Pegida-Demo in Köln

pegida-koeln

Das war der Ablauf der Pegida-Demo in Köln: An der Spitze des Demonstrationszuges mit ca. 3000 Teilnehmern (1000 waren angemeldet) laufen mehrere Hundert Hogesa-Leute, teilweise mit Mützen und Schals oder Sonnenbrillen „vermummt“. Hin und wieder fliegt ein Böller. Die Polizei läßt den Demonstrationszug anhalten, weist auf das Vermummungsverbot hin und fordert auf, das Böllerwerfen einzustellen, ansonsten werde nicht weitergelaufen. Die Menge wird aufgebrachter, lautstärker, kurzatmiger, mehr und mehr Böller fliegen. Die Polizeiführung fordert die Demonstrationsteilnehmer auf, die Hogesa-Leute zu isolieren, sich von ihnen zu distanzieren, indem sie auf Abstand gehen. Die Versammlungsleitung (re)agiert während der halben Stunde des Stillstandes nicht sichtbar, zumindest nicht an der Spitze des Zuges. Die Polizei bricht die Demonstration ab und fordert zum Zurückgehen zum Bahnhof auf. Die Hogesa-Leute werden immer wütender, erste Flaschen fliegen, es wird laut skandiert: „Wo, wo, wo wart ihr Silvester?“. Die Polizei setzt Wasserwerfer ein und drängt die Demonstranten zurück.

Einschub: Offenbar hatte eine Person mit Presseausweis Böller geworfen. Diese Person verschwand danach durch die Reihen der Polizei, ohne zur Verantwortung gezogen zu werden. Videomitschnitt hier. Unglaublich! Weiterverbreiten!

Ein Lehrstück der Eskalationsstrategie seitens der Polizeiführung, aber auch des Versagens der Versammlungsleitung. Es ist nichts dagegen einzuwenden, kraftvolle Zeichen zu setzen, insbesondere angesichts der brutalen Vergewaltigerbanden, gegen die auf die Straße gegangen wurde, aber es gibt Grenzen bei einer angemeldeten, zugelassenen und im Vorfeld als friedlich deklarierten Demonstration, und die beginnen spätestens beim Werfen von Gegenständen ohne tatsächliche Notwehrlage.

Andererseits darf die Frage gestellt werden, wieso etwa in Warschau hunderttausend Menschen teilweise vermummt und mit bengalischem Feuer friedlich protestieren dürfen, im „toleranten“ Köln aber nicht. Wieso bei tatsächlich gewalttätigen Zusammenrottungen, etwa in Berlins Szenevierteln, immer eine polizeiliche Deeskalationsstrategie angewendet und bis zuletzt durchgezogen wird, bei Hogesa aber nicht. Und: Wo waren die Wasserwerfer in der Neujahrsnacht?

Im Gegensatz zur Vertuschungsstrategie bei den Pogromen in der Neujahrsnacht, von denen die Massenmedien zunächst nichts veröffentlichten, haben jetzt die Propagandakanäle ihre gewünschten Bilder von bulligen Hooligans und Wasserwerfern gegen Pegida sofort auf ihren Titelblättern.

Film: So geht demonstrieren in Polen.

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16 Antworten

  1. Das war besser geplant als die Silvesteraktion der orientalischen Untergrundorganisation. In den Schlagzeilen der Lügenpresse werden nun die Rapisten durch HOGESA, PEGIDA, AfD … verdrängt. Die inoffizellen Mitarbeiter dürfen ihr Honorar bitte in der Zahlstelle des LfV abholen.

  2. Hat dies auf volksbetrug.net rebloggt.

  3. Meint ihr wirklich das diese Demoberichterstattung dem System noch hilft?
    Karneval/Fastnacht 2016 ist Zahltag. Dann entscheidet man über den Fortbestand der zweiten Republik.

  4. Jetzt bin ich ehrlich verunsichert, Eule…
    Stammt der Text von dir? Ist das wirklich deine Meinung??

    • Wieso, wo ist das Problem? Wir haben berichtet, was wir gesehen haben. … Jedes Mittel ist Recht gegen ein tyrannisches Regime, das selbst den Rechtsstaat beugt und Gesetze bricht, wenn eine andere Möglichkeit nicht besteht – diese sinnvolle Abwägung ist auch im Grundgesetz fixiert, und dieses liegt unter unserem Kopfkissen. Warum in einem Polizeikessel, in den man sich wie in ein Gehege zur Schaustellung für die ganze Welt zur Manifestation seines Willens und Wollens freiwillig begeben hat, sinnlos Böller und Flaschen geworfen und Beamte angepöbelt werden müssen, erschließt sich nicht. Klar, das ist die Hooligan-Ebene der Auseinandersetzung und die können oder wissen’s nicht anders, aber hier wäre die Versammlungsleitung samt Ordner gefragt gewesen.

      • …das war von wegen „Friedens Ausbund sein“…
        Ist halt meine Meinung, die ich da kundmache.
        Und wie arbeiten sie denn, die Rotfaschisten und ihre Pressemeute?
        Wenn nirgends Gefahr zu verorten ist; Gefahr, die zu „bekämpfen“ und der „vorzubeugen“ deren Einnahmequelle und Daseinsberechtigung ist; so legen sie selbst die Lunte ans Pulverfass, generieren sich selbst feindselige Aktionen, um pressewirksam mit betroffener Fresse den moralisierenden Zeigefinger zu heben, der sich gerne, allzugerne, mitsamt anderen Fingern zur antifaschistischen Faust ballt, um damit die sattsam bekannte Nazikeule ohne Unterscheidung auf unsere Köpfe sausen lässt!
        WIR sollen uns fügen,
        WIR sollen uns gestzeskonform verhalten
        WIR dürfen keine Aggressionen zeigen!
        Nach Jahrzehnten erfogreicher Gehirnwäsche bzw. Charakterwäsche ist der deutsche Mann soweit degeneriert, dass er sich nicht überwinden kann, die deutsche Frau zu schützen!
        Nachdem uns ja so gerne gepredigt wird, wir sollten mehr über den Tellerrand schauen, wüsste ich nur zu gerne, wie woh der Mann anderer Kulturkreise reagiert hätte angesichts der tierischen Verrohtheit in Köln.
        Ich meine: ohne etliche TOTE wäre das nicht abgegangen!
        Aber zu Köln reicht eine Backpfeife und der Michel nimmt das Hasenpanier und lässt die Frau alleine!
        Dann – endlich! – kommen noch Männer, die noch Eier in der Hose haben, deren Zorn vollauf gerechtfertigt ist, und lassen ein paar Böller knallen…
        Eigentlich hätte jeder Mann in der gesamten Demo nach Blut schreien müssen anstatt den Untertan raushängen zu lassen!
        Und dann wird auf die, die möglicherweise noch wehrhaft sind, anklagend verwiesen, weil sie sich nicht zu benehmen wussten??
        Ja geht’s noch??

  5. „Und: Wo waren die Wasserwerfer in der Neujahrsnacht?“

    Nunja, dieses Event war ja wohl auch nicht behördlich angemeldet. Kein Organisator, keine Veranstaltungsleitung. Wie soll die Polizei da tätig werden? Ja unsere Neubürger müsen noch viel lernen…

  6. Bemerkenswert an der Demo in Polen finde ich am Rande die völlig friedliche Nutzung von Feuerwerkskörpern. Bei uns würde das nach den erfolgreichen Verängstigungssuggestionen der Medien für Empörung, Tränen, Entrüstung und den Vorwand zur brutalen Auflösung der Versammlung führen.
    Polen ist ein freies Land.

  7. Die Hools und AN’s (Autonome Nationalisten) wären außerhalb der Demo strategisch besser positioniert gewesen. In Gruppen von bis zu zehn Mann hätten sie die Demo erfolgreich gegen Provokateure schützen können.

    Sport frei!, wäre in der Nacht nach der Demo immer noch möglich und sicherlich auch effektiver gewesen. Die Jungs brauchen taktischen Unterricht und bessere Kommunikation untereinander.

    Glücklicherweise glauben immer weniger den Medien, daher hält sich der Schaden in Grenzen.

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