Kulturschaffende

kulturschaffende

Nicht nur der über Zwangsgebühren finanzierte Staatsfunksender DeutschlandradioKultur berichtet über die zukünftigen Aufgaben der staatlich alimentierten Kulturszene: „Mehrere Kulturschaffende haben sich nach den gestrigen Erfolgen der AfD zu Wort gemeldet.“ Auch der Berliner Tagesspiegel titelt: „Kulturschaffende warnen vor rechtspopulistischer Partei“ und das Magazin Monopol mahnt: „Kulturschaffende zeigen sich besorgt über die Erfolge der AfD bei den jüngsten Landtagswahlen. Sie rufen zum Widerstand auf“.

Ebenso schreibt das ehemalige SED-Bezirksorgan Leipziger Volkszeitung in bewährtem DDR-Duktus über die Aufgaben von Kulturschaffenden: „,Literatur statt Brandsätze‘ – unter diesem Titel entsteht derzeit in Leipzig eine ehrenamtliche Initiative Kulturschaffender. Ihr Ziel: Lesungen auch in entlegene sächsische Orte bringen. Veranstalter und Autoren sollen unkompliziert zueinander finden.“  Selbst die in den alten Bundesländern ansässige Nordwestzeitung titelt: „Kulturschaffende suchen Nähe zu Zuwanderern“.

Über den Begriff des „Kulturschaffenden“ weiß Wikipedia zu berichten:

In allen totalitären Systemen war die Verwendung des Begriffs verbunden mit der Festlegung politisch gesellschaftlicher Aufgaben der „Kulturschaffenden“ (zugunsten des jeweiligen Systems). So hieß es in der Begründung des Gesetzes über die Einrichtung der Reichskulturkammer im September 1937: „Die Aufgabe des Staates ist es, innerhalb der Kultur schädliche Kräfte zu bekämpfen und wertvolle zu fördern, und zwar nach dem Maßstab des Verantwortungsbewußtseins für die nationale Gemeinschaft. In diesem Sinne bleibt das Kulturschaffen frei. Wohl aber ist es […] notwendig, die Schaffenden auf allen ihren Gebieten unter der Führung des Reiches zu einer einheitlichen Willensgestaltung zusammenzufassen.“ … Wilhelm Emanuel Süskind ordnete … den „Kulturschaffenden“ dem „Wörterbuch des Unmenschen“ zu.

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4 Antworten

  1. Je mehr Nähe Kulturschaffende zu Zuwanderern suchen, desto besser. Vielleicht bleiben andere dann verschont.

  2. Ich habe auch nichts dagegen, dass die Kulturschaffenden Kultur für Orientale, Afrikaner, Fernostasiaten, Amerikaner usw. schaffen. Von mir aus auch noch extra-bunte Kultur, Konfetti und Nasenringe für die Bunten.
    Dass die Kulturschaffenden aber nicht wollen, dass die Deutschen sich ihre Kultur schaffen, halte ich für einen unerhörten Akt der Diskriminierung und des Rassismus.
    Ja, ich glaube, wir befinden uns schon längst in einem Apartheids-Staat.

  3. Kulturschaffenden sind ein vergnügliches Völkchen, die nicht selten vom Staatswesen alimentiert werden um ihr Schaffen zu bezuschussen lassen oder gar erst zu ermöglichen. Das diese Damen und Herren sich oftmals Staatsfreundlich zeigen / geben ist daher kein kryptischer Zufall. Die politische Oberklasse / Herrscherkaste in Schland ist vornehmlich „Links“ geprägt und das spiegelt sich bei „unseren“ sogenannten Kulturschaffenden nicht immer, aber immer öfter wieder. Wessen Brot…

  4. Hätten sich die Kulturschaffenden vom Verfassungsschutz nicht einen bescheideneren Namen ausdenken können?

    „Weiße Wölfe Terrorcrew“

    Oder sie haben mal wieder einen ganz originellen Neonazi aufgespürt – was ich allerdings nicht glaube.

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