Schweinepresse

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Aufmärsche“ sind die friedlichen Proteste Zehntausender obrigkeitskritischer Bürger im massenmedialen Sprachgebrauch mittlerweile. Bei den Zusammenkünften marschieren also die von Bundesjustizminister Heiko Maas so titulierten „Feinde unserer toleranten Demokratie“, die für irgendwelche „Straftaten“ (mit)verantwortlich sind und dafür, daß Dresden – welches im marktkapitalistischen Sprachgebrauch zu einem „Standort“ degradiert wird – unter ihrer Marschiererei leidet.

Am Standort Dresden hätten „sicherlich [ausländische] Bewerber Stellen wegen Pegida abgesagt, ohne dies offen einzugestehen“, meint die Fakultät Statistik der TU Dresden (denn so ein „Geständnis“ kann einen Bewerber Kopf und Kragen kosten), doch sie merkt beschwichtigend an: „99 Prozent aller Dresdner … heißen Ausländer willkommen“. Angesichts solcher Koryphäen der Schissenwaft ist verständlich, daß die TU Dresden dringend auf Fachkräfte aus Mali und Äthiopien angewiesen ist – bekanntlich wurde den die Masseneinwanderung befürwortenden und auf Partys abgammelnden Deutschländerwurststudenten die Bildung geklaut.

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Doch zurück zu den marschierenden „Feinden unserer toleranten Demokratie“, welche zum Glück auf friedliche Gegenwehr treffen. „Friedlicher Protest gegen Rechts“ etwa auch auf dem Kölner Ottoplatz, auf dem die Polizei Wasserwerfer einsetzte.

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Wie jetzt, Wasserwerfer gegen friedliche Linksextremisten, welche lediglich ein paar Steine gegen die „Bullen“ warfen, und die im Schutze eines bürgerlichen Klüngels agierten? Ein Klüngel, der weder ein „Feind unserer toleranten Demokratie“ ist, noch den Standort Köln gefährdet und auch keinesfalls marschiert, während die Gewalttäter unter ihnen doch eigentlich fröhlich zu „kölscher Musik“ schunkeln.

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Wie sympathisch! Mit denen kann sich doch jeder anständige Bürger bedenkenlos verbrüdern!

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Und natürlich dürfen die Aussagen mutmaßlicher Personen nicht fehlen, welche, in Gänsefüßchen gesetzt, die Meinung der gesamten Bevölkerung wiedergeben, während die Presse lediglich die Position eines objektiven Berichterstatters einnimmt, der selbst kleinen weinenden Mädchen den Schmerz über die „bekloppten“ Kritiker der herrschenden Zustände ablauscht.

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… Eine Presse, die keine Lügenpresse ist, sondern eine unterirdische Schweinepresse – was aber auch kein Wunder ist, wenn sie sich als Sprachrohr dementsprechender Machthaber geriert.

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3 Antworten

  1. Hätte die Mutter der Kleinen das vor dem Hauptbahnhof in München gesagt (im Hinblick auf den internationalen Flashmob der drinnen stattfindet) – der Staatsschutz würde sicher schon ermitteln! Recht so!

  2. Hat dies auf kantodeaschrift rebloggt.

  3. Hat dies auf diwini's blog rebloggt und kommentierte:
    Feindpresse… 😉

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