Sündenböcke

Man stelle sich solche Schlagzeilen vor:

Anschlag des NSU ist Thema bei „Günther Jauch“: „Nicht die Rechten zu Sündenböcken machen“

Natürlich wäre es eine Sünde, die Rechten nicht zu Sündenböcken zu machen, denn gemäß Refugee-Propaganda läßt sich über 5 Zirkelschlüsse konstatieren, daß PEGIDA in Paris mitgebombt hat, denn wer bitteschön hat seit einem Jahr den Islamisten gegenüber einen Mangel an Willkommenskultur entgegengebracht, so daß diesen traumatisierten Einwanderern keine andere Möglichkeit blieb, als sich derart unhöflich zu artikulieren?

In logischer Konsequenz schlußfolgert bspw. Die ZEIT: „Willkommenskultur ist der größte Feind des islamistischen Terrors“ Fazit: Weiterhin den roten Teppich für die unkontrollierte Einwanderung der Dritten Welt (zu 90 % junge Männer, zu 80 % Moslems) nach Europa ausrollen. Die Nomenklatura hat alles richtig gemacht und sollte noch weitaus extremistischer handeln!

Noch größere Einigkeit herrschte in der Feststellung, dass die Anschläge nicht mit der aktuellen Flüchtlingsdebatte zu vermischen sei.

Natürlich nicht, die Anschläge konterkarieren schließlich das rosarote Propagandabild eines neuen, friedlichen Multikulti-Europas, welches nach der Invasion durch Millionen Moslemmänner auferstehen soll. Der Staatsfunkangestellte Ulrich Wickert jedenfalls findet es „verantwortungslos“, wenn die von Einwanderern ausgeführten Anschläge in Paris mit der Einwanderungsdebatte verquickt werden. „Schließlich seien die Täter der vergangenen Jahre Franzosen gewesen und keine Flüchtlinge.

Was will er uns damit sagen? Daß Flüchtlinge nicht integrierbar sind, selbst wenn man ihnen einen Paß umhängt? Daß nur „echte Franzosen“ derart morden können? Daß Ex-Flüchtlinge, wenn sie keinen Paß erhalten hätten, auch keine Terroristen geworden wären (schließlich sind Flüchtlinge gemäß BKAnicht krimineller als Deutsche“)?

Immerhin haben diese eingewanderten Neo-Franzosen in fünf Minuten doppelt so viele Menschen umgebracht, wie die deutschen Neo-Nazis in den letzten 25 Jahren. Da dürfte „Extremismusexpertin“ Anetta Kahane schier blaß vor Neid werden. Von dem alltäglichen Terror durch Einwanderer einmal abgesehen: Mehrere tausend Deutsche wurden seit 1990 von Migranten ermordet, in Frankreich dürften ähnlich viele Franzosen gemeuchelt worden sein. Die Einwanderungslobby weist hier alle Mitschuld von sich, im Zweifelsfall tragen diese die Opfer und autochthonen Gesellschaften, da sie die potentiellen Mörder nicht ausreichend willkommen geheißen und integriert hätten.

Aber der Fokus terroristischer Gefahren liegt für die Islamlobby sowieso woanders. So forderte die Moslemaktivistin Hilal Sezgin im August 2015:

Den rechten Terrorismus mit allen Mitteln bekämpfen … Deutschland muss vielmehr zugeben, dass es … ein Problem mit Terrorismus hat, und zwar einem rechten Terrorismus. Dieser Terrorismus ist kein Abstraktum, … sondern er ist bereits existent und höchst greifbar und sichtbar und muss mit allen rechtsstaatlichen und politischen Mitteln bekämpft werden.

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5 Antworten

  1. Interessanter Denkansatz !

    Jauch ( bedächtig ) : „Haben wir in den letzten Jahren zu wenig getan, hm, hm, um rechte Positionen in unserer Gesellschaft zu verankern ? Herr Pastörs ?“
    Pastörs : „Nur ein ganz geringer Prozentsatz von Rechtsextremen ist doch rechtsradikal ! Wir stehen jeden Freitag an der Basis in unseren Jugendzentren ständig im Gespräch mit unserer rechten Jugend. Daher kann ich sagen : Das, was da angeblich passiert ist, mit dem so genannten NSU, das hat doch mit dem Rechtsextremismus nichts zu tun.“
    Jauch : „Öhö ? Mme. Le Pen ?“
    Le Pen ( wird gedolmetscht ) : „Es ist ein unbedeutendes reines Jugendphänomen. Aber wenn die Gesellschaft große Teile ihrer rechten Bevölkerung nicht in den Diskurs integriert, dann musste ja was passieren.“
    Jauch ( raschelt zustimmend mit seinem Zettel ) : „Ja, öhö, das ist einleuchtend !“
    Mayzek : „Jetzt will ich aber auch mal was sagen !!!“
    Jauch ( barsch ) : „Herr Mayzek, Sie waren vorhin schon kurz dran, nun halten Sie sich bitte an die Diskussionsregeln !“

    usw. usf.

  2. Kahane aus dem Focus Link: „Migranten, die dort einen Dönerladen oder Asia-Imbiss aufmachen wollen, werden unter Druck gesetzt. Viele Familien geben einfach auf.“
    Sorry Frau Kahane, sie sind ja voller Ressentiments und Stereotypen gegenüber zukunfstdeutschen Möntschen! Es weiß doch nun wirklich jeder, dass Migranten hierzulande hauptsächlich Hightech-Betriebe gründen. Oder?

  3. „das rosarote Propagandabild eines neuen, friedlichen Multikulti-Europas,“

    Man sollte zur Kenntnis nehmen, dass Multikulti seit Ende der 70-er Jahre nicht mehr angestrebt wird, sondern die Integration (Bundesintegrationskonferenz). Multikulti wurde ganz offiziell als gescheitert bezeichnet (es hätte ja auch die Existenz der weißen Völker gewahrt).

    • Da widerspricht sich die Propaganda aber, einerseits sollen sie sich alle ins Grundgesetz integrieren, andererseits soll die Gesellschaft aber bunt statt mischlingsbraun sein. Da weiß doch das eine Maul nicht, was das andere agitiert!

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