, gehört zum Socialtainment und macht ein sauberes Gewissen.

      Und natürlich haben die Rechtspopulisten schon vor Jahren vor dem Import des Terrors gewarnt, umso schlimmer, daß sie jetzt bestätigt werden. Aber rechtfertigt das, darauf hinzuweisen? Natürlich nicht. Vor allem anderen ist im Sinne auch der unzähligen zukünftigen Terroropfer jetzt lediglich Pietät angesagt, also das verzückte Mitweinen im Trauermob.

      Weiterhin ist es ein Unterschied, wenn die etablierten Demokratisten z. B. für Brandanschläge auf Asylantenherbergen die AfD mitschuldig machen und politische Konsequenzen nicht nur einfordern, sondern auch umsetzen, etwa in millionenteuren Kampagnen gegen Rächts. Hingegen nach so einem muslimischem Terroranschlag mit dutzenden Toten auch millionenteure Kampagnen gegen den Islam zu fordern, wäre ungerecht und überhaupt nicht fair! Hier muß man nämlich differenzieren!

  3. FührerIn befiehl, wir tragen die Folgen!

  4. Frisst die Willkommenskultur ihre Kinder? Zwei Millionen „Flüchtlinge“ einmarschieren lassen in weniger als einem Jahr ist keine Kleinigkeit. Doch Merkel macht’s möglich in einem überbevölkerten / überschuldeten Land. Jetzt muss sogar eine zierliche Dame, Frauke Petry, ins Feld geschickt werden da deutsche Männer sich scheinbar nicht an die Aufgabe heran trauen. Wo bleiben bloß die Persönlichkeiten die eine Wende initiieren? Gute Frage, nächste Frage.

    • Liegt wohl am allgemeinen Kulturverfall: Die seelische Beziehung als „Volk“ wurde über Jahrzehnte des Fettgefressenseins aufgelöst, kaum jemand kann da noch gemeinschaftliche Aufgaben erkennen, etwa für die Gemeinschaft eine Wende herbeizuführen. Jeder ist mit sich selbst beschäftigt und versucht bestenfalls, sein Scherflein ins Trockene zu bringen. Und für’s gute Gewissen reicht es, seinen Hund oder seinen Refugee zu füttern.

  5. Ganz Recht lieber Eule, der Begriff „Volk“ ist in vollem Umfang in Verruf Geraten, aus verschiedenen Gründen, inzwischen redet man nicht mehr vom Volk sondern eher mit dem nebulösen Begrifflichkeiten wie Bevölkerung und oder Gesellschaft. Eines der vielen unerwünschten Errungenschaften der Nachkriegszeit dessen geprägt war und ist durch Okkupation und angereichert / vervielfältigt durch das Toxikum Umerziehung. Allerdings, ohne das willige mitmachen durch eine Ansammlung von Wendehälsen und Opportunisten im Lande hätte diese unglückliche Entwicklung niemals dermaßen bei uns Fuß fassen können.

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