Gerd Mielke

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Was ist denn das hier für eine Schweinerei!“, rief Stasi-Chef Erich Mielke im Oktober 1989 angesichts mißliebiger Demonstranten vor dem Palast der Republik in Ost-Berlin. Und: „Jetzt ist Schluß mit der Humanität!“ Daraufhin setzte die DDR-Staatsmacht Feuerwehrfahrzeuge als improvisierte Wasserwerfer gegen friedliche Bürgerproteste ein.

26 Jahre später fordert der SPD-Ideologe Gerd Mielke, „man sollte auf eine konsequente Einschüchterung des „Packs“ durch eine konsequente Kriminalisierung setzen, eine Strategie, die zumindest die AfD und die Pegida von ihren autoritären Mitläufermassen trennen würde. These: Wenn sich die Mengen von rechtsaffinen Kleinbürgern in Dresden in einem dreistündigen Polizeikessel erst alle mal in die Hose gepinkelt haben und abschließend mit Wasserwerfern traktiert wurden, dann haben sie für eine geraume Weile genug vom Demonstrieren.

Die SPD hat zwar nur drei Buchstaben der NSDAP und zwei der SED in ihrem Namen, doch die Affinitäten und Wiedergänger sind verblüffend, wie etwa zwischen Joseph Maas und Heiko Goebbels. Jetzt ist auch noch Mielke auferstanden. Gott schütze uns vor den Zombies!

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8 Antworten

  1. Eine Schlußfolgerung, welche nicht ganz von der Hand zu weisen ist: „Daß sich derartige Systemfiguren in Gewaltphantasien ergehen, kann natürlich auch mit der Angst vor dem Ende des Unterdrückungssystems erklärt werden. Schließlich beruhen ihre Pfründe als Ministerialbürokraten und Honorarprofessoren ja auf dem Fortbestand der Ausbeutung des Volkes durch eine linksextreme Nomenklatura.

    Die AfD ist in Umfragen zum ersten Mal zweistellig, sie organisierte im (bis vor Kurzem?) linksextrem dominierten Berlin eine Demonstration mit 5000 Teilnehmern, gegen die sich gerade mal noch 800 Gegendemonstranten mobilisieren ließen. Die AfD-Anhänger winkten ihnen mit Blumen zu. Dafür häufen sich Gewalttaten gegen Oppositionspolitiker, derzeit sind vor allem Frauen im Visier.
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  2. Matthias Mletzko, Politikwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Gewaltanalyse, angesichts der Überfälle auf Oppositionellenwohnungen: „Das bestätigt ein bisschen, dass bei den Linksmilitanten nicht nur katholische Pfadfinder oder Messdiener zugange sind mit dem durchaus noblen Anliegen der Bekämpfung rechter Gewalt und des Rechtsextremismus. Sondern, dass da mitunter auch zu personenbezogenen, gewaltträchtigen Mitteln gegriffen wird – sozusagen als selbst ernannter und veredelter Widerstandskämpfer.

    Wenn schon, dann für alle gleich. Also mal anders herum in ebenso schlechtem Sprachgeschwurbel:

    Matthias Mletzko, Politikwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Gewaltanalyse, angesichts der Überfälle auf Flüchtlingsunterkünfte: „Das bestätigt ein bisschen, dass bei den Rechtsmilitanten nicht nur katholische Pfadfinder oder Messdiener zugange sind mit dem durchaus noblen Anliegen der Bekämpfung migrantischer Gewalt und des Linksextremismus. Sondern, dass da mitunter auch zu personenbezogenen, gewaltträchtigen Mitteln gegriffen wird – sozusagen als selbst ernannter und veredelter Widerstandskämpfer.

    Welche Dumpfbacken in staatlichen Propagandakanälen als „Politikwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Gewaltanalyse“ für einen unreflektierten Dünnpfiff zu politischer Gewalt aussondern dürfen, ist phänomenal!
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  3. Die Gegenüberstellung der Fotos ist voller Schlüssigkeit und Überzeugungskraft! Große Klasse!

  4. Ich spare mir einen Kommentar zu den Politikwissenschaftler Mielke, vermutlich würde ich ausfallend werden, daher zitiere ich:

    „Wie kann man nur so einen Scheiß wie Politikwissenschaften studieren? Ein Studium ohne jeden praktischen Wert. In jedem Bereich bestenfalls Halbwissen.

    Man kann damit nicht mal einen Taxibetrieb oder eine Imbißbude errichten.

    Stattdessen muß man – wenn man überhaupt einen Job kriegt – in die Gesinnungsindustrie. Zu Parteien, Politik oder in eine „Denkfabrik“. Oder man arbeitet als Lobbyist für eine Nichtregierungsorganisation.

    Kein Maurer muß das Haus, das er baut, schön finden, kein Taxifahrer den Fahrgast sympathisch, keine Hure muß dem Freier erzählen, daß sie ihn liebt.

    Aber in der Gesinnungsindustrie, da muß ich Weltanschauung und Seele gleich mit verkaufen.

    Wen wundert es da, daß da nur noch Überzeugungskrüppel kommen?

    Und schauen Sie sich einmal an, wie viele Personen in Politik und Medien dieses Fach „studiert“ haben.

    Schafft dieses Studium am besten einfach ab.“

    https://heerlagerderheiligen.wordpress.com/2015/11/10/diese-schrecklichen-politikwissenschaften/

  5. Der Interviewer Dr. Thomas Leif war Bundesvorsitzender der seinerzeit DKP-nahen „Deutschen Jugendpresse e.V.“ (djp), ist seit 1966 SPD-Mitglied und hatte mehrfach die im linksextremistischen Milieu verstrickte Journalisten Andrea Röpke hinsichtlich der Verleihung von „Medienpreisen“ protegiert. Er wurde 2009 Honorarprofessor für Politologie an der Universität Koblenz-Landau und 2014 von der Staatsanwaltschaft Wiesbaden wegen Betruges (Unterschlagung von Fördergeldern) angeklagt.

    • Eigentlich könnte es einem fast egal sein, was Interviewer und Interviewter nach (offensichtlich) zu viel Alkoholischem so auskotzen, wenn man über seine zwangsweise abgepreßte Diktaturabgabe diesen Exzeß nicht auch noch finanzieren müßte.

  6. Könnte es wohl sein, daß dieses unappetitliche Etwas, so wie auch das Warzenprinzeßchen Claudia, schlicht als Blitzableiter installiert wurde, auf den der Zorn des mündigen Bürgers hingelenkt werden soll? Den schwabbelbäckigen Halbaffen kriegen wir noch – aber später und nebenbei. Vorläufig nicht einmal ignorieren…

    • Hier wird niemand „noch gekriegt“, auch kein „schwabbelbackiger Halbaffe“. Wer dem Mielke etwas Gutes tun will ,der schicke ihm eine Tasse, die der sich in den Schrank stellen kann.

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